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Senadasch

Neue Nähmaschine oder Coverlock kaufen?

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Hallo liebe Näherinnen,
Bitte helft mir und lasst mich eure Meinung wissen 🙂

Ich habe eine overlock von brother,  mit der ich ganz zufrieden bin und eine normale Nähmaschine W6 1235/61, um die es jetzt geht.
Hauptsächlich nähe ich Kleidung für meine Tochter und ab und zu auch für mich.
Zum säumen verwende ich eine Zwillingsnadel, bin damit jedoch nicht so glücklich, weil die Nähte relativ schnell reißen und daher verwende ich in letzter Zeit eigentlich meistens einen der wenigen Zierstiche, was ich aber nicht so schön finde.
Ich nähe eigentlich immer mit dem Obertransportfuß, damit bekomme ich keine Wellen in den Stoff und bin auch zufrieden.  Nur leider kann ich mit dem Obertransporteur aber keinen anderen Fuß nutzen. Also keinen Blindstichfuß zum absteppen oder so. Wechsel ich den Fuß und nähe ohne Obertransport, dann wellt sich der Stoff leider total.
Da ich nun auch gerne Kanten einfassen würde und etwas 'professioneller' werden würde, habe ich mit dem Gedanken gespielt, mir eine Coverlock zu kaufen.
Da ich aber mit der normalen Nähmaschine auch nicht so ganz zufrieden bin, muss es vielleicht doch erst eine neue Normale werden?!

Was meint ihr? Liegen die Probleme vielleicht nicht an der Maschine, sondern an mir? Macht es Sinn eine Coverlock zu kaufen, oder erst eine normale Nähmaschine?

Mit der Coverlock kann man doch auch mit einer Nadel nähen, ersetzt das vielleicht sogar die normale Nähmaschine beim Absteppen usw, weil die Naht dann auch elastisch ist? Und wozu nutzt ihr die normale Maschine,  wenn ihr auch Over- und Coverlock habt?

Danke für eure Infos und liebe Grüße
Nadine
 

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Hallo,

 

eine Coverlock ist nach meinem Verständnis und dem allgemeinen Sprachgebrauch hier eine Kombimaschine aus Cover und Overlock. Du hast aber schon eine Overlock und meinst daher wohl eine reine Cover.

 

Nein, eine Cover ersetzt keine Nähma. Die Kettenstichnaht ist minimal elastisch. (Soviel Faden ist das halt nicht bei einer Nadel.) Mit 2 oder 3 Nadelfäden schon mehr.

 

Ich kenn deine Nähmaschine nicht. Wenn sie ohne Obertransport immer Wellen macht, hat sie wohl keine Möglichkeit, den Nähfussdruck zu verstellen. Ich meine, dann solltest du dir eher eine neue,bessere Nähmaschine kaufen. Covermaschinen können auch ganz schön zickig sein. Meine ist  leider so eine.

 

Verstellbare Nähfussdruck ist sehr hilfreich: Niedriger für Jersey u. ä., fester für flutschige Stoffe. (Notfalls hilft aber auch wasserlösliche Stickfolie, Seidenpapier o.ä. auf und unter dem Stoff.

 

Blindstichfüße gibt es auch für die Ovi, die hat vermutlich eine Differntial für elastische Stoffe? Mit der Ovi kannst du übrigens auch säumen, und zwar mit der Flatlock-Naht bei entsprechender Faltung des Stoffes.

 

Eine Covernaht am T-Shirt-Saum ist m.E. nicht besonders professionell. Das ist die einfache Form der Massen-Industriefertigung. Machen angelernte Arbeiter/innen. Da finde ich eine Zierstichnaht am Shirt-Saum als spezielles Designer-Element wesentlich professioneller.

 

(ich habe mir Übrigens auch vor kurzen eine neue Nähma gekauft. Einer der  auschlaggebenden Gründe dafür war, dass die Kettenstichnähte der Cover kaum elastisch sind und meine alte Nähma auch nicht viel Zierstiche hat, um mit einen Zierstich den Halsauschnitt abzusteppen. Aber sie hat bereits den verstellbaren Nähfussdruck, und der war schon so oft sehr hilfreich.)

