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Karoapfel

Jerseystreifen endlos schneiden

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Hallo

Ich möchte eine große Decke nähen und diese einfassen.Da ich Jersey verwenden möchte ist Schrägband zu fest.Das fertige Jerseyband ist mir eigentlich zu teuer ,da ich fast 10 meter brauche.Gibt es eine Möglichkeit Jerseystreifen an einen Stück in der Länge selber zu schneiden aus Bahnenware? Gibt es eigentlich auch fertiges Einfassband aus Sweatstoff oder Bündchenstoff? Habe schon im Geschäft oft Decken gesehen die an einen Stück damit eingefasst sind.Die schnibbeln sich die Bänder doch nicht selber zu.Es muss doch diese zu kaufen geben, 

Gruß Sandra

 

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Jersey mußt Du ja nicht im schrägen Fadenlauf schneiden, von daher kannst Du das ganz einfach von der Bahn abschneiden. Einziges Problem ist wohl das Einrollen an den Kanten, da sind ein großes Lineal und ein Rollschneider sehr hilfreich. Oder ganz viele Stecknadeln, mit denen Du den Rand platt steckst...

Fertiges Band gibt es bestimmt auch, das ist dann aber sicherlich auch zusammengesetzt - also nicht wirklich anders als das, was Du selbst machen kannst. Vielleicht meldet sich ja jemand, der damit Erfahrung hat.

 

LG Junipau

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Ich brauch eben 10 meter an einen Stück.Wenn ich es aus Bahnen Schneide habe ich ja mehrere 1.5 Meter Stücke.Das sieht nicht schön aus.Das fertige Band in der Länge kostet fast 2€ der Meter.

Gruß Sandra

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Posted (edited)

Hi

Wenn eine Firma (Industrie) ein Einfassband ohne Naht haben will und tausende Decken damit einfasst, können die das "Schrägband" von vornherein in der passenden Breite bestellen. Das ist etwas, was uns Endverbraucher in der Regel nicht zugänglich ist. 

Bei Kaufschrägband hatte ich übrigens auch schon, dass die Stoffstreifen aneinander genäht waren.

 

Die Standardmethode mit Rollschneider Bahnen vom Stoff (feste Baumwolle oder Jersey ändert das Prinzip nicht) schneiden und aneinander nähen, ist keine Option für Dich? Oder hoffst Du auf eine preiswerte einfache Alternative?

Es gibt überbreite Stoffe da hättest Du zumindest weniger Nähte.

 

Ich hoffe für Dich, dass Du eine Lösung findest.

Carlista

Edited by Carlista

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Stimmt, Jersey muss man nicht schräg zuschneiden. Aber es gibt einen ziemlich coolen Weg, endlos lange Schrägstreifen zuzuschneiden mit nur zwei Nähten. Das ist hier schön anschaulich erklärt:

 

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Wenn du Jerseystreifen endlos schneiden mal gockelst, erscheinen diverse Videos. Ich fand die Variante von Stoffprinzessin auf YouTube mit Bündchenstoff am Besten. Die ist auch endlos ohne zu nähen, allerdings benötigt man dafür Schlauchware.

 

Viel Erfolg!

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vor 13 Minuten schrieb Karoapfel:

Ich brauch eben 10 meter an einen Stück.Wenn ich es aus Bahnen Schneide habe ich ja mehrere 1.5 Meter Stücke.Das sieht nicht schön aus.

 

vor 10 Minuten schrieb Capricorna:

es gibt einen ziemlich coolen Weg, endlos lange Schrägstreifen zuzuschneiden mit nur zwei Nähten. 

Aber selbstverständlich hat der Streifen selbst dann mehr als 2 Nähte.

Ganz ohne ginge nur aus Schlauchware.

Grüsse, Lea

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Es gibt "Jersey-Schrägband" zu kaufen. In der Kategorie "Schrägband".  Z.B. bei einem Internethändler mit dem Namen "Kurzwarenland" oder beim "Naehkaufhaus."

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Das ist aber auch nur 3 meter lang und kostet dann in meinen Fall 15 euro.Nur für die Einfassung.Ich denke ich werde mir die Streifen aus Schlauchware selber schneiden.Weiß jemand in welcher maximalen Breite es die Schläuche gibt?

Gruß Sandra

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vor 33 Minuten schrieb susa1962:

Ich hab's eben schon mal geschrieben, aber irgendwie ist es nicht angekommen

 

Ich hasse Videoanleitungen, aber weil ich neugierig war, habe ich gerade mal an ein paar Stellen reinlelinst.

