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Hallo ihr Lieben!

 

Ich hatte ja in einem anderen Thread schon geschrieben, dass ich mir gerne eine Shirt nähen wollte. An Anziehsachen habe ich bis jetzt nur Pumphosen und Langarmshirts für meinen 2,5-jährigen Sohn genäht, ich habe also noch nicht viel Erfahrung.

 

Näht ihr von jedem Kleidungsstück erstmal ein Probestück um zu sehen ob es passt oder ob irgendwas geändert werden muss? Oder legt ihr gleich mit dem "richtigen" Stoff los?

 

Ich würde mich sehr über eure Erfahrungen und Tipps freuen!

Liebe Grüße,

Judith

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Hallo.

 

Kommt drauf an. Bei Shirts messe ich an meinem Körper und am Schnittmuster die entsprechenden Stellen und nähe dass direkt aus dem richtigen Stoff. Das hat bisher immer super funktioniert. 

 

Bei Blusen, Blazern o.ä., die sehr genau sitzen müssen nähe ich ein Probemodell aus ähnlichem Stoff. An dem kann ich Änderungen vornehmen und die dann auf den Schnitt übertragen. 

 

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...eher von jedem Schnittmuster ;) ....

Shirts sind i.d.R. nicht so passformsensibel, da würde mir der Vergleich mit einem gut passenden Stück reichen, aber bei Blusen, Jacken, Hosen usw. kann ein Probemodell sich sehr lohnen, zumal die dabei verwendeten Stoffe meist aufwändiger sind.

Wenn ich weiß, dass mir die Schnitte eines bestimmten Herstellers in einer bestimmten Größe immer sehr gut passen (bei mir ist es Burda), kann man auch ggf. darauf verzichten ....

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Ich nähe meist ein Probeteil aus einem Stoff, den ich dann auch tragen kann...selten mußte was in die Tonne, meist war das Probeteil tragbar.Ein Shirt kannst Du immer noch als Schafhirt nehmen...Maße würde ich auch mit einem passenden Shirt vergleichen...

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Bei mir werden auch Shirtschnitte probegenäht aus Stoffen, die ich mir extra deswegen sehr günstig zugelegt habe. Das gilt natürlich nur einmalig pro Schnitt bzw. nochmal wird das nur gemacht, wenn sich figürlich etwas geändert hat.

 

Ich tacker dabei aber nur Vorder- und Rückenteil und die Ärmel zusammen, den Rest spare ich mir dann.

 

Grundsätzlich sollte man seine Maße kennen und mit den im Schnitt angegebenen vergleichen, weil Größen durchaus sehr unterschiedlich ausfallen können je nach Schnitt bzw. Anbieter. Und der Abgleich mit einem passenden Shirt ist auch sehr sinnvoll, weil man je nach Figur vielleicht den einen oder anderen cm mehr oder weniger Spiel haben möchte.

 

Meine für Kleidung ausgesuchten Stoffe sind mir viiiiiiel zu schade, um sie ggf. wegen so etwas zu verbraten. 😇

 

Viel Erfolg!

Edited by Marieken
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Ich mache nur ein Probestück, wenn ich den Schnitt eines neuen Designers/Nähheft ausprobiere. Man weiß  ja leider nie bei einem neuen Schnitt vorher, wie sie ausfallen. Bei einem spanischen Schnitt musste ich mal 15 cm Taille "dazuzaubern". Ausmessen ist nicht so mein Ding.

Grüßle

Heide

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Ich mach ein Probeteil, wenn ich mir zu unsicher bin der Größe betreffend bzw wenn der Stoff zu teuer war, um evtl als Teil für die Tonne zu enden. 

Dafür nehme ich meist günstige Stoffe, aber schon solche, die ich auch anziehen kann, wenn es was wird. 

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Moin,

 

das war der Lacher am Morgen - da hat ja eine Rechtschreibprüfung o.ä. treffend zugeschlagen:

 

 

vor 58 Minuten schrieb jadyn:

Ich nähe meist ein Probeteil aus einem Stoff, den ich dann auch tragen kann...selten mußte was in die Tonne, meist war das Probeteil tragbar.Ein Shirt kannst Du immer noch als Schafhirt nehmen...Maße würde ich auch mit einem passenden Shirt vergleichen...

 

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Erstmal: Wenn du ein Probeteil nähst, musst du dafür einen Stoff nehmen, der dem geplanten Stoff möglichst ähnlich ist. Ich schreibe das deshalb, weil ich neulich erst wieder gelesen habe, dass jemand ein Probeteil für ein Jerseyshirt aus nicht dehnbarem Webstoff genäht hat ... das bringt natürlich überhaupt nichts, was aber nicht allen Anfängern klar ist.

