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peterle

Wie nähe ich einen Mundschutz? - Corona Oster-Mitmach-Kalender - 26. März 2020 - Tag 6

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Und/oder weil Profis diese Bänder einfach kennen und binden* können.  Und Gummi - zumindest die Variante wo das Gummi hinter'm Ohr herum geführt wird - nervt sehr schnell...

(Ich näh ja auch nur das Essener Modell mit 2 cm mehr Breite und eben zum Binden. Weil meine Abnehmer - Tierarztpraxis, Altenpflegerin, Krankenschwestern... -  das gerne so hätten.

Ich hatte 1 Anfrage nach Gummiband, und die kam von einem  völlig Maskenunbedarftem ... dafür hatte ich noch kochfestes.)

 

*Das machste 3 x und dann kannste das blind.

Und es lässt sich so binden, das es garantiert alles hält, wo es sein soll, und auch so, das die Maske fixiert ist und trotzdem ohne komplettes  Abnehmen  vom Mund  weggenommen werden kann - um z.B. zu telefonieren.

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Posted (edited)

Ich bin garantiert nicht unbedarft.. Bändel sind allg. das angenehmere Gefühl (bei bestimmten Frisuren) aber auch unpraktisch wenn man viel auf und absetzen muss aus div. Gründen...

Das Essener Modell sieht einfach nur viel zu knapp aus von der Breite. Das ist mit Verlaub schwachsinnig weil man spätestens beim Sprechen Probleme mit der Größe haben wird... 

 

Achja das Runterschieben aufs Kinn ist so eine grauenvoll Unart (die ich von allen Berufsarten von Chefarzt bis Putzfrau ausnahmslos kenne). Führt dazu dass man sich dann alles Aufgefangene ans Kinn schmiert. Lecker. 

Edited by MrsQuack

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@MrsQuack

Im Thread " Mundschutz -Verarbeitungsfragen" schreibe ich dazu.

Es ist ein Modell aus Belgien, inzwischen aber verändert in Punkto Breite und Faltenanzahl

Mein Modell ist die Größe "Small", 18 cm breit, allerdings mit seitl Schrägband. Vier Falten, nach unten zeigend à 1 cm Tiefe.

Da hab ich auch noch mehr Details und Bilder gepostet. Es ist ein kreativer Prozess, ein herantasten an die ideale Form.

 

@peterleIch finde es im Übrigen bedauerlich, dass die Verarbeitungsdiskussion, neue Links zu Modellen oder Materialfragen jetzt hier diskutiert werden.

Bitte nicht falsch verstehen, ich mag die Idee Deines Oster-Corona-Kalenders!

Wir hatten vorletzte Woche extra einen unübersichtlichen Corona-Thread gerade auch der Ordnung wegen aufgeteilt in einen Nähthread und einen Off topic-Thread.

Wenn jetzt in drei Threads Mundschutzverarbeitung diskutiert wird, geht wertvolles Schwarmwissen verloren.

 

 

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Posted (edited)

(Ich hatte nicht Dich gemeint, sondern denjenigen, der bei mir unbedingt mit Gummi statt Bindeband wollte...

 

Und ich sag doch 2 cm breiter = 19 x 34 im Zuschnitt. Das zieht nicht mehr soviel Luft.

Wobei ich auch 'ne echte Vliesmaske hier liegen hab - zum an- und abgucken. Die ist auch bloß 17 breit...)

Edited by SiRu

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Ich unterscheide 2 Dinge: Fremdschutz und Eigenschutz.

Auch ich habe anfangs über die Masken gelächelt, die "ja gar nichts bringen" – inzwischen finde ich, dass ich sehr sehr egoistisch war. Man kann das Virus in sich tragen und andere anstecken, obwohl man selbst keine Symptome hat.

 

Nähen für den Fremdschutz

Ziele:

-       die Tröpfchen, in denen das Virus sich aufhält, zurückhalten => möglichst dichter Stoff.

