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AndreaS.

Keine Fotos mehr aus eigenen Büchern/Zeitschriften hochladen?

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Hallo liebes Admin-/Mod-Team,

 

ich bin gerade etwas verwundert, weil ein Foto, dass ich von einem Buch gemacht habe, das ich gekauft habe, und das in meinem Besitz ist, mit dem Hinweis gelöscht wurde: Urheberrechte beachten.

 

Ich habe dazu geschrieben aus welchem Buch das ist, und das es mir gehört. Seit wann darf ich so etwas denn nicht mehr machen? Das würde ja im Umkehrschluss bedeuten, keine(r) darf mehr Bilder aus irgendwelchen Schnittmusterzeitschriften  abfotografieren und hochladen, wenn es Fragen gibt.

 

Ist das tatsächlich so, oder war das ein Versehen? Wenn ja, dann bitte ich darum, dass das gleiche Vorgehen bei ALLEN Posts angewandt wird. Ich würde mir tatsächlich die Mühe machen und Posts durchsuchen, in denen jemand Fotos von Büchern und/oder Zeitschriften erstellt hat und diese an Euch melden :) 

 

Hier ist der Thread. Mein Post ist der 4.

 

Herzlichen Dank :hug:

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Das durftest du noch nie machen. An Fotos besteht immer ein Urheberrecht. Mit dem Kauf des Buches darfst du für dich selbst das Foto nutzen, es aber nicht veröffentlichen.

 

Dazu benötigst du die ausdrückliche Genehmigung des Rechteinhabers. "Den kenne ich nicht und kann ihn deshalb überhaupt nicht fragen" ist keine Genehmigung.

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Aber es werden hier immer wieder selbstgemachte Fotos aus Zeitschriften und Büchern hochgeladen, die nicht gelöscht werden.

 

Daher meine Frage :) 

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Das ist genau so verboten.

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Dann stelle ich meine Frage anders ;) 

 

Warum werden andere Fotos aus Büchern oder Zeitschriften nicht gelöscht?

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Zitat

Beispiel 2: Wenn ich einen Bericht über das neueste Yps-Magazin verfasse, darf ich eine Abbildung des Heftcovers (beinhaltet geschützte Grafiken) verwenden. Es muss gerade dieses Bild sein, denn es würde wenig Sinn machen als Alternative das Cover einer anderen Zeitschrift abzubilden.

Im obigen Beispiel 2 haben wir festgestellt, dass es notwendig ist das Yps-Cover als Beleg des Berichts über Yps zu verwenden. Damit ist jedoch nur das Cover selbst, also die Zeichnungen und ggf. Fotografien auf dem Cover, gemeint. Das bedeutet Sie dürfen selbst eine Fotografie des Covers erstellen. Der Verlag/Zeichner/Fotografen müssen dies als Bildzitat dulden.

Das heißt, das Bildzitat erlaubt in den meisten Fällen die Nutzung fremder Bilder nur als Motiv für selbst erstellte Fotografien. Zudem muss auch der Umfang des Zitats beachtet werden.

 

Zitat

Bei einem Zitat muss die Quelle und der Urheber angegeben werden. Das heißt

  • Vorname und Name des Urhebers (bzw. Pseudonym und falls genannt),
  • Link zur Quelle des Bildes

Bei Zitaten aus Offlinequellen, müssen alle Angaben gemacht werden, die notwendig sind, um die Quelle wieder zu finden. Bei Zeitschriften ist es die Ausgabe oder das Erscheinungsdatum „Yps 01/2012″.

 

ich denke, damit kann man arbeiten...

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Die Grenze zum Zitat halte ich spätestens für da überschritten, wo eine komplette Anleitung zur Verfügung gestellt wird, was hier der Fall war.

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vor 3 Minuten schrieb sisue:

Die Grenze zum Zitat halte ich spätestens für da überschritten, wo eine komplette Anleitung zur Verfügung gestellt wird, was hier der Fall war.

 

Das stimmt wiederum.  Aber ohne die komplette Anleitung, müsste ein reines Bildzitat, um das Bild posten zu dürfen, ausreichen.

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vor 6 Minuten schrieb sisue:

Die Grenze zum Zitat halte ich spätestens für da überschritten, wo eine komplette Anleitung zur Verfügung gestellt wird, was hier der Fall war.

Öhm ja, da fielen mir jetzt einige Fotos ein, in denen ganze Anleitungen fotografiert und gepostet werden und das seit Jahren.

Wenn auch in einer anderen Sprache als Deutsch

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Dann melde sie. Niemand durchkämmt hier systematisch das Forum. Das ist genauso wie mit "aber in dem und dem Nähcafe-thread werden auch Shoplinks gepostet". Das heißt trotzdem nicht daß das akzeptabel ist.

 

Ich habe die Meldung bei uns im Hintergund jetzt wieder geöffnet, vielleicht möchte sich der Forenbetreiber äußern.

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Posted (edited)
Zitat

Und wenn unter "Populärwissenschaft" Blogs fallen, dann sicher auch Foren.

