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Sternrenette

Mundschutz nähen - Verarbeitungsfragen

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@sisue ich habe den Eindruck Du liest nicht richtig, sondern mit massiven Vorurteilen.

Nur weil jemand auch etwas Verständnis für diejenigen aufbringt, die diese Dinge zu Hause haben ist sie noch lange keine hysterische Idiotin.

 

Mir erscheint es bei diesem Thema für viele nur schwarz oder weiß zu geben ... aber es ist beides in meinen Augen nicht richtig - es ist nicht ungefährlich, aber es muss auch keine Panik geben ... aber informierten und ehrlichen Umgang mit dem Thema ... und dies vermisse ich.

 

Ab wann ist man in Deinen Augen fachlich Korrekt?

Wenn die Aussagen vom RKI auswendig vorwärts und rückwärts gebetet werden können, deren Experten sich im Fall Corona durchaus getäuscht haben und dafür SARS und Vogelgrippe überschätzt haben?

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vor 19 Minuten schrieb StinaEinzelstück:

@sisue ich habe den Eindruck Du liest nicht richtig, sondern mit massiven Vorurteilen.

Nur weil jemand auch etwas Verständnis für diejenigen aufbringt, die diese Dinge zu Hause haben ist sie noch lange keine hysterische Idiotin.

 

vor 19 Minuten schrieb StinaEinzelstück:

Ab wann ist man in Deinen Augen fachlich Korrekt?

 

"Hysterische Idiotin" sind deine Worte, nicht meine. Wenn du es so lesen willst, bitte, geschrieben habe ich es nicht und impliziert auch nicht.

Ich habe in meinem Ausgangsbeitrag dargelegt, weshalb ich es für unrealistisch halte, daß du mit einem Mund-Nasen-Schutz im Falle einer Ansteckung deine Familie schützen wirst und weshalb ich es für nicht sinnvoll erachte, sich zu Hause Mundschutze zu lagern. Du schreibst, du möchtest einen ehrlichen Umgang mit dem Thema...

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@sisue ... ich habe eben nirgends geschrieben, dass ich es für sinnvoll erachte Mundschutz zu Hause zu lagern.

Ganz im Gegenteil, ich habe explizit darauf hingewiesen, dass dies nicht richtig ist, da sie dann da nicht zu Verfügung stehen wo benötigt.

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vor 3 Stunden schrieb StinaEinzelstück:

Ich hätte z.B. gerne ein Päckchen Mundschutz hier ... nicht um mich zu schützen, sondern um im Ernstfall meiner Erkrankung meine Familie vor mir zu schützen!

 

vor 3 Stunden schrieb StinaEinzelstück:

Isolation zu Hause ist schön und gut und sinnvoll, aber dabei sollten Mitbewohner geschützt werden können ... und dies funktioniert tatsächlich auch mit Mundschutz am Erkrankten.

 

  

vor 19 Minuten schrieb sisue:

Ich habe in meinem Ausgangsbeitrag dargelegt, weshalb ich es für unrealistisch halte, daß du mit einem Mund-Nasen-Schutz im Falle einer Ansteckung deine Familie schützen wirst und weshalb ich es für nicht sinnvoll erachte, sich zu Hause Mundschutze zu lagern.

 

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@sisue 

Ich halte es für möglich - bei richtiger Anwendung und mit ausreichendem Material - als Erkrankter zu Hause mit Familie zu sein und diese nicht anzustecken!
Wenn ich dies für nicht möglich halten würde, dann hätte ich in meinem Berufsleben wirklich deutlich mehr Ängste haben müssen.

In den meisten kleinen Krankenhäusern mit Isolierstationen werden für die meisten Erkrankungen ganz einfache, handelsübliche Schutzmasken genutzt (ohne Filter) ... auch im OP und bei anderen invasiven Eingriffen - ich denke Dir ist dies absolut bewusst.

 

Das erste Zitat ist so wirklich etwas unglücklich - war aber bezogen auf die Situation, dass eben im Bedarfsfall keine mehr zu bekommen sind.

Im zweiten Zitat ist aber explizit vom Falle der Erkrankung die Rede.

