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Nähmanfred

Hosensaum, ausgelassene Stiche

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Wenn die Seide nicht so gealtert ist, das sie reißt... näh ruhig damit.

 

Ob man das sieht? Nun... wenn Dir die Frauen zu Füßen liegen...;)   Seide hat schon einen speziellen Glanz.

Ernsthaft, am Hosensaum... wirst höchstens Du noch mal nah genug dran kommen, um das zu sehen.

 

Billigeres Polygarn schmilzt schon mal, wenn man es beim bügeln ein bißchen zu gut meint mit der Hitze - das kann Dir bei Seide auch nicht passieren.

 

Enzymhaltige (Voll)Waschmittel würde ich vermeiden - Seide ist eine Eiweißfaser (wie Wolle) und wird durch enzymhaltige Waschmittel angegriffen. (Das könnte in extremo eine aufbröselnde naht zur Folge haben. Also je nach Waschmittel... ist ein Röllchen gutes Polyesther-Nähgarn  vielleicht doch nicht so fürchterlich zu investieren.)

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Wenn die Nadel unbenutzt aus dem Päckchen ist, sollte sie keine Probleme machen. Bei geerbten Päckchen weiß man es natürlich nicht.

 

Feiner als der eigene Nagel (der nicht viel aussagt, es sei denn, man will durch harte Sachen nähen... Sperrholz oder so) wäre noch ein Damenstrumpf. Aber ganz feine Schäden bemerkt man damit auch nicht.

 

Eine Faustregel wäre: So lange es problemlos funktioniert und keine Löcher im Gewebe hinterlässt, ist die Nadel vermutlich gut genug.

 

Wenn etwas nicht funktioniert und ich weiß nicht, wie alt die Nadel ist... könnte es an der Nadel liegen.

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Hallo,

 

bei der Nähmaschinenmarke Husqvarna-Viking gibt es serienmäßig eine "Hebamme" als Maschinenzubehör, sie ist auch einzeln zu kaufen, günstig. (Oder improvisieren,wie oben vorgeschlagen.)

 

Nutze ich für solche Zwecke auch, damit gehen dicke Quernähte prima. (Hintern unter das Füßchen legen. Hat eine Aussparung, dass die Nadel nicht reinsticht.)

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Ja, bei meiner Bernina kommt so was auch mit.

 

Aber letztlich... geht es anders nicht schlechter. Wenn man nicht viel näht, muß man sich das m.E. nicht dringend kaufen.

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vor einer Stunde schrieb nowak:

Wenn die Nadel unbenutzt aus dem Päckchen ist, sollte sie keine Probleme machen. Bei geerbten Päckchen weiß man es natürlich nicht.

 

Feiner als der eigene Nagel (der nicht viel aussagt, es sei denn, man will durch harte Sachen nähen... Sperrholz oder so) wäre noch ein Damenstrumpf. Aber ganz feine Schäden bemerkt man damit auch nicht.

 

Eine Faustregel wäre: So lange es problemlos funktioniert und keine Löcher im Gewebe hinterlässt, ist die Nadel vermutlich gut genug.

 

Wenn etwas nicht funktioniert und ich weiß nicht, wie alt die Nadel ist... könnte es an der Nadel liegen.

Ja, ich bin ja erst seit kurzem im Besitz der Maschine und den ganzen Vorräten. Ich habe mit der Nadel schon einige Probenähte gemacht wegen der Einstellungen. Und wieder aufgetrennt. Man sieht noch, wo eingestochen wurde, aber das war auch ziemlich dichter Stoff. So Marke Bettwäsche, Aussteuerqualität. Ich kann ja die Nadel tauschen, sind ja genug von da. Das Problem war ja, dass Stiche ausgelassen wurden. Im dicken Nahtbereich ging es auch problemlos durch, nur dahinter war eben dreimal nicht verschlungen. Ich werde bei der nächsten Hose die Hebammentechnik einsetzen. Ich habe so ein Gefühl, dass das der richtige Ansatz ist.

 

Ein Bild wäre vielleicht hilfreich, so dass ich mir vorstellen kann, was eine schlechte Nadel hinterlässt?

