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Mundschutz nähen - Verarbeitungsfragen

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Ich sag's mal so:

Ich erkläre immer den Goldstandard der Handhabung dieser Dinger.

 

Weil weniger... machen die allermeisten automatisch.

 

Geh ich von vornherein mit den Anwendungsratschlägen runter... dann haben wir ganz schnell die 1 Maske, die alle Familienmitglieder abwechselnd draussen tragen, keiner achtet drauf, welche Seite innen und welche außen und gewaschen wird das Ding dann 1 x die Woche mit der Feinwäsche bei 30 Grad.

 

...und dann haben wir den Scheiß wirklich am dampfen...

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Gut, ich denke, damit ist das Waschthema hiermit abgeschlossen und wir kommen wieder zurück zum Verarbeiten.

Kurzum: richtige Anwendung ist das A und O!

 

Wenn ich Zeit habe, füge ich einen entsprechenden Texthinweis oder Link zum korrekten Aufsetzen, Abnehmen und Handling der abgenommenen, potenziell kontaminierten Maske in die Linkzusammenfassung auf Seite 4 ein, von der ich einfach mal hoffe, dass sie die meisten hier zur Kenntnis genommen haben, weil ich da ganz viel relativ komprimiert zusammengetragen habe und man sich nicht durch die 29 Seiten des Threads "wühlen" muss.

 

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vor 13 Minuten schrieb Sini:

Ich frage mich irgendwie gerade, wo ihr die Masken tragt, wenn die dermaßen kontaminiert werden?!

 

Das ist völlig unerheblich, eine getragene Maske ist IMMER als kontaminiert zu werten!

 

Das ist eine einfache Hygieneregel. ;)

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vor 47 Minuten schrieb Nähbert:

Im Moment sieht es so aus, dass diese selbstgenähten Masken nicht von Pflegekräften, die direkt Kontakt zu Kranken haben (auch nicht Covid-Erkrankte), verteilt werden. Sondern die kriegt der Hausmeister, die Putzkraft, das Krankenhaussekretariat, die Tafelmitarbeiter usw.. so verstehe ich jedenfalls den Maskennähaufruf unseres Landkreises.

Und die wiederum halten hoffentlich auch die Abstandsregel ein? Das sind ja alles Tätigkeiten, die nicht unbedingt direkten Kontakt mit anderen Menschen erfordern. Also haben sie auch nur von sich selbst kontaminierte Masken zu versorgen...

LG Junipau

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Für die, die Pfeifenreiniger einnähen...

 

...welches Füßchen benutzt ihr?

 

Ich habe gerade festgestellt, daß es viel einfacher mit einem Reißverschlußfüßchen geht, der dicke Draht schiebt nicht mehr das Nähgut beiseite.

 

 

 

Muß man auch erst mal drauf kommen - so nach 60 Masken...

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Posted (edited)
vor 3 Stunden schrieb NadelEule:

 

Das ist völlig unerheblich, eine getragene Maske ist IMMER als kontaminiert zu werten!

 

Das ist eine einfache Hygieneregel. ;)

Das stelle ich gar nicht zur Debatte, ich schrieb ja auch nicht, dass die nicht gereinigt werden muss;)

 

Nach jedem Tragen kurz im Töpfchen auskochen oder heiß bügeln, und schon ist die Hygiene  wieder hergestellt.

 

In meinem Schnittmuster wird der Draht (=Pfeifenputzer) erst nach dem Nähen eingeschoben. 

Bei einem einfacheren Schnittmuster hätte der Draht direkt eingenäht werden müssen, da hätte ich auch den RV Fuß verwendet.

20200402_215709.jpg

Edited by Sini

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vor 2 Stunden schrieb NadelEule:

...welches Füßchen benutzt ihr?

 

Ich habe gerade festgestellt, daß es viel einfacher mit einem Reißverschlußfüßchen geht, der dicke Draht schiebt nicht mehr das Nähgut beiseite.

 

 

:o Da ich meine Elli wie immer mit der HP-Platte und dem dazugehörigen Füßchen nutze... hatte ich da eh kein Problem.

