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Gallifrey

Wellen-Jacke nach Shingo Sato

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Tach.

 

Ich habe einen Floh im Kopf.

vor 5 Stunden schrieb Makerista:

Als Ergänzung zum Mangel an raffinierter Linienführungen hier ein Artikel über die Methode von Shingo Sato auf der Webseite von Müller & Sohn: https://www.muellerundsohn.com/allgemein/meister-der-schnitt-innovation/ 

 

Und (irritierenderweise :D) hab ich ihn aus dem Burda-Thread. Ich mag Burda nicht. Keine Ahnung, warum ich überhaupt draufgeklickt habe. :nix:

 

Hinter dem Link zu nicht-Burda verbirgt sich (unter anderem) eine Wellen-Jacke.

 :ohnmacht::classic_love:

 

Und nun hab ich den Salat das Problem.

Vor meinem inneren Auge wurde das direkt ein blazerartiges Jäckchen: Tailliert, angeschnittener Stehkragen, hüftlang, vorne offen, grau und blaue Kontrastnähte. Innen darf das Teil keinesfalls enttäuschend sein - Futter oder versäuberte Nahtzugaben.

 

Megahaarig, ich hab noch nichts japanisches/auch nur annähernd so kompliziertes gemacht. Deshalb will ich auch erst mal Ideen sammeln, einen Plan schmieden und mal schauen, wohin das führt.

Das ist kein schnelles WIP - vorher steht noch anderes auf der Liste. Aber die Gedanken müssen raus ausm Kopf, damit sie besser gären. :classic_blush:

 

Zunächst brauche ich ein passendes Schnittmuster als Basis.

1. Ich bin unschlüssig, ob ich ein Futter haben will.

2. Ich bin unschlüssig, ob ich Webware (hab noch genug von einer wunderbaren Wolle übrig, die ich mir gut vorstellen kann) will oder Ponte.

Kann mir beides gut vorstellen, Ponte ginge vermutlich eher ohne Futter als die vorhandene Webware.

3. Ob die vorhandene Webware ohne Futter ginge, hängt davon ab, ob sich diese ungewohnten Nähte eventuell mit Schrägband versäubern lassen.

 

Schnittmuster für Webware: der Jasika Blazer von Closet Case - der kommt mit Futter und gefällt mir grundsätzlich nicht schlecht, die Wiener Nähte sind mir aber (zumindest der Zeichnung nach) nicht kurvig genug. Außerdem kein Stehkragen.

Eher sowas wie die Jacke Brünn von Schnittquelle (kein Schößchen für mich!) oder Coutras (ebenfalls Schnittquelle, da finde ich den Kragen besser). Sind aber beide für Walkloden, also ohne Futter - und beide ohne Wiener Nähte.

Den Quart Coat von PaulineAlice hab ich da. Der hätte Futter, Wiener Nähte und ich kenne den Schnitt - den ich aber mindestens vorne an der Blende und am Kragen anpassen muss, damit da ein Blazer draus wird.

Also alle mehr so als lose Inspiration zu betrachten...

 

Schnittmuster für Strick/Ponte: Schnieke Wiebke von echt Knorke - ich hab den Text nach den ersten zwei Zeilen nicht mehr ertragen, aber er hat viele Teilungsnähte.

 

Weiter bin ich noch nicht.

 

 

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vor einer Stunde schrieb Gallifrey:

ich hab den Text nach den ersten zwei Zeilen nicht mehr ertragen, aber er hat viele Teilungsnähte.

findest du diese  Lobeshymne nicht süüüüüüüüüüüüüüß ???

ich hab zwar weitergelesen und teile deine Meinung dazu.

 

liebe Grüße

Lehrling

Edited by Lehrling

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Ich würde einen Schnitt mit Abnähern wählen, keinen mit Teilungsnähten. Die machst du ja durch das Design selbst - nur halt in ungewöhnlichen Verläufen. Aus hellem nicht zu läppschem Probestoff die Jacke in ihren Grundzügen nähen, anpassen falls nötig. Eine Konstruktionsjacke sozusagen. Wellen wie gewünscht auf die Jacken malen, dabei die Abnäher in den Wellen aufgehen lassen. Entlang der Wellen schneiden, auf Papier übertragen, Nahtzugaben anzeichnen wenn du sie gern am Schnittteil hast. Zur Kontrolle ein Probemodell nähen.  Letzte Änderungen vornehmen falls nötig und auf Schnittteile übertragen, Herz in die Hand nehmen und in den Stoff für gut schneiden, losnähen. :D

 

PS: Du hattest noch nach Webware oder Ponte gefragt. Ich würde Webware nehmen.

