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Steinradlerin

was brauche ich alles?

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Hallo ihr Lieben!

 

Meine Mutter schwärmt schon seit Jahren davon einmal eine Patchwork Decke zu nähen. Heute hat sie mal wieder gemeint, wenn man da nicht soviel „Zubehör“ brauchen würde, würde sie doch gleich ein Stoffpacket besorgen und mal was probieren? 

 

Braucht man da wirklich so viele „Spezialwerkzeuge“? Kann man da nicht mit dem Equipment eines normalen Haushalts-Nähstübchens auch was hübsches machen? 

 

Ich hab ja die laienhafte Meinung mit einer gute Schere, einem Lineal und eine Nähmaschine kann man schon mal loslegen.

 

Könnt ihr mich mal aufklären? 

 

 

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Ja, da hast Du recht. Das reicht für den Anfang eigentlich völlig aus. Man zeichnet eben auf der linken Seite des Stoffes die Linien, nach denen man zuschneidet.  Ist aber etwas aufwändiger als z.B. mit einem Rollschneider und Lineal zu zuschneiden.

 

Wenn Deine Mutter dann Spaß daran findet, reichen eine Schneidematte, ein Rollschneider und ein Patchworklineal auch vollkommen aus. Das bekommt man übrigens mittlerweile auch schon als komplettes Set z.B. von Prym.

 

Bei mir sind viele Sachen, hauptsächlich spezielle Lineale (Ruler genannt), erst mit der Zeit dazu gekommen. Am Anfang habe ich auch bestimmte Schablonen aus Pappe angefertigt. 

 

LG

Edited by Karina.S

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vor 1 Stunde schrieb Steinradlerin:

Das klingt ja gut, dann werde ich meine Mutter ermuntern mal was zu probieren!

 

Danke!!!

 

 

Deine Mutter sollte es am Anfang ziemlich einfach halten, mit Streifen und Quadraten. Such mal nach Log Cabin Quilt, Nine Patch Quilt oder Rail Fence Quilt (das sind die Namen der Muster). Es gibt aber auch vor geschnittene Stoffe, die nennen sich Jelly Rolls oder Layer Cake. Das sind meistens Stoffe aus einer Kollektion und die reichen für ein Quilttop. 

 

 

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Ich habe auch gemeint, ich könne so anfangen....

 

aber halt! Mit einer Schere kann man nicht genau genug schneiden, Fehler addieren sich nicht, sie potenzieren sich.

 

Ich rate dringend zur Anschaffung eines Rollschneiders und einer Matte. Das braucht für den Anfang nichts teures sein.

 

Und ehrlich, im Vergleich zu den Kosten für „richtige“ Patchworkstoffe fällt das nicht ins Gewicht. 

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Um ohne Schneidematte und Rollschneider am Anfang die Zuschneidefehler zu minimieren, kann man auch erstmal mit vorgeschnittenen Teilen anfangen - Charmpacks oder JellyRolls zum Beispiel. Dafür gibt es eine Menge Anleitungen, die mit diesen Ausgangsmaßen arbeiten....

 

Sabine

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Ich kenne mehrere Leute, die wunderschöne PW-Decken mit Schere genäht haben, ohne Rollschneider und Matte. Es braucht dann aber Disziplin, um exakt vorzuzeichnen, dann geht's gut.

Persönlich bevorzuge ich auch Rollschneider und Matte, aber einfach  deshalb, weil es einfach viel schneller geht, um exakte Ergebnisse zu bekommen. Wer ordentlich arbeitet, kann problemlos ohne auskommen.

Nebenbei: Die alten Decken, die man heute im Museum bewundert, sind auch alle ohne Rollschneider entstanden.

 

LG Junipau

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Meine ersten PW - Decken habe ich zwar auch nur mit Schere und selbstgebastelten Papp-Schablonen zugeschnitten, aber ganz ehrlich: Mit Schneidematte, Rollschneider und Quiltlineal geht das Zuschneiden um einiges flotter und exakter. Außerdem benutze ich die Sachen ja nicht nur für Patchwork sondern auch für Zuschnitte aller Art, von Kleidung bis Papier(mit extra Rollschneider und alten Klingen). Der Rollschneider braucht anfangs nur ein bißchen Übung.