 

Nein, so einfach ist das nicht. Bitte den verlinkten Text genau durchlesen. Auch in Blogs dürfen Bilder nur zitiert werden, wenn sie sich mit dem Thema des Bildes beschäftigen. "In einem Blog dürfen Bilder grundsätzlich zitiert werden" stimmt also in keinster Weise, sondern ist falsch.

 

Hier im Forum wurde aber nicht das Thema des Bildes behandelt, sondern das Bild wurde zur Beantwortung einer Frage herangezogen. Dafür darf ein Bild aber nicht zitiert werden. Außerdem fehlen die relevanten Daten zum Rechteinhaber.

Edited by MrMurphy

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vor 7 Minuten schrieb MrMurphy:

 

Nein, so einfach ist das nicht. Bitte den verlinkten Text genau durchlesen. Auch in Blogs dürfen Bilder nur zitiert werden, wenn sie sich mit dem Thema des Bildes beschäftigen. In einem Blog dürfen Bilder grundsätzlich zitiert werden stimmt also in keinster Weise.

 

Hier im Forum wurde aber nicht das Thema des Bildes behandelt, sondern das Bild wurde zur Beantwortung einer Frage herangezogen. Dafür darf ein Bild aber nicht zitiert werden. Außerdem fehlen die relevanten Daten zum Rechteinhaber.

So habe ich das auch nicht gemeint. Wenn man zitiert, muss man IMMER Bezug auf das Zitierte nehmen.

Ich habe mit meiner Aussage aber sagen wollen, dass wenn  Blogs als "Populärwissenschaft" gelten, auch Foren darunter fallen. Dies ändert aber nichts am rechtlich vorgegebenen und verpflichtenden Umgang mit Zitaten. 

 

Edit: Wenn man aber das Bild nur zur Beantwortung heranzieht, ist es ein Verstoß. Da hätte doch die textliche Angabe des Buches und Autors völlig ausgereicht.

Edited by sewingforyourlife

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Blogs gelten nicht als Populärwissenschaft. Das ist dein Denkfehler. Entscheidend ist der Inhalt des Blogs, nicht das es sich um einen Blog handelt.

 

Zitat

Da hätte doch die textliche Angabe des Buches und Autors völlig ausgereicht.

 

Nein. Da in diesem Fall ein Bildzitat nicht zulässig ist benötigt man zunächst die Genehmigung des Rechteinhabers des Bildes. Das ist zudem häufig weder der Buchautor und schon gar nicht der Verlag. Und der muss dann nachvollziehbar genannt werden.

Edited by MrMurphy

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Posted (edited)
vor 29 Minuten schrieb MrMurphy:

Blogs gelten nicht als Populärwissenschaft. Das ist dein Denkfehler. Entscheidend ist der Inhalt des Blogs, nicht das es sich um einen Blog handelt.

Da könnte man wieder wunderbar anfangen zu diskutieren, was Wissenschaft ist. 

 

Die Definition dafür ist:

1.) (ein begründetes, geordnetes, für gesichert erachtetes) Wissen hervorbringende forschende Tätigkeit in einem bestimmten Bereich

2.) jemandes Wissen in einer bestimmten Angelegenheit o. Ä. 

(https://www.duden.de/rechtschreibung/Wissenschaft)

 

Aus dieser Erklärung geht aber nicht hervor, dass man ein abgeschlossenes Studium vorweisen muss, um als Wissenschaftler zu gelten. Handwerk ist Wissen und eine Wissenschaft für sich. 
Populärwissenschaft ist Wissenschaft, nur ohne Fachtermini und in Komplexität reduziert.

Blogs, sowie Foren, können, müssen aber nicht, da gebe ich dir recht, unter Populärwissenschaft fallen. In diesem Forum, geht es jedoch gewissermaßen um ein Handwerk, um die Ansammlung von Wissen, von Usern (ob nun Laien oder Gelernte) erprobtes, "erforschtes" Wissen. Ich gebe zu, dies alles liegt wirklich in der Grauzone der Definitionen, aber sobald man auf einem Blog, Forum etc. etwas von seinem Wissen (welches natürlich als gesichert erachtet wird bzw. es man selbst "erforscht" hat) erklärt oder veranschaulicht, dann befindet man sich in der Populärwissenschaft/Wissenschaft. 

 

Um noch mal auf das Zitieren zurückzukommen. Wenn man Texte, Bilder etc. einfach so verwendet (ohne Zitat) verstößt man gegen das Recht bzw. ist es ein Plagiat. Man muss IMMER zitieren und auf das Zitierte Bezug nehmen. Am allerbesten wäre es natürlich, man würde beim Urheber nachfragen, aber das ist nicht immer möglich. Mit dem Zitat schützt man sich so lange, bis der Urheber sagt: Das will ich nicht.

 

Schade das hier keine Profs meiner Uni angemeldet sind, die würden hier endlos Diskussionen anfangen.

Edited by sewingforyourlife

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vor 1 Stunde schrieb sewingforyourlife:

Schade das hier keine Profs meiner Uni angemeldet sind, die würden hier endlos Diskussionen anfangen.

