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Hallo ihr lieben.

 

Ich hoffe eine solche Frage gab es noch nicht, falls doch gerne einfach weiter leiten.

Ich wollte nur mal wissen, ob es eine Sinnvolle Möglichkeit gibt, von einem fertigen Kleidungsstücke Maße zum nachnähen zu nehmen?

Ich würde meinem Freund gerne ein Hemd nähen, habe auch ein Hemd als Vorlage da, aber finde kein Sinnvolles Schnittmuster. (Als Vorlage dient ein Olymp Level Five Body Fit Hemd).

Ich sollte wohl auch dazu sagen, dass ich grundsätzlich blutige Anfängerin bin, was das nähen angeht und bisher maximal Änderungen vorgenommen habe und noch kein ganzes Kleidungsstück genäht habe.

 

Ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen ^^

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Du könntest den Schnitt direkt vom Hemd abnehmen.

Dazu - also Schnitt vom Kleidungsstück abnehmen - müssten sich hier einige Threads finden lassen...

 

(Olymp Level 5 Body fit sind ziemlich schmal, wenn das Halsweiteschild noch drin ist, könntest Du die als Suchhilfe nehmen... Abnäher im Rücken kann man recht einfach einfügen, um ein Schnittmuster näher an den Körper zu holen.)

 

Ansonsten: Miss Deinen Freund aus und nimm einen Burda-Schnitt (nicht weil die so umwerfend tolle Schnitte machen, aber die Anleitungen sind bei den Einzelschnitten recht ausführlich und auf Deutsch.)

Von Sebastian Hoofs gibt es  ein Buch mit modernen Herrenschnitten incl. brauchbarer Nähanleitungen - da könnte ein Hemd in angestrebter Passform  drin sein.

 

Wenn Du keine Angst vor Englisch hast: Vogue, Butterrick, McCall's, Simplicity

Alle haben gut bebilderte und erklärte Einzelschnitte für Herren, die Schnittmuster sind in D auch mit  in's Deutsche übersetzter Anleitung - allerdings ist die Übersetzung manchmal etwas eigenwillig.

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Du kannst von einem fertigen Kleidungsstück den Schnitt abnehmen.

Empfehlenswert ist es dann, für die Feinkorrektur erst ein Testmodell zu nähen und anzuprobieren.

 

Du kannst es ausmessen an den üblichen Stellen (wo man sonst die Körpermaße nimmt) und diese Maße mit einem fertigen Schnittmuster vergleichen. Manche Schnittmusterfirmen schreiben die Fertigmaße irgendwo dazu, andernfalls muß man das Schnittmuster ausmessen (und hoffen, daß man die richtigen Stellen trifft, beim Messen).

Das garantiert allerdings nicht, daß es hinterher genauso passt, weil die Schnittform als solche eine andere sein kann (auch was die Armkugel betrifft) und auch jeder Hersteller (sowohl bei Bekleidung als auch bei Schnittmustern) unterschiedliche Vorstellungen davon hat, was eine sinnvolle Bewegungszugabe ist.

 

Du nimmst die Körpermaße von deinem Freund und vergleichst die mit den Körpermaßen des gewünschten Schnittmusterherstellers, um zur passenden Größe zu kommen. Hilfsweise kannst du gucken, ob der Hersteller der Hemden auf seiner Webseite verrät, für welche Körpermaße die jeweilige Konfektionsgröße gedacht ist und suchst dann ein Schnittmuster zu wiederum diesen Körpermaßen.

Problem das gleich wie oben, die Schnittform kann eine andere sein, Bewegungszugaben können abweichen.

 

Zusätzlich muß man, besonders bei schmal geschnittenen Sachen, drauf achten, daß der eigenen Stoff die gleiche Dehnbarkeit hat, wie das Konfektionsteil. Schmale Hemden haben heute oft einen kleinen Elasthan-Anteil im Stoff (der kann auch so klein sein, daß er auf dem Label nicht angegeben werden muß), wenn der eigene Stoff ganz undehnbar ist, kann es Probleme geben.