 

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Hallo,

 

Ergänzung:

wofür die Nähma: Siehe oben und Für Reißverschlüsse, Knöpfe, Knopflöcher, Steppnähte, Heftnähte; in Stoffen, die für Ovi/cover zu dick sind; Stopfen (Geschirrtücher/Jeans), Gummibänder nähen; Klett nähen, sogar auf Ledersandalen als Reparatur; Änderungen an Taschen, Hosen säumen, Schrägbandeinfassungen, Änderungen an BH's, Säume in Webstoffen usw, Abnäher (Reihenfolge ohne Bedeutung)

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Was Großefüß sagt, ist kaum etwas hinzuzufügen. :)  

Nur dies noch: Ich bin beim Lesen daran hängengeblieben, dass du schreibst, der Zwillingsnahtsaum würde schnell reißen. Wenn deine Tochter nicht gerade Kampfsport oder Kunstturnen darin veranstaltet oder beim Fangenspielen daran festgehalten wird, sollte das eigentlich nicht so schnell passieren. Testest du verschiedene Fadenspannungen und Stichlängen, bevor du einen Zwillingsnahtsaum steppst?

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@Senadasch das Thema Cover habe ich ausgiebig durchleuchtet und muss Großefüß Recht geben: die meisten Covermaschinen sind eher schwierig. Ich für meinen Teil habe deshalb beschlossen, dass bei derzeitiger Marktlage nur eine Babylock in Frage käme und nur für Zierstiche und zum Säumen ist mir die Gloria zu teuer (BLCS hat mir,zu wenig Platz rechts der Nadel). Meine Nähmaschine hat 2 Fake-Covernähte, die gut arbeiten und auch mit der Zwillingsnadel arbeitet sie gut.

 

Meine Meinung: eine gute Nähmaschine ist wichtiger. Für mich gehört da ein einstellbarer Füßchendruck unbedingt dazu. Gute Erfahrungen habe ich mit der W6 N5000 und N8000 gemacht. Auch mit der Zwillingsnadel. Nochmal genialer ist ein eingebauter Obertransport wie bei Pfaff oder Bernina, aber da sind wir preislich schon in ganz anderen Regionen unterwegs. 


Übrigens gibt es auch einen Schummelsaum, den man mit der Ovi machen kann:

 

https://allesnaehbar.de/2016/08/03/schummelsaum-mit-der-overlock-naehen/

 

Viel Erfolg bei der Entscheidungsfindung!

 

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Auch von mir eine klare Empfehlung für eine neue Näma. Eine Cover kann covern, sonst nichts. 

Wenn Du viel Jersey verarbeitest, würde Dir neben einem verstellbaren Nähfußdruck wahrscheinlich auch ein eingebauter Oberfußtransport helfen. Mit dem kannst Du die meisten Füße der Nähmaschine verwenden

Edited by KiraMG
Typo

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vor 11 Minuten schrieb Marieken:

Nochmal genialer ist ein eingebauter Obertransport wie bei Pfaff oder Bernina, aber da sind wir preislich schon in ganz anderen Regionen unterwegs. 

Da war Marieken schneller im Tippen😂

Neben den genannten Marken gibt es auch noch Gritzner mit Obertransport. Ich habe ein neueres Modell von denen und bin damit sehr zufrieden. 

Und um die Preise etwas zu reduzieren gibt es ja auch noch die Möglichkeit eine gebrauchte zu nehmen. Auch damit habe ich bisher gute Erfahrungen gemacht. Wenn man das Risiko minimieren möchte, kann man eine gebrauchte Maschinen auch beim Nähmaschinenhändler des Vertrauens kaufen. 

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Ich stimme @Marieken zu. Wenn Du eine garantiert problemlose Cover habe möchtest, bei der Du nicht mehr Zeit mit Probieren und Ärgern verbringst als mit Nähen, führt kein Weg an einer Babylock vorbei. MEINE Erfahrung - ich kenne beide Varianten: Janome Cover und Babylock. Dazwischen liegen Welten, leider auch im Preis. Wenn es Dir nicht weh tut, ist es toll, eine Cover zu haben. Wenn nur eins geht, bin ich auch für eine gute Nähmaschine. 

