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AndreaS.

Keine Fotos mehr aus eigenen Büchern/Zeitschriften hochladen?

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vor 8 Minuten schrieb sewingforyourlife:

...wenn der Urheber überhaupt nicht will das ein Bild/Text etc. gepostet wird, dann muss man das auch, obwohl man zitiert hat, akzeptieren und den Post löschen. 

 

Das ist aber praktisch noch nie vorgekommen, oder.

Wenn korrekt zitiert wird, muss, denke ich, der Urheber das akzeptieren.

 

Wozu gibt es sonst das Gesetz? (ich meine §51 UrhG)

Edited by MiW

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Daher meine Frage nach der Rechtsgrundlage. Denn § 51 UrhG ist bereits ausdrücklich eine gesetzliche Einschränkung des Rechts des Urhebers.

 

Wäre es so, dass der Urheber die Löschung "individuell" verlangen kann, müsste das eine Rechtsgrundlage haben (und würde vermutlich entweder dauernd passieren und/oder zu erheblichen Rechtsstreitigkeiten führen, von denen ich nichts erkennen kann).

Edited by Gundel Gaukeley

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vor 22 Minuten schrieb MiW:

 

Das ist aber praktisch noch nie vorgekommen, oder.

Wenn korrekt zitiert wird, muss, denke ich, der Urheber das akzeptieren.

 

Wozu gibt es sonst das Gesetz?

Natürlich kann das vorkommen. Aber die wenigsten nutzen dies, da es ja auf einer Seite auch Werbung darstellt. Außerdem kann man das Urheberrecht ja auch vererben §28.

 

Das Gesetz gibt es deswegen, weil so viele nicht zitiert, die Rechte des Urhebers missachtet haben bzw. rechtlich nicht korrekt damit umgegangen wird. Auch wenn man korrekt zitiert, heißt das doch nicht das man den Rechten des Urhebers einfach eine Schranke setzt. §53 (4), §63, 

 

Edit: Stellt euch doch das mal vor. Ihr veröffentlicht ein selbstgemachtes Bild. Und irgendeine Seite, die ihr nicht mögt oder mit der ihr nicht in Verbindung gebracht werden wollt (rechte Seiten, anitsemitische seiten) , Blog etc postet dies, zitiert korrekt. Und ihr könntet dagegen nichts machen?

Edited by sewingforyourlife

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§ 53 bezieht sich auf die Vervielfältigung (vgl. § 16 Abs. 1), nicht auf das Zitat.

 

§ 63 beschreibt die Quellenangabe, die hier bereits als Voraussetzung für ein korrektes Zitat im Sinne des § 51 genannt wurde.

 

Wer korrekt im Sinne des § 51 zitiert, darf das auch. Das Recht des Urhebers wird dabei gesetzlich durch § 51 (i.V.m. § 63 ) eingeschränkt, sprich: wer sich an die gesetzlichen Voraussetzungen hält, darf zitieren, ohne dass der Urheber etwas dagegen tun könnte.

 

Wo also kann es vorkommen, dass der Urheber ein Zitat, welches den Anforderungen des § 51 i.V.m. §§ 62 ff. genügt, untersagt und Löschung verlangen kann?

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vor 6 Minuten schrieb sewingforyourlife:

Auch wenn man korrekt zitiert, heißt das doch nicht das man den Rechten des Urhebers einfach eine Schranke setzt.

Doch. Genau das hat der Gesetzgeber getan, und jeder darf diese Schranke in der Weise, wie sie im Gesetz festgeschrieben ist, nutzen.

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"Eine Urheberrechtsverletzung ist ein Verstoß gegen die Urheberrechte. Gemeint ist damit in der Regel ein Verstoß gegen die im deutschen Urheberrechtsgesetz definierten Verwertungsrechte oder die Aneignung eines fremden Werkes unter eigenem Namen." (https://de.wikipedia.org/wiki/Urheberrechtsverletzung

Die Aneignung eines fremden Werkes unter eigenem Namen (oder auch Plagiat), passiert entweder gewollt oder wenn man vergisst zu zitieren oder gar nicht zitiert. 

 

Edit: Die Rechte bleiben immer beim Urheber, nur durch zitieren, wird das Recht an einem Bild, Text etc. nicht einfach gelöscht. 

