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StinaEinzelstück

Die Sache mit dem Freihandquilten ...

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Bei den neuen Bildern bekommt man andere Eindrücke und sieht die Probleme.

Da viele Stiche auch gut sind, nämlich die größeren, liegt es wohl nicht an der eingestellten Fadenspannung und Garn, sondern eher am Stofftransport. Nähgeschwindigkeit und Stoffzuführung passen nicht zusammen. Bei so kleinen Mustern ist ein Anfänger überfordert. (Würde ich generell nicht machen, weil das Stück steif wird und mir auch nicht gefällt optisch). Was Du uns zeigst, ist schon eher Stippling. Auf dem Füllmaterial steht ja meistens, in welchem Abstand man quilten soll, mindestens. Das ist ein guter Anhaltspunkt.

Wenn ein Auto eine sehr enge Kurve schnell fahren muß bleibt es auch nicht in der Spur. Man passt die Geschwindigkeit an...

 

Übrigens braucht man weniger gelungene Abfallstücke nicht wegschmeißen. Decken fürs Tierheim gehen immer.

 

Freihandquilten und Freihandsticken sind nicht zu verwechseln. Es scheint in den Beiträgen manchmal unklar.

 

Quilten ist nicht kleines Kritzeln, eher schwungvolles, harmonisches, gleichmäßiges Fließen.

 

Das Üben ohne Garn mit bereits bedrucktem Papier verursacht doch keinen Abfall. Und die Zeit, die man da investiert, zahlt sich mehrfach aus.

 

Insofern sehe ich keinen übertriebenen Perfektionismus. Die Ansprüche sind verschieden. Ich wundere mich oft, wie schlecht Dinge gemacht sind.

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vor 46 Minuten schrieb sikibo:

 

 

Nähst du dann nicht fast auf der Stelle?

Nein ich habe dadurch die Zeit den Stoff schön und gleichmässig zu führen. Vor allem bei Rundungen braucht es viele Stiche damit man gut um die Rundungen kommt...dadurch wird das Stichbild viel besser.

 

@Crash hat es gerade oben auch erklärt.

Ich hingegen finde das Nähen auf Papier nicht so hilfreich, uch würde immer Stoff vorziehen.

Aber das ist sicher der Fachdadaktik Textilarbeit geschuldet...

LG Christiane

Edited by slashcutter

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Der Papiervorschlag stützt sich auf die genannte Sparsamkeit und ist auch in der Textilarbeit ein didaktischer Schritt für Beginner, gefolgt von.....

Es hilft, das erste Gefühl zu entwickeln für, wie Du sagtest: "im Grunde ist das freie Quilten ja wie zeichnen oder schreiben...dabei ist das Blatt fest und du bewegst den Stift beim Quilten bewegst du den Stoff und die Nadel ist fest." Diese umgekehrte, ungewohnte " Schreibart gilt es zu erlernen. Die Balance der Führung unterschiedlicher Materialien kommt dann usw.

 

Edited by Crash

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Oha hier tut sich ja was :)

Und du quiltest ja super :ja:

Ich mache die Papierübungen mit Stift, wenn ich ein bestimmtes Muster quilten möchte, damit ich mit meinen Bewegungen sicher werde. Ich bin ein Kopfmensch, und kann mich oft an Kreuzungen nicht entscheiden :classic_ninja:  Wenn ich das übe, kann ich schneller Entscheidungen treffen, wie rum oder wohin ich jetzt möchte.

Und auf Stoff muss ich dann auch noch üben... die Übungen zu einem Muster wurden schöne und lehrreiche Badematten ;) Andere sind Unterlagen für Winterschuhe, den Trolley bei Schietwetter oder sowas. (Etliche andere warten noch auf Verwertung....). Ich finde, dass es einfach Spaß macht, rechtfertigt das Materialaufkommen schon fast ohne spätere Nutzung. Und sehr viel Spaß macht mir  auch zu schreiben mit der Näma. Da gibt es so viele Möglichkeiten, so viele Schriftarten (und so viele Aphorismen ;) ) :ja:

 

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@stoffmadame ... ja, das Problem mich nicht entscheiden zu können oder mich während der Bewegung umzuentscheiden habe ich auch.