 

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Guten Morgen :)

 

vor 10 Stunden schrieb Senadasch:

eine normale Nähmaschine W6 1235/61

 

hm, hab ich ebenfalls - und ich näh Alles mit ihr - von Dessous bis letzthin eine Kunstlederjacke und kürzlich meine Jeanswinterjacke. Und den Obertransport für die Maschine hab ich erst, seit ich das Kunstleder vernäht hab :classic_rolleyes: - und auch bisher nur dort eingesetzt. Mir hat sich vorher (und auch jetzt nicht) die ständige Verwendung des Obertransports (noch) nicht erschlossen und ich näh seit mehr als 40 Jahren..............

Aber auch vorher hatte ich keine Probleme Jersey/slinky Dessous- und Badestoffe mit ihr zu vernähen. Das ist halt immer ein Zusammenspiel von passender Nadel und Fadenspannung :classic_blush:

Kaum zu glauben - aber da wollt ichs dann genau wissen - ich hab mit ihr die Jeansjacke (gefüttert mit Wintersweat) abgesteppt - auf einen Tipp hier im Forum mit einer 130er Topstitchnadel - ging durch wie Butter, lediglich die besonders dicken Stellen hab ich mit dem Hammer vorbehandelt und mit dem Handrad gearbeitet :)

Thema Zwillingsnadel: klar reißt die, wenn man unvorsichtig ist (ich bleib dann ganz gern irgendwo hängen :o ) - aber nicht nur bei der kleinen mechanischen, dann reißt sie auch, wenn ich sie mit meiner großen Hus genäht hab..........

Lieber stepp ich dann mit dem 3fach ZZ-Stich ab oder erst den Saumrand mit der Overlock umrunden und dann drauf dem Saumstich legen (einfacher Gradstich und 2x rum)

 

Bevor du also Geld in die Hand nimmst für eine neue Nähmaschine (kann ich verstehen, neues Spielzeug ist immer spannend :p ), sich vielleicht doch ein bissl ausführlicher mit der Bedienungsanleitung und den vorhandenen Möglichkeiten der Nähmaschine auseinandersetzen

 

Ich hab, wie gesagt, noch eine große Computernähmaschine (mehr als 10x so teuer wie die W6) mit unendlich vielen Zierstichen und Gadgets, die Spaß machen wie Fadenabschneider, Unterfadenwächter, Knopflochvarianten mit gesteuertem Sensorfuß, sie kann heften (trotzdem hab ich lieber Nadel und Faden in der Hand)......... ich hab mir die Kleine anfangs als Zweitmaschine angeschafft - und sie haut mich immer mehr von den Socken, was sie Alles kann, auch von der Motorleistung her. Lediglich mit dem Platz unter dem Nähfuß (und im Durchlaß) ist ihr die Hus haushoch überlegen

 

Meine Meinung, die du vielleicht (und all anderen, die dir zu einer neuen raten) nicht so gern hören wirst

Edited by Topcat

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vor 12 Minuten schrieb Topcat:

....

Bevor du also Geld in die Hand nimmst für eine neue Nähmaschine (kann ich verstehen, neues Spielzeug ist immer spannend :p ), sich vielleicht doch ein bissl ausführlicher mit der Bedienungsanleitung und den vorhandenen Möglichkeiten der Nähmaschine auseinandersetzen

...

Meine Meinung, die du vielleicht (und all anderen, die dir zu einer neuen raten) nicht so gern hören wirst

:super: Christa, DAS war auch mein Gedanke

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@Topcat

So ganz kann ich mich nicht dieser Meinung anschließen. 

 

Eine gute Schneiderin bringt gute Ergebnisse auf praktisch jeder intakten Nähmaschine. Als Hobbyschneiderin macht man sich das Leben mit gutem Werkzeug leichter. Deine Maschine kenne ich nicht, kann also nichts dazu sagen. Nur eine Frage, wann war sie das letzte Mal zur Wartung?

 

Cover? Nachdem eine Janome achtkant hier rausgeflogen ist, steht hier eine BLCS. Ein Super Spielzeug! Sie kann halt nur (richtig gut) säumen.... und steht daher die meiste Zeit. Ersetzt bei mir keinesfalls eine Nähmaschine.

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Nur eine Frage, wann war sie das letzte Mal zur Wartung?

 

Klare Antwort - letztes Jahr - eingeschickt zu W6 - in 2 Wochen retour

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vor 2 Minuten schrieb Indianernessel:

Nur eine Frage, wann war sie das letzte Mal zur Wartung?

