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Mundschutz nähen - Verarbeitungsfragen

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vor 38 Minuten schrieb roeschen:

Hallo,

meine Atemschutzmaske  passt gut auf mein Schnäuschen.

Nach dieser Anleitung genaeht.

 

 Hallo Roeschen, bist du mit der Größe zurechtgekommen?

 

Ich suche noch nach der optimalen Passform. Mein Mann kommt mit der koreanischen Version gut zurecht, allerdings 4 cm Zugabe. Ich bekomme schnell Beklemmungen mit Masken. Werde deine heute Abend ausprobieren. 

 

 

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Posted (edited)

Mundschutz, Virenschutz, Mund-Nase-Schutz, Atemschutz, Schutzmaske...

 

Da gibt es nun mal schon sehr sehr lange sehr genau definierte Vorgaben, was dahinter zu stehen hat.

Diese baumwollenen Tropfenfänger fallen da definitiv raus.

 

Ich halt nix von diesen Abmahnhaien, in diesem Fall, wo mit dem Begriff immer noch falsche Schutzvorstellungen verbunden sind: Doch, ich find gut, wenn da gemaßregelt wird.

 

Edited by SiRu

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vor 14 Minuten schrieb Nähbert:

Den Text brauche ich für ein Nähprojekt und den stelle ich dann hier ein.

Die Maße werde ich, wie hier von einigen schon probegenäht, in der Breiteetwas vergrößert angeben.

Mein Dank würde Dir ewig nachschleichen ;)

Lea

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vor 52 Minuten schrieb andrea59:

Es kann für mich nicht sein, dass man Menschen hilft und wird dann noch bestraft, weil es so ein paar Idio............. gibt, die nur an Geld denken.

Ich kann sowas auch nicht verstehen.Da sollte alleine der absolute Ausnahmezustand eigentlich schon reichen, dass man denen einen Riegel vorschieben muss!!!!

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vor einer Stunde schrieb andrea59:

@stofffetzerl  ich nähe schon seit fast 4 Wochen den Mundschutz mit Blumendraht. Meine Mama hat die schon zig mal gewaschen, gekocht, eingeweicht und es rostet bisher nichts.

 

 

 

 

LG Andrea

Gerade höre ich von einer Bekannten, dass ihre Maske jetzt nach dreimaligem Waschen Rostflecke bekommen hat. Sie hatte Pfeifenputzer als Einlage verwendet.

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vor 2 Stunden schrieb lea:

...würde ihr gern 2 oder 3 verschiedene Anleitungen ausdrucken und per Post schicken.

 

@lea Ich bin gerade dabei eine Worddatei mit einer sehr einfachen Anleitung zu erstellen. Die kann ich Dir schicken.

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Am 31.3.2020 um 08:04 schrieb andrea59:

 Schrägband selbst herstellen ist keine Option.

 

Warum nicht? Du musst doch nur einen Streifen im Fadenlauf schneiden in dreifach-fertiger Breite. Eine Seite durchblies Ovi schicken. Mit der unversäuberten Seite annähen, reinschlagen und dann nochmal knappkantig über das oviversäuberte nähen. Nicht ganz so fein, aber tauglich. 

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vor einer Stunde schrieb stofffetzerl:

...dass ihre Maske jetzt nach dreimaligem Waschen Rostflecke bekommen hat

 

 

Rost beeinträchtigt die Funktion in keiner Weise.

 

Wer sicher gehen will, holt sich verzinkten Spanndraht oder ummantelten Binderdraht aus dem Baumarkt.

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vor 3 Stunden schrieb lea:

 ich würde ihr gern 2 oder 3 verschiedene Anleitungen ausdrucken und per Post schicken.

Welche würden sich Eurer Erfahrung nach dafür eignen?

 

Bei uns in der Zeitung war heute die von Burda abgedruckt ;) Die würde ich dir auch zum Ausdrucken vorschlagen, oder die von Nähtalente.

Burda

Nähtalente

 

Heute hatte ich ein tolles Erfolgserlebnis im Supermarkt, in dem ich immer einkaufe: Immer hatte ich vergessen, in dem Kurzwarenregal nachzusehen. Und heute fand ich dort Gummikordel :ja:

Jetzt muss ich nicht mehr auf die Bestellung warten, die Ende April kommt :lol:

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Hallo Krista K.,

Zitat

 Hallo Roeschen, bist du mit der Größe zurechtgekommen?