 

Nur, falls es mißverständlich war:

- ich denke nicht, das Mundschutz im Alltag sinnvoll und nötig ist 

- ich verurteile Hamsterkäufe an medizinischen Produkten ... besonders, da davon auszugehen ist: ein Großteil findet aus Gewinnsucht statt.


 

 

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@Sternenrenette

Unabhängig von der Diskussion über das Für und Wider, die hier seit einer Woche läuft, schließlich sind wir ja v.a. ein Nähforum:

Hast Du einen Schutz genäht?

Wenn ja, womit und aus welchem Muster.

 

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Um auf das wirkliche Thema zu kommen:

ich hatte gestern einen Bericht im TV gesehen, da nähen jetzt in einer Behinderten Werkstatt Personen Mundschutz aus waschbarem Material um den Notstand auszugleichen. Finde ich toll. Leider wurde nicht gesagt aus welchem Stoff.

Vllt findet jemand etwas darüber im Netz.

 

LG Andrea

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Wenn es ein waschbarer Schutz sein soll muss es mind. 60° vertragen. Ich habe neulich ein Gespräch mitgehört wo es darum ging das in einer med. Einrichtung nicht ausgeschlossen werden kann dass der Bestand an Atemschutz ausgeht und die Mitarbeiter aufgefordert werden die Vorhandenen doch länger zu tragen als sonst allgemein üblich. Es wurde "angedroht" dass es dazu kommen kann das es Übergangsweise welche aus Stoff gibt die dann eigenständig tägl. gewaschen und gebügelt werden müssen.

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@annette61be ja, vor allem die lokalen Mühlenmehle sind leer gefegt, Z..........auch.

 

 

Zum Mundschutz habe ich mir überlegt,  wenn es damit für mich/ uns Ernst würde und wir keine bekommen sollten, dass ich dann Geschirrtücher "opfer". Die kann man Kochen und Bügeln.

Aber vielleicht sollte ich mir kochfestes Gummi besorgen.....

 

 

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Posted (edited)

Unglaublich, ich hab' ernsthaft heute eine Email vom einem günstigen Online-Laden editiert bekommen, Betreff "Baumwollstoff für DIY-Mundschutz"

kostet 4,95€, es gibt also noch genug.....

Vorteile von selbstgenähten Mundschutzmasken aus Baumwollstoff:

- vermeiden Sie unbewusstes Berühren von Mund- und Nasenbereich
- schnell und einfach zu nähen
- waschbar
- wiederverwendbar
- große Farbauswahl, setzt modische Akzente im „Corona-Alltag“
- hautsympathische Baumwolle
- angenehmes Klima
- preisgünstig

Edited by nowak
Bezugsquellenangaben ausschließlich bei den Kleinanzeigen auch nicht verklausuliert oder angedeutet. Danke. Die Moderation

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vor 10 Minuten schrieb Rehleins:

 

Hast Du auch gelesen, dass auf der verlinkten Seite folgendes steht:

 

Schützt der Mundschutz gegen Krankheitserreger?

Definitiv: Nein! Er kann als leichter Staubschutz oder als Teil der Verkleidung für Fasching verwendet werden. Wenn du einen medizinischen Mundschutz benötigst, helfen dir die Richtlinien des Robert-Koch-Instituts sicher weiter.

 

Grüsse, Lea

 

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*grins*

Den Teil werden gaaanz viele überlesen.

Und ein gewisser Stoffverkäufer freut sich.

 

Staubsicher schützendes dürfte sich eh in jedem Nähstübchen, um nicht zu sagen: In jedem Haushalt finden.  Das muss nicht extra gekauft werden.

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Also ich habe bisher noch keinen (aus meiner Sicht brauchbaren) Stoff gefunden. Molton hatte ich noch hier. Man kann dadurch gut atmen, der Stoff ist eher locker gewebt, aber er fusselt sehr stark, den möchte ich nicht direkt vor der Nase haben. Reine Baumwolle geht theoretisch. Man kann dadurch atmen und sie bei hoher Temperatur waschen. Fast jede/r hat sie vermutlich im Haus, aber sie ist von der Schutzwirkung her nur in Kombination mit einem eingebauten Filter eine Lösung. Und der Filter ist vermutlich nicht bei hohen Temperaturen waschbar, die Kombination ist also schwierig.

