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Nähmanfred

Hosensaum, ausgelassene Stiche

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Also,  nochmal zur Klarstellung:

  • Die Probleme mit dickem Saum und Aussetzern war bei der Chino-Hose mit einfacher Naht aufgetreten. Wie gesagt, ich weiss jetzt worauf zu achten ist und wie ggfs. zu arbeiten. Ich hatte wegen des "Saum-Bergs" die Partie allerdings auch von Hand genäht. Als Anfänger mache ich das sehr oft.
  • Die Doppelnadel, Stretch-Ausführung, will ich für den Jersey-Stoff der PJ-Hose(n) benutzen. Auf einem Probestück habe ich mit "4" für Oberfadenspannung und kurz vor Absinken der Unterfadenspannung schon mal eine fast flache Naht erzeugt. Jetzt habe ich noch die Variation mit Vliesstoff und weiter reduzierten Unterfadenspannung zum Probieren.

 

Mir ist nur noch nicht klar, warum ich bei dem Jersey-Stoff diese Aussetzer hatte. Auf Leinen gab es absolut keine.  Es waren mehrere Stiche (4) nacheinander und dann ging es wieder gut. Stoffführung? Dabei habe ich nur von Hand gedreht, weil ich die Sache genau beobachten wollte. Habe aber nichts gesehen, außer dass der linke Faden mehrfach nicht erfasst wurde. Die Doppelnadel habe ich vor ein paar Tagen neu gekauft. Unter der 7fach Lupe sieht sie auch gut aus. Probieren und Studieren ist wohl das Motto.

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Ich habe vor einiger Zeit eine alte Riccar zu Besuch gehabt...traumhafte Nähte in Jeans u.ä. aber bei Jersey hat sie sich vehement verweigert. Da ich normalerweise mit anderen Maschinen nähe, habe ich keine Anstrengungen unternommen herauszufinden, warum sie die Stiche ausläßt. Aus meinen Nähanfängen mit Singer- und Veritastretmaschinen weiß ich noch, daß man früher mit Seidenpapier u.ä. die Maschinen überlistet hat...aber eigentlich wurden ja fast nur Webware verarbeitet...

Außerdem gibt es wirklich Stoffe, die sich weigern....versuche bitte deshalb verschiedene Stoffqualitäten, (gerade bei Jerseys gibt es viele Sorten) Nadeln und auch Fäden. Ich verbrauche übrigens auch alle Fäden, die ich im Fundus habe....egal, wie alt...

Bei den Zwillingsnadeln gibt es auch verschiedene Sorten...ich habe meist nur die schmalen 2.5 genommen...

Es wird schon werden...

 

Edited by jadyn

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vor 7 Stunden schrieb Nähmanfred:

 

Mir ist nur noch nicht klar, warum ich bei dem Jersey-Stoff diese Aussetzer hatte. 

 

Was für eine Nadel war das denn, die du für den Jersey benutzt hast? War das eine Jersey-Nadel? Es gibt auch Zwillingsnadeln extra für Stretch-Stoffe.

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Guten Morgen :)

 

vor 2 Stunden schrieb jadyn:

Ich habe vor einiger Zeit eine alte Riccar zu Besuch gehabt

 

ich hatte eine Riccar Schablonen Nähma, 25 Jahre lang :classic_laugh:, nein sie kam mit Jersey nicht zurecht. Kein Wunder, zu der Zeit, als die Maschinen gebaut wurden gabs nur *Seidenjersey* wohl Wirkware, aber was ich mich erinnern kann fast undehnbar. Vollplastik, 5 Minuten angehabt und man hat gemüffelt.......... :p

Einer der Gründe warum ich sie dann in Pension geschickt hab (neben abgenudeltem Transporteur und ausgeschlagenen Lagern ;) )

und nein, an der Unterfadenspulenkapsel hab ich auch nie rumgeschraubt (würd ich auch heut nicht bei meiner kleinen mechanischen)