 

Klare Antwort: letztes Jahr bei W6 - in 2 Wochen retour

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vor 4 Minuten schrieb Indianernessel:

Eine gute Schneiderin bringt gute Ergebnisse auf praktisch jeder intakten Nähmaschine. Als Hobbyschneiderin macht man sich das Leben mit gutem Werkzeug leichter.

 

Richtig - deshalb meine Antwort. Du siehst, ich hab den Vergleich zwischen der einfachen mechanischen und einer hochpreisigen Computernähmaschine ja gemacht

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Ich würde überlegen, was mir an meiner aktuellen Nähmaschine fehlt und somit eine Neue erforderlich macht.

Wenn es nur das Säumen/Absteppen ist, würde ich eine Cover kaufen. Ich habe eine Singer und bin eigentlich zufrieden.

Damit zu nähen muss man tatsächlich üben und austesten. Und da kommt man halt selten dazu, weil die Möglichkeiten mit einer Cover sehr begrenzt sind.

Sie steht überwiegend rum. Für Jersey möchte ich sie aber trotzdem nicht missen. Das werden dann aber auch mehrere Kleidungsstücke auf einmal.

Ich würde sie wahrscheinlich öfter verwenden, wenn ich sie permanent stehen lassen könnte.

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Ich habe erst nach mehreren Monaten zufällig entdeckt, dass meine Nähmaschine an der linken Schmalseite so ein seltsames Drehrad hat, mit dem man den Nähfußdruck einstellen kann.:classic_blush: In der Bedienungsanleitung war mir der nicht aufgefallen. Guck doch mal nach, ob deine Nähmaschine so was auch hat. Ist vielleicht ein zu simpler Tip, aber mir hätte der sehr geholfen.

Liebe Grüsse 

Nanny 

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vor 7 Minuten schrieb NannyO:

Guck doch mal nach, ob deine Nähmaschine so was auch hat

 

hat sie nicht, kann ich dir beantworten

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Zitat

Ich habe erst nach mehreren Monaten zufällig entdeckt, dass meine Nähmaschine an der linken Schmalseite so ein seltsames Drehrad hat, mit dem man den Nähfußdruck einstellen kann.:classic_blush: In der Bedienungsanleitung war mir der nicht aufgefallen. Guck doch mal nach, ob deine Nähmaschine so was auch hat. Ist vielleicht ein zu simpler Tip, aber mir hätte der sehr geholfen.

Liebe Grüsse 

Nanny 

 

Ich habe dieses Drehrad erstmals bewusst nach Jahren wahrgenommen, als ich hier im Forum anfing in der Kaufberatung mitzulesen. Da habe ich erfahren, dass man das braucht. Ich weiß nur immer noch nicht wozu.

Also theoretisch schon, gebraucht habe ich es nur nie. Und das mit einer preisgünstigen Maschine.

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Bei vielen Techniken hilft nur üben, üben, üben! 

 

Ggfs könnte man den Nähfußdruck von einem Techniker etwas herunterregeln lassen - das erleichtert das Nähen mit Jersey. 

 

Tips wie auswaschbares Vlies oder Papier unterlegen wurden ja schon genannt. Oder mit Sprühstärke den Saum fixieren.

 

Ich habe meine Cover wieder verkauft, da ich sie zu selten nutze und nicht bereit war (..... anfangs natürlich schon) für jeden einzelnen Saum neu einzufädeln, davor natürlich 3 x Garn umspulen, einen oder mehrere Testnähte zu machen usw. Da sind schnell 30 Minuten vorbei, für ein paar cm Saum! In Serie gehe ich nicht. 

 

Mit einer Nähmaschine geht bei mur alles viel schneller - ich nutze keine Zwillingsnaht (mir auch zu umständlich) sondern farblich sehr gut passendes Garn und einen Trikotstich oder Zickzackstich - mir reicht das, man sieht das ja kaum.

 

Oder einen Blindsaum. Oder mit Jersey Band einfassen. Oder mit Gummiband einfassen. Oder Bündchen machen. 

 

Ich finde, die allermeisten selbst genähten Jerseysachen fallen wegen dem verwendeten Stoffmuster oder einer Kombination auf - nicht wegen einem laienhaften Saum. 