-       angenehm zu tragen, sonst wird die Maske nicht getragen bzw. zu oft abgenommen und schützt dann auch nicht.

-       durchlässig genug, damit die eigene Atmung nicht behindert wird.

 

Möglichst dicht => eng gewebter Stoff, der ist aber für dieses winzige Virus trotzdem zu grobmaschig. Deswegen möglichst viele Lagen Stoff. Ich stelle mir das vor wie bei einem Sieb, mit zu großen Löchern. Will ich was Feineres sieben, kann ich 2 oder mehr Siebe leicht versetzt übereinander legen. Dann bleibt schon was hängen. => den Stoff nicht direkt (und nicht! im Fadenlauf) aufeinanderlegen.

Anscheinend gibt eine Einlage aus einem nicht gewebten und nicht gewirkten Material eine bessere Filterwirkung. Das ist dann eine Einlage aus Küchenpapier.

Möglichst einen Stoff, der Feuchtigkeit gut aufsaugt, weil ich glaube, dass die Viren sich vor allem in den Tröpfchen aufhalten => Baumwolle

 

Baumwolle ist für die meisten Menschen auch angenehm zu tragen und lässt sich im Haushalt einfach sterilisieren durch kochen.

 

Das Dilemma, je dichter die Maske, desto mehr wird das Atmen behindert. Eine Plastikfolie würde wahrscheinlich nahezu alle Viren abhalten – aber die TrägerInnen ersticken. Das ist nicht zielführend. Lösen lässt sich das, indem ich an anderer Stelle (oben, unten oder an den Seiten) Öffnungen zu Atmen lasse.

 

Nähen für den Eigenschutz

Ja, er ist minimalst! Wir dürfen trotzdem diesen minimalen Schutz für uns mitdenken. Die Konzentration der Viren in der Atemluft ist nicht veränderbar. Wenn die Luft beim Einatmen von oben einströmt, ziehen wir sie jedoch direkt am Auge und den Augenschleimhäuten vorbei. Es könnte sein, dass das eher ungünstig ist. Deswegen ist ein Nasensteg aus Metall denkbar, der die Maske an dieser Stelle möglichst dicht anliegen lässt. Dann kommt die Luft, die wir atmen, über das Kinn oder über die Seiten rein. Ein weiterer Vorteil ist, dass Brillen nicht beschlagen.

Eigenschutz entsteht auch über das Tragen irgendeiner beliebigen Maske, aus 2 Gründen. Man fasst sich nicht unbewusst an Mund oder Nase und man hält andere auf Abstand. Das könnte auch ein Orangennetz sein – das ist die egoistische Variante.

 

 

Fazit

Ich nehme Baumwoll-Inlay-Stoff, der ist sehr eng gewebt, sogar milbendicht. Davon mehrere Lagen. Die nächste Maske wird die Variante mit den Falten sein und bekommt einen Nasensteg. Die Bänder mache ich aus alter Baumwoll-Jersey-Bettwäsche, die ich in Streifen reiße. Sie sind minimal elastisch und ich finde, angenehm zu tragen. Dann werden sie so in die Tunnel an den Seiten der Maske eingefädelt, dass ich sie nur an einer Stelle binden muss. Mir ist es am angenehmsten sie im Nacken zu binden. Die Maske kann mithilfe der Bänder an der Seite auch etwas gerafft werden und damit der Kopfform angepasst werden. Außerdem lasse ich beim Zusammennähen eine Öffnung um ein Vlies oder Küchenpapier einzulegen.

 

Nach der Benutzung koche ich sie im Topf aus – meine Waschmaschine erreicht keine 60° und das 95° Programm braucht sicher mehr Energie und Wasser als mein Kochtopf.

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vor 30 Minuten schrieb solmar:

Ich nehme Baumwoll-Inlay-Stoff, der ist sehr eng gewebt, sogar milbendicht. Davon mehrere Lagen.

wie lange hast du die Maske jetzt getragen?

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Ich finde es schwierig herauszufinden, welche Form gut passt.

