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Mundschutz nähen - Verarbeitungsfragen

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Guten Morgen,

ich habe inzwischen auch einige Anleitungen durchprobiert und diese für mich favoritisiert:
Podologie
Das ist für mich bisher die ideale Kombination aus angemessenem Aufwand was das Nähen anbelangt und idealer Passform.
Ich habe 8 cm Stücke aus ummantelten Elektokabel aus Kupfer eingenäht (allerdings nicht herausnehmbar)  und am Kinn noch einen kleinen Abnäher in der Mitte von ca. 0,5 auf 2,5 cm gemacht. Das Elektrokabel hatte ich zuvor 5 min im Kochtopf gekocht um zu sehen, was passiert: nichts.
Noch habe ich Gummikordel eingezogen, werde mich aber an die Arbeit machen aus noch vorhandener Bettwäsche der Schwiegermutter Bändel zu nähen .
Der Vorrat neigt sich einfach dem Ende und ich finde es schwierig die jeweils passende Länge der unterschiedlichen BenutzerInnen einzuschätzen.
Hätte ich massenhaft Gummikordel könnte ich natürlich großzügig vergeben, man könnte es dann jeweils anpassen.
 

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Guten Morgen! 
 

@darot Dagmar, auch wenn ich mir fest vorgenommen hatte, kein weiteres Muster mehr auszuprobieren, finde ich die Maske aus „Deinem“ Video ziemlich interessant. Da muss ich wohl doch nochmal an ein neues Modell 😉

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@darot

Die ist schnell. Jemand hier hatte sowas auch schon vorgestellt, jedoch die offenen Seiten mit der Zick-Zack-Schere geschnitten, damit weniger franst.

Wenn Du einen ummantelten Draht nimmst, ist das Risiko des Durchdrückens geringer. Ich würde bei so einem dünnen Draht wie im Video ( ich vermute, das ist Blumendraht) auf jeden Fall immer die Enden umbiegen und gut festdrücken. Ich hätte wirklich zu viel Angst, dass der Draht sich sonst rausdrückt beim Waschen oder beim Tragen.

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Nähbert, der Tipp ist natürlich auch gut: die Kanten mit der Zackenschere zu schneiden und einen Blumendraht umzubiegen .
Werde ich beides beim nächsten Mal berücksichtigen (wenn meine Kabel verbraucht sind, muss ich umsteigen auf Blumendraht).
Danke.

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Das mit dem Versäubern dachte ich zunächst auch. Aber da alle Kanten ja durch eine Naht gesichert werden (ähnliches Prinzip wie Patchwork, da wird ja auch nichts mit der Zackenschere geschnitten), sollte es doch eigentlich ausreichend sein? 

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Wahrscheinlich hast Du Recht, achchahai...

Ich dachte nur, wenn man dann mit Gummi oder Bindeband im Tunnel an der Kante reibt, ziehen sich Fäden raus...

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vor 47 Minuten schrieb Nähbert:

 

 

@stofffetzerl

Interessant, das mit der zusätzlichen Falte. Du hast bei Deinem Modell OS und Innenseite aus dem gleichen Stoff?

 

 

Ja, ich nehme einen Stoffstreifen von 40 x 22cm, den ich einmal falte. Momentan habe ich noch Vlies (Rastervlies), das ich mit einnähe. Unten die Naht, wenden und oben ca. 1,5cm nach außen umschlagen und den Tunnel ca.12cm umnähen. 3 Falten legen (nach fast 100 Masken klappt das mittlerweile schon ganz gut ohne Abstecken) und abnähen. dann extra Tunnel annähen aus zwei Stoffstücken ca. 9 x 6cm. Nach Fertigstellung Gummi (2 x 30cm)  oder Bändel einziehen. Gummi nähe ich nicht fest, weil die Länge dann vom Träger noch angepasst werden kann. Dann oben Metallstreifen einschieben, von dem ich vorher die seitlichen Ecken abschneide, damit sie sich nicht so leicht verhaken.