 

ich versteh, daß dich die Zwillingsnadel reitzt........ neben den bereits genannten Tricks noch einen von meiner großen Computermaschine (Handbuch) . Dort wird geraten, die Fadenspulen gegenläufig einzufädeln (also eine mit, die andere gegen den Uhrzeigersinn) und beim 2. Faden das Häkchen an der Nadelstange auszulassen - so komm ich auch mit der kleinen mechanischen zu guten Ergebnissen (wobei ich fauler Wicht meist doch lieber einen Elastikstich nehm, also entweder netten Zier- oder den Dessousstich)

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@Capricorna

 

vor 7 Stunden schrieb Nähmanfred:

Die Doppelnadel, Stretch-Ausführung,

 

;)

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vor 42 Minuten schrieb Topcat:

 

und nein, an der Unterfadenspulenkapsel hab ich auch nie rumgeschraubt (würd ich auch heut nicht bei meiner kleinen mechanischen)

 

 

 

Ich habe schon an allen Maschinen ...bis auf meine Hussis geschraubt.(da hatte ich nie das Gefühl, es tun zu müssen...und an der Stickmaschine schraube ich nicht). Z.B. meine Elna 6600...wenn ich da dünnes Maschinenstickgarn für Zierstiche in der Spule habe, dann ist eindeutig die Unterfadenspannung zu gering. Ich habe mir genau notiert, wie die Schraube stand...aber man muß sich das trauen und dann auch mit eventuellen Konsequenzen leben.

Bei den Tretmaschinen hat es schon unsere Hausschneiderin....(wer kennt heute noch so einen Beruf?) gemacht...Da hatte man den Eindruck, sie justiert erst mal unsere Maschine, ehe sie losgelegt hat...

 

Ich habe ja früher auch Gummismok mit der Nähmaschine gemacht....das ist doch nicht anders...

Edited by jadyn

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vor 4 Stunden schrieb Topcat:

Guten Morgen :)

... ich versteh, daß dich die Zwillingsnadel reitzt........ neben den bereits genannten Tricks noch einen von meiner großen Computermaschine (Handbuch) . Dort wird geraten, die Fadenspulen gegenläufig einzufädeln (also eine mit, die andere gegen den Uhrzeigersinn) und beim 2. Faden das Häkchen an der Nadelstange auszulassen - so komm ich auch mit der kleinen mechanischen zu guten Ergebnissen (wobei ich fauler Wicht meist doch lieber einen Elastikstich nehm, also entweder netten Zier- oder den Dessousstich)

Moin!

 

Die Oberfäden sitzen jeweils auf einer eigenen Stange. Da ist es vielleicht nicht so entscheidend, wie herum sie sich drehen?

3.0 Ansicht Vorderseite nach Reparatur sm.JPG

 

Meine Fadenführung hat für jeden Faden ein eigenes Loch. Bringt das was, wenn ich das nicht benutze? Siehe das Bild mit einer Aufnahme der Nadeleinspannung. Die beide größeren Löcher sind an der Front und führen den Faden. Zum Glück ist die Nadeleinspannung wie ein Schraubstock ausgeführt. Dadurch kann ich auch normale Nadeln, wie eben die Doppelnadel, verwenden. Zwei Einzelnadeln können in den Löchern daneben eingespannt werden. Allerdings nur Rundkolbennadeln mit 1,6mm Durchmesser.

Einstellungen Unterseite Nadelstange sm.JPG

Beide Fäden laufen aber durch eine gemeinsame, lange Öse am Gehäuse.

 

Fadenspannung

3.2 Ansicht Fadenspannung sm.JPG

 

Im Zuge der Reparatur habe ich schon an fast allen Einstellungen geschraubt. Soweit bin ich ganz zufrieden. Den Unterfaden kann ich ja noch lockerer drehen. Da habe ich kein Problem. Ursprünglich war sogar die Feder verbogen und es lies sich die Spannung gar nicht richtig einstellen. Aber das habe ich wieder hinbekommen. Man muss halt eben gesagt bekommen, wohin die Spannung gehen soll.

