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ju_wien

Oberfadenspannung bei Bernina 950

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Wie hier 

... und hier ... https://www.hobbyschneiderin24.net/forums/topic/182857-meine-neue-alte-bernina-950/

 

erwähnt habe ich seit gestern nachmittag eine Bernina 950. Beim Probenähen gestern hat sie noch wunderschöne Nähte gemacht. (Mir fiel nur auf, dass die Fadenspannung lt. Skala recht hoch eingestellt war.) Nach der Lieferung und dem Zusammenbau am Nachmittag hat sie auch noch eine schöne Naht gemacht. Der Verkäufer hat mich gestern auch noch angerufen und mir irgendwas erzählt, dass man beim Einlegen des Oberfadens die Fadenspannung ganz auf Anschlag und dann zurück drehen muss oder so ähnlich.

 

Dann habe ich sie ein bisschen gereinigt und heute Garn eingefädelt und wollte nähen. Aber es entstanden nur Schlupferl und Fadensalat an der Unterseite.

 

Also: einige Male neu eingefädelt (darauf geachtet, dass das Füßchen beim Einfädeln oben ist und ich den Faden im Fadenspannungsschlitz nach unten ziehe). Nix geholfen. Anderes Garn genommen. Nix geholfen. An dem Spannungsregler herumgedreht - keine Wirkung erkennbar. Am Oberfaden angegezogen: Kein Unterschied zwischen "Füßchen oben" und "Füßchen unten" - so als wäre die Fadenspannung nicht vorhanden.

 

Versucht, mit Zahnseide zu reinigen. - Keine erkennbare Wirkung.

 

Wenn ich den Deckel abnehme und von innen auf die Fadenspannung schaue, sehe ich zwar wie sich der Zeiger der Skala bewegt, wenn ich an der Einstellschraube drehe, aber sonst ist wenig erkennbar.

 

Dann habe ich den Deckel noch einmal abgenommen und den Oberfaden in dieser Lage eingezogen. Da ist die Spannung plötzlich spürbar und man merkt auch einen geringen Unterschied, wenn ich an der Einstellung drehe.

 

Daraufhin mit Druckluft aus der Dose noch einmal aus allen Richtungen durchgepustet und Deckel wieder aufgesetzt. Jetzt macht sie statt ganz wilden großen Kuddelmuddelschlingen nur mehr kleine Schlupferl an der Unterseite. Aber so ganz richtig ist das noch nicht.

 

Und: Sie gibt den Oberfaden jetzt auch nicht frei, wenn ich den Nähfuß hochstelle.

 

Irgendwas passt also noch nicht. Tipps? Hinweise?

 

Angesichts des Kaufpreises wäre ein Service beim Mechaniker noch im Budget. Allerdings ist es kein Spaß, das Ding spazieren zu tragen. Daher würde ich gerne zunächst selbst schauen, was ich machen kann.

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Posted (edited)

Nachtrag: 2 Fotos vom Fadenspanner. Den Schrauben sieht man an, dass daran schon rumgeschraubt wurde. Ich war es (noch) nicht. Fällt euch sonst etwas auf? Vielleicht könnte eine/r der 950-Besitzer_innen nachschauen, ob irgendwas anders ist. Es könnte ja zB sein, dass der kleine schwarze Hebel verbogen ist und deshalb die Füßchenstangenbewegung nicht richtig auf die Federhalterung des Fadenspanners überträgt. Das wäre eine Erklärung dafür, dass die Fadenspannung am Rücken liegend erwartungsgemäß funktioniert, aber montiert nicht.

 

Lustig übrigens: auf den Gussteilen steht "Swiss made", auf dem Aufkleber hinten an der Maschine: "Made by Bernina Thailand". Die Teile wurden also offenbar mehrmals um den Globus geschifft.

950-fadenspanner-1.jpg

950-fadenspanner-2.jpg

Edited by ju_wien
Tippfehler. Keine inhaltliche Änderung.

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"mein" Mechaniker hier in Rostock ist in der Werkstatt nur auf Voranmeldung zu erreichen, weil er bei Gewerbemaschinen meist "Hausbesuche" macht.