Edited by Frauenhaus

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Die Essener.

Passt auf (fast) jedes Gesicht, und der Draht oben sorgt für Anpassung an jeden Nasenrücken.

(Und mit Bindebändern lässt sich über die Bänder  'ne Menge regeln.)

 

Man muss da auch gar nicht so viel ändern, um auf Kindergrößen zu kommen, schlicht weil Kinder im Verhältnis zum Körper eh einen großen Kopf haben.

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Das mit dem Draht ist für mich so fragwürdig. Er darf nicht rosten, sonst könnte er den Stoff kaputt machen, entflutschen und in der Waschmaschine für großen Schaden sorgen. Ich glaube, nichtrostenden Draht hab ich eher nicht... Höchstens den von den Gefrierbeuteln, mit Plastik drumherum. Was der aber zum Bügeln sagt, weiß ich nicht.

Welchen genau nehmt Ihr?

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Ich möchte das Teil nicht so lange tragen das ich mir um rostenden Draht Gedanken machen muß - zur Not halt beim waschen in ein BH-Netz geben 🤷‍♀️

Edited by lanora

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Guest heija

Nee, ich auch nicht. Aber es soll ja oft und scharf gewaschen werden können. Und das Gezeter vom Wama-Monteur ... Naja.

BH-Netz ist gut (falls kochfest)!

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Und warum um Himmels willen soll so'n Tropfenfänger überhaupt in die Waschmaschine?

Auswaschen mit Seife von Hand im Waschbecken, so heiß als möglich - der normale Straßenstaub ist weg.

Trockenbügeln = Virus tot.

 

Oder alter Kochtopf, Wasser rein, Tropfenfänger dazu - und das ganze 5 Minuten sprudelnd kochen.

 = Virus tot. Kann dann auch lufttrocknen, oder auf der Heizung.

 

Man braucht pro Nase wenigere von den Dingern, und sie sind schnell wieder einsatzbereit...

 

Und, grad bei den Exemplaren  aus buntbedruckten Stoffen: Bis da Rost ein ernsthaftes Problem wird, ist der Druck schon schäbig, wetten?

Die Dinger sind zwar mehrfachverwendbar, so sie zwischendurch gereinigt und so weit als mit häuslichen Mitteln machbar sterilisiert werden - aber definitiv nix für die Ewigkeit.

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Bitte diskutiert das nicht mehrfach. Dazu steht reichlich im Thema Mundschutz nähen - Verarbeitungsfragen . Bitte lest dort nach und diskutiert bei Bedarf dort weiter.

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Ja genau:

Hier im folgenden Thread gibt's Nähtipps, Schnittmusterbesprechungen, Materialbesprechungen und Tipps zum Waschen und Sterilisieren von Mundschutzmasken.

Bitte diskutiert doch dort weiter, dann haben wir unser Schwarmwissen an einer Stelle gesammelt:

 

Und auf Seite 1 oder 4 gibt's eine tolle Link-Zusammenfassung der Beiträge eines ganzen Monats!

 

https://www.hobbyschneiderin24.net/forums/topic/184707-mundschutz-nähen-verarbeitungsfragen/

 

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@Nähbert & @Großefüß 

 

Wenn ihr wollt, daß nachher noch irgendjemand irgendwas findet und nachvollziehen kann, dann packt ihr das nicht in einen Thread, der ewig lang wird, sondern in lauter Unterthemen, die sich mit jeweils einem der verschiedenen Themen beschäftigen.
Lange Threads sind nett, wenn man die gerade jetzt eben diskutiert, zum Nachschlagen und später was finden, sind sie oft nur für Zufallsfunde gut. 

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Hallo @peterle, gerade habe ich mich durch den Thread gelesen - es ist wie immer im Leben. Alles hat sein Für und Wider, "wat dem einen sing Uhl, is dem anderen sing Nachtigal". Ob selbstgenähte Masken helfen - auch darüber herrscht Uneinigkeit, selbst unter Medizinern. Welches selbst genähte Modell getragen wird, ist dann scheinbar auch egal.