Aber gut, wenn ihr der Meinung seid, das ihr im Recht seid. Ich hör jetzt auf zu diskutieren. Wir haben zwar das Thema im Öffentlichen Recht schon mal durchgenommen...aber was weiß ich denn schon.

Edited by sewingforyourlife

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Das war aber nicht Thema. Wer nicht zitiert, kann sich auch nicht auf § 51 berufen.


Die Behauptung war aber, dass auch bei jemandem, der im Sinne des § 51 zitiert, die Löschung verlangt werden könnte.

 

Aber damit ist das dann wohl geklärt.

Edited by Gundel Gaukeley

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vor 34 Minuten schrieb sewingforyourlife:

Stellt euch doch das mal vor. Ihr veröffentlicht ein selbstgemachtes Bild. Und irgendeine Seite, die ihr nicht mögt oder mit der ihr nicht in Verbindung gebracht werden wollt (rechte Seiten, anitsemitische seiten) , Blog etc postet dies, zitiert korrekt. Und ihr könntet dagegen nichts machen?

 

vor 26 Minuten schrieb sewingforyourlife:

Die Rechte bleiben immer beim Urheber, nur durch zitieren, wird das Recht an einem Bild, Text etc. nicht einfach gelöscht. 

Aber gut, wenn ihr der Meinung seid, das ihr im Recht seid. Ich hör jetzt auf zu diskutieren. Wir haben zwar das Thema im Öffentlichen Recht schon mal durchgenommen...aber was weiß ich denn schon.

 

Natürlich bleiben die Rechte beim Urheber, das hat doch mit dem Zitatrecht nichts zu tun. Das Gesetz regelt aber klar, dass eben trotz Urheberrecht ein Zitat möglich ist und natürlich vom Urheber auch hingenommen werden muss, egal von welcher politischen Richtung, auch wenn ich den Urheber damit verhohnepieple  ;).

Nur verändert werden darf nichts am Original, das hatte ich aber auch klar geschrieben.

(Und nebenbei,  wenn rechte oder antisemitische Kreise ein Zitat ohne Veränderung für sich nutzen können, dürfte es wohl klar deren Meinung entsprechen.)

 

Diese Seite hast du bestimmt auch gegoogelt. Zumindest sehr gut erklärt.

 

(... und beleidigt sein, weil man widerlegt wird, ist bissel albern.)

 

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vor 51 Minuten schrieb sewingforyourlife:

Edit: Stellt euch doch das mal vor. Ihr veröffentlicht ein selbstgemachtes Bild. Und irgendeine Seite, die ihr nicht mögt oder mit der ihr nicht in Verbindung gebracht werden wollt (rechte Seiten, anitsemitische seiten) , Blog etc postet dies, zitiert korrekt. Und ihr könntet dagegen nichts machen?

(Nicht zuletzt deshalb sollte man sich gut überlegen, was man veröffentlicht. Wer veröffentlicht, ist dafür verantwortlich, dass das Bild auch öffentlich zugänglich ist, nicht erst der, der ein veröffentlichtes Werk zitiert. Aber das hat mit dem Thema hier nichts mehr zu tun.)

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Ich glaube, das Missverständnis, dem viele aufsitzen ist, dass sie denken - wenn ich das Bild einfüge und die Quelle angebe - dann ist das (weil ich ja die Quelle angegebe habe) per se ein Zitat - und das ist eben nicht korrekt. Da gibt es ein paar weitere Anforderungen - und wenn die erfüllt sind, dann kann ich  mich als Urheber auch nicht gegen das Zitat wehren. Ich kann aber natürlich versuchen, anzufechten, dass das tatsächlich ein Zitat im Sinne der Gesetzes ist - sondern eben eine unberechtigte Verfielfältigung.

 

Man stelle sich das mal bei gedruckten Werken vor - ich veröffentliche eine wissenschaftliche Untersuchung und zitiere dabei korrekt ein paar Quellen - das ganze wird gedruckt usw. - und dann kommt eine der Quellen und sagt - ich will aber in genau dem Werk nicht zitiert werden.....