@SiRu

Ich finde es nicht als große Fummelei. Außerdem überlegst du doch auch nicht, ob du was versaust, wenn du beispielsweise deine andere Kleidung oder deine Haare anfasst. Hände waschen ist doch sowieso von Nöten.

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vor einer Stunde schrieb Nähbert:

 

Einen ähnlichen Schnitt, der ursprünglich von "ithinksew" stammt, näht @lanora und verlinkt dazu eine bebilderte Anleitung in ihrem Blog https://naehleben.wordpress.com/2020/03/23/mundschutz-mit-filtereinlage-nahen/

 

Ich habe mittlerweile die Verarbeitungsweise etwas geändert damit es einfach schneller geht.

Ich häng das PDF mal hier an .

Nähanleitung Mund-Nasenschutz.pdf

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@lanora

Du hattest mir mal geschrieben, dass bei Deinem Schnitt eine Anleitung dabei ist, wie man das Filtervlies ohne viel Fummelei reingeschoben kriegt. kannst Du bitte nochmal genauer die Stelle angeben, wo ich das finde?

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Posted (edited)
vor 10 Minuten schrieb Nähbert:

@lanora

Du hattest mir mal geschrieben, dass bei Deinem Schnitt eine Anleitung dabei ist, wie man das Filtervlies ohne viel Fummelei reingeschoben kriegt. kannst Du bitte nochmal genauer die Stelle angeben, wo ich das finde?

Bei dem Schnitt den ich nähe ist für die Filtereinlage ein extra Schnittteil dabei. Wenn man wie ich die Maske aber an der Seite etwas verschmälert muß man das Teil auch an den Seiten etwas schmaler schneiden . Die Filtereinlage habe ich aber nicht gezeigt sondern nur die Maske . 

Hier mal ein Bild vom Originalschnitt 

image.jpg

Edited by lanora

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Hallo,

Zitat

Das mit dem Versäubern dachte ich zunächst auch. Aber da alle Kanten ja durch eine Naht gesichert werden (ähnliches Prinzip wie Patchwork, da wird ja auch nichts mit der Zackenschere geschnitten), sollte es doch eigentlich ausreichend sein? 


Eben - im Nähzimmer angekommen und nochmal nachgeschaut wollte ich dasselbe schreiben: die Kanten werden von der eingeklappten Seitenkante verdeckt.
Ich denke, dass man durch das Schneidern mit der Zackenschere risikiert sie so kurz zu schneiden, dass sie nicht mehr verdeckt werden.
Ich bleibe mal dabei sie so zu lassen wie in der Anleitung beschrieben.

 

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vor 2 Stunden schrieb Nähbert:

Ich fasse das kontaminierte Ding  beim Absetzen an, da kann ich mit kontaminierten Fingern auch die Klammer rauspulen und mir dann hinterher die Hände mit Seife waschen.

 

Dann machst Du genau das, was man eben nicht machen darf...

 

Das wird lang und breit von Fachleuten erklärt, daß man nur die Bänder und NICHT die Außenseite berühren darf...:rolleyes:

 

Das wird den Krankenschestern schon im ersten Lehrjahr beigebracht.

 

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@NadelEule Naja, aber die Krankenschwester im ersten Ausbildungsjahr trägt doch auch diese Kittel (weiß gerade nicht, wie man die nennt. OP Schürze?) dazu, den sie dann auch entsprechend ablegt. Wenn ich @Nähbert richtig verstehe, sagt sie ja, dass die Viren, so sie denn auf der Außenseite der Maske hängen würden, sich sicherlich nicht gezielt auf die Maske „gesetzt“ hätten, sondern genauso gut auf der Jacke, den Haaren , der Hose sein könnten. Und die ziehen wir ja auch mit bloßen Händen aus! 

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Kinders, ihr macht einen riesen Wirbel um Einlegefilter, um auch Euch selber (oder wer auch immer die Maske trägt) zu schützen - aber dann beim abnehmen die Grundregel "niemals auf die Maske tatschen" ignorieren macht ja nix, weil man wäscht sich ja die Pfoten danach.