 

Hauptsache:

  • er sitzt eng an
  • wird rechtzeitig gewechselt
  • hygienische Kautelen werden bei der Pflege/Wäsche/Handhabung berücksichtigt.

Soweit richtig?

Ach ja - Händewaschen (und Hautschutz) nicht vergessen :classic_smile:

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@peterle

Na, am Anfang war noch die allgemeine Coronadiskussion dabei, als gefragt wurde, wie man sowas näht.

Jetzt wird grad das Faß " richtig waschen", "sterilisieren", "Seife dazu oder lieber Waschpulver" aufgemacht, wo es doch eigentlich um Soff, Zuschnitt und Nähtechniken geht (dachte ich) weshalb der Thread ja auch unter der Rubrik "Fragen zur Verarbeitung" aufgemacht wurde,

Aber @sisue war so nett und hat den Thread nach kurzer Zeit geteilt und war auch so nett gleich im ersten Posting einen Verweis auf meinen Versuch einer Zusammenfassung einzufügen, die ich vorgestern nochmal "geupdatet" hab. Also wer das dann liest, hat zumindest die Modelle betreffend weniger Fragen.

Und ja, auch hier in Deinem Osterkalender kamen wieder neue SM-Tipps und Verarbeitungsratschläge, auch interessant, aber dafür liest man dann schon zwei Threads mit jetzt schon zusammen 21 Seiten. Uff!

 

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@Nähbert

 

Das hatten wir doch vor 10 Jahren schon als Diskussion und es ist einfach so, daß der Trend in den Jahren immer mehr zu "ich schreib das hier jetzt dringend rein" geht, weil es vieles einfacher macht. Nur finden tut es nachher halt keiner mehr. Ich freue mich, wenn Du da Zusammenfassungen zu schreibst und auch wenn andere das tun. :bier:

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Sorry, ich hab zu spät gesehen, dass ich mit diesem zwar den richtigen Thread gelesen, aber mit meiner Frage hier im falsche Thread geschrieben hatte.

Nein, ich weiß nicht, welche Maske die Beste ist. Ich hatte gestern die Essener genäht und eine Kellerfalte über dem Nasenrücken eingefügt, ich fand, das saß besser. Dann geht das aber mit dem Draht nicht mehr (muß evtl auch nicht).

Aber alles in allem tut mir der Nasenrücken weh, sowie ich dran denke.

Gummis hinter dem Ohr würden mich rasend machen.

Meine Ma hat einen Mundschutz aus den 60ern, der ist aus Windelstoff, wieviele Lagen, weiß ich aber nicht. Sie trug ihn, um ihre Babys nicht mit einer Erkältung anzustecken (?), sie ist gelernte Kinderpflegerin.

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Guest eleonore

Hilfe!!!

Ich bin Hauswirtschaftsleitung für ein sehr großes Altenpflegeheim. Wie nähen gerade Mundschutz selber. Beim Waschen, trotz Säckchen und Knoten hat es sich verheddert:-(

WER hat mir schnell einen Tipp? Eventuell Klammern?

Danke!!

 

 

 

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Die Strippen haben sich verheddert oder was hat sich genau verheddert?

 

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vor 52 Minuten schrieb Gast eleonore:

Hilfe!!!

Ich bin Hauswirtschaftsleitung für ein sehr großes Altenpflegeheim. Wie nähen gerade Mundschutz selber. Beim Waschen, trotz Säckchen und Knoten hat es sich verheddert:-(

WER hat mir schnell einen Tipp? Eventuell Klammern?

Danke!!

 

 

 

die Masken mit geraden Bändern hinlegen, an den Masken und am Ende ganz straff zusammenbinden und in einen Wäschesack geben, dann sollte das nach Waschen und Trocknen gut zu händeln sein.

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Im Kochtopf 5 Minuten kochen, da verheddert es sich weniger - aber ich weiß nicht, ob das in einer großen Einrichtung umsetzbar ist.

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Guest
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