...will sagen, so eine Maschine müsstest du nicht in die Werkstatt bringen, da käme er zu dir.

Außerdem macht er auch so'ne Art "Telefonseelsorge", wenn es Kleinigkeiten weit entfernt sind.

Guck doch mal, ob du so einen Servicebetrieb bei dir in der Nähe findest...

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Hier kommen Nähmaschinenmechaniker auch ins Haus. Allerdings muss ich ihm dann die Wegzeit zahlen. Und da ich inzwischen Pensionistin bin, kostet meine Wegzeit weniger.

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Zwischenstand: Ich weiß zwar noch immer nicht, was am Fadenspanner nicht stimmt, aber es scheint sich zu bessern. Nach laaaangen Zierstichreihen auf einem Meter Bomull und Fadenwechsel weil der bisherige (oben und unten) aus war, macht sie keine Schlupferl mehr, sondern ordentliche Stiche. Da ich oben und unten verschiedene Farben verwende, sehe ich, dass die Spannung noch nicht ganz korrekt abgestimmt ist, aber das ist jetzt nur mehr eine Frage von Perfektionismus.

 

Über Fotos (oder Zeichnungen) von dem Fadenspanner würde ich mich trotzdem freuen, für die Doku, falls ich ihn einmal zum Reinigen zerlegen muss.

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Liebe Ju-wien, deine 950 fasziniert mich :classic_love:, habe auch ein bisserl nachgelesen. 

 

Vielleicht ist es von Bedeutung: Die Rundnadel soll mit der Ausbuchtung nach vorne eingesetzt sein, und die Spitze soll nicht exakt nach vorne gerichtet (vgl. Uhr 6) sein, sondern auf halb sieben. Erst dann gibt es schöne Stiche.

 

Liebe Grüße

Samba

 

 

 

 

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Danke Samba, das mit "halb sieben" habe ich in der Bedienungsanleitung schon entdeckt. Die Nadel war schon eingesetzt - ich nehme an, noch von der Vorbesitzerin. Auf den ersten Nadelwechsel bin ich schon gespannt. Rundkolbennadeln hatte ich nur bei meiner Kindernähmaschine (1962, 63), da war das Nadeleinsetzen eine elendigliche Fummelei. Aber ich nehme an, dass der Bernina Nadelhalter etwas besser konstruiert ist :)

Ich mache mich dann auf den Weg, um feinere Nadeln zu besorgen. Und werde dann auch auf anderen Stoffen testen. Auf Bomull werden die Nähte und vor allem Zierstiche ja nie wirklich schön, weil er zu grob gewebt ist.

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Noch eine Frage, diesmal zur Spulenkapsel: Ist es normal, dass die Feder so absteht? Mir sieht sie ein wenig verbogen  (und mit Schraubenzieher oder Scherenspitze malträtiert) aus.

bernina-950-spulenkapsel.jpg.JPG

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Posted (edited)

wichtig wäre ein Foto von oben, also von der Einstellschraube -das ist (von oben betrachtet) die rechte Schraube, die linke ist die Halteschraube der Feder-

es sieht -so von vorne gesehen-  fast so aus, als ob die Einstellschraube fehlen würde -und deswegen die Feder dort so hoch steht...

falls sie doch vorhanden ist =

jedenfalls den Jojo-Test machen =

volle Spule in die Kapsel einsetzen und unter die Feder führen usw. , dann am ca. 10 cm langen Faden mit 2 Fingern halten

und damit schnell zwischen 5-10 cm nach unten gehen und stoppen;

dabei muss -bei richtiger Einstellung- die Spulenkapsel (mit Spule drin) bzw. der Faden um ca. 5-10 cm nachrutschen und dann wieder stehenbleiben;

rutscht nix = Spannung zu hoch, läuft sie weiter = Spannung zu niedrig...

und VOR dem Einlegen des Oberfadens die Spannung auf Null stellen, erst danach den Mittelwert einstellen...

wenn eine Spannung sich erst bei Maximum einstellt, sind Flusen zwischen den Spannscheiben des Oberfadenspanners oder sie sind angerostet -gibts öfter, je nach Lagerung usw.-

dann muss das Teil geöffnet usw. werden; dazu kann ich dann Hilfe geben...