 

Ja, sie passt für mich perfekt. Man kann sich damit unterhalten und sie rutsch nicht runter bzw.nicht in die Augen.

Das war mir wichtig. Man kann auch gut darunter atmen.

Die Maske habe ich beim zusammennaehen etwas optimiert!

Wenn du naeheres wissen willst dann bitte eine Nachricht an mich, denn ich weiß nicht wie es mit dem Urhebenrecht des Originalschnittes kollidieren könnte!

 

 

Edited by roeschen

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In unserem Rewe hat das Ordnungsamt u.a. den Verkauf von Kurzwaren erlaubt.

 

Eben hab ich für die Burdamaske (mit Mittelnaht) versucht ein Vlies zuzuschneiden und einzulegen... Ein Krampf!!!

Ich bin von dem Modell ab, denfalls wenn man eine nachträglich einzulegende Vlieseinlage bereitstellen will.  Entweder man näht das Vlies gleich mit ein oder man ist besser mit einem rechteckigen Grundmodell bedient.

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vor 2 Stunden schrieb Tremor:

Da sollte alleine der absolute Ausnahmezustand eigentlich schon reichen, dass man denen einen Riegel vorschieben muss!!!!

 

Nun ja, zum Glück gelten Gesetze auch noch in Zeiten der Pandemie. Zumindest bei uns. (Und ich habe Freunde in Ländern, wo man... mit dem Gedanken deutlich lockerer umgeht... glaubt mir, das ist gut so.)

 

Die Dinger sind kein Schutz, also ist es völlig korrekt, sie auch nicht als solchen anzupreisen. (Und machen wir uns nichts vor... die Bezeichnung treibt im Moment auch die Klickzahlen hoch.)

 

Sonst beschweren wir uns ja auch, wenn wir über amazon von einem chinesischen Händler eine "Nähmaschine" kaufen und nur eine funktionslose Dekomaschine bekommen, oder? Auch wenn es genauso aussieht, ist eben die Funktion nicht da und die ist entscheidend, nicht das Gehäuse.

 

Gestern habe ich Aufnahmen gesehen (Ich nehme an, irgendwas mit Hochgeschwindigkeitskamera) wo sie den Tröpfchenregen bei einem normalen Huster und einem mit doppellagiges Stoffmaske gegenüber gestellt haben. Mit der Maske kommt eine reichliche Tröpfchenwolke raus. Aber sie verläuft sich dann so nach 30 Zentimetern (die Wolke ging ungefähr so weit raus, wie der Kopf von der Seite breit war, daher konnte man das abschätzen), ohne Maske fliegt es deutlich weiter.

 

Aber die Schutzwirkung... hält sich in Grenzen.

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vor 18 Minuten schrieb Nähbert:

Eben hab ich für die Burdamaske (mit Mittelnaht) versucht ein Vlies zuzuschneiden und einzulegen... Ein Krampf!!!

Ich bin von dem Modell ab

 

Hihi, so geht es mir mit dem Essener :lol:

Ich habe ein Küchentuch halbiert und mit ein wenig Kraft da rein geschoben (oder auch hinten dran gezupft, dass es wieder raus kommt? :kratzen:). Passt schon ;)

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vor 2 Stunden schrieb solmar:

@lea Ich bin gerade dabei eine Worddatei mit einer sehr einfachen Anleitung zu erstellen. Die kann ich Dir schicken.

Danke für das Angebot, aber ich habe mich schon auf 2 bestimmte Anleitungen festgelegt.

Lea

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Ein Versuch einer Ausformulierung (für Nicht-Nähprofis). Bitte Fehler korrigieren! 

 

 

Einfache Mund-Nase-Maske nach einem YouTube-Tutorial aus Südkorea

 

https://www.youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=WlguehtIpu8&app=desktopBenötigt werden: 

 

  • ein rechteckiges Stück Stoff, 35 x 23 cm
  • zwei Gummibänder, 5 – 6 mm breit, je 17 cm lang
  • Nähgarn, Schere, Bügeleisen, Nähmaschine
  •  

Die Nahtzugabe ist enthalten und beträgt ca. 8 mm. Die Maske wird von Gummis hinter dem Ohr gehalten.