Edited by Makerista

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Da setze ich mich gerne dazu, die Idee ist sowas von reizvoll. :classic_love: Wenn ich nicht schon sooo viel auf meiner Liste hätte, könnte ich schwach werden. Aber jetzt schau ich erstmal, was Du so zauberst.

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*grins* Dann leg mal vor. (Mich reizt das Dings ja auch...)

 

Ich würd sagen: Schnitt für Webware, Abnäher, sowohl von der Seite als auch vom Saum aus hoch, aber keine Wiener oder Prinzess-Naht, klassisch eingesetzter Ärmel. Geteiltes Rückenteil. Füttern kannst Du mit dem Basisschnitt - Du "bastelst" ja "nur" die ursprünglichen Nähte raus und verlegst sie in die Wellen...

Wenn der Webware-Schnitt passt und funktioniert - also die Wellenvariante, dann kannst Du auf stabile Strickstoffe gehen: Ponte-Jersey oder auch Strickwalk.

Edited by SiRu

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Ich finde die Idee ja ziemlich cool. Allerdings fände ich sowas als Kleid noch deutlich attraktiver. *g*

 

Ich gucke auf jeden Fall interessiert zu.

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@sisue Schau im Netz mal nach Bildern von Kreationen aus den Händen von Janneth Alegre und Ade (auch unter Adewumi Adegbola oder Trendhood Royale zu finden), die einiges im Stil von Shingo Sato arbeiten. An ein Kleid kann ich mich nicht erinnern, aber an verschiedene Oberteile und mindestens einen Rock. Manchmal mit Zusatzfotos vom halben Konstruktionsteil an der Püppi und dem resultierenden Schnitteil.

 

@Gallifrey Ich hatte gestern beim Schreiben noch zwei ganz entscheidende Schritte vergessen. Schnittteile vorm Auseinanderschneiden unbedingt mit Passzeichen versehen und nach dem Schneiden die Teile beschriften, beschriften und nochmals beschriften!

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Moin!

 

Ich sehe: das gärt auch anderswo... :D

vor 15 Stunden schrieb Makerista:

Ich würde einen Schnitt mit Abnähern wählen, keinen mit Teilungsnähten. Die machst du ja durch das Design selbst - nur halt in ungewöhnlichen Verläufen.

 

vor 11 Stunden schrieb SiRu:

Abnäher, sowohl von der Seite als auch vom Saum aus hoch, aber keine Wiener oder Prinzess-Naht

Mhm.

Ich hab an Wiener gedacht weil:

1. das Muster bei Müller&Sohn auch welche hat.

2. ich mit Wienern gut klar komme in Sachen Passform/Anpassung - hatte in jüngerer Zeit mehrere Schnitte mit wenig Arbeit und gutem Ergebnis.

3. mir Wiener grundsätzlich gut gefallen und ich so einen Blazerschnitt eher nochmal nähe wies gedacht ist und ihn nicht nur in kleine Fetzen schneide.

 

Mit konventionellen Abnähern habe ich in jüngerer Zeit nur ein Kleid gemacht. Geht schon auch, aber ist halt weniger Erfahrung auf meiner Seite da.

Muss ich drüber nachdenken; ich denke, das hängt davon ab, was ich als Ausgangsschnitt so alles finde.

vor 11 Stunden schrieb SiRu:

klassisch eingesetzter Ärmel. Geteiltes Rückenteil

Ja, kein Raglan für dieses Experiment.

 

vor 11 Stunden schrieb SiRu:

Füttern kannst Du mit dem Basisschnitt - Du "bastelst" ja "nur" die ursprünglichen Nähte raus und verlegst sie in die Wellen...

Ja, kann ich. Mein Gedankenkauartikel ist: will ich?

Ich habs innen gern (mindestens) so poliert wie außen. Ich finds total toll, wenn ein Futter auffällig ist oder innen alles mit Schrägband versäubert/von Hand versäubert/sonst irgendwie sauber und schick ist.

(Mein innerer Monk erträgt es ja schon kaum, wenn ich beim Covern von Säumen nicht genau auf der Schnittlinie unterwegs bin...)

 

Ich finde ohne Futter reizvoll, weil ich dann diese Nähte per Schrägbandversäuberung doppelt nutzen könnte - und sie nicht unter einem konventionellen Futterschnitt verstecken würde.