Edited by jettaweg
Nachtrag Oberfadenspanner

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Beide Schrauben sind vorhanden und der Jojo-Test passt soweit. Man sieht der Spulenkapsel aber an, dass mit der Maschine viel genäht wurde und dass Mal eingezwickte Fäden manchmal unsanft herausgeholt wurden. (An sich sind Spulenkapseln ja Verschleißteile, die man gelegentlich austauscht. Aber bei den Bernina Ersatzteilpreisen überlegt man sich das doch etwas gründlicher.)

 

und VOR dem Einlegen des Oberfadens die Spannung auf Null stellen, erst danach den Mittelwert einstellen...

 

So funktioniert es tatsächlich meistens. Allerdings ist das weder in der Anleitung erwähnt, noch habe ich es bei irgendeiner anderen Maschine je erlebt. Sobald das Füßchen oben ist, sollte die Feder ja automatisch entlastet sein. Ich wüsste gerne, warum Füßchenheber und Fadenspanner nicht zusammenwirken. Verdacht: da wurde dran rumgeschraubt und entweder ein Teil beim Zusammenbau nicht richtig eingehängt oder etwas verbogen. Da ich bisher kein Foto oder Zeichnung von einem funktionierenden 950er Fadenspanner gefunden habe, halte ich mich mit Aufschrauben und Nachsehen noch etwas zurück. Bei occaphot-ch.com gibt es Zeichnungen und Fotos von vielen Modellen, aber nicht von diesem.

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Dank dir, liebe Ju_wien kann ich jetzt mitreden, weil ich seit gestern auch eine 950 zuhause habe. Juchhu, kann es selbst nicht glauben.

So eine Maschine wollte ich schon lange, nie hat es geklappt. Doch gerade jetzt, wo meine 830 beim Service ist und noch länger wegbleibt. 

Bin voll im Näma-Taumel.:ja: 

 

Auch bei mir war die Oberfadenspannung sehr locker, die Stiche nur im Geradstich schön.

Als ich beim Rad für die Oberfadenspannung drehte, blieb die Kulisse (?, das, wo die Ziffern aufgedruckt sind) stecken. Nach dem Aufschrauben (Bajonettschrauben - wow, kannte ich nicht) bewegte ich vorsichtig den langen schwarzen Hebel - alles wieder OK, irgendwas schnappte ein.  Habe den Bereich mit den Ziffern mit Ballistol leichtgängig gemacht, das schien festzukleben.

 

Jetzt habe ich die Oberfadenspannung auf den roten Strich eingestellt und die Unterfadenspannung immer fester gestellt, bis die Geradstiche perfekt waren.

 

OK, das klappte, aber die Stiche 1-20 außer die Laufstiche waren so: Oberfaden zu fest, Unterfaden wurde zu stark hochgezogen, weniger beim Reduzieren der Oberfadenspannung, aber dann bildeten sich zusätzlich kleine Schlauferln.

Auf der Rückseite waren die Zierstiche schön und auf der Oberseite wurde der Unterfaden zu sehr hochgezogen. Grauslich.

 

Da fiel mir ein, dass man beim Knopflock und beim Maschinesticken allgemein anders einfädeln muss:  Der Unterfaden gehört bei der 950 zusätzlich  in das kleine Loch, wie beim Knopfloch, so auch bei den Stickstichen 1-20.

In der Anleitung fand ich nur den Hinweis auf das Knopfloch, doch ich habe es probiert: Stickstiche - Unterfaden wie zum Knopfloch eingefädelt … auf einmal total schöne Zierstiche

Weil durch das andere Einfädeln automatisch die Unterfadenspannung fester wird, kann die Oberfadenspannung auf normal bleiben. 

 

Vielleicht ist das bei dir auch so.

Auch bei meiner 950 war die Oberfadenspannung ursprünglich auch extrem locker. Wahrscheinlich um den zu lockeren Unterfaden bei passendem Jojotest auszugleichen.

 

Wie geht es dir mit deiner 950?

 

Samba

 

Edited by samba

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