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*grins* Was braucht man schon?

Nähmaschiene? Nein, man kann auch mit der Hand nähen... also braucht man Stoff,Schere, Nadel und Faden.... oder?

 

Ich mache viel PW und rate zu Schneidmatte, Rollschneider und PW Lineal und einen PW-Nähfuß für die Näma. Je exakter man zuschneidet und näht, je schöner und exakter wird das Ergebnis.

Vielleicht noch ein PW Grundlagenbuch (aus der Bibo) oder - je nach Gescmack -  ein Youtube Video einer Patchworkers (keiner nähenden Mami, die ihr erste "Patchwork"Decke näht)

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Um mal auszuprobieren?

 

Stoff, Nadel, Nähgarn, 2 Scheren - 1 für Stoff, 1 für Papier,  Lineal & Geodreieck, 2 spitze Bleistifte (sehr weich, 6 bis 8 B, wenn auf Stoff gezeichnet werden soll, und ein harter - HB reicht - für auf's Papier anzeichnen für Schablonen.)

 

Und man macht sich das Leben leichter, wenn man sich dann die Nahtlinien, mindestens aber die Endestückchen der Nahtlinien markiert. Und damit auch die Kreuzungslinien der Nähte...

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Danke @Junipau und @SiRu  das macht Hoffnung.

ich glaube auch das mit den Utensilien das ganze leichter geht, aber nur zum Ausloten, ob einem das Hobby gefällt soviel Equipment kaufen würde mich auch abschrecken. 

Ich stell mir eine Schneidematte und einen Rollschneider auch für meine Nähprojekte praktisch vor, bin aber immer zu geizig mir sowas anzuschaffen, gibt ja auch immer unterschiedliche Meinungen zur Notwendigkeit. Steht aber auf meiner Wunschliste doch recht hoch oben ☺️

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vor 51 Minuten schrieb SiRu:

Um mal auszuprobieren?

 

Genau, es geht ja um's Ausprobieren.

Für die zweite Decke lohnt es sich dann auch, ein bißchen in die Ausrüstung zu investieren. Aber um zu gucken, ob es überhaupt Spaß macht?

Wobei ich dann auch vielleicht erstmal mit etwas kleinerem als einer Decke anfangen würde, Kissenhüllen o.ä...

 

LG Junipau

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Ich liebe meine Rollschneider und Schneidmatten. Die Stoffschere benutze ich kaum. Ich schneide nicht nur meine Patchworkstoffe damit sondern auch Jersey und Dessousstoffe. Diese Woche habe ich auch meine abgezeichneten Shirtschnitte auf Transparentpapier mit dem Rollschneider ausgeschnitten. De Rollschneider will ich nicht mehr missen.

 

Als ich mit Patchwork gestartet bin habe ich mir gekauft:

- Schneidmatte (habe direkt eine größere in 60 x 90 cm gekauft, aber eine kleinere reicht auch erst Mal)

- Rollschneider

- Patchworklineal

 

Dann braucht man noch das übliche Nähzeug:

- Universalmaschinennadeln

- Nähgarn

- Stecknadeln

- Nahtauftrenner

- Bügeleisen

 

Zum Thema Rollschneider:

Die Stoffstücke ohne Rollschneider zuzuschneiden ist sehr mühselig und zeitaufwändig. Man muss extrem genau anzeichnen und mit der Schere zuschneiden, um passgenaue Stück zuzuschneiden und man muss beim Patchworken sehr viele Teile zuschneiden. Mit dem Rollschneider entfällt das Anzeichnen und man schneidet sofort zu.