Andererseits - also, wenn man völlig bekloppt wäre - könnte man ja das Futter wie außen machen:

Meinetwegen außen grau mit blauen Steppnähten und innen einfarbiges Futter im Blau der Steppnähte und dazu dann graue/helle Nähte auf dem Futter. Aber da müsste man schon völlig bekloppt sein. :D:kratzen:

 

vor 15 Stunden schrieb Makerista:

Aus hellem nicht zu läppschem Probestoff die Jacke in ihren Grundzügen nähen, anpassen falls nötig. Eine Konstruktionsjacke sozusagen. Wellen wie gewünscht auf die Jacken malen, dabei die Abnäher in den Wellen aufgehen lassen. Entlang der Wellen schneiden, auf Papier übertragen, Nahtzugaben anzeichnen wenn du sie gern am Schnittteil hast. Zur Kontrolle ein Probemodell nähen.  Letzte Änderungen vornehmen falls nötig und auf Schnittteile übertragen, Herz in die Hand nehmen und in den Stoff für gut schneiden, losnähen. :D

 

vor 4 Stunden schrieb Makerista:

Schnittteile vorm Auseinanderschneiden unbedingt mit Passzeichen versehen und nach dem Schneiden die Teile beschriften, beschriften und nochmals beschriften!

So ungefähr wars bei Müller ja beschrieben und das passt auch ganz gut zu meinem bis jetzt gefassten Plan, insbesondere die Menge an Beschriftung. Nur mehr Passzeichen werd ich vermutlich machen. :D

 

Zum ersten Mal gesehen hatte ich das in der Sewing Bee; da mussten die Teilnehmenden nen Rock in dieser Wellentechnik mit einem fertigen Schnittmuster machen. Man hat ihnen nur das Ergebnis gezeigt und ihnen dann die Schnittteile ohne Anleitung zum Fraß vorgeworfen. Danach war ich allein vom zuschauen reichlich wirr im Kopf. Ich glaube, das selbst aus einem konventionellen Teil zu konstruieren ist deutlich einfacher.

 

 

vor 4 Stunden schrieb Makerista:

schau mal im Netz mal nach Bildern von Kreationen aus den Händen von Janneth Alegre und Ade (auch unter Adewumi Adegbola oder Trendhood Royale zu finden), die einiges im Stil von Shingo Sato arbeiten. 

 

edit: damit ich alles zusammen hab:

vor 4 Stunden schrieb Makerista:

@Gallifrey  Wie du im oben verlinkten Artikel sehen kannst, zerlegt Sato seine Wellen in mehrere Schnittteile. Janneth Alegre, eine Designerin und Schneiderin (?) aus Peru,  und Ade, eine nigerianische Designerin in London, gehen noch einen Schritt weiter und machen ein einziges fürs Vorderteil und eins fürs Rückteil. :classic_ohmy:  Im Netz findest du zum Beispiel eine umwerfende Bluse im Wellendesign, in königsblau, weiß abgesteppt. Auch mit Foto vom Konstruktionstop an einer Püppi und Schnittteilen. Weiterhin einen Rock und Corsagen-artige Oberteile. TR (transformational reconstruction) setzt der Fantasie keine Grenzen. :)

 

 

Danke - Das werde ich auch machen! 

 

Es ist in jedem Fall noch mehr Recherche nötig: Bilder, Techniken, ... ich schleiche auch schon ne Weile um die "Pattern Magic" Serie rum. Vielleicht sollte ich das vor Weihnachten mal deutlicher sähen...

Meint ihr, es lohnt sich, die Damen-Rundschau 2.2012 und/oder 1.2017 aufzutreiben? Da sind Artikel zu Shinto Sato drin. Der Rest interessiert mich aktuell nicht aus der Zeitung und neu ist sie halt schon recht teuer.

 

Hier noch zwei Schnitte, die eventuell in Frage kommen:

 

La Paz von Itch to Stitch als Ponte/Strickversion

Manolya von Anita Lüchtefeld aus Webware - da nervt mich allerdings schon wieder, dass es keine vernünftige technische Zeichnung im Angebot zu sehen und keine Info über die An- oder Abwesenheit von Futter gibt. Sieht aber nach Teilungsnähten hoch bis an die Schulter und ungefüttert aus. Tendenziell würd ich Wiener (also in das Armloch laufende Nähte) bevorzugen. Aber mei. Irgendwas ist ja immer.

 

vor 11 Stunden schrieb sisue:

Allerdings fände ich sowas als Kleid noch deutlich attraktiver. *g*

Sicher auch nett, ich für meinen Teil fang mal mit Jäckchen an, dann sehen wir weiter... :-)

 

 

Edited by Gallifrey

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vor 11 Minuten schrieb Gallifrey:

Ich finde ohne Futter reizvoll, weil ich dann diese Nähte per Schrägbandversäuberung doppelt nutzen könnte - und sie nicht unter einem konventionellen Futterschnitt verstecken würde.