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Zum technischen Vorgehen bei der Abnahme: Am besten funktioniert das mit Maler-Abdeckfolie aus dem Baumarkt; die ganz dicke, die ist am stabilsten und nicht so fisselinsch. (Mein Favorit ist die Eigenmarke von Obi in extra stark.)

 

Dazu einen Folienmarkier/CD-Stift.

 

Dann Stück für Stück vorgehen: Hemd frisch gewaschen und gebügelt auf einer glatten Oberfläche ausbreiten. Zuerst nimmt man zB das Vorderteil ab. Teil so hinlegen, dass (nur) das Vorderteil ganz glatt und gerade liegt. Vordere Kante ganz lotrecht ausrichten, damit man hier eine Referenzkante hat. Folie aufstecken, Nahtlinien nachziehen.

 

Beim Rückenteil ist das schon komplizierter, weil Herrenhemden oft eine Schulter-Passe und eine eingelegte Falte im Teil darunter haben.

 

Den Ärmel muss man in zwei Schritten abnehmen; erst die vordere Seite; darauf achten, dass die obere Kante möglichst gerade ist; dann umdrehen und die Rückseite. Die hintere Rundung der Armkugel ist ausgepräger als die vordere Kante (weil Menschen einen runderen Rücken haben und vorne zwischen Schulter und Brust flacher sind; die Linie verläuft da weiter innen).

 

Bei der Passe reicht es, eine Hälfte abzunehmen; das kann man dann spiegeln; dito beim Rückenteil.

 

Insgesamt sind getragene Hemden aber oft schon etwas verzogen; und es ist viel Arbeit, die ganzen Linien hinterher anzugleichen, ggf. zu begradigen; darauf zu achten, dass die Nahtlinien gleich lang sind etc. pp.

 

Schneller dürfte es gehen, sich einen passenden Schnitt zu suchen, und den dann ggf. nach den Maßen des Hemdes noch ein wenig abzuändern, was Taillierung, Länge, angeht. Schwieriger ist es, die Maße von Hals- und Armausschnitt zu ändern. Da traue ich mich nach fünfzehn Jahren Näh- und rudimentärer Konstruktionspraxis noch nicht dran bei einem fertigen Schnitt.

 
Ich sag mal so, das ist eine ziemlich steile Lernkurve; egal, welches Vorgehen du wählst; wenn das Nähen dann auch noch dazu kommt. Nicht unmöglich, aber steinig.
 
Wo hast du denn schon wegen Schnittmustern geschaut? 
 
Hier ist die Burda-Shop-Seite zum Thema Herrenhemden:
 
Konkret dieses Modell sieht sehr schmal geschnitten aus:
 
Du könntest den Schnitt kaufen und ausmessen um zu vergleichen, ob das in etwa mit dem Kauf-Hemd hinhaut. :)

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Posted (edited)

Eher hiervon was:

https://www.burdastyle.de/produkt/katalogschnitt/herrenhemd-und-biesen-f-s-2014-6931_6931

 

https://www.burdastyle.de/produkt/katalogschnitt/slimfit-hemd-f-s-2013-7045-c_7045C-DL

 

https://www.burdastyle.de/produkt/katalogschnitt/hemd-f-s-2014-6931a_6931A-DL

https://www.burdastyle.de/produkt/katalogschnitt/herrenhemd-f-s-2014-6931b_6931B-DL

https://www.burdastyle.de/produkt/katalogschnitt/herrenhemd-f-s-2014-6931c_6931C-DL

 

Die unteren 4 sind Downloadbar.  Das erste ist die papierversion, wo die 3 unteren Schnitte dann drin sind.

 

Die Olymp Slim Fits haben Taillierung und Abnäher im Rücken, keine  Falte oder sowas. Das ist bei diesen Burda-Schnitten jetzt auch so.

 

Edited by SiRu

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Nur mit - ich nehme den Schnitt ab - ist es ja nicht getan - wenn Du bisher noch nie Kleidung genäht hast - brauchst Du ja auch noch eine Anleitung, wie und in welcher Reihenfolge das denn alles genäht wird. Da sind die Burda-Einzelschnitte meiner Meinung nach ein guter Weg...

 

Sabine

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