 

VG

Manfred

 

Hier mal Nähproben Ober-(rot) und Unterseite. Die Unterspannung habe ich mit Kapsel allein eingestellt. Und scheint doch noch ein bißchen stark. OF war auf 4 (von 1 - 8).

Einstellungen Nähprobe nach Federeinstellung OF4 UF_Kapsel_allein sm.JPG

Einstellungen Nähprobe nach Federeinstellung Unterseite OF4 UF_Kapsel_allein sm.JPG

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vor 2 Stunden schrieb nowak:

Wenn die Nadel unbenutzt aus dem Päckchen ist, sollte sie keine Probleme machen. Bei geerbten Päckchen weiß man es natürlich nicht.

 

Feiner als der eigene Nagel (der nicht viel aussagt, es sei denn, man will durch harte Sachen nähen... Sperrholz oder so) wäre noch ein Damenstrumpf. Aber ganz feine Schäden bemerkt man damit auch nicht.

 

Eine Faustregel wäre: So lange es problemlos funktioniert und keine Löcher im Gewebe hinterlässt, ist die Nadel vermutlich gut genug.

 

Wenn etwas nicht funktioniert und ich weiß nicht, wie alt die Nadel ist... könnte es an der Nadel liegen.

Jetzt habe ich mal mit der Lupe, 4,5fach, auf meine Nadelspitzen gelinst. Und tatsächlch war eine Nadel dabei, die hatte einen Platten. Beim Nageltest hat sie auch gleich einen Span gezogen. Ich erinnere mich beim Experimentieren mit Doppelnadel war mir eine runtergerutscht/-fallen. Kann das dabei passiert sein? Also gleich weg damit!

 

WIe entsorgt man denn Nadeln? Einfach in den Müll?

 

VG

Manfred

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Einfach in den Restmüll, ja. Das ist (noch) kein gesondert zu entsorgender Abfall.

(Und im Haushalt fällt nicht soviel Nadel an, das sich das für die Altmetall-Sammlung lohnen würd...)

 

Oh, die Nahtprobe/Spannung sieht gut aus. (Die Probe ist auf doppelt gelegtem Stoff genäht?)

 

 

(Meine Elna jetzt und auch die HUS Lilly hatte 'ne Hebamme im Lieferumfang bei. Und da diese werksseitig beigelegten Teile immer recht dick sind... hab ich mir auch trotz des Plastikteils manchmal mit zusammengefalteter dünnerer Pappe geholfen. Wenn ich den Höhneausgleich in weniger hoch und/oder deutlich länger brauchte - Knopfloch in Hosenbund und so...)

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vor einer Stunde schrieb SiRu:

Einfach in den Restmüll, ja. Das ist (noch) kein gesondert zu entsorgender Abfall.

(Und im Haushalt fällt nicht soviel Nadel an, das sich das für die Altmetall-Sammlung lohnen würd...)

 

Oh, die Nahtprobe/Spannung sieht gut aus. (Die Probe ist auf doppelt gelegtem Stoff genäht?)

Danke. Da bin ich aber froh.

 

Ja, die Naht ist auf dem abgeschnittenen Hosensaum genäht. Also drei Lagen Stoff.

 

VG

Manfred

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vor 13 Stunden schrieb Nähmanfred:

Ein Bild wäre vielleicht hilfreich, so dass ich mir vorstellen kann, was eine schlechte Nadel hinterlässt?

 

Das ist völlig unvorhersehbar... einfach sind Löcher im Stoff (besonders bei Jerseys und Co wo man dann Laufmaschen bekommt). Kann auch bei der ersten oder zweite Wäsche nach dem Nähen auftreten...

 

Alles andere... kann man nur aus dem Ergebnis (=funktioniert wieder, wenn man die Nadel tauscht) schließen. Aber Fehlstiche oder Fadennester im Greifer sind durchaus ein nicht seltenes Phänomen.

 

Wie bei allem anderen gibt es ja einen gewissen Spielraum für "funktioniert trotz kleinem Schaden noch", es kann also auch passieren, dass nur an einer "schwierigen Stelle" (dazu gehören aus Sicht einer Maschine auch Höhenunterschiede) nicht geht, weil da eben die Schwelle überschritten ist, am Rest aber schon noch.

 

Aber bei deiner Beschreibung würde ich auch zuerst mal die Hebamme probieren.