 

Ich muss das nicht verstehen, oder?

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Ich bin keine Krankenschwester. Aber danke für den Ratschlag @NadelEule

Nach dem Absetzen der Maske tu ich sie in die Wäsche, wasch mir die Hände, wenn ich die Maske abgesetzt und in die Wäsche getan habe. Von mir aus kann ich dann auch noch die Nasenklammer mit Wasser und Seife waschen oder mit Desinfektionsspray einsprühen.

Und wenn ich feststelle, dass das alles zu umständlich wird, kann ich den Tunnel auch wieder zunähen und die Klammer bleibt drin. Oder ich entscheide, dass ich noch die Kabel, Klingeldrähte oder sonstwas von meinem Mann aus dem Keller stibize.

Oder der Beschenke tut das.

 

 

So, hier jedenfalls meine Maske. Das ist der für mich optimal funktionierende Endentwurf.

Oben markiere ich die Maskenmitte über der Nase auf der Futterseite mit einem Permanentmarker, dann wissen die Träger auch, wo sie den Draht vor dem Aufsetzen mittig abknicken können (mit sauberen Fingern)

Unten sieht man die Hotelverschlussöffnung, wo man das Vlies (mit sauberen Fingern...) einschiebt.

Ich selbst werde sie so nicht tragen, weil ich beidseitig Hörgeräte trage. Das ist nicht kompatibel mit dickeren Gummis, dünne sind grad aus...

 

Entschuldigt die "Corona-Frisur" :D

 

20200405_114724.jpg

 

20200405_121234.jpg

 

 

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@ achchahai

 

das Problem ist jetzt, daß viele Menschen mit etwas umgehen müssen, womit sie bis Dato nichts zu tun hatten.

 

Dabei kann viel falsch laufen und ich lasse für mich ein "ja, aber" nicht gelten. Ich wollte nur den Hinweis geben, daß das Anfassen der getragen Maske ein Risiko darstellt.

Zumal sie, im Vergleich zu unserer restlichen Kleidung, besonders gut eine Keimflora begünstigen (warm und feucht)

 

 

 

 

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vor 3 Stunden schrieb Nera:

Wie wär mit 0,8 Klingeldraht?

Ist Kupfer und rostet nicht.

Ich pack den mitsamt der Isolierung rein.

Gruß Nera

:classic_biggrin:

Ich hab mich die ganze Zeit gefragt, wozu die Männer im Herbst 50m!!! Klingeldraht gekauft haben... Wo doch nur so ein paar Meter gebraucht wurden.

 

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vor 16 Minuten schrieb SiRu:

Kinders, ihr macht einen riesen Wirbel um Einlegefilter, um auch Euch selber (oder wer auch immer die Maske trägt) zu schützen - aber dann beim abnehmen die Grundregel "niemals auf die Maske tatschen" ignorieren macht ja nix, weil man wäscht sich ja die Pfoten danach.

 

Ich muss das nicht verstehen, oder?

Hier geht es doch nicht um Masken für die medizinische Arbeit sondern um die Masken, mit denen ich andere vor mir schütze. Die sind doch dann wohl eher von innen als von aussen kontaminiert?

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Ohne hier wieder ein Fass aufmachen zu wollen, weil es ist ja ein Verarbeitungsthread...

Wenn die meisten Menschen nicht so geschult sind, dass sie mit einer Maske, selbstgenäht oder zum Wegwerfen, richtig umgehen können, dann bringt das Maskentragen und auch die Maskenpflicht nichts. Wir bleiben sowieso besser auf Abstand oder halten die Regel "6 feet, 6 seconds" ein.

 

Was wir Hobbyschneiderinnen allerdings tun sollten: unseren Beschenkten das korrekte Aufsetzen nochmal genau zu notieren.