Andererseits - also, wenn man völlig bekloppt wäre - könnte man ja das Futter wie außen machen:

Meinetwegen außen grau mit blauen Steppnähten und innen einfarbiges Futter im Blau der Steppnähte und dazu dann graue/helle Nähte auf dem Futter. Aber da müsste man schon völlig bekloppt sein. :D:kratzen:

 

 

Tjaaaaaaa.... völlig verrückt.:silly:

Also gibt's die Futterjacke in umgekehrter Farbstellung. (Wendejacke?)

 

 

vor 11 Minuten schrieb Gallifrey:

Zum ersten Mal gesehen hatte ich das in der Sewing Bee; da mussten die Teilnehmenden nen Rock in dieser Wellentechnik mit einem fertigen Schnittmuster machen. Man hat ihnen nur das Ergebnis gezeigt und ihnen dann die Schnittteile ohne Anleitung zum Fraß vorgeworfen. Danach war ich allein vom zuschauen reichlich wirr im Kopf. Ich glaube, das selbst aus einem konventionellen Teil zu konstruieren ist deutlich einfacher.

 

 

Den hab ich schon nachgenäht - und beim Anpassen des Schnitts Murks gemacht. Was leider TfT zur Folge hatte.

Nähte sich aber erstaunlich einfach - soweit sich unterschiedliche gebogene Radien je einfach aneinander nähen lassen.

(Mit offener Schnittkante aus Walk und links auf rechts überlappend wäre es ganz einfach gewesen. Ich hatte die etwas den Schwierigkeitsgrad erhöhende iddee mit Webstoff und rechts auf rechts, damit NZ innen zusätzlich. Aber auch das ging. Mein Fehler war ein anderer...)

Edited by SiRu

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@Gallifrey  Der Grund für mein Plädoyer eines Schnitts mit Abnähern statt Teilungsnähten liegt ganz einfach in der Konstruktion von Teilungsnähten. In der Regel wird nicht nur eine schwungvolle Linie eingezeichnet, sondern auch ein klein wenig aufgespreizt, also Mehrweite zugegeben, was beim Nähen eingehalten wird. Fällt schöner. Ein Wellenschnitteil, das den Schwung genau um den Brustpunkt herum nicht genau von einer Prinzessnaht übernimmt, hätte mMn Potential zum leichten Beulen, weil es nicht plan liegt. Abnäher dürften einfacher zu handhaben sein. Ich habe außerdem ein Foto von Janneth Alegro im Hinterkopf, wo das Konstruktionstop vorne einen Taillen- und Schulterabnäher hatte, es scheint also zu funktionieren.

 

Durch die Wellenverläufe schneidet und näht man viel schräg. Nicht im 45°-Winkel, aber doch mit genügend Möglichkeiten des Ausdehnens, ergo Ausbeulens. Daher würde ich jede Möglichkeit dazu vermeiden, angefangen mit der Art des Schnitts (Abnäher), aber auch danach. Zum Beispiel nach dem Aufschneiden der Teile diese immer waagerecht und stressfrei händeln. Staystitching wäre vermutlich overkill, aber bei lose gewebten oder flutschigen Stoffen würde ich es wahrscheinlich doch einsetzen.

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vor 12 Minuten schrieb SiRu:

Also gibt's die Futterjacke in umgekehrter Farbstellung.

Den Konjunktiv hast du absichtlich ignoriert, gibs zu! :D

Mal schauen, es wär schon reichlich bekloppt. Das Wellendings müsste ja auch noch bisschen mit Bewegungsfalte und so angepasst werden...

Und ich müsste ja auch erst mal passendes Futter finden... (muss ich aber vermutlich eh; das Schrägband könnte ja auch die Farbe vom Kontrastgarn auf der rechten Seite haben...)

 

Ich denke, das entscheide ich, wenn ich das Wellen-Probeteil genäht habe.

vor 14 Minuten schrieb SiRu:

(Wendejacke?)

Ne. Wenn Futter, dann als Flutschfutter.

 

vor 17 Minuten schrieb SiRu:

Nähte sich aber erstaunlich einfach - soweit sich unterschiedliche gebogene Radien je einfach aneinander nähen lassen.

Das ist jedenfalls beruhigend. Ich hab mir damals nicht die Mühe gemacht, den Schnitt zu suchen (war glaub kostenlos runterzuladen - aber die Anleitung ist nur im Buch zur Show, was ich nicht kaufen wollte).