 

Sabine

Edited by Bineffm

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Herzlichen Dank für den wichtigen Input, der hier geliefert wurde! :hug: 

 

Wenn ich es jetzt richtig verstanden habe, dann habe ich "nur" den Fehler gemacht nicht ordnungsgemäß auf Titel und Autor zu verweisen, sowie den Hinweis zu geben, dass dies eine Methode ist, die ich auch schon verwendet habe, die ich empfehlen kann, und die in diesem Bild sehr gut dargestellt wird? :kratzen:

 

Ich will das wirklich verstehen :) 

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vor 11 Minuten schrieb Bineffm:

1. Ich glaube, das Missverständnis, dem viele aufsitzen ist, dass sie denken - wenn ich das Bild einfüge und die Quelle angebe - dann ist das (weil ich ja die Quelle angegebe habe) per se ein Zitat - und das ist eben nicht korrekt.

 

2. Man stelle sich das mal bei gedruckten Werken vor - ich veröffentliche eine wissenschaftliche Untersuchung und zitiere dabei korrekt ein paar Quellen - das ganze wird gedruckt usw. - und dann kommt eine der Quellen und sagt - ich will aber in genau dem Werk nicht zitiert werden.....

 

 

1. Genau das haben wir aber eigentlich deutlich geschrieben, dass bestimmte Formen und Auflagen einzuhalten sind.

2. Und genau dafür finde ich trotz intensivem Googeln keinen Beleg, dass das möglich sein soll (wie gesagt, ich wiederhole mich, solange zitiert wird, weil man sich mit dem Zitat auseinadersetzen will, am Zitat nichts verändert und korrekt Quellenangaben vornimmt.):

 

"Durch §51 UrhG wird das Zitieren urheberrechtlich geschützter Werke erlaubt. Diese Norm, die eine Schranke des Urheberrechts darstellt, ist besonders wichtig, denn ohne diese Norm wäre es unmöglich, sich mit urheberrechtlich geschützten Werken konkret auseinander zu setzen: Sei es in Form einer wissenschaftlichen Begutachtung, Satire oder schlicht plumpen Polemik."

https://www.ferner-alsdorf.de/urheberrecht__urheberrecht-das-zitatrecht-nach-§51-urhg-zitierfreiheit-zitatzweck-rechtsanwalt__rechtsanwalt-alsdorf__8410/

 

Edited by MiW

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Das Problem mit dem Urheberrecht ist, daß ein Verstoß halt für den Forenbetreiber schnell teuer wird (auch dann schon, wenn es "nur" um eine Abmahnung geht, sich also gar kein Gericht damit auseinandergesetzt hat, OB es überhaupt ein Verstoß war).

 

Für den Forenbetreiber wäre es also der beste Weg, einfach gar keine Bilder zuzulassen (wobei wir wohl mal gucken müssen, wie das ist, wenn eine Vorabkontrolle verpflichtend wird...)

 

Ist aber auch nicht der Sinn der Sache, daher versuchen die Moderatoren (ggf. auch indem sie sich erst mal untereinander austauschen), das so halbwegs mit Augenmaß zu lösen. Bei den möglichen Verstößen, die gemeldet werden oder die ein Moderator zufällig selber sieht.

 

Also...

 

Bilder aus "eigenen" Büchern darf man natürlich zeigen.

"Mein" Buch ist aber ein Buch, das ich geschrieben habe.

Nicht eines, das ich gekauft habe. Dessen Veröffentlichungsrechte liegen uneingeschränkt beim Autor bzw. beim Verlag. (Je nach Vertragsgestaltung zwischen Autor und Verlag.) Denn gekauft habe ich nur das Papier, nicht das Recht, etwas davon zu veröffentlichen.

 

Dann kann ein Bild natürlich ein Zitat sein.

Mindestvoraussetzung sind komplette und korrekte bibliographische Angaben.

 

Das alleine reicht aber nicht aus.

 

Da sich das Moderatorenteam auch nicht aus Juristen zusammensetzt und natürlich auch gerne dem Betreiber Ärger ersparen möchte, versuchen die Moderatoren so nach gewissen Grundsätzen zu entscheiden.

 

- Ist das Bild überhaupt notwendig, um den Sachverhalt zu verstehen? Oder kann man ihn z.B. auch mit Worten beschreiben.

- Dient das Bild dazu, etwas zu untermauern, was der Schreiber darlegen will oder ist das Bild selber die Information?