 

LG Ulrike 

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Ergänzend zu Ulrikes Saumalternativen gibt's noch die Möglichkeiten des 3-fach Zickzack, Rollsaum, Bündchensaum (nicht gerafft, sondern gerade), Rollbündchensaum, Beleg, für Mädchen mit Affinität zu Prinzessin Lillifee & Co Rüschen und Volants, ...

Claire Shaeffer beschreibt in einem ihrer Bücher auch einen Saum, den die englische Designerin Jean Muir in den 1970ern als Markenzeichen für ihre Jerseyshirts genutzt hat und u.a. von Donna Karan später übernommen wurde: 5cm breiten Saum mit 2x2 Geradstichreihen gesteppt, zwei enge Reihen am Saumbruch, zwei enge Reihen an der (innen liegenden) Schnittkante.

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Oh wow, vielen Dank für so viele Rückmeldungen :jump:

 

Ich habe nicht an eine Kombimaschine gedacht, sondern an eine reine Cover, danke Großefüß für dem Hinweis.
Den Nähfußdruck kann ich an meiner Nähmaschine leider nicht verstellen, aber das Säumen mit der Overlock werde ich ausprobieren.

Bei der Zwillingsnaht achte ich darauf, dass ich hinten einen schönen Zickzackverlauf vom Faden habe.  Trotzdem habe ich das Gefühl, dass die Naht nicht so stabil ist. Meine kleine zieht sich die Pullis aber auch über die Knie und wenn sie verdichten sich alleine an und auszuziehen sind schon mal der Kopf und ein Arm gleichzeitig im Halsloch:classic_blink:

Danke Marieken für den Link zum Schummelsaum. Das faule Bündchen nähe ich auch gerne und das hier scheint ja sehr ähnlich zu sein.

Topcat, um ehrlich zu sein, wäre ich froh, wenn ich keine neue Maschine kaufen müsste, und aus meiner noch mehr rausholen kann. Kannst du mir bitte sagen, was die Wartung ungefähr kostet? Vielleicht würde sich das bei mir auch schon lohnen, und in dem Zuge auch den Nähfußdruck runterstellen lassen, wie von Ulrike vorgeschlagen.
Letztens war ich zu faul den Obertransportfuß wieder anzuschrauben, nachdem ich ihn für Webware entfernt hatte und habe einen Pulli so abgesteppt. Leider ist er total wellig. Also mir bringt der Fuß wirklich viel. Aber vielleicht hast du mir Tipps, wie du die Maschine einstellst, damit du auch ohne Obertransporteur gute Ergebnisse bekommst?

Die verschiedenen Saumarten werde ich auch testen, danke für die vielen Vorschläge.

Vielleicht komme ich also doch ohne Neuanschaffung aus, und bekomme die Probleme mit euren Tricks in den Griff.

Was mich an der Maschine auch noch ein bisschen stört ist, dass man nicht ganz langsam nähen kann. Nähe ich ein Snappap label an, muss ich immer das Handrad benutzen, weil ich mit dem Fuß nicht so langsam nähen kann. Komischerweise stimmt dann aber die Fadenspannung  nicht mehr und auf der Rückseite bilden sich Schlaufen. Vielleicht löst sich das Problem auch durch die Wartung?

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vor 11 Minuten schrieb Senadasch:

Kannst du mir bitte sagen, was die Wartung ungefähr kostet? Vielleicht würde sich das bei mir auch schon lohnen, und in dem Zuge auch den Nähfußdruck runterstellen lassen, wie von Ulrike vorgeschlagen.

 

Gerne - ich hab 35;-€ gezahlt - es wurde allerdings nix gefunden, nur gereinigt und neu eingestellt (vielleicht jetzt und überhaupt im neuen Jahr dann *Preis angepaßt*?).