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Bei mir ist das je nach Näma unterschiedlich, wie empfindlich sie auf abgeschrebbelte Nadeln reagiert. Die neueste und teuerste ist auch am empfindlichsten. Bei der davor konnte ich das mit dem Nagel fühlen, ob die Nadel einen Haken hatte, und sie musste erst dann weg. Bei der "neuen" (ist auch schon 10 Jahre alt... :ohnmacht:) merke ich das schon an unschönen Nähten, dass da was im Busch ist. Und bin tatsächlich froh, dass es nur die Nadel ist, auch wenn die alte damit noch ein paar km genäht hätte :classic_ninja:

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vor 14 Stunden schrieb nowak:

 

Das ist völlig unvorhersehbar... einfach sind Löcher im Stoff (besonders bei Jerseys und Co wo man dann Laufmaschen bekommt). Kann auch bei der ersten oder zweite Wäsche nach dem Nähen auftreten...

 

Alles andere... kann man nur aus dem Ergebnis (=funktioniert wieder, wenn man die Nadel tauscht) schließen. Aber Fehlstiche oder Fadennester im Greifer sind durchaus ein nicht seltenes Phänomen.

 

Wie bei allem anderen gibt es ja einen gewissen Spielraum für "funktioniert trotz kleinem Schaden noch", es kann also auch passieren, dass nur an einer "schwierigen Stelle" (dazu gehören aus Sicht einer Maschine auch Höhenunterschiede) nicht geht, weil da eben die Schwelle überschritten ist, am Rest aber schon noch.

 

Aber bei deiner Beschreibung würde ich auch zuerst mal die Hebamme probieren.

Also Erfahrung ist die Hauptsache. Bei meiner Naht kommt es mir so ein bißchen "gerissen" auf der Unterseite vor. Oder kommt das vom "Durchstechen" der Fäden durch eine gute Nadel?

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vor 12 Stunden schrieb Nähmanfred:

Bei meiner Naht kommt es mir so ein bißchen "gerissen" auf der Unterseite vor

Hm, so eine Makroaufnahme schaue ich allerdings nicht jeden Tag an ;) andererseits kommt mir das nicht unbekannt vor. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht. Möglich ist es, würde ich sagen. Nur die Jerseynadeln und die Stretchnadeln schieben ja die Fäden weg (außerdem muss im Stoff ja Platz sein zum Schieben). Dann sieht das auch noch aus, als sei der Stoff nicht durchgefärbt, das ungefärbte Innere der Stofffäden tritt hervor. Interessant. Ich würde sagen, das kann auch eine unversehrte Universalnadel oder auch Microtexnadel machen. Nimm einfach mal eine wirklich neue zum Vergleich ;)

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Mein ursprünglicher Anlass, die Maschine wieder in Betrieb zu bekommen, war ja das Umnähen von gekauften Hosen. Gr. 48 passt ja oben ganz gut, nur die Länge ist anzupassen. Also Saum umnähen. Der einfache Geradstich klappt ja schon mal, da ich die richtige Technik nun kenne.

 

Ich habe schon ein bißchen mit Doppelnadel/ zwei Nadeln für die dehnbaren Schlafanzugshosen probiert. Der bekannte Bieseneffekt tritt auch bei mir auf. Inzwischen habe ich mir Soluvlies besorgt, um den Nahtbereich voluminöser zu gestalten. Wenn das Vlies dann ausgewaschen worden ist, sollte sich ja die Lage (etwas) entspannen.

 

Jetzt habe ich diese Fragen:

  • Oberfadenspannung
    Man liest ja von Oberfadenspannung anknallen bis lockern. Als Techniker kommt mir das etwas merkwürdig vor. Es kann eigentlich nur Eines richtig sein. Von der Logik würde ich vermuten, das Entspannen richtig ist, weil die ungewollte "Biese" ja durch höhere Spannung nicht weniger werden sollte. Außerdem würde bei meiner Maschine nichts mehr gehen, wenn  ich auf "8" stellen würde. Schon bei "5" geht es an die Grenze der Zugfestigkeit. Beim Annähen wird mir der Oberfaden aus den Fingern gezogen, wenn nicht bereits genügend "Bott" (Lose) vorhanden ist. Bei "1" ist die Spannung praktisch weg.
     