.... meine Nutzung für Probeteile: Geschirrabtropfteppich, Katzenfutterteppich, Duschvorleger, Schuhteppich, ...

Wir scheinen ganz ähnlich zu ticken 😂

 

@slashcutter Liebe Christiane, ganz verstanden habe ich es noch nicht.

Wenn ich schnell nähe und langsam führe, dann entsteht doch so ein unschönes Stichbild, wie bei meinen eckigen Wellen ...?

 

@Crash Danke für die Tips und Erklärungen

Das enge Quillting/ Stippling ist hier absolut gewollt - das Projekt ist aus einem Buch zum Thema quillten mit der Maschine.

Bei großen Kuscheldecken ist natürlich weiter und größer „richtig“.

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Stina@ probiere es einfach...eher schnell nähen und ganz ruhig und langsam führen.

Crash@ ich bin ausgebildete Berufsschullehrerin für die Textilpraxis und während meiner Ausbildung wäre das ein Fauxpas gewesen...aber das kann jeder sehen wie er möchte😙.

Es gab Zeiten in meinem Leben, da habe ich alle privaten Briefe mit der Nähmaschine geschrieben....😊 .

 

Herzliche Grüße aus dem Schwarzwald und weiterhin frohes Quilten Christiane 

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Ja danke Stina, das war immer mein Traumberuf und auch heute liebe ich noch sehr die Arbeit mit jungen Menschen und unterrichte leidenschaftlich gerne. In diesem Jahr das erste Mal seit 12 Jahren mal wieder Textil...😉.

Heute vor 30 Jahren habe ich meine Zulassungsarbeit geschrieben und habe den Fall der Mauer darüber  verpasst....😐

Herzliche Grüße aus dem Schwarzwald Christiane

Edited by slashcutter

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vor 16 Stunden schrieb slashcutter:

Es gab Zeiten in meinem Leben, da habe ich alle privaten Briefe mit der Nähmaschine geschrieben....😊 .

Poah, das ist ja cool! Echt alle? Und wieviel Text konntest du da unterbringen? Und worauf/ wie groß hast du geschrieben? Mir macht es erst ab 1cm Buchstabenhöhe Spaß,  das gäbe ja Briefe... ;)

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@slashcutter ich habe es glaube verstanden 😊 Danke 

am Anfang fällt es echt schwer dabei nicht hektisch zu werden um zu versuchen schneller als die Nadel zu werden ... aber mit Deiner Methode werden die Rundungen wirklich deutlich schöner.

 

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Stina, das freut mich😙

Stoffmadame@ meist habe ich auf gefärbtes Vlies geschrieben oder auf geschöpftes Papier...unc ha man braucht mehr Platz. Ich schreibe aber auch von Hand sehr gross....ich habe die Buchstaben immer zusammen genäht und so eine etwas andere Schrift entwickelt und auch auf Punkte auf i und ä verzichtet oder in einem Rutsch genäht. Das war trotzdem sehr gut lesbar.

Schau mal hier ist ein Teil aus dieser Zeit...das ist auf Stoff.

Jetzt kann ich das gerade nicht mehr so gut...ist einfach Übungssache😊.

Herzliche Grüße aus dem Schwarzwald Christiane 

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Edited by slashcutter

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vor 23 Minuten schrieb slashcutter:

Schau mal hier ist ein Teil aus dieser Zeit...das ist auf Stoff.

ich seh gar nichts- ist das so ein Geheimgarn?:nix: wie früher mit Zitronensaft auf Papier schreiben?

 

;) liebe Grüße

Lehrling

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vor 3 Minuten schrieb Lehrling:

ich seh gar nichts- ist das so ein Geheimgarn?:nix: wie früher mit Zitronensaft auf Papier schreiben?

 

;) liebe Grüße

Lehrling

Ich hatte Probleme die Bilder hoch zu laden....hier wird alles sofort bemerkt🤗

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jetzt seh ich was, also doch kein Geheimgarn :D bei so grazilen Schriftzeichen muß der Upload etwas länger dauern, bis er alles zusammengesucht hat :super:

 

find ich toll, aber das probier ich gar nicht erst, bestaunen reicht völlig!