(Das würde ich nicht als "schade" bezeichnen ...)

 

vor 1 Stunde schrieb sewingforyourlife:

Mit dem Zitat schützt man sich so lange, bis der Urheber sagt: Das will ich nicht.

Die Aussage habe ich jetzt nicht verstanden.

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vor 15 Minuten schrieb Gundel Gaukeley:

(Das würde ich nicht als "schade" bezeichnen ...)

 

Die Aussage habe ich jetzt nicht verstanden.

Anders formuliert: Wenn der Urheber eines Textes/Bildes etc. sagt, dass er das nicht will das etwas gepostet wird, obwohl man zitiert hat, muss man das ohne Widerrede sofort löschen. Das Zitat an sich, ist nur dazu da, um etwas als fremdes Eigentum zu kennzeichnen und kenntlich zu machen das man nicht selbst der geistige Eigentümer ist. Auch von, wie oben erwähnt, ein Foto eines Buchcovers. Wenn man gar nicht zitiert, verstößt man gegen das Gesetz. 

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Urheberrecht ist nicht mein Beritt, daher: auf welcher Rechtsgrundlage beruht das? Ich hätte § 51 UrhG anders verstanden, zumal es in dem Abschnitt steht, der ausdrücklich mit "gesetzlich erlaubte Nutzung" überschrieben ist und ich in unmittelbarer Nähe keine Schranke der Schranke finden kann.

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Eigentlich ist es doch ganz einfach und war bisher auch nicht anders.

 

Bilder aus Büchern dürfen gezeigt werden, wenn die Quelle genannt wird (das meint, als Zitat gekennzeichnet), es nicht verändert wird und im Text darauf Bezug genommen wird, sich textlich also damit auseinandergesetzt wird (das Foto also nicht nur gezeigt wird, weil man sein Profil verschönern will).

 

Es müssen natürlich eigene Bilder sein, keine fremden aus dem Internet, das ist dann wirklich eine Urheberrechtsverletzung.

Edited by MiW
Ergänzung

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Ich würde das noch ergänzen - textlich auseinandersetzen ist nicht "hier habe ich Dir die Anleitung fotografiert" sondern eher - "in dem Buch werden Schnittanpassungen diskutiert - ich habe da welche ausporobiert und die haben funktioniert und so wie auf dem Bild ist die Darstellung im Buch und die finde ich gut, weil....."

 

Sabine

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vor 3 Minuten schrieb Bineffm:

Ich würde das noch ergänzen - textlich auseinandersetzen ist nicht "hier habe ich Dir die Anleitung fotografiert" sondern eher - "in dem Buch werden Schnittanpassungen diskutiert - ich habe da welche ausporobiert und die haben funktioniert und so wie auf dem Bild ist die Darstellung im Buch und die finde ich gut, weil....."

 

Sabine

Genau.

Außerdem, wenn es grundsätzlich verboten wäre, dürfte ich ja z.B. bei Ebay, wenn ich ein Buch verkaufe, das Titelbild oder einzelne Seiten nicht mehr einscannen und zeigen.

 

@AndreaS.  Irgend was anderes war da bestimmt falsch gelaufen.

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vor 10 Minuten schrieb MiW:

Eigentlich ist es doch ganz einfach und war bisher auch nicht anders. 

Dachte ich auch. Wenn im Sinne von § 51 UrhG zitiert wird, ist es unproblematisch. Jetzt wurde hier aber ein Widerspruchsrecht des Urhebers gegen das Zitierrecht aus § 51 behauptet, und das hätte ich gerne erläutert bekommen.

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Posted (edited)
vor 4 Minuten schrieb Gundel Gaukeley:

Dachte ich auch. Wenn im Sinne von § 51 UrhG zitiert wird, ist es unproblematisch. Jetzt wurde hier aber ein Widerspruchsrecht des Urhebers gegen das Zitierrecht aus § 51 behauptet, und das hätte ich gerne erläutert bekommen.

Wenn etwas zitiert wird, dann ist es auch unproblemtisch. D.h. du kannst nicht angezeigt und rechtlich belangt werden. 

Jedoch bleiben die gesamten Rechte beim Urheber (welche man durch das Zitat angeführt hat), d.h. wenn der Urheber überhaupt nicht will das ein Bild/Text etc. gepostet wird, dann muss man das auch, obwohl man zitiert hat, akzeptieren und den Post löschen. 

 

Edit: Ein Beispiel: Wenn man ein eigenes Bild auf seinen Blog veröffentlicht und jemand fragt an, ob er es woanders posten (natürlich mit Zitation) darf, kann man als Eigentümer nein oder ja sagen. Viele fragen aber vorher nicht (Mit zitat), denen kann man dann sagen das man das nicht will und die müssen es dann löschen.

Edited by sewingforyourlife

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§ 51 UrhG formuliert eine gesetzliche Schranke des Urheberrechts. Also auch des Rechts, zu verlangen, dass ein veröffentlichtes Werk nicht im gesetzlich erlaubten Sinne genutzt wird.

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