 

1. Stoffrechteck an den kurzen Seiten mit Zick-Zack-Stich versäubern und an der langen Seite einmal mittig falten, rechte (schöne) Stoffseite liegt innen.

 

2. Die offene lange Seite von der linken und rechten Kante ausgehend 6 cm zusammennähen, so dass in der Mitte eine Öffnung von 11 cm bleibt. Diese Naht zu einer Seite flach bügeln. Das jetzt geschlossene Stoffstück so legen, dass die offenen Seiten links und rechts vor einem liegen. Die Naht mit Öffnung befindet sich auf 1/3 der Höhe. Das so liegende Stoffstück einmal gut bügeln.

 

3. Die Gummibänder entlang der inneren Bügelkante wie ein „U“ in die seitlichen Öffnungen des Stoffstücks schieben. Die Kurve des „U“ liegt innen, die Gummibandenden schauen 2 bis 3 mm aus dem Stoff hervor. Dabei darauf achten, dass das Gummiband sich nicht verdreht hat. Gummibandenden mit einer Stecknadel am Stoff feststecken und vor Verrutschen sichern.

 

4. Seitliche Öffnungen mit knapp 8 mm Nahtzugabe von der offenen Kante entfernt steppen.

 

5. Nun das Stoffstück an der geschlossenen Kante einmal mittig falten. Die genähten Stoffseiten liegen nun genau aufeinander.

 

6. In den Stoff wird jetzt an der gefalteten Kante ein Dreieck geschnitten. Es ist 3 cm hoch (an dem Falz) und 1 cm breit (an der Unterkante). Achtung nicht in die innen liegenden Gummibänder schneiden!

 

7. Stoff jetzt auffalten. Man hat eine Raute herausgeschnitten. Den Stoff jetzt anders herum falten , die Falte verläuft jetzt entlang der spitzen Winkel der Raute.

 

8. Entlang der Rautenkante mit 8 mm Nahtzugabe absteppen. Es entsteht ein Abnäher, damit sich der Mundschutz besser um das Kinn legt. Die Abnäherseiten an der Nahtzugabe bis kurz vor die Naht einschneiden.

 

9. Stoff nun durch die Öffnung auf rechts (die schöne Seite) wenden. Ecken mit den Gummis schön herausziehen. Stoffrechteck bügeln.

 

10. Seiten, sowie Ober- und Unterkante knapp neben dem Rand mit Gradstich absteppen.

 

11. An den Seiten jeweils zwei gleich tiefe Falten legen. Eine Falte zeigt mit der Faltenöffnung nach oben, eine mit der Öffnung nach unten. Die Falten so legen, dass die endgültige Seitenhöhe der Maske 7 cm beträgt.

 

12. Gefaltete Seiten absteppen. Maske ist fertig! Durch die Öffnung auf der Rückseite kann ein zusätzliches Vlies eingeschoben werden.

 

Edited by Nähbert

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@Nähbert super!

 

Da ich das Video schon gesehen habe, kann ich leider nicht sagen, ob ich mit der verbalen Anleitung allein gut klar käme. Für "meine" alte Dame werde ich ein paar Zeichnungen dazu machen.

Gestolpert bin ich nur über:

vor 31 Minuten schrieb Nähbert:

mit knapp 0,8 cm Nahtzugabe (also knapp 1 cm von der offenen Kante) absteppen.

ist das für Leute, die sich unter 8mm nichts vorstellen können?:)

Und vielleicht "steppen" oder "zusteppen" statt "absteppen"?

Grüsse, Lea

Edited by lea

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vor 2 Stunden schrieb Nähbert:

In unserem Rewe hat das Ordnungsamt u.a. den Verkauf von Kurzwaren erlaubt.

 

Eben hab ich für die Burdamaske (mit Mittelnaht) versucht ein Vlies zuzuschneiden und einzulegen... Ein Krampf!!!

Ich bin von dem Modell ab, denfalls wenn man eine nachträglich einzulegende Vlieseinlage bereitstellen will.  Entweder man näht das Vlies gleich mit ein oder man ist besser mit einem rechteckigen Grundmodell bedient.