Edited by Nähmanfred

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vor 4 Minuten schrieb Nähmanfred:

Die Oberfäden sitzen jeweils auf einer eigenen Stange. Da ist es vielleicht nicht so entscheidend, wie herum sie sich drehen?

 

das tun sie bei mir auch - vielleicht hat das was mit der Verdrillung der Fäden beim Ablauf von der Spule zu tun, chi sa

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vor 12 Stunden schrieb Nähmanfred:

auch von Hand genäht. Als Anfänger mache ich das sehr oft.

 

Ich nähe seit mehrere Jahrzehnten und mache das auch gelegentlich.

 

Immer dann, wenn es von Hand schneller geht, als ewig an der Maschine rumzufrickeln, bis ich sie überredet habe, das zu tun. Hand nähen ist nichts schlimmes und manchmal der bessere oder zumindest schnellere Weg. (Nur weil ich eine Maschine habe, muß ich nicht krampfhaft alles damit nähen...)

 

Okay, ich verstehe das so, dass deine Maschine eigentlich für Rundkolbennadeln gedacht ist?

Und du schraubst trotzdem Flachkolbennadeln rein?

 

Das könnte in der Tat genügen, um Fehlstiche auf Jersey zu erklären. Manchmal reicht eine Winzigkeit in der mechanischen Abstimmung der Maschine, um Fehlstiche zu erzeugen, besonders in Jersey, der sich noch mal etwas anders verhält als Webware. Flachkolbennnadel in der Aufnahme für Rundkolbennadel fällt unter "geht, hat aber etwas mehr Spiel/nicht jedes Mal identisch eingespannt/..." Und das kann dann der "Fitzelmü" sein, der ab und an einen Fehlstich produziert. Oder auch mehrere hintereinander.

 

Wenn der Zickzack auf Jersey geht, freu dich, dass er es tut und nimm bei Schlafanzügen einfach den. ;)

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Kann es sein, daß es eine Industriemaschine ist? 

Also das Internet sagt, Schneider und gehobener Haushalt...

Wenn ich das richtig überflogen habe, heißt das B bei Adler 153 AB....Biesen und das bedeutet Nähen mit 2 Nadeln. 

Der Nachfolger  189 AB benötigt Rundkolbennadeln...ich denke, Deine auch. Ich bin kein Nähmaschinentechnikfreak, aber ich kann mir nicht vorstellen, daß eine Maschine sowohl Flachkolben, als auch Rundkolben Nadeln akzeptiert.

Hier ein interessanter Link

https://www.naehmaschinenverzeichnis.de/verzeichnis-der-naehmaschinen/adler/

Die 153 AB ist nicht drin, aber die 189 AB...

 

Vielleicht solltest Du einen neuen Thread aufmachen...denn die unter uns, die sich mit Altertümlichen befassen, lesen nicht unbedingt bei den Hosensäumen mit....

 

Edited by jadyn

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vor 16 Minuten schrieb nowak:

 

Ich nähe seit mehrere Jahrzehnten und mache das auch gelegentlich.

 

Immer dann, wenn es von Hand schneller geht, als ewig an der Maschine rumzufrickeln, bis ich sie überredet habe, das zu tun. Hand nähen ist nichts schlimmes und manchmal der bessere oder zumindest schnellere Weg. (Nur weil ich eine Maschine habe, muß ich nicht krampfhaft alles damit nähen...)

 

Okay, ich verstehe das so, dass deine Maschine eigentlich für Rundkolbennadeln gedacht ist?

Und du schraubst trotzdem Flachkolbennadeln rein?