 

Wenn man dann trotz Sorgfalt (beim Anzeichnen und Scherenzuschneiden) ungenau zugeschnittene Stoffstücke hat, bekommt man niemals (es sei denn man patcht über Papier) passgenaue Blöcke hin. Bereits kleinste Abweichung können einem die Passgenauigkeit extrem strubbelig machen. Dann ist man unzufrieden mit dem Endergebnis und hat keinen Spaß am Patchworken, aber der Grund dafür liegt nicht beim Patchworken sondern beim ungenauen Zuschneiden mit der Schere.

 

Für mich ist die viel genauere und schnellere Zuschneideart ganz eindeutig mit dem Rollschneider.

 

 

So ein Set aus Rollschneider, Schneidmatte und Patchworklineal sind doch ein tolles Geburtstagsgeschenk.

 

Edited by Crowley

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vor 14 Minuten schrieb Junipau:

 

Wobei ich dann auch vielleicht erstmal mit etwas kleinerem als einer Decke anfangen würde, Kissenhüllen o.ä...

 

Das würde ich auch empfehlen. Ich habe mit Topflappen angefangen, also quasi nur einen Block genäht und Kissenhüllen mit einfachen Patchworkmustern.

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Was noch eine Möglichkeit zum Ausprobieren wäre, ist das Nähen mit Triangle-Paper. Da könnte ich mir vorstellen, dass die Teile auch mit der Schere einigermaßen exakt geschnitten werden können.

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Jetzt habe ich mal gegraben:

https://www.hobbyschneiderin24.net/gallery/image/107960-erste-quotrichtigequot-pw-decke/

Da ist meine erste "richtige" PW-Decke. Blutige Anfängerin ohne Rollschneider, Matte, Lineale (und vor allem ohne Erfahrung). Das ist alles mit der Schere ausgeschnitten.

 

Klar, heute würde ich das auch anders angehen, hätte mit dem inzwischen vorhandenen Material weniger Streß und wäre sicher auch schneller fertig.

Aber Spaß hat das trotzdem gemacht - sonst hätte ich seitdem nicht zahlreiche weitere Decken genäht und auch einiges Geld in Zubehör zur Arbeitserleichterung gesteckt.

Aber grundsätzlich geht es - unter der Voraussetzung, daß man ordentlich mißt, anzeichnet und exakt arbeitet.

 

Abgesehen davon, kann man auch mit perfektem Material schlampig arbeiten...:engel:

 

LG Junipau

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Also ich hab angefangen mit einer Decke...mittlerweile sind es über die Jahre 7 geworden + Kissen und Tischläufer. Ich habe keinen Rollschneider, keine Zuschneidematte etc. Ich bin da eher pragmatisch eingestellt, da ich nicht sehr oft Patchworke oder Quilte brauch ich auch kein extra Zubehör. Ich kaufe mir auch nicht extra PW-Stoffe oder PW-Nähgarne. Ich nehme das was in der Restekiste vorhanden ist (oder Stoffe die ich nicht mehr für Kleidung hernehmen will), such mir aus dem Internet ein Muster/Bild das mir gefällt, zeichne mir das auf einem karierten Blockzettel auf und rechne wie viel und was ich brauche.
Und bis jetzt war ich immer zufrieden mit meinen Decken. 

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vor 2 Stunden schrieb stofffetzerl:

Was noch eine Möglichkeit zum Ausprobieren wäre, ist das Nähen mit Triangle-Paper. Da könnte ich mir vorstellen, dass die Teile auch mit der Schere einigermaßen exakt geschnitten werden können.

 

Genial, wofür man alles Geld ausgeben kann...:confused: Die Verkäufer wird es freuen.

Wenn die Quadrate sowieso schon ordentlich geschnitten sind, reichen dafür doch auch ein Lineal und ein Bleistift? Die Diagonalen anzeichnen; wenn man sicher gehen will, kann man dann auch noch im Abstand der Nahtzugaben die Nahtlinien anzeichnen. Nähen und dann die Diagonalen mit der Schere zerschneiden; dabei ist es dann nicht mal ein Drama, wenn man da ein bißchen schief schneidet, weil die Nähte ja schon da sind.