  • Verhältnis von Ober- zu Unterfadenspannung
    Rein mathematisch überlege ich mir dass Ober- UND Unterfaden jeweils Schlaufen erhalten müssten. Ein reine Geradnaht dehnt sich ja nur sehr wenig. Deshalb wird ja für Jersey mit dem Zickzack des Unterfadens die Elastizität hergestellt. Um den Oberfäden auch Material zum Dehnen zur Verrfügung zu stellen, sollten sie doch auch eine Schlaufe auf der Unterseite erhalten. Wenn sie nur den Unterfaden weiter durchziehen könnten, wären sie nach der Stoffdicke (Verschlingungstiefe) schon am Ende. Also nicht wie bei normalen Nähten die Verschlingung in der Mitte der beiden Stoffbahnen. (Knoten mag ich es nicht nennen, da die Fäden sich nicht bekneifen sondern gleiten können.) Mal rein gefühlsmäßig würde ich die Schlaufen der Oberfäden und des Unterfaden jeweils auf 1/3 der Stichbreite (StBr) anlegen. Genau berechnet für 4,5mm StBr und 3,0mm StWe würden sich 1,9mm für die Oberfäden und 0,7mm für den Unterfaden ergeben. D.h fast keine Oberfadenspannung.

 

Wie sind da die Erfahrungen?

Edited by Nähmanfred

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Also ich rechne da nicht, ich lockere die Unterfadenspannung, die beiden oberen Fäden nähen mit der Fadenspannung wie eine normale Gradstichnaht und der Unterfaden läuft im Zick/Zack...also brauche ich da mehr Faden und das erreiche ich durch die Lockerung der Unterfadenspannung. In der Regel drehe ich das Schräubchen um20- 30 min. nach links...das funktioniert bei meiner Maschine...und ergibt eine Naht ohne Biese...auch ohne Stickvlies...Aber bei vielen wird der Effekt durch Erhöhung der Oberfadenspannung erreicht, bei mir nicht...Alles ist "learning by doing" oder "Versuch und Irrtum"... das kann ich als Ingenieur akzeptieren ohne es wissenschaftlich nachzuweisen:classic_smile:

Edited by jadyn

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Hallo Manfred,

bei Nähten mit Zwillingsnadel die Unterfadenspannung deutlich reduzieren, so kurz vor "nicht mehr spürbar" und dann die Oberfadenspannung gemäß Nahtbild anpassen. So klappt es bei mir am besten ohne Bieseneffekt.

 

Edit: Jaydn war schneller ;-)

 

Gruß

Detlef

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Meine Herangehensweise ist ebenfalls ähnlich: Zuerst Unterfadenspannung lockern, dann Nähproben mit Zuschneideresten machen und ggf. Oberfadenspannung lockern.

 

Es gibt aber ein paar Stoffe, für die ich schließlich doch auswaschbares Stickvlies benutzt habe. Wenn dies nötig war, handelte es sich fast immer um Jerseys mit hohem Lycra-Gehalt und hoher Rücksprungkraft. 

Edited by Makerista

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Danke, da habe ich ja schon mal ein paar Ansatzpunkte. Werde ich mal probieren. Mit normalem Stoff habe ich mit der "normalen" Unterspannung und Stellung "4" oben eine ganz gute Naht hinbekommen. Nur ganz wenig Biese. Mit einem Jersey-Stoff gab es aber ein paar Aussetzer.

 

Da werde ich mal weiter experimentieren.

Edited by Nähmanfred
Rechtschreibung

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Etwas später:

Bei den kleinen Pappröllchen empfiehlt es sich evtl mal eine Reißprobe zu machen (s. SiRu). Nichts ist ärgerlicher wenn an knubbeligen Stellen nicht nur die Verschlingung nicht klappt sondern auch noch der Faden reißt.

A propos knubbelige Stelle: Ist das Material so voluminös? Wurde jeder Umschlag vorher sorgfältig gebügelt? Sonst hilft tatsächlich am besten die Hebamme. Und der Vorschlag mit dem Hammer war ernst gemeint, m. E. aber eher bei Mänteln und echt störrischem Jeansstoff anzuwenden.

LG

ma-san

Edited by ma-san

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Jetzt bin ich etwas verwirrt.