 

Das könnte in der Tat genügen, um Fehlstiche auf Jersey zu erklären. Manchmal reicht eine Winzigkeit in der mechanischen Abstimmung der Maschine, um Fehlstiche zu erzeugen, besonders in Jersey, der sich noch mal etwas anders verhält als Webware. Flachkolbennnadel in der Aufnahme für Rundkolbennadel fällt unter "geht, hat aber etwas mehr Spiel/nicht jedes Mal identisch eingespannt/..." Und das kann dann der "Fitzelmü" sein, der ab und an einen Fehlstich produziert. Oder auch mehrere hintereinander.

 

Wenn der Zickzack auf Jersey geht, freu dich, dass er es tut und nimm bei Schlafanzügen einfach den. ;)

Von Hand meinte ich für den Antrieb, also Schrittgeschwindigkeit durch Drehen mit der Hand und nicht mit dem Motor. Ansonsten habe ich auch alles von Hand genäht einschließlich des in Frage stehenden Saums eines Pyjamas. Dann kam mir die Maschine in den Sinn, weil so gleichmäßig geht es eben nicht UND es dauert halt doch lange. Wozu hat man die Maschine. Und damit fing es an: Über 6 Monate brauchte es fürs Reparieren und Einstellen! Wieviel Schlafanzüge hätte ich da machen können .... !

 

System 287/1738. Da die Zwillingsnadel in der Mitte steht mit Kolben und Spitzen, macht es nichts. Rund ist er ja an der Seite womit er eingespannt wird. Prinzip Schraubstock eben. Da wackelt nichts. DAmit sollten sich die Abstimmung eigentlich nicht ändern. Der Rundkolben hat ja nur den Nachteil, dass dünnere Nadeln weiter weg vom Greifer sind. Soweit ich das verstehe, wird das beim Flachkolben kompensiert, so dass der Abstand immer gleich ist. Vielleicht ist da Jersey wirklich zu empfindlich?

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vor einer Stunde schrieb Topcat:

 

das tun sie bei mir auch - vielleicht hat das was mit der Verdrillung der Fäden beim Ablauf von der Spule zu tun, chi sa

Bei mir rollen die Spulen das Garn ab. Werden also nicht wie bei Overlock-Maschinen von der ruhenden Rolle "über Kopf" abgezogen. Damit gibt es keine Verdrillung in die eine oder andere Richtung.

Edited by Nähmanfred

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....es gibt schon Verdrillungen....und zwar ganz schön heftig...an den Nähmaschinen merkt man es nur nicht so, da man nicht so viel Garnmeter am Stück verarbeitet. Du hast schon eine Verdrillen durch das Spulen auf die Unterfadenspule.

Das Overlockgarn ist auch nicht so stark verdrillt, wie Nähgarn...Ich habe aber Garne, die ich über einen langen Garnweg spanne, weil ich sonst immer wieder Fadenriß durch Schlingen habe.

 

Ich finde aber,Du solltest Dir Rundkolbennadeln besorgen. Du hast sogar eine Spezialmaschine für Biesen...dafür sind ja die 2 Nadelschächte...und dann weiter versuchen Deinen Schlafanzug umzusäumen.

 

Was sagt denn die Beschreibung zu den Nadeln?

Edited by jadyn

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vor 28 Minuten schrieb jadyn:

Kann es sein, daß es eine Industriemaschine ist? 

Also das Internet sagt, Schneider und gehobener Haushalt...

Wenn ich das richtig überflogen habe, heißt das B bei Adler 153 AB....Biesen und das bedeutet Nähen mit 2 Nadeln. 

Der Nachfolger  189 AB benötigt Rundkolbennadeln...ich denke, Deine auch. Ich bin kein Nähmaschinentechnikfreak, aber ich kann mir nicht vorstellen, daß eine Maschine sowohl Flachkolben, als auch Rundkolben Nadeln akzeptiert.

Hier ein interessanter Link

https://www.naehmaschinenverzeichnis.de/verzeichnis-der-naehmaschinen/adler/

Die 153 AB ist nicht drin, aber die 189 AB...