 

Ich mache inzwischen nicht mehr oft Probeteile - das hängt aber von einigen Umständen ab. I.d.R. mache ich ein Probeteil, wenn

- der Stoff teuer war oder ich ihn sehr gerne mag und nicht nachkaufen kann (ich bin 1,54 m groß und zwar nicht übergewichtig, aber kurvig - manche Kleidungsstücke sehen an Models toll aus, machen aus mir aber eine kleine Tonne)

- der Schnitt schwierig im Nachhinein anzupassen ist (bei einem simplen Shirt ist das nicht der Fall, aber wenn viele Raffungen, Drapierungen, Teilungsnähte o.ä. beteiligt sind, kann es knifflig werden)

- das Teil wirklich gut werden soll (das klingt vielleicht etwas seltsam, aber bei einem Kleid für eine Hochzeit oder einer Jacke ist mir die Passform einfach wichtiger als bei einem Alltags-T-Shirt)

- Techniken enthalten sind, die ich noch nicht ausprobiert habe (wobei man z.B. eine bestimmte Taschenart auch an Stoffresten üben kann, ohne dass ein richtiges Kleidungsstück drumherum ist) oder ich die Anleitung nicht so recht verstehe und man z.B. wegen Einschnitten das Teil irreversibel versauen kann, wenn man was falsch macht

 

Außerdem hängt es davon ab, ob ich die Schnittmuster des Hersteller schon ausprobiert habe (Ottobre passt mir z.B. generell besser als Burda) und ganz allgemein davon, wie weit die eigene Figur von der Standardfigur entfernt ist. Wer nahe an der 1,68 m dran ist und dazu eine Figur hat, die sehr der "Standardfigur" des Herstellers entspricht, braucht wohl wenige Probeteile; jemand, der 20 cm größer oder kleiner ist und eine Menge Figurbesonderheiten aufweist, ist besser damit beraten, ab und an eins zu nähen.

Edited by Giftzwergin
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Wichtiger als ein Probeteil finde ich, dass man nicht einfach blind das Teil ganz fertig macht und dann u.U. feststellen muss: das passt ja überhaupt nicht... Also vorher mal abschätzen, ob die Weite hinkommen kann und das Teil zwischendurch immer mal wieder gesteckt/geheftet anprobieren und anpassen! Ich persönlich mache Probeteile nur bei ungewöhnlichen Schnitten, wo man am Stoff nicht mehr wirklich ändern kann. Oder wenn ich ein Material wie Kunstleder, Samt oder Taft verwende, wo jede Naht beim 1. Mal stimmen muss, weil Einstiche sichtbar bleiben.

Grüsse, Lea

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Hilfreich ist auch der Austausch mit Nähfreundinnen, denn da kann man auch mal genähte Dinge von anderen überprobieren und gucken, ob der Schnitt auch was für sich ist 😉

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vor 3 Stunden schrieb Giftzwergin:

Erstmal: Wenn du ein Probeteil nähst, musst du dafür einen Stoff nehmen, der dem geplanten Stoff möglichst ähnlich ist. Ich schreibe das deshalb, weil ich neulich erst wieder gelesen habe, dass jemand ein Probeteil für ein Jerseyshirt aus nicht dehnbarem Webstoff genäht hat ... das bringt natürlich überhaupt nichts, was aber nicht allen Anfängern klar ist.

 

Ich mache inzwischen nicht mehr oft Probeteile - das hängt aber von einigen Umständen ab. I.d.R. mache ich ein Probeteil, wenn

- der Stoff teuer war oder ich ihn sehr gerne mag und nicht nachkaufen kann (ich bin 1,54 m groß und zwar nicht übergewichtig, aber kurvig - manche Kleidungsstücke sehen an Models toll aus, machen aus mir aber eine kleine Tonne)

- der Schnitt schwierig im Nachhinein anzupassen ist (bei einem simplen Shirt ist das nicht der Fall, aber wenn viele Raffungen, Drapierungen, Teilungsnähte o.ä. beteiligt sind, kann es knifflig werden)

- das Teil wirklich gut werden soll (das klingt vielleicht etwas seltsam, aber bei einem Kleid für eine Hochzeit oder einer Jacke ist mir die Passform einfach wichtiger als bei einem Alltags-T-Shirt)