Der einfache käufliche Mundschutz besteht z.B. aus "glasfaserfreiem Polypropylen". Nun gibt es verschiedene Sachen, die aus Polypropylen genäht sind und die auch als atmungsaktiv bezeichnet werden, allerdings habe ich dabei leider nie die Bezeichnung "glasfaserfrei" gefunden. Nun möchte man ja Glasfaser auch nicht einatmen. Falls jemand speziell zu diesen Bezeichnungen etwas sagen kann, wäre super. Den Artikel mit der Caritas-Werkstatt hatte ich auch gelesen, aber auch ohne Materialhinweise. Soweit mein Zwischenstand.

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Hallo,

habe grade eine nachticht aus Kuba gelesen... dort wird die Bevölkerung aufgefordert, Mundschutz selbst zu nähen und wieder zu waschen. Leider auch ohne Anleitung oder weiterführende Hinweise :-)

Liebe Grüße

Kersten

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Eine iranische Freundin erzählte mir vorgestern, dass sich die Leute auch dort Mundschutze selber nähen.

In dem durch Wirtschaftsblockaden gebeutelten Land, in dem es an vielem fehlt, hilft nur das Selbermachen.

Das wird auch für Kuba gelten...

 

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Sollte jemand in Not sein/kommen und dringend kochfesten Baumwollstoff brauchen dann möge er mich kontaktieren. Ich habe noch einiges von der guten alten kochfesten Bett und Tischwäsche da und würde aushelfen.

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Ah, jetzt habe ich es wiedergefunden. 14 Krankenhäuser,  74 Stationen oder Ambulanzen mit hohem Risiko für Atemwegsinfekte, 1607 in der Patientenversorgung tätige Mitarbeiter über 4 Wochen mit Stoffmasken oder mit OP-Masken, sowie Messung der Filterleistung nach australisch/neuseeländischem Standard. Die Stoffmaskenträger erkrankten nicht nur deutlich häufiger, die Stoffmasken zeigten auch eine Partikeldurchlässigkeit (getestet mit Kochsalzlösung) von 97% im Gegensatz zu 44% bei den OP-Masken.

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Das Ergebnis der Studie war also, dass die Stoffmasken (aus 2-lagiger Baumwolle, 5 Stck. für insgesamt 4 Wochen in Rotation, tägliches Waschen mit Wasser und Seife) im Vergleich zu OP-Masken (aus 3-lagigem nicht-gewebten Material, 2 Stck. pro Tag für jede 8-Std. Schicht, zum Wegwerfen) schlechter abgeschnitten haben.

Die Null-Hypothese war, dass beides gleich gut abschneidet. Das ist sicherlich ein interessante Studie.

Interessanter wäre zu wissen, wie es beim Vergleich "Tragen von Stoffmasken" und "Nicht-Tragen von Stoffmasken" aussieht. :)

 

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vor einer Stunde schrieb Sternrenette:

Interessanter wäre zu wissen, wie es beim Vergleich "Tragen von Stoffmasken" und "Nicht-Tragen von Stoffmasken" aussieht.

Das hat das Ethikkomitee nicht zugelassen, da die Studie in einem asiatischen Land durchgeführt wurde, wo das Tragen einer Maske sehr üblich ist und man es als nicht statthaft ansah, dem Kontrollarm der Studie das Maskentragen zu verbieten. Die Zahl der Infektionen war bei den Stoffmaskenträgern zumindest höher als bei der Kontrolle, der allerdings zu einem hohen Anteil zumindest zeitweise OP-Masken gebrauchte.

 

Und ehrlich gesagt, ich finde es nicht uninteressant hinsichtlich der Diskussion hier wenn die Feststellung unter anderem auch ist:

" We also showed that filtration was extremely poor (almost 0%) for the cloth masks." (Besagte 97% Durchlässigkeit).

 

 

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