🤔 bei meiner Make mit Mittelnaht gibt es ein extra Schnittmuster für die Einlage - ohne Naht 

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vor 1 Stunde schrieb lea:

Da ich das Video schon gesehen habe, kann ich leider nicht sagen, ob ich mit der verbalen Anleitung allein gut klar käme. Für "meine" alte Dame werde ich ein paar Zeichnungen dazu machen.

(...)

Und vielleicht "steppen" oder "zusteppen" statt "absteppen"?

 

@lea ich hab's verbessert, auch "der Falz" und vorne war auch noch eine falsche Maßeinheit... 

... Was das "absteppen" betrifft, hast Du vermutlich Recht. Unsere Nähkursleiterin spricht immer von "absteppen". Ich trau' ihr zu, dass sie sich ziemlich gut auskennt, denn sie ist Textilingenieurin und sehr erfahren.

Vielleicht ist absteppen auch das nochmalige steppen seitlich von einer bereits zusammengenähten Naht...:verwirrt:

Zusätzliche Bilder oder Zeichnungen sind sicher nötig, wenn man das Video nicht sieht. Ich muss das auch noch machen.

Ich will die Anleitung auf einem DIN-A5-Blatt in einer Apotheke auslegen, für deren Angestellte ich solche Masken genäht habe.

 

Für weitere Rückmeldungen bin ich dankbar! Gerne auch per PN 

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vor 3 Stunden schrieb nowak:

 

Nun ja, zum Glück gelten Gesetze auch noch in Zeiten der Pandemie. Zumindest bei uns. (Und ich habe Freunde in Ländern, wo man... mit dem Gedanken deutlich lockerer umgeht... glaubt mir, das ist gut so.)

 

Die Dinger sind kein Schutz, also ist es völlig korrekt, sie auch nicht als solchen anzupreisen. (Und machen wir uns nichts vor... die Bezeichnung treibt im Moment auch die Klickzahlen hoch.)

 

Sonst beschweren wir uns ja auch, wenn wir über amazon von einem chinesischen Händler eine "Nähmaschine" kaufen und nur eine funktionslose Dekomaschine bekommen, oder? Auch wenn es genauso aussieht, ist eben die Funktion nicht da und die ist entscheidend, nicht das Gehäuse.

 

 

Dennoch kann ich nicht umhin, zu denken, dass soetwas wirklich nur in Deutschland passieren kann, dass man sich derart selbst ins Bein schießt.

Einerseits bittet die Krankenhausgesellschaft um Masken, andererseits werden Nähwillige ausgebremst.

Wenn sie gar keine Schutzfunktion hätten, wozu wollten sie die Krankenhäuser haben? Um das Leben bunter zu gestalten?

Ich bin auch dafür, dass man die Regeln und Gesetze beachten sollte, aber bis man Textilien rechtssicher verkaufen kann, benötigt man sicher 1 Woche um zu lernen, vllt sogar 2. Die Zeit haben wir einfach nicht. Denn mit dem Wort "Schutz" allein ist es ja nicht getan, dann kommt noch Impressumspflicht, wann ist man gewerblich, Textilkennzeichnungsverordnung inklusive Einnäher .... etc.

Besser wäre spenden oder eine zentrale Verkaufsstelle (nicht zentrale Verschickstelle, das wäre wohl zu unhügänisch), die die Texte verfasst. Oder was auch immer...

Oder Abmahnen ohne finanziellen Hintergrund.

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vor 33 Minuten schrieb heija:

aber bis man Textilien rechtssicher verkaufen kann,

 

So ist das. Wenn du etwas verkaufen willst, mußt du dich an die Regeln halten. Und gerade in Krisen.

 

Wir mögen so gut informiert sein, die 80jährige Oma vielleicht nicht. Geht mit dem vermeintlichen Schutz, den sie ja als "Schutz" gekauft hat, zu den Enkeln und ist zwei Wochen später tot. Aber dafür durfte der Verkäufer Geld damit verdienen.

 

Besser?

 

Aus meiner Sicht nicht.