Günstig wär, wenn du den Originalkarton noch hast, gibt aber Ersatz auf der Homepage (damals 20;-€, weil ich den Karton nicht gefunden hab). Du kannst die ganzen Papiere auf der Seite runterladen. Dazu kommt dann noch die Gebühr zum Hinschicken - retour kostet nix, ist in den Wartungskosten enthalten (das Schicken war für mich nicht soooooooo kostengünstig, weil aus Ö und versichert). Bei Händler hätt ich aber auch um die 90;-€ gezahlt wahrscheinlich, für dich aus D ist das sicher günstiger

Edited by Topcat

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Ich würde auch erst einmal für das weitere Ausreizen deiner aktuellen Näma plädieren. Wobei es jedoch auch sein kannst, dass du trotz aller Bemühungen nicht zu so tollen Ergebnissen kommst wie Topcat. Nähmaschinen sind einfach unterschiedlich. - Meine 1. Näma war ein High-End-Gerät von Singer, Mitte der 70er-Jahre Testsieger bei Stiftung Warentest. Meine Schwester hatte damals die gleiche Maschine, und bei ihr war alles prima, aber meine hat nie ordentlich geradeaus genäht. Ich habe das immer auf meine "Doofheit" zurück geführt und war dann sehr überrascht, als die Nachfolgerin das anstandslos machte:eek:.

 

Wenn du also mit deiner Näma nicht weiter kommst, such dir besser eine andere, die das kann, was dir wichtig ist.

 

Ich habe mir vor Jahren eine Cover gekauft, eine Elna 434. Hier gibt es eine Sprachverwirrung, denn Elna nennt diese Maschine "Coverlock", währen bei anderen Herstellern dieser Name für Kombi-Geräte Ovi+Cover benutzt wird. Meine Cover habe ich viel genutzt für Jersey und Sweat. Es gab einige Anlaufprobleme, u. a. auch wegen eines Fehlers in der Bedienungsanleitung, aber wir haben uns schon länger angefreundet. Probleme auf den 2. Blick gab es bei mehreren Sachen aus Sweat: Wo es über Nähte ging, haben sich die Fäden öfter mal nicht getroffen, was jedoch erst nach mehreren Wäschen so richtig sichtbar wurde. Da musste ich dann von Hand nacharbeiten. Ich bin deshalb dazu übergegangen, Säume von Sweat oder Softshell mit einem Deco-Stich meiner Bernina 1008 zu nähen. Sie hat nur 12 Stiche, aber ein passender genügt ja...

 

Da damit ein weites Einsatzgebiet für die Cover weg fällt, habe ich mich entschieden, im nächsten Jahr meine restlichen Jerseys zu verarbeiten und dann die Cover ab zu stoßen, weil sie einfach zu viel Platz weg nimmt.

 

Meine Tochter hat sich übrigens eine 2. Spulenkapsel für ihre Näma gekauft, an der sie die Unterfadenspannung für die Zwillingsnaht optimiert hat, seit sie zu weit weg wohnt, um meine Cover zu benutzen. Damit ist sie sehr zufrieden. Für dich vielleicht auch eine kostengünstige Lösung?

 

LG gundi

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falls du mich gemeint hast ;)

 

vor 13 Minuten schrieb Senadasch:

Aber vielleicht hast du mir Tipps, wie du die Maschine einstellst, damit du auch ohne Obertransporteur gute Ergebnisse bekommst?

 

ich probier halt an Abschnitten Fadenspannung/Nadelstärke aus und näh nicht nur gradaus sondern auch in wilden Kurven (die so niemals an Kleidung vorkommen :p ). Hauptsächlich nähe ich mit dem offenen Stickfuß, weil ich dann seh wohin die Reise geht. Oder knappkantig mit RV-Fuß. Oder eben beim Saum auf  der Overlockversäuberung. Ich kenn deine Nähgewohnheiten nicht, ich stecke, hefte und bügle sehr viel - speziell den Saum :classic_rolleyes:

 

vor 20 Minuten schrieb Senadasch:

alleine an und auszuziehen sind schon mal der Kopf und ein Arm gleichzeitig im Halsloch :classic_blink:

 

das spricht dafür einen ausgenähten Stich zu verwenden und sich nicht zu ärgern -> ausgenähter ZZ-Stich ist extrem dehnbar ;)

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Wenn deine Tochter so gern an ihrer Kleidung rumzerrt, lohnt es sich für dich vielleicht ,dich mit elastischem Nähgarn zB von Alterfil zu befassen. Das verarbeitet sich ganz normal, wie normales Nähgarn oben und unten. Natürlich muss man dann wieder an den Einstellungen etwas tüfteln.

Ich nehme es zB. für Turnanzüge.

 

Und ja, Dreifachzickzack ist in dem Fall auch ein guter Tipp.

 

Oder alternativ mehr für dich selber nähen als für das Kind (das ist sowieso die Zukunft)

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