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vor 9 Minuten schrieb Sini:
vor 3 Stunden schrieb NadelEule:

 

Das ist völlig unerheblich, eine getragene Maske ist IMMER als kontaminiert zu werten!

 

Das ist eine einfache Hygieneregel. ;)

Das stelle ich gar nicht zur Debatte, ich schrieb ja auch nicht, dass die nicht gereinigt werden muss;)

 

Du hast das Grundprinzip nicht verstanden...eine getragene Maske MUß IMMER unter Beachtung der Hygiene Auf- und abgesetzt werden.

 

Nicht sachgerechtes Anfassen verursacht Schmierinfektionen und dann brauchst Du auch gar keine Maske tragen...

 

 

Und "wenn" und "aber" sind vollkommen unwichtig.

Wenn Du die Maske nicht richtig benutzt kannst Du auch gleich für die Tonne nähen...

 

Es gibt im Netz unzählige Hygienevorschriften für das Tragen von Schutzmasken. Man muß sie nur lesen ;)

 

Wenn man sich über Infektionswege informiert, wird man verstehen...

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vor 2 Stunden schrieb NadelEule:

Für die, die Pfeifenreiniger einnähen...

 

...welches Füßchen benutzt ihr?

 

Ich habe gerade festgestellt, daß es viel einfacher mit einem Reißverschlußfüßchen geht, der dicke Draht schiebt nicht mehr das Nähgut beiseite.

 

 

 

Muß man auch erst mal drauf kommen - so nach 60 Masken...

Wem sagst du das :o Ich brauchte auch erst 50 Masken um festzustellen,das es mit dem RV-Fuß besser funktioniert :classic_biggrin:

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vor 7 Minuten schrieb NadelEule:

 

Du hast das Grundprinzip nicht verstanden...eine getragene Maske MUß IMMER unter Beachtung der Hygiene Auf- und abgesetzt werden.

 

Nicht sachgerechtes Anfassen verursacht Schmierinfektionen und dann brauchst Du auch gar keine Maske tragen...

 

 

Und "wenn" und "aber" sind vollkommen unwichtig.

Wenn Du die Maske nicht richtig benutzt kannst Du auch gleich für die Tonne nähen...

 

Es gibt im Netz unzählige Hygienevorschriften für das Tragen von Schutzmasken. Man muß sie nur lesen ;)

 

Wenn man sich über Infektionswege informiert, wird man verstehen...

 

Ich habe meines Wissens auch nicht von gewissen Handgriffen abgeraten... wenn doch kannst Du mir die Stelle gerne zitieren.

 

Die von mir genähten Masken haben Gummibänder, die hinter den Ohren abgezogen werden.(genaugenommen kontaminiert man evtl. sich selbst hinter den Ohren ABER NUR wenn man keine sauberen Pfoten hat, daher vorher Hände waschen, Maske abnehmen, nochmal Hände waschen... )

 

Die Pfleger, die die bekommen,(nein, nicht die Tonne!) KENNEN SICH aber damit schon AUS.

Die sind nicht der Meinung, dass sie lieber gar keine Maske tragen! 

 

Die Pfleger haben auch Menschenkontakt, ich dagegen nicht.  

 

Ich fahre mit dem Auto einkaufen, ziehe Handschuhe an, setze mir im Auto eine Maske auf, gehe meine maximal 20 Minuten durch den Supermarkt (habe letztes Mal z.B. nur 2 andere Einkäufer gesehen), ziehe die Handschuhe nach dem Wegbringen des Einkaufwagens aus (entsorge sie dort im Mülleimer) und ziehe im Auto aber wieder die Maske ab (und kontaminiere damit evtl. den Beifahrersitz;) ), dann desinfiziere ich noch meine Pfoten .

Ich kann das bisher absolut mit mir und meinen Keimen vereinbaren. In unserem Landkreis (dort wo ich wohne) ist auch bezüglich Corona nicht viel los, die KHs noch leer. In einer Stadt und in Landkreisen mit bereits 100erten Fällen mag das was anderes sein oder wenn man U-Bahn fahren müsste.... 

