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Nähamateur

Fußschalter defekt Ideal Topstar 795

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Ich habe von Muttern eine alte, fast unbenutzte Quelle Ideal Topstar Modell 795 aus dem Schrank geholt. Über 30 Jahre fast unbenutzt und neuwertig. Beim Ausprobieren fing der Fußschalter an zu qualmen und die Maschine ließ sich nur noch "Vollgas" betreiben. Ich habe 2 neue Kondensatoren verbaut, welche defekt waren.

Jetzt habe ich zusätzlich gesehen, dass wohl auch die Kohlen durch diesen Defekt vermutlich weg gebrannt sind. Was kann ich tun? Gibt es noch Ersatz? 

Kann man irgend was improvisieren etc. Handelsübliche Nachrüstschalter kann ich nicht gebrauchen, da hier ein besonderer Stecker verbaut wurde und sich die Elektronik im Original Fußschalter befindet.

 

Wäre schade wenn ich diese Maschine nur deshalb entsorgen müsste zumal ich (als Mann - man sieht mir wohl meine Unerfahrenheit an) für kleinste Schneiderarbeiten immer viel zahlen muss!

 

Weiterhin interessiert mich noch, ob ich irgendwelche Teile ölen muss. Ist ja alles mechanisch und steht seit Jahrzehnten ungenutzt herum.

Ich bedanke mich für Eurere Rückmeldungen.

Gruß Bernhard

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Posted (edited)

Such mal gezielt nach  Schleifkohlen für Nähmaschinen, dann tauchen direkt einige Seiten auf.

 

Als bei meiner alten Dame das Fußpedal auch wegen der  Kondensatoren repariert  werden musste,wurden auch die Schleifkohlen getauscht.

 

Angeblich brechen die gerne mal,wenn man das Fußpedal öffnet -so jedenfalls sagte es mir der Nähmaschinenmechaniker.Keine Ahnung ob es stimmt,aber bei einer 44Jahre alten Maschine dürfen die auch so schon mal abgenutzt sein....denke ich.

Edited by Staubflocke

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Hallo,

es gibt da ein Anlassermodell, bei dem tatsächlich die Kohlen beim falschen Öffnen durchbrechen, frage mal. woher ich das weiß :classic_wacko:

 

Kannst du mal ein Bild vom Innenleben zeigen?

 

Ich würde einfach einen YDK/VGK Universalanlasser kaufen und an das vorhandene Kabel anschließen. Wahrscheinlich muss eine Ader stillgelegt werden, also etwas Schrumpfschlauch besorgen/bereitlegen.

 

Bei dem Modell würde ich den Greifer und etwas die Nadelstange ölen.

 

Gruß

Detlef

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Vielen Dank für die nette Nachricht. Ich werde die Tage mal Fotos machen. Der Stecker ist leider etwas lädiert und aus Pertinax. Den zu Öffnen bedeutet mit der Bohrmaschine anrücken, da er leider nicht verschraubt, sondern mit stabilen Eisennieten verschlossen wurde.

 

Gruß Bernhard

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Am 22.5.2020 um 02:07 schrieb Staubflocke:

Such mal gezielt nach  Schleifkohlen für Nähmaschinen, dann tauchen direkt einige Seiten auf.

 

Als bei meiner alten Dame das Fußpedal auch wegen der  Kondensatoren repariert  werden musste,wurden auch die Schleifkohlen getauscht.

 

Angeblich brechen die gerne mal,wenn man das Fußpedal öffnet -so jedenfalls sagte es mir der Nähmaschinenmechaniker.Keine Ahnung ob es stimmt,aber bei einer 44Jahre alten Maschine dürfen die auch so schon mal abgenutzt sein....denke ich.

 

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Hallo Bernhard,

vor 9 Minuten schrieb Nähamateur:

Vielen Dank für die nette Nachricht. Ich werde die Tage mal Fotos machen. Der Stecker ist leider etwas lädiert und aus Pertinax. Den zu Öffnen bedeutet mit der Bohrmaschine anrücken, da er leider nicht verschraubt, sondern mit stabilen Eisennieten verschlossen wurde.

nein, bitte nicht bohren. Ich will nur ein Bild vom Anlasser, den hast du doch schon geöffnet, oder?

 

Ein Bild vom verschlossenen Stecker schadet natürlich auch nicht.

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Hallo zusammen,

 

im Naehmaschinenverzeichnis gibt es unter "Quelle-Ideal" fast zum Schluss eine "795" mit einem dieser großen Stecker, bei denen das Kabel sozusagen quer durchgeht, eingesteckt sicher Netz nach hinten, Anlasser nach vorne. Da kann man, wie Det vorschlägt, das "Pedal" an seinem Kabelende demontieren und eine Ersatz-Fußheizung dranschrauben oder -klemmen. Diese kabellosen "Hufeisen" sind auch billiger als welche mit Kabel. Ich hab noch um die 20€ im Gedächtnis....

 

An Elektronik kann ich bei einer Maschine diesen Alters nicht wirklich glauben und sollte es universelle elektronische Anlasser ohne Kabel als Ersatzteil geben, würde ich trotzdem lieber eine Kohleheizung verwenden. Es sind ja bereits Kondensatoren abgeraucht und potenziell sind direkt im Motor weitere verbaut, an die man nicht unbedingt gut drankommt und deren Abmessungen kritisch sein können. Auch die Isolation im Motor könnte etwas alterschwach sein (Weichmacher verdunstet, brüchig, Feuchtigkeit gezogen...). Zudem habe ich bei Singer-Motoren beobachtet, dass auch das Bürstenfeuer damit stärker wurde, vermutlich also Schleifkohlen und Kollektor stärker leiden. Auf ein Foto vom Innenleben des Anlassers bin ich trotzdem gespannt, hatte noch keinen mit zwei Knallbonbons, maximal einen Kondensator und parallel einen Widerstand (damit erster auch im widrigsten Fall nicht längere Zeit Ladung behält).

 

(Sicherheitshalber auch mal die Bilder der 796 im Naehmaschinenverzeichnis anschauen, damit klar ist, wo man nach Rissen in den Zahnrädern suchen muss. Die Musterautomatik ist auch für den Zickzack verantwortlich und läuft eh immer mit. Wenn die auch nur leicht hakt, ist die Restlebensdauer höchstwahrscheinlich begrenzt...)

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