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vor 16 Minuten schrieb Makerista:

Der Grund für mein Plädoyer eines Schnitts mit Abnähern statt Teilungsnähten liegt ganz einfach in der Konstruktion von Teilungsnähten. In der Regel wird nicht nur eine schwungvolle Linie eingezeichnet, sondern auch ein klein wenig aufgespreizt, also Mehrweite zugegeben, was beim Nähen eingehalten wird. Fällt schöner.

Ja, ich weiß schon, warum mir die Passform von Wienern gefällt... :D

(Ich bewege mich aber im B-Körbchen-Bereich, ich glaube, das ist halb so wild verglichen mit größeren Körbchen)

 

vor 16 Minuten schrieb Makerista:

Ein Wellenschnitteil, das den Schwung genau um den Brustpunkt herum nicht genau von einer Prinzessnaht übernimmt, hätte mMn Potential zum leichten Beulen, weil es nicht plan liegt.

Aber man könnte ja rein zufällig die Welle um den Brustpunkt rumschwappen lassen...

 

Dass das mit Abnähern auch geht steht ja nicht außer Frage. Abnäher sind auf jeden Fall ein guter Plan B, falls die Wiener scheitern. 

Ich brüte weiter. Vielleicht lande ich doch noch bei Abnähern. Im Moment weiß ich noch viel zu wenig.

vor 16 Minuten schrieb Makerista:

Staystitching wäre vermutlich overkill,

och... :engel:

 

Dankeschön! Das ist alles sehr hilfreich für mich :-*

 

Hast du schon was in der Richtung gemacht?

Edited by Gallifrey

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vor 14 Minuten schrieb Gallifrey:

Hast du schon was in der Richtung gemacht?

 

Jein. :D

 

Ich habe vor Jahren mal eine T-Shirt-Front auf eine ähnlich Art und Weise gestaltet. Also ohne Abnäher oder Teilungsnähte. Sechs oder sieben Panele in asymmetrischem, kühnem Verlauf, festgelegt mit Filzstift an einem Konstruktionstop. Vorbild war ein T-Shirt, das ich im Urlaub gesehen hatte, aber aus schwitzigem Polyzeugs und in einer für mich grässlichen Farbkombination. Als ich letztes Jahr über Shingo Satos Artikel auf der Müller & Sohn-Webseite gestolpert bin und eine Bildnetzsuche gestartet habe, musste ich wieder an mein Experiment denken und wie gut es sich auch für Upcycling-Projekte eignen würde.

Edited by Makerista

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Inzwischen habe ich mich am Tailored V-Neck Jacket von Bootstrap festgefressen.

Da gefällt mir die Kragenlinie am besten und es hat nen zweiteiligen Ärmel, den ich sehr gern hätte.

 

Außerdem hat der Schnitt Wiener, Prinzessinnen, Abnäher und just for good measure auch noch ne Schulterpasse vorn. :D

 

(Nur der Vollständigkeit halber, falls ich es mir nochmal anders überlege bis ich wirklich anfange:

Tailored Military Style Jacket  - nur Wiener,

Mandarin Style - Wiener und Abnäher, ohne Knopfleiste für mich 

Vogue V8982 - vorne Abnäher, hinten Teilungsnähte, nur einteiliger Ärmel, die Zipfel müssten weg,

Butterick B6602 - nur Prinzessinnen (sehr milde Kurven))

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vor 6 Stunden schrieb Gallifrey:

Mal schauen, es wär schon reichlich bekloppt

nö, eben extravagant, aber wenn schon denn schon!

 

liebe Grüße

Lehrling

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Neue Erkenntnisse:

Es ist wurscht, wie der zugrunde liegenden Schnitt konstruiert ist. Die Kurven müssen immer durch die kritischen Körperstellen laufen.

In meinem Fall also definitiv Brustpunkte und Armansatz Achseln/Körper (mehr oder weniger da, wo die Ärmelpasszeichen sind).

Außerdem ist es wohl relevant, in welche Richtung die Kurven genäht werden, eine bestimmte Seite sollte wohl oben sein. Das muss ich aber in dem Video nochmals nachschauen.

 

Hier das Video:

Er zeigt unter anderem den Wellenschnitt von Müller und verliert ein paar Worte dazu. Ansteckende Lache hat er.:D

 

Hab ne gebrauchte Ausgabe von "Pattern Magic 1" gefunden - mal schauen, was das an Erkenntnissen bringt.

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