In dem Beispiel einer Schnittänderung: Zeige ich das Bild, damit jemand die Schnittänderung so nachmachen kann? Dann nein, nicht zeigen. Das Bild ist die Information.

Erläutere ich drei verschiedene Techniken, eine bestimmte Schnittänderung durchzuführen mit ihren jeweiligen Vor- und Nachteilen und nutze dann ein Bild, zur Untermauerung eines bestimmten Details, kann das ein Zitat sein. Manchmal kann auch die Wahl des Bildausschnittes einen Unterschied machen.

- Wie lang ist der Text, den das Zitat untermauern soll? Ein Satz eigener Text und 20 Zeilen Zitat... ist wahrscheinlich nicht unbedingt ein Zitat.

 

Das ist jetzt alles nicht in Stein gemeißelt, wir sind keine Juristen... aber das sind so Uberlegungen, die wir anstellen und die ihr auch anstellen könnt, bevor ihr ein Bild zeigt, das ihr nicht selber gemacht habt. (Eine Buchseite abphotographieren ist lediglich eine Kopie. Kein eigenes Bild.)

Im Zweifelsfall müßt ihr es mit eigenen Worten beschreiben oder selber Zeichnungen machen, eigene Näh- oder Schnittveränderungssschritte photographieren,...

 

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Verbriefte Rechte (wie das Recht zu zitieren nach §51 UrhG), die gesetzlich eindeutig geregelt sind, sollte man nicht in vorauseilendem Gehorsam durch Reglementierungen unterminieren.

 

Das ist so meine leise Meinung.

Aber natürlich verstehe ich auch euer Dilemma in der jetzigen Urheberechtsdebatte, in der mehr Unsicherheit als Rechtssicherheit besteht.

 

So, und jetzt bin ich auch wech hier...

Edited by MiW

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Danke nochmals für die Erläuterungen.

 

Das habe ich jetzt (glaube ich) auch verstanden, und gelobe mich nach bestem Wissen und Gewissen daran zu halten :D 

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(Wir gehen ja immer davon aus, dass sich alle hier an Gesetze und Regeln halten wollen, deswegen erklären wir es auch immer wieder. ;) )

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Am 11.5.2019 um 17:25 schrieb MiW:

Verbriefte Rechte (wie das Recht zu zitieren nach §51 UrhG), die gesetzlich eindeutig geregelt sind, sollte man nicht in vorauseilendem Gehorsam durch Reglementierungen unterminieren.

 

Das ist so meine leise Meinung.

Aber natürlich verstehe ich auch euer Dilemma in der jetzigen Urheberechtsdebatte, in der mehr Unsicherheit als Rechtssicherheit besteht.

 

So, und jetzt bin ich auch wech hier...

 

Wo unterminieren wir denn verbriefte Rechte hier?

 

Bei allen Zitaten gilt: 

  • Ein Vollzitat kein Zitat ist, sondern erst mal eine unerlaubte Kopie.
  • Ist kein direkter Bezug im Text erkennbar, ist es auch kein Zitat.

Im Prinzip alles recht einfach oder?

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Ich glaube, ein Teil des Problems besteht darin, dass immer wieder verschiedene Rechtsgrundlagen durcheinander geschmissen werden.

 

In Amerika gibt es das sog. "fair use"; das gilt aber nicht bei uns. 

 

Dann gibt es unterschiedliche Vorschriften für digitale kopiergeschützte Medien und Druckwerke hierzulande. Daher rührt unter anderem die irrige Vorstellung, dass man die Originale von Schnittmustern oder Zeitschriften vernichten müsste, sobald man eine Kopie verkauft oder anders herum. Das gilt für Druckwerke schlicht nicht.

 

Und dann gibt es noch die verschiedenen creative commons-Lizenzen, die wieder ihre ganz eigenen Regeln haben. Daher stammt möglicherweise die irrige Vorstellung, dass jede Veröffentlichung von Ausschnitten aus anderen Werken in Ordnung wäre, solange die Quelle angegeben wird. Das ist aber hierzulande bei Druckwerken aus einem Verlag in der Regel nicht der Fall (außer, der Urheber hätte das so angegeben; das würde dann aber irgendwo drin stehen).