 

 

Aber man muss derzeit dennoch etwas improvisieren.  Die Masken sind wie bekannt auch nur eine Behelfslösung. Mitte nächster Woche soll es wieder richtiges Schutzmaterial für das von mir unterstützte Seniorenheim (in einem Landkreis in dem schon "mehr los" ist) geben, das zwar nur wieder für 14 Tage ausreichen soll, aber in der Zwischenzeit sieht man weiter... 

 

 

 

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Sini, das Problem sind nicht die geschulten Pfleger (wobei ich da eine Examinierte kenne, die da eindeutigen Nachschulungsbedarf hat), oder Leute, die sich wirklich belesen haben.

Das Problem sind die Leute, die hier beim googeln mal eben reinschneien, mitlesen ... Oh! Die  halten das ja viel lockerer!

Und davon dann noch mal für sich was abziehen, weil ist ja nur mal eben...

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Posted (edited)
vor 50 Minuten schrieb SiRu:

 

Das Problem sind die Leute, die hier beim googeln mal eben reinschneien, mitlesen ... Oh! Die  halten das ja viel lockerer!

Und davon dann noch mal für sich was abziehen, weil ist ja nur mal eben...

 

 

*zustimm*

 

BTW

wir haben Einmalwaschlappen aus Vlies im Haus, die sind derart dicht, daß man sie gut als "Filter" benutzen kann.

Atmen damit noch gut möglich.

 

Edit:

 

und bei 60° waschbar, man muß die also nicht herausfummeln.

Edited by NadelEule

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Hallo,

ich suche noch einen Tipp um die Gummikordelenden vor dem Ausfransen zu schützen.
Ich bekomme die Knoten nicht in den Tunnel (meine Kordel ist dafür zu dick).
Gütermannkleber ist eine Option, ich habe gerade 2 Enden damit versucht zu versiegeln . Mal sehen wie sie aussehen, wenn er trocken ist und ob es was nützt.
Feuerzeug ? Hat mich nicht überzeugt, bzw. zu sehr gebrannt.
 

Hat jemand eine Idee ?

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Würden diese Kordelkappen für Pullis mit Kapuze und Band  nicht funktionieren ? 🙈

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@darot die liegen ja innen, oder? M. M. nach brauchen die dann keinen Schutz bzw. ich würde es darauf ankommen lassen und nur mehrfach übernähen. Das, was ausfranst ist ja die Stoffschicht drumherum. Wenn die gut erwischt wird, sollte das hinhauen. Kann aber auch sein, dass ich gedanklich gerade im falschen Mundschutz unterwegs bin, dann sorry.
 

@all:  heute Maske 2 mit ummantelten Büroklammern genäht. Die gehen richtig gut als Nasenbügel!

 

Ich teste sie noch im Kochtopf (von wegen Ummantelung), sonst nehme ich lieber welche ohne. Da ich morgen ins Büro muss, werde ich Cheffe einfach mal bitten, mir ein paar abzwacken zu dürfen.

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@Marieken

Wie darf ich mir eine ummantelte Büroklammer vorstellen? Ist das so eine gummierte bunte?

@darot

Kannst Du mal ein Bild von Deinem Problem machen?

 

Wenn Du den Knoten nicht durchkriegst, scheint mir der Tunnel zu schmal zu sein? ZIEhst Du die Gummikordel nicht mit einer kleinen, schmalen Sicherheitsnadel durch?

Lanora legt das Gummiband in ihrer Anleitung auf den offenen Tunnel, faltet dann und näht dann die Tunnelnaht. Das Band muss man also dann gar nicht durch den fertigen Tunnel zuppeln...

 

 

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vor einer Stunde schrieb darot:

Gummikordelenden vor dem Ausfransen zu schützen

 

 

Heißkleber?

 

Eine ausreichende Menge auf ein Blatt Papier geben und die Enden hineintupfen.

 

So entschärfe ich die Enden der Pfeifenputzer ;)

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@NadelEule

Gute Idee, damit könnte ich auch meine umgebogenen Metallklammerenden betupfen, dann verhakt sich beim Rausziehen (wenn der User das für nötig hält) nichts im Stoff.

 

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vor 2 Stunden schrieb darot:

ich suche noch einen Tipp um die Gummikordelenden vor dem Ausfransen zu schützen.