Aber wie heißt es so schön, "jedem Tierchen sein Plaisierchen"... :D

 

LG Junipau

 

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vor 19 Minuten schrieb Junipau:

 

Genial, wofür man alles Geld ausgeben kann...:confused: Die Verkäufer wird es freuen.

Wenn die Quadrate sowieso schon ordentlich geschnitten sind, reichen dafür doch auch ein Lineal und ein Bleistift? Die Diagonalen anzeichnen; wenn man sicher gehen will, kann man dann auch noch im Abstand der Nahtzugaben die Nahtlinien anzeichnen. Nähen und dann die Diagonalen mit der Schere zerschneiden; dabei ist es dann nicht mal ein Drama, wenn man da ein bißchen schief schneidet, weil die Nähte ja schon da sind.

Aber wie heißt es so schön, "jedem Tierchen sein Plaisierchen"... :D

 

LG Junipau

 

Dafür musst du nicht Geld ausgeben. Einmal selber vorzeichnen und mehrmals kopieren. die Quadrate müssen auch nicht vorher exakt geschnitten sein, das machst du am Schluss anhand der Papierschablone. Geht jedenfalls wesentlich schneller, als alle Dreiecke aufzuzeichnen.

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vor 12 Stunden schrieb Junipau:

Die alten Decken, die man heute im Museum bewundert, sind auch alle ohne Rollschneider entstanden.

Stimmt :)

 

allerdings waren damals dann die Anleitungen (Bücher, Hefte, etc) auch entsprechend, heute wird da doch meistens vom üblichen Werkzeug ausgegangen

 

 

Am 13.2.2020 um 19:33 schrieb Steinradlerin:

Meine Mutter schwärmt schon seit Jahren davon einmal eine Patchwork Decke zu nähen.

Warum sollte Sie sich dann nicht zu dem Stoffpaket auch das entsprechende Werkzeug gönnen. Es muss ja nicht gleich in die große Sammlung Spezial-Lineale sein.

 

Ich nutze die Schneidematte,Lineal und den Rollschneider auch für Jersey Streifen und alle Teile an Taschen die auf Maß geschnitten werden.
Vermaßte Teile für andere Dinge auch, Streifen für Gürtel, Gürtelschlaufen etc.

 

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Ich denke auch, das Rollschneider, Lineal und Matte nicht unbedingt nötig sind, sie machen es aber deutlich schneller und angenehmer ... wäre so ein Set nicht vielleicht ein nettes Geburtstagsgeschenk für die Mama?

 

Was für eine Decke schwebt Deiner Mama denn so vor? ... da gibt es ja schon erhebliche Unterschiede in der Schwierigkeit und in der Arbeitsweise.

 

Meine ersten Projekte waren immer große Decken - das war der Grund weshalb ich mit Patchwork angefangen habe, ich wollte solch eine wunderschöne, bunte Decke haben .... wieso sollte ich dann Topflappen oder Kissen nähen?

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Ich stimme @StinaEinzelstückzu. Ich habe auch gleich mit einer großen Decke angefangen und mich nicht mit "Kleinkram" aufgehalten, der kam dann dazu, als ich die Reste verwerten wollte.

Ich habe mal beim online Riesen geschaut, so ein Set aus Matte, Lineal und Rollschneider gibt es ab 25 bis 30€. Und wenn man sich überlegt, was das Material kostet, macht das den Kohl auch nicht wirklich fetter. Die Jellyrolls, Charmpacks etc sind mir, im Vergleich zur Meterware, zu teuer, auch wenn man sich "Arbeit" spart.

Wenn ich meinen 1. Quilt mit der Schere hätte zuschneiden wollen, wäre das Top nicht annähernd fertig geworden, mir macht das keinen Spaß.

 

Was sich Deine Mutter überlegen sollte, ob sie mit cm oder inch arbeiten möchte, hängt auch von den Englischkenntnisse ab. Ich persönlich find inch viel angenemer und es gibt viel mehr Anleitungen im Netz. (Wegen der Skalierung auf der Matte und dem Lineal)

Edited by Rehleins

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