 

Bei Kliniken gehe ich davon aus, dass sie wissen, wie weit der Schutz reicht und in welchen Bereichen sie so eine genähte Maske einsetzen können. (Wenn die Klinikküche genähte Masken verwendet, bleiben auch mehr Einwegmasken für die Pflege.) Und das Pflegepersonal weiß sicher, dass sie den Patienten auch mit Maske nicht anhusten dürfen. Abgesehen davon, dass die ja noch mal ganz anders Körperflüssigkeiten ausgesetzt sind, wo manchmal tatsächlich der Hautschutz nötig ist.

Und wer im Auftrag einer Klinik, eines Pflegeheims, eines Pflegedienstes was näht, der wird keine Abmahnung bekommen, denn das steht nicht im Internet.

 

Wer hingegen eine Anleitung für eine "Schutzmaske" veröffentlicht und noch dazu ein Gewerbe hat (oder eine Webseite/Youtube Kanal/Blog, das nicht mehr als privat eingeordnet werden kann...) muß sich eben auch hier an die Regeln halten. Dass jetzt auf einmal jeder eine Anleitung veröffentlicht, passiert auch aus reiner Menschenfreundlichkeit, weil es ja erst 499 Anleitungen gibt und die 500te jetzt wirklich noch neues Wissen in die Welt wirft... und hat bestimmt nichts damit zu tun, dass man damit im Moment viele, viele Klicks bekommt. :rolleyes: Und ganz besonders viele, wenn man in der Beschreibung die Worte verwendet, die die Leute gerade suchen. "Schutz" eben... auch wenn das gar nicht geboten wird.

 

(Hat aber mit der Verarbeitung nicht mehr viel zu tun...)

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@Andrea59

Ich hab Dir eine PN geschickt. Mit vielen Bildern. So viele Bilder und Erklärungen mag ich hier nicht einstellen. Es ist ja nicht für alle interessant.

Edited by solmar

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vor 10 Stunden schrieb lea:

Eine sehr alte Dame mit Näherfahrung, Stoffresten und Nähmaschine, aber ohne jeden Internetzugang möchte sich Masken nähen und ich würde ihr gern 2 oder 3 verschiedene Anleitungen ausdrucken und per Post schicken.

Welche würden sich Eurer Erfahrung nach dafür eignen?

Ich habe mich gerade durch die Elle Puls-Videoanleitung gequält und mitgeschrieben (macht Ihr die Annäher wirklich am Schluss in die doppelte Lage?) - ich finde Videoanleitungen ziemlich unerträglich :cool:

Die habe ich also, und die Essener auch. Die koreanischen gibt es nur als Video, oder?

Grüsse, Lea


@lea Ich habe mich mittlerweile durch so viele Anleitungen genäht und muss sagen, dass ich das Essener Modell nicht nur am schnellsten zu nähen finde (knapp 5 Minuten  pro Maske) sondern auch am bequemsten zu nähen und einfachsten zu erklären. Wobei ich ein paar kleine Änderungen habe: Ich nähe die beiden Stofflagen einmal komplett rechts auf rechts mit Wendeöffnung auf der Seite. Einmal bügeln, Blumendraht reinstecken und Tunnel abnähen, dann Falten stecken und festnähen (ich bügele dann nicht mehr, weil sich die Falten ja eh beim Tragen öffnen). 4 Bändel mit je ca. 45cm Länge (oder 2 Gummibänder wem das lieber ist) in den Ecken festnähen - Fertig! Für die Bändel nehme ich mittlerweile Satinband, das ist noch überall zu haben, zB bei dem großen Online Versandhändler für 7 EUR / 100m. Die Mutter meiner Freundin meckerte zwar, dass es zu rutschig sei, das kann ich aber nicht finden, bei mir hält es gut, wenn ich die Schleife wirklich fest ziehe.

 

Vielen ist diese Maske zu offen, da sie mich selber aber nicht schützen kann und nur meine eigenen Tröpfchen aufhalten soll, finde ich sie absolut ausreichend. Schaut man sich die Masken der Labormitarbeiter an, so sind die auch alle an den Seiten offen. Wer noch einen Tunnel für eine Einlage haben möchte, näht einfach einen Hotelverschluss...

 

Das koreanische Modell ist auch recht einfach zu nähen, trotzdem aber viel zeitaufwändiger, und ich empfinde es als zu geschlossen. Ich muss ja auch noch atmen können 😊 

Edited by achchahai

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vor 5 Stunden schrieb Nähbert:

6. In den Stoff wird jetzt an der gefalteten Kante ein Dreieck geschnitten. Es ist 3 cm hoch (an dem Falz) und 1 cm breit (an der Unterkante). Achtung nicht in die innen liegenden Gummibänder schneiden!