 

Vielleicht solltest Du einen neuen Thread aufmachen...denn die unter uns, die sich mit Altertümlichen befassen, lesen nicht unbedingt bei den Hosensäumen mit....

 

Nö. Die Beschreibunge sind manchmal etwas "blumig". Es ist definitiv eine Haushaltsnähmaschine: "Superba, das Hausfrauenglück."

Schau dort mal unter Superba 153A oberhalb der 189A.

 

Schaue mal den Nadelhalter an. Alles rund. Und in meiner Beschreibung steht explizit 287/1738. Flachkolben mit 2mm Durchmesser geht gar nicht in die "Nebenlöcher", während Rundkolben nur 1,6mm sind. Da ich keine Stretchnadel für mein System gefunden habe, nehme ich eben die Doppelnadel mit Rundkolben. Sonst hätte ich zwei einzelne Nadeln eingespannt.

 

Mein Problem ist nicht (mehr) das System, sondern die praktische Handhabung von Nähproblemen. Wer sich für die Aufarbeitung meiner Maschine interessiert, kann im Nähmaschinentechnik Forum die Story nachlesen.

https://www.****.de/viewtopic.php?f=14&t=6107

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vor 5 Minuten schrieb jadyn:

....es gibt schon Verdrillungen....und zwar ganz schön heftig...an den Nähmaschinen merkt man es nur nicht so, da man nicht so viel Garnmeter am Stück verarbeitet. Du hast schon eine Verdrillen durch das Spulen auf die Unterfadenspule.

Wie das? Von der Garnrolle rollt der Faden ab und auf die Spule wird er wieder aufgespult. Da kann sich doch gar nichts verdrillen, oder? Verdrillen geht doch nur, wenn ich über Kopf bei stehender Rolle abziehe.

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alles gut...mehr praktische Tipps warum die Maschine Stiche ausläßt fallen mir nicht ein..

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vor 21 Minuten schrieb jadyn:

alles gut...mehr praktische Tipps warum die Maschine Stiche ausläßt fallen mir nicht ein..

Danke. Ich vermute, dass wie beim Saum die Schlaufe nicht richtig ausgebildet wird. Weil vielleicht der Stoff eben nicht komplett ruhig auf dem Maschinenbett liegt. Aber es war erstmal nur ein einmaliges Ereignis. Ich muss da wohl erst ordentlich Versuche machen.

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An einer alten Unterhose habe ich einfach am Gummiband über die bestehende Naht drübergenäht. Mit Motor! Eine Nadel im Gummi und im Stoffschlauch, die andere daneben nur den Hosenstoff erfassend. Den Unterfaden habe ich auf leicht abrollend (also Kapsel senkt sich selbst) eingestellt. Den rechts - links- Abgleich muss ich noch besser einstellen. Aber Aussetzer habe ich noch nicht wieder gehabt. Erstaunlich, da ja jede Nadel sehr unterschiedliche Anzahl Stofflagen (Stoff-Gummi-Stoff vs. Stoff) zu durchdringen hat. Nur die Gleichmäßigkeit bereitet mir noch Kopfschmerzen.

Nähversuche Zwillingsnadel UF unterkritisch sm.JPG

Ich glaube, dass ist jetzt einfach zu locker.

Edited by Nähmanfred
Ergänzung

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Bei meinen Übungen bin ich auf Riesennadeln für die Manschine gestoßen. Einen ganze Menge davon:

Nähversuche Elefantennadeln sm.JPG

Der Hersteller ist Jecker. Wozu hat meine Mutter die wohl gekauft? Annähen von Elefantenohren? Ich denke mal es handelt sich um Ledernadeln.

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vor 9 Minuten schrieb Nähmanfred:

Ich denke mal es handelt sich um Ledernadeln.