 

Wenn @NadelEule oder @SiRu oder jemand anders hier einen Link oder Textvorschlag einstellen könnten, den wir den Masken beilegen könnten, wäre das sicher hilfreich!

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@NadelEule : ich gebe dir da vollkommen recht. Das Beste ist, die Maske von außen nach dem Tragen gar nicht anzufassen. Und Fummelei mit inliegendem Filter, den man dann raus nimmt findet man nirgens bei einer gekauften Maske. Und. je dichter die Maske , je unangenehmer.

@SiRu Sehe ich genauso.

 

Meine sehen nicht wirklich schön aus, aber hauptsache sie helfen. Und da ich doch einige mache, muss das auch schnell gehen. Bei mir gibt es auch keine bunten, die sind weiß, aus den alten Bettlaken.

 

LG Andrea

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So ganz habe ich Eure Probleme zum Thema Handhabung immer noch nicht verstanden. Soweit wir für Pflegekräfte nähen, sollten die doch viel besser wissen als wir, wie das alles geht. Also brauchen wir uns unsere unwissenden Köpfe dazu nicht zu zerbrechen.

 

Und die Dinger, die wir tragen, sollten Dank Abstandsregeln doch sowieso nur von innen von uns selbst "kontaminiert" sein? Wie nahe kommt Ihr Euren Mitmenschen im normalen Leben, daß Ihr Euch so verseucht fühlt?

LG Junipau

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@andrea59

Ich hab mir grad Dein Foto mit dem Handhabungstext angesehen, da ist es ja auch ganz gut erklärt.

@Junipau

Im Moment sieht es so aus, dass diese selbstgenähten Masken nicht von Pflegekräften, die direkt Kontakt zu Kranken haben (auch nicht Covid-Erkrankte), verteilt werden. Sondern die kriegt der Hausmeister, die Putzkraft, das Krankenhaussekretariat, die Tafelmitarbeiter usw.. so verstehe ich jedenfalls den Maskennähaufruf unseres Landkreises.

 

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Ich frage mich irgendwie gerade, wo ihr die Masken tragt, wenn die dermaßen kontaminiert werden?!

Es gilt Ausgangsbeschränkung und Mindestabstand.

 

Würde man nun tatsächlich von einem Coronaträger angehustet oder -geniest (der selbst keine Maske trägt), wäre tatsächlich mehr kontaminiert als nur die Maske... 

 

Dass man die Viren stehend in der Raumluft einsammelt  scheint ja bisher nicht bestätigt zu sein.  

 

Anderenfalls sammelt man eben seine eigene Abluft in einer solchen Maske, die wird aber nicht infizierender für einen selbst mit jedem Ausatmen aber für die umgebenden Menschen werden doch - auch bei einfachem Material - einige Tröpfchen aufgefangen.

 

Auch hier weniger beim Sprechen und Atmen, als bei Husten oder Niesen...

 

Ich gehe bei 4köpfiger Familie derzeit alle 9 Tage zum einkaufen, die Kinder sind sowieso zu Hause, mein Mann muss einmal pro Woche "raus" und das auch noch in ein (zum Glück bisher Coronafreies) Pflegeheim, wo jeder weiß, wie er sich verhalten muss.  

 

Wenn jeder einfach für sich die Kontakte minimiert, ist das Tragen einer Behelfsmaske freundlich gegenüber den Mitmenschen, jedoch eine so starke Kontamination, dass Privatmenschen das handhaben müssen wie Pflegepersonal, eher unwahrscheinlich.

Einen Lebensmitteleinkauf hält man ja derzeit auch kurz(oder sollte man) daher sind 30-60 Minuten für das Tragen einer Maske sicher ein durchschnittlicher Wert. Pflegepersonal wechselt normalerweise nach 2 Stunden.

 

Das Ablegen einer Maske in einen Kochtopf mit anschließendem Handewaschen halte ich für vertretbar.;) Aber auch das kommt natürlich darauf an, wo und wie lange man in Kontakt mit möglicherweise Infizierten war...

 

 

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