Folgendes würde ich noch ergänzen:

Das Dreieck befindet sich auf der Seite, die von der Naht aus Schritt 2 weiter entfernt ist. 

So ist es doch in der Anleitung gedacht, oder?

 

vor 6 Stunden schrieb Nähbert:

10. Seiten, sowie Ober- und Unterkante knapp neben dem Rand mit Gradstich absteppen.

Müssen die Seitenkanten abgesteppt werden? Wenn gut gebügelt wurde, reicht es meiner Meinung nach, wenn in Schritt 12 einmal abgesteppt wird.

 

vor 6 Stunden schrieb Nähbert:

8. Entlang der Rautenkante mit 8 mm Nahtzugabe absteppen. Es entsteht ein Abnäher, damit sich der Mundschutz besser um das Kinn legt. Die Abnäherseiten an der Nahtzugabe bis kurz vor die Naht einschneiden.

Satz 3 würde ich so formulieren: Die Nahtzugabe an der Abnäherspitze bis kurz vor die Naht einschneiden.

 

@Nähbert 

Vielen Dank für deine Arbeit!

Ich möchte keinesfalls in deine Anleitung reinpfuschen, sondern gebe nur meine Anmerkungen weiter.

 

Ohne Bilder hätte ich Probleme, nach der Anleitung eine Maske zu nähen. 

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vor 7 Stunden schrieb Criss-Cross:

Folgendes würde ich noch ergänzen:

Das Dreieck befindet sich auf der Seite, die von der Naht aus Schritt 2 weiter entfernt ist. 

So ist es doch in der Anleitung gedacht, oder?

Müssen die Seitenkanten abgesteppt werden? Wenn gut gebügelt wurde, reicht es meiner Meinung nach, wenn in Schritt 12 einmal abgesteppt wird.

Satz 3 würde ich so formulieren: Die Nahtzugabe an der Abnäherspitze bis kurz vor die Naht einschneiden.

 

Danke fürs Feedback! Ja, ohne Bilder ist es schwer. Man sollte das Video auf jeden Fall auch schauen.

Zeichnungen wären gut, muss ich noch machen.

Deine erste Anmerkung: nee, ich denke die das eingeschnittene Kinndreieck ist tatsächlich auf der Seite, die näher an der Wendeöffnungsnaht ist ( Naht aus Schritt 2)

2. Anmerkung: muss nicht an der Seite gesteppt werden, aber es ist in der Videoanleitung so, dass die Naht einmal um's Rechteck läuft, bevor sie die Falten näht. Wenn du eh das Nähgut unter der Nadel hast, kannst Du auch rundnähen, spart zweimal Fadenabschneiden und Rückstiche.

3. Anmerkung: Der Schnitt ist an den beiden Abnäherseiten, weil sie da dann das Rechteck in den Bruch legen muss und ohne Einschnitt eine Zugfalte entstünde... denk ich jetzt richtig???

 

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vor 8 Stunden schrieb achchahai:


@lea )

 

Vielen ist diese Maske zu offen, da sie mich selber aber nicht schützen kann und nur meine eigenen Tröpfchen aufhalten soll, finde ich sie absolut ausreichend. Schaut man sich die Masken der Labormitarbeiter an, so sind die auch alle an den Seiten offen.

 

Es geht mir ähnlich wie dir. Ich nähe auch nur das Essener Modell, es ist für mich absolut am einfachsten.

Ich nähe die Bindebänder aus 4cm Stoffstreifen, die ich doppelt bügle (wie Kauf-Schrägband). Beim Bügeln bin ich mittlerweile schnell.

Dann lege ich die Kanten der Maske in das Band und nähe einmal drüber, dann ist alles fest.

Satinband wäre mir auch zu rutschig. Ausserdem müsste ich es kaufen, meine Bänder mache ich aus Resten.

 

Und ja: Wenn ich im TV Bilder von den "normalen" Labormasken sehe, dann sind die oft an den Seiten und Nase total offen. Irgendwas nützen die offenbar auch so.

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