Vielleicht würde es helfen, die Enden in (durchsichtigen/klaren) Nagellack einzutauchen??

 

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Also, wirklich, wirklich sicherer für den Träger ist es, wenn Drähte und "Filter" nicht vor dem Waschen entfernt werden müssen.

 

Das erhöht einfach die Gefahr einer Schmierinfektion.

 

Dann bei der Verarbeitung den späteren Rostfleck nach dem Waschen in Kauf nehmen .

 

Auch was ich hier vorhin las, daß die benutzte Maske einfach irgendwo ins Auto gelegt wird - GEHT GAR NICHT!

Die benutzte Maske gehört bis zum Waschen in eine Tüte, zB. einen Zipperbeutel.

 

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Nach dem Absetzen der Maske und nach dem weiteren Handling der Maske, egal ob nun direkt in die Wäsche oder Entnehmen von Filtermaterial und dann in die Wäsche oder was auch immer, muß man sich die Hände waschen. Gründlich waschen, wie es aller Orten derzeit erklärt wird (ansonsten hier noch einmal nachzulesen).

 

Wenn ich dann noch einmal an das Thema erinnern dürfte...

(Ich werde nicht schon wieder den Strang sortieren und aufteilen, denn bei knapp 725 Beiträgen finde ich das echt zu viel verlangt.)

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Ich nähe ja für die Gemeinde (leider als einzige)

 

Rationalisierung hat sich bewährt, es geht deutlich schneller.

 

Auf die Qualität hat es keinen Einfluß, wenn man aufpasst.

 

Zuerst nach dem Zuschneiden die kurzen Kanten mit der Ovi - alle hintereinander weg ohne abschneiden.

 

Dann Pfeifenreiniger einnähen, auch alle hintereinander weg ohne abschneiden.

 

Auseinanderschnippeln, Bügeln (1 Falte rein)

Falten mit Stecknadeln fixieren und die Außenkanten wieder hintereinander weg durch die Ovi schieben, auf die Nadeln achten.

 

Bändchen (Jerseynudel 60cm lang) In die Tunnel einnähen

Besser ein langes, als zwei kürzere Bänder.

 

Verpacken, fertig.

 

40 Stk. in drei Stunden

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Also ein letztes Wort zur Schmierinfektion (Zitat aus https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/fragen-und-antworten/ansteckung-und-krankheitsverlauf.html  der Bundesgesundheitszentrale für gesundheitliche Aufklärung):

 

Das neuartige Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Der Hauptübertragungsweg in der Bevölkerung scheint die Tröpfcheninfektion zu sein. Diese Übertragung kann direkt von Mensch zu Mensch erfolgen, wenn Virus-haltige Tröpfchen an die Schleimhäute der Atemwege gelangen. Auch eine Übertragung durch Schmierinfektion über die Hände, die mit der Mund- oder Nasenschleimhaut sowie mit der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden, ist prinzipiell nicht ausgeschlossen. Welche Rolle die Schmierinfektion spielt, ist nicht bekannt. Bisher wurden häufig Infektionsketten identifiziert, die am besten durch eine direkte Übertragung, z. B. durch Tröpfchen, erklärbar waren.

 

Und dann bitte wieder zur Verarbeitung zurückkommen!

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@ Nähbert

 

das ist eine Scheinsicherheit, ich verlasse mich da nicht drauf und ich komme aus dem Gesundheitswesen.Ich habe schon Pferde vor der Apotheke...

 

 

 

Wer die Geschichte mit dem Heißkleber ausprobieren möchte:

 

Ein kleiner Teller in der Mikrowelle hält den Kleber schön flüssig. ;)

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vor 21 Minuten schrieb sisue:

Nach dem Absetzen der Maske und nach dem weiteren Handling der Maske, egal ob nun direkt in die Wäsche oder Entnehmen von Filtermaterial und dann in die Wäsche oder was auch immer, muß man sich die Hände waschen. Gründlich waschen,

Was ist denn dann mit der Umgebung der Maske - Augenpartie, Haare usw. und mit der Kleidung?

Lea

 

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