Ledernadeln haben meines Wissens in der Spitze einen dreieckigen Querschnitt mit schneidenden Kanten.

Solche Nadeln (System 328, Stärke 230) kann man immer noch kaufen. Was hat Deine Mutter denn mit der Maschine genäht? Ging das vielleicht in Richtung Polsterei oder sowas?

Grüsse, Lea

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Hallo,

Schustermaschinen verwenden auch das Nadelsystem 328.

 

In die Adler 153 passen sie bestimmt nicht hinein, spätestens am Stichloch dürfte Schluss sein.

 

Gruß

Detlef

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vor 12 Minuten schrieb lea:

Ledernadeln haben meines Wissens in der Spitze einen dreieckigen Querschnitt mit schneidenden Kanten.

Solche Nadeln (System 328, Stärke 230) kann man immer noch kaufen. Was hat Deine Mutter denn mit der Maschine genäht? Ging das vielleicht in Richtung Polsterei oder sowas?

Grüsse, Lea

DAnke Lea. Nicht, dass ich wüsste. Ich erinnere mich nur an Kleidung. Für die Kinder und sich selbst. Vielleicht wollte sie etwas mit Gürteln machen. Aber ich selbst habe immer nur normale Sachen, eben Kleidung, gesehen. Diese Nadeln sind rund, wie normale auch. Vielleicht für Wolle wegen des großen Öhrs? Aber machte man das mit der Maschine? Wir haben viele Teppiche selbst geknüpft. Kann man da den Saum mit umketteln? Das wären schon Strecken, die eine Maschine bräuchten. Ich habe 5 Päckchen à 2 Nadeln.

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vor einer Stunde schrieb det:

Hallo,

Schustermaschinen verwenden auch das Nadelsystem 328.

 

In die Adler 153 passen sie bestimmt nicht hinein, spätestens am Stichloch dürfte Schluss sein.

 

Gruß

Detlef

Stimmt, da geht nix.

 

Nach Suche finde ich das:

Zitat

System 328 R

z.B. für schwere Sattlermaschinen, wie z.B. Adler Klasse 4, 5 oder 6 )

Rundspitznadel für schwere Stoffe, Kunstleder, Lkw-Planen usw.

 

Also, wer braucht Nadeln? Ganz frisch und gut abgelegen im Paket.

Edited by Nähmanfred
Ergänzung

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Wieder etwas gelernt. Die Nadelaufnahme ist leider so, dass das flache Stück in den Spalt gedreht wird. Die Abflachung der Nadel ist so groß, so dass nicht genug Rundung für die Backen überbleibt. Somit ist die Doppelnadel ganz leicht verdreht. Damit wird der Abstand vom Greifer wohl zu groß und ich bekomme Aussetzer. Bah.

 

Somit muss ich wohl für eine Doppelnaht die normalen Nadeln nehmen bzw. die etwas entspitzen, um mir daraus eine selbstgemachte Jersey/Stretchnadel herzustellen. Ob das wohl klappt?

 

Weiter habe ich Baumwollgarn, welches ziemlich leicht reisst. Die Nähseide dagegen bekomme ich fast nicht durchgerissen. Frage: Kann Baumwolle altern und weniger reissfest werden?

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Ja.

Leinengarn, Seidengarn, Viskosegarn und selbst Polygarne  können das auch. Je nach Lagerungsbedingungen... mal schneller, mal weniger schnell.

(Prinzipiell gilt das auch für Wollgarne. Aber die gibt's eher seltenst für die Nähmaschine zubereitet. Ich mein, madeira hatte da mal ein Stickgarn...)

 

Ähm.. warum willst Du an der/den Nadelspitzen rumfeilen? (jaaahaaa... Du willst Jersey nähen. Schon klar.)

Das wird eher 'ne schartige, als 'ne weiche gerundete Spitze.

Ich würd eher mal auf 'nem Reststück testen, ob die normale Nadelspitze nicht doch funktioniert.

 

 

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