 

liebe Grüße

Lehrling

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Stina,

ich kann mich den anderen nur anschließen. Das schaut schon richtig gut aus. Ich habe mich mittlerweile damit abgefunden, dass meine Quilts eben nicht von gleichmäßigen Stichlängen gezeichnet sind. Ich versuche zu erreichen, dass keine Fadenschlaufen entstehen und die Stichlängen eher zu kurz als zu lang sind. Bei gößeren Teilen arbeite ich auch mit Gartenhandschuhen, da ist einfach mehr Masse zu bewegen. 

Im Moment übe ich gerade wieder an einem kleinen Stück, ich habe einen gemusterten Stoff (ohne Patchwork) genommen und arbeite mit den Quiltlinien die Federn im Muster nach.

Ich habe auch die Feststellung gemacht, dass ich selber viel kritischer bin, als andere. Ich habe bisher immer nur selbst gedacht, dass diese oder jene Linie doch runder sein sollte, oder die Stichlänge nicht ganz passt. Von anderen habe ich so etwas noch nie gehört. 

 

Zum Garn noch eine Anmerkung:

Ich habe ein richtig schönes Verlaufsgarn von Mettler, Poly Sheen Multi. Durch den Farbverlauf blendet es sich schön in die Decken ein. Wenn das Garn reisst, dann franst es so ziemlich auf und ist eher schwer zu vernähen. Da ist die Einstellung der  richtigen Fadenspannung noch wichtiger als sonst. Allerdings ist es so schön, dass ich es beim nächsten Quilt wohl wieder hernehmen werde. 

 

Viele Grüße,

Dharia

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Stina, Christiane, 

 

für mich zum Verständnis.

 

Transporteur versenken, Freihandstickfuß weil ich ja frei führe, hohe Nähgeschwindigkeit, Stoff laaangsam führen, Stichgröße  wie zum Nähen üblich, oder kleiner?

 

LG

 

CoraH

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@Cora_H sie sind dadurch zwar klein, aber nicht super kurz und kein "auf der Stelle" 

Ich denke, dadurch dass frau sich die Zeit nimmt in Ruhe und Kontinuierlich zu führen ist es dann gar nicht extrem langsam ... es ist eher ruhig ... und dadurch wird es schön gleichmässig und Rundungen werden merklich schöner.

 

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Oh liebe @slashcutter, danke für dein tolles Beispiel! Das sieht wunderbar aus und die Schrift fügt sich so gut in das Gesamtdesign. :klatschen:

 

@Cora_H,  die Stichlänge einzustellen erübrigt sich ja wegen des versenkten Transporteurs. Ich bin natürlich froh, wenn es zwischen 2 und 3 rauskommt :classic_ninja:, das ist vielleicht in 55% der Fälle so (oder?). Für mich ist es wichtig, nicht zu schnell zu nähen, darum stelle ich die Geschwindigkeit auf sehr kurz unter 2. Aber viele nähen (und bewegen) viel schneller. Ist aber auch schon eine Weile her, dass ich "geschrieben" habe.

Edited by stoffmadame

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Stoffmadame, Danke fürs Denken :klatsch:irgendwo hatte ich einen Knoten, aber ich fange ja erst mit Patchwork an. 

Aber dieses Thema finde ich total spannend, auch für einen Weißquilt.

 

LG

 

CoraH

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vor 22 Stunden schrieb Cora_H:

Stina, Christiane, 

 

für mich zum Verständnis.

 

Transporteur versenken, Freihandstickfuß weil ich ja frei führe, hohe Nähgeschwindigkeit, Stoff laaangsam führen, Stichgröße  wie zum Nähen üblich, oder kleiner?

 

LG

 

CoraH

Stichlänge 0, du machst die Stichlänge ja frei, deshalb nimmst du den Transporteur raus.

Lg Christiane 

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Danke Christiane, 

Stoffmadame hatte den Knoten bereits gelöst.

Manchmal steht frau einfach auf dem Schlauch.

 

Das Bernina Tutorial habe ich mal für Weihnachten vorgemerkt.

 

LG

 

CoraH

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