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Pfaff 11 geerbt - und nu?

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Hi :-)

 

ich hab ne Pfaff 11 geerbt. Die Maschine selbst ist in wirklich gutem Zustand, sehr leichtgängig, Riemen top, keine Gebrauchsspuren (wurde auch praktisch nicht benutzt, da die Erstbesitzerin  Anfang der 1940er gestorben ist - die nächste Besitzerin hat sie nur als Ablage benutzt), in den Schubladen des Tischs ein großer Haufen Zubehör. Auch ein paar von den Dingern, wo der Unterfaden drauf kommt, sind da.

 

Ich hab nur zwei Probleme:

a) der Tisch hat rechts der Maschine nen wirklich üblen Wasserschaden (Blumentopf...). Das Furnier ist komplett ruiniert an der Stelle. Links der Nadel gehts noch.

Realistische Chancen auf ne brauchbare Ersatzplatte um aus zwei eins zu machen? Oder besser das Furnier ersetzen? Lohnt sich das, wenn ich sie nicht behalten sollte?

 

b) Kann das Ding was, was mein hochgerüsteter moderner Fuhrpark nicht kann? Hat sie z. B. mehr Durchstichkraft/Platz unterm Füßchen? Ich denke an Handtaschen/Lederriemen/Topstitching...?

Ich kann mir gut vorstellen, dass die Maschine wunderbaren Geradstich auf Webware macht, aber im Moment ist das allein für mich noch nicht wirklich überzeugend. Ich hab sie allerdings auch noch nicht ausprobiert.

 

Ohne Aufgabe, die sie für mich sinnvoll erfüllen kann, nimmt sie mir leider nur Platz weg und ich würde ihr ein neues Zuhause suchen.

 

Ratsuchende Grüße :-)

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Erstmal herzlichen Glückwunsch! 

A) Ersatzplatte vermutlich leicht beschaffbar. Die Pfaff 11 ist nicht sonderlich selten, zumindest sehe ich sie häufig (mit unterschiedlichen Unterschränken jedoch in stark schwankendem Zustand) angeboten. Falls du mit nicht behalten = gewinnbringend verkaufen nach Restauration meinst wäre ich sehr skeptisch. Die ist eben nicht sonderlich selten. Eine Restauration macht wohl nur Sinn wenn du sie selbst behalten möchtest, eher lohnt sich da der Verkauf des Zubehörs und der Spulenkapsel/Spulen (je nachdem was genau und in welchem Zustand). 

 

B) Sie macht einen wunderschönen, festen Geradstich. Aber eben auch nur das. Die Durchstichkraft ist durchaus höher als bei z. B. Heutigen computergesteuerten (kommt aber auch drauf an) der Füßchenhub aber geringer (kannst du doch selbst ganz leicht kontrollieren). Außerdem muss man das treten wirklich können.. Ich kämpfe an meiner deswegen z. B noch immer mit häufigem Fadenriss.. 

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Herzlichen Dank für die Antwort :-)

 

vor 40 Minuten schrieb MrsQuack:

eher lohnt sich da der Verkauf des Zubehörs und der Spulenkapsel/Spulen (je nachdem was genau und in welchem Zustand). 

Mhm. Für ein Schlachtobjekt ist sie eigentlich zu schade, mit dem Gedanken tu ich mich im Moment schwer.

 

vor 37 Minuten schrieb MrsQuack:

(kannst du doch selbst ganz leicht kontrollieren)

Wenn ich sie hier hab. Momentan steht sie noch 150km entfernt von hier. Ich hatte gestern nur kurz die Gelegenheit, sie anzuschauen. 

Ich denk, ich spiel einfach mal ein bisschen damit und schau, was sie kann.

 

Gibts Erfahrungen zu dickem Garn als Oberfaden bei der Maschine?

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Ich habe dickes Garn jetzt noch nicht ausprobiert. 

Achja: wenn die Abdeckplatte für den Transporter vorhanden ist kann man mit ihr auch Stopfen/Freihandquilten (falls das interessant ist). Der Platz rechts neben der Nadel ist aber deutlich begrenzter als wir das mittlerweile gewohnt sind. Das Nähen auf so einer Maschine hat aber ihren eigenen Charme..

 

Meine gehörte meiner Urgroßmutter. Ich würde sie niemals hergeben. 

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Hallo,

restaurieren und verkaufen macht auch meiner Meinung nach keinen Sinn.

Restaurieren und als Erbstück in Ehren halten schon, wenn man denn eine Beziehung zu den Vorbesitzern hat.

 

Ich würde mal schauen, welche Nadeldicke diese Maschine noch nutzen kann -> Größe des Stichlochs.

Danach richtet sich dann auch die Dicke des möglichen Oberfadens.

Vermutlich kann man 120er Nadel und 30er Garn verarbeiten.

 

Gruß

Detlef

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