 

Hierzulande sind wir mit den Schranken des Urheberrechts durch Zitatrecht, Privatkopie und für Unterricht & Wissenschaft schon recht liberal.

https://www.gesetze-im-internet.de/urhg/

 

Den Durchblick zu behalten ist leider nicht ganz so einfach... :)

 

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vor 1 Stunde schrieb Capricorna:

sobald man eine Kopie verkauft

 

Wobei du bei Druckwerken in der Regel auch keine Kopie verkaufen darfst, oder habe ich da was völlig missverstanden?

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Stimmt; da habe ich mich unklar ausgedrückt. Ich meinte ausschnittweise Kopien an Bekannte weitergeben und das Original behalten oder auch umgekehrt eine Zeitschrift verkaufen, aus der man sich mal einen Schnitt oder ein Strickmuster oder was auch immer rauskopiert hat. Einige verbreiten auch da das Gerücht, das man das nicht dürfte.

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Am 7.6.2019 um 12:03 schrieb peterle:

Wo unterminieren wir denn verbriefte Rechte hier? 

 

Hast du hier im Ganzen mitgelesen?

AndreaS hat kein komplettes Werk eingescannt und zum Download zur Verfügung gestellt. Sie hat ein Zitat in Form eines Bildes verwendet, um einen Sachverhalt in dem es in dem Thread ging zu verdeutlichen, das entspricht meines Erachtens durchaus den Regeln des §51 UrhG

Klar, sie hat wohl die Regeln des korrekten Zitierens wie vollständige Quellenangabe missachtet, darauf hätte man aber hinweisen können.

Stattdessen wurde das Bildzitat gelöscht.

Das nannte ich vorauseilender Gehorsam und Unterminierung verbriefter Rechte.

 

Am 7.6.2019 um 12:03 schrieb peterle:

Bei allen Zitaten gilt: 

  • Ein Vollzitat kein Zitat ist, sondern erst mal eine unerlaubte Kopie.
  • Ist kein direkter Bezug im Text erkennbar, ist es auch kein Zitat. 

Im Prinzip alles recht einfach oder?

 

Ein Großzitat (was du wohl meinst) ist grundsätzlich erstmal durchaus ein Zitat und keine unerlaubte Kopie, da im §51 UrhG eindeutig geregelt, auch wenn ein Großzitat hier im Forum kaum berechtigte Anwendung finden dürfte.

Ansonsten dito, alles eigentlich recht einfach.

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vor 23 Minuten schrieb MiW:

auch wenn ein Großzitat hier im Forum kaum berechtigte Anwendung finden dürfte.

 

Womit man es dann aber auch löschen müßte... :o

 

Das Kriterum des wissenschaftlichen Werks ist hier nie erfüllt und auch das des eigenständigen Sprachwerks... in dem erforderlichen Umfang wohl eher selten.

 

(Im Übrigen steht im verlinkten Gesetzestext nicht, daß man ein Recht auf ein Zitat hätte, sondern nur, daß Zitate unter bestimmten Bedingungen zulässig sind. :classic_cool: Von daher eh kein verbrieftes Recht...)

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Nach meinem Verständnis ist ein "so geht das" und dann ein Bild einer Anleitung aus einem Buch fotografieren und anhängen eben KEIN Zitat, weil ich mich nicht mit dem Werk auseinander setze oder es bespreche - sondern die Arbeit eines anderen nutze und weiterverbreite....

 

Sabine

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vor 21 Minuten schrieb Bineffm:

Nach meinem Verständnis ist ein "so geht das" und dann ein Bild einer Anleitung aus einem Buch fotografieren und anhängen eben KEIN Zitat, weil ich mich nicht mit dem Werk auseinander setze oder es bespreche - sondern die Arbeit eines anderen nutze und weiterverbreite....

 

Das würde ich auch so sehen.

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Mir gefällt die Zusammenfassung der Moderatoren vom 11. Mai und sehe darin einen guten Leitfaden für das eigenes Handeln.

Für meinen Geschmack wird in unserer Szene viel zu oberflächlich mit dem Recht von Anderen auf die Urheberschaft umgegangen. Nur wenn es um selbst Entworfenes (z.B. Stickmuster etc.) geht, ist man empört bei Fremdnutzung.

 

Nur was ich selbst gemacht – nicht gekauft – habe, darf ich veröffentlichen oder verkaufen und respektiere den Urheber.

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