 

Das mit dem Hammer habe ich verstanden. Es handelt sich um eine Chino-Hose. Gebügelt wurde alles. Es war eben der starke Höhenunterschied. Da hätte ich wohl einen Schraubstock nehmen müssen.

 

Pappröllchen - Reißprobe? Da stehe ich auf dem Schlauch.

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vor einer Stunde schrieb Nähmanfred:

Pappröllchen - Reißprobe? Da stehe ich auf dem Schlauch.

 

sie meinte das Garn, das du auf den Pappröllchen hast ;)

 

vor einer Stunde schrieb Nähmanfred:

Da hätte ich wohl einen Schraubstock nehmen müssen.

 

nö die Ausgleichshilfe und das Handrad Stich für Stich.............

womit ich meine wirklich störrische Jeansjacke abgesteppt hab: 130er Topstichnadel ....... und das waren wahrlich mehr Lagen als deine Hose

versuch auch mal 110er (Jeans)Nadeln........... das Öhr ist bei beiden Nadeln größer (Fadenrißvermeidung) und sie stechen auch größere Löcher .......... ums Hand wirst trotzdem nicht kommen........

Was du noch machen kannst um deiner Nähmaschine das Leben zu erleichtern - am Saumbruch die NZ einschneiden, den eingeschnittenen Teil zur anderen Seite legen, dann wird der Hubbel nicht so hoch und es sind nicht so viele Stofflagen übereinander

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Hmm ich fasse mal zusammen.

Du willst ein Chinohose kürzen?

Du willst den Saum mit der Zwillingsnadel nähen? Warum?

Edited by Nera

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Ne, die Zwillingsnadel ist für die Schlafihose.

Wobei ich da ja pragmatisch 'ne normale (Jersey oder Stretch)Nadel in passender Stärke und  je nach Beinweite eine einfache Geradstichnaht oder einen Zickzacknaht (ggf. den mit 3 Stichen zick und 3 Stichen zack genähten;)) nehmen tät...

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Die Zwilingsnadel ist meines Wissens nach eigentlich auch dafür gedacht, Biesen herzustellen; es gibt auch extra ein Zubehörteil bei meiner Pfaff, mit der man Stoff vorne mittig etwas anhebt, um den Effekt noch zu verstärken. Dazu würde man auch die Oberfadenspannung eher höher drehen, auch, um den Biesen-Effekt zu verstärken. (Früher waren solche Biesen als Zierelemente mal in.)

 

Wenn man mit der Zwillingsnadel einen Coversaum simulieren will, hat es bei meiner Pfaff geholfen, die Unterfadenspannung zu reduzieren; die Oberfadenspannung bleibt normal. Das soll man von Hause aus eigentlich nicht machen (deswegen steht das idR auch nicht in den Anleitungen der Maschine); ist halt ein workaround.

 

Bei einem Hosensaum kann es bei dicken Stoffen auch helfen, wenn man zuerst die offene Kante des Saums mit Zickzack versäubert, und dann nur einmal umbügelt, nicht zweimal. (Die Länge, bzw. Höhe des Saums dazu natürlich entsprechend anpassen.) Dann wird das alles dünner und die offene Kante ist trotzdem etwas geschützt. Dann kann man einmal oder auch zweimal oder auch mit der Zwilli absteppen. Zweimal mit einer Geradstichnaht absteppen ist aber imo deutlich einfacher.

 

Edit sagt noch: Nähseide wurde eher für Knopflöcher von Hand verwendet, nicht so sehr zum Steppen von Nähten mit der Maschine. (Deswegen auch kleine Röllchen; echte Seide war (ist) ein Luxusprodukt; damals noch mehr als heute.)

 

Und wenn die Nadeln ähnlich alt sind wie das Garn, sind die vermutlich auch schon zigmal gebraucht, und wurden immer wieder in die Packung zurück gesteckt. Ich entsorge solche Erbschaften heutzutage sofort und benutze lieber fabrikneue Nadeln.

Edited by Capricorna

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ich habe noch nie an der Unterfadenspannung rumgepfuscht und - aufgrund der Überlegungen, die du auch angestellt hast - die Oberfadenspannung gelockert. Mir ist noch nie ein solche Naht gerissen. 

LG Rita

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