- Techniken enthalten sind, die ich noch nicht ausprobiert habe (wobei man z.B. eine bestimmte Taschenart auch an Stoffresten üben kann, ohne dass ein richtiges Kleidungsstück drumherum ist) oder ich die Anleitung nicht so recht verstehe und man z.B. wegen Einschnitten das Teil irreversibel versauen kann, wenn man was falsch macht

 

Außerdem hängt es davon ab, ob ich die Schnittmuster des Hersteller schon ausprobiert habe (Ottobre passt mir z.B. generell besser als Burda) und ganz allgemein davon, wie weit die eigene Figur von der Standardfigur entfernt ist. Wer nahe an der 1,68 m dran ist und dazu eine Figur hat, die sehr der "Standardfigur" des Herstellers entspricht, braucht wohl wenige Probeteile; jemand, der 20 cm größer oder kleiner ist und eine Menge Figurbesonderheiten aufweist, ist besser damit beraten, ab und an eins zu nähen.

 

 

Ansonsten  nähe ich nur tragbare Teile (zumindest in der Theorie ), das heißt ich nähe es im Zweifelsfall aus einem Coupon, an den ich nicht sonderlich hänge, aber den ich tragen kann. 

 

Kann ich fast alles unterschreiben, allerdings sind mir meine Alltagsteile wesentlich wichtiger, als die festliche Kleidung, die ich nur einmal trage.

 

LG

 

Cora

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Bei mir geht das von gar keines bis mehrere Varianten aus altem Bettzeug...

 

Bewährter Schnitt aus bekannter Stoffart: kein Probeteil.

 

Schnitthersteller, der sich für mich bewährt hat, Stoff weder besonders teuer noch besonders unwiderbringlich, Anforderungen für die Passform gering bis normal: kein Probeteil.

 

Bewährter Schnitthersteller, aber Stoff besonders und/oder hohe Anforderungen an die Passform, Standardkleidungsstück: tragbares Probeteil (also aus billigem Stoff, bei Jersey Shirts oder -Kleidern oft auch schon von vorneherein als Nachtbekleidung geplant).

 

Bewährter Schnitthersteller, aber Stoff besonders und/oder hohe Anforderungen an die Passform, ungewöhnliches Kleidungsstück (=ich brauche es definitiv nur einmal, nicht als Doublette): Probeteil ggf. aus altem Bettuch, nur aus passformrelevanten Teilen (keine Taschen, Kragen, Belege...) mit langen Maschinenstichen geheftet, dann weggeworfen.

 

Unbekannter Schnitthersteller oder Schnitthersteller mit heterogenen Erfahrungen: tragbares Probeteil oder Wegwerfprobeteil, siehe oben.

 

Unbekannter Schnitthersteller oder massive Veränderungen an Schnitten: Wegwerfprobeteil.

 

Mein Rekord waren glaube ich drei Wegwerfprobeteile für eine Jacke. Da hatte ich zum einen meinen an sich bewährten Ausgangsschnitt massiv verändert und das Design machte es nötig, auch die Länge, Taschenpositionen und anderes vorher festzulegen und die Länge der Jacke hatte Einfluss auf andere Schnittteile, weil es eine Schräge gab, die mit anderer Länge dann völlig neu gemacht werden mußte. Am ersten Teil habe ich die Passform korrigiert und die Schräge geändert, am zweiten gefielen mir die Proportionen immer noch nicht, also noch mal den Schnitt geändert und an einem weiteren Probeteil die Proportion überprüft. An dem dann auch die Taschen und anderen Details festgelegt.

 

Wobei solche Wegwerfprobeteile eh deutlich schneller gehen, als irgendwo drei Nähte aufzutrennen und neu zu machen.

 

Ein Abendkleid habe ich aus einem "schönen" Stoff (Polyesterglanz statt Seide) mit allen Finessen probegenäht, weil ich mir zum einen unsicher war, ob diese Schnittform und die Details an mir gut aussehen (ohne das hätte ich dann eher eine bewährte Schnittform gewählt... aber so findet man natürlich nie raus, was einem auch noch steht) und weil die Anleitung viele mir unbekannte und eher ungewöhnliche Techniken enthielt, die ich auch vorher ausprobieren wollte. Teilweise auch unsicher war, ob das getragen wirklich funktioniert. Hat sich gelohnt, denn der Schnitt sah rasend gut an mir aus und die Nähzeit am eigenltichen Kleid war dann dafür kürzer, weil ich alles schon mal "geübt" hatte.

 

Als ich angefangen habe zu nähen, habe ich keine Probeteile gemacht, Und nur wenig geändert. Aber zum einen sieht frau mit 16 eh in fast allem gut aus und besser als Kaufkleidung saß es auch allemal.

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