Das geht natürlich auch nur mit einem Schlauch und erklärt , wie man den mit der Overlock in eine Spirale schneidet.

 

@Karoapfel: Schlauchware heisst bei Anbietern für Dessouszutaten auch "Leibweite" - das kannst Du auch mal als Suchwort verwenden.

Grüsse, Lea

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Die von mir verlinkte Anleitung verwendet keine Schlauchware, sondern Meterware. Und die zwei Nähte beziehen sich natürlich nur auf die zwei Nähte, die man machen muss, um diesen Schlauch selbst herzustellen, den man dann zerschneidet. In den fertigen Streifen sind dann natürlich mehr Nähte drin.

 

Aber wenn man nicht extra fertige Ware kaufen will, ist das wohl die beste Lösung, oder nicht? :nix:

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Je nach Schlauchbreite - verbreitet ist der ca 70 cm Schlauch bei feiner Bündchenware - benötigt man etwa 60 cm plus Verschnitt. (4 cm breiter Streifen )

Aber der Arbeitsaufwand ist nicht zu unterschätzen - das lässt sich meiner Erfahrung nach mit Schrägbandformer nicht so einfach formen, manuell falten und bügeln ist möglich aber aufwändig. Man darf nicht daran ziehen /zerren, mit Baumwollstoff ist das Schrägband erstellen leichter. 

 

Es ist ein Unterschied, ob man z.b. 70 cm für einen Halsausschnitt vorbereitet oder 10 (!) m für eine Decke. 

 

 

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vor 5 Stunden schrieb Karoapfel:

Das ist aber auch nur 3 meter lang und kostet dann in meinen Fall 15 euro.Nur für die Einfassung.Ich denke ich werde mir die Streifen aus Schlauchware selber schneiden.Weiß jemand in welcher maximalen Breite es die Schläuche gibt?

Gruß Sandra

Also ich sehe, dass es das auch als Meterware gibt.

 

Ansonsten kann ich Ulrike1969 nur voll zustimmen. 

 

Vielleicht wäre es nicht verkehrt, ein kleines Probestück aus einem alten T-Shirt oder Jerseyrest zu machen und damit auszuprobieren, ob Du Dir das 10m lang antun willst. 

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Mit der Schlauchware schneidet Ihr dann leicht schräg, um eine endlose Spirale zu erhalten? Verzieht sich das nicht?

Ich glaube ja nicht, daß man das wirklich mit dem Schrägbandformer vorbereiten muß. Einfach von einer Seite ansteppen, umschlagen und mit eingefalteter Kante feststeppen (vorher gut stecken) wäre mein Weg. Jersey paßt doch gar nicht in den Former?

 

LG Junipau

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vor 4 Stunden schrieb Ulrike1969:

 

Aber der Arbeitsaufwand ist nicht zu unterschätzen - das lässt sich meiner Erfahrung nach mit Schrägbandformer nicht so einfach formen, manuell falten und bügeln ist möglich aber aufwändig. Man darf nicht daran ziehen /zerren, mit Baumwollstoff ist das Schrägband erstellen leichter. 

 

Es ist ein Unterschied, ob man z.b. 70 cm für einen Halsausschnitt vorbereitet oder 10 (!) m für eine Decke. 

 

 

 Wenn man häufiger mal solche Längen verarbeiten möchte (sonst natürlich auch) könnte man auch über die Anschaffung eines Bandeinfassers nachdenken. He nach Modell muss man da nur schneiden und nichts weiter bügeln. Mit etwas Übung kann man das da so „durchjagen“ 

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Bei fertigem Jersey-Einfassband hast du auch Nähte, die man aber erst mal nicht sieht. 

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich Viskosejersey deutlich weniger einrollt als Baumwolljersey. Ich habe beides schon mit dem Schrägbandformer bearbeitet  - es geht ist aber mit Viskosejersey deutlich einfacher. Du musst die Streifen halt schräg aneinander nähen, die Nähte schön ausbügeln, die überstehenden Ecken abschneiden und dann ist das mit dem Schrägbandformer kein Problem.

Oder du nähst die Streifen „ungeformt“ also glatt an - ist dann eben 1 Naht mehr zu machen.

LG

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Ich habe mich mal mit einem Vertreter einer Firma unterhalten, die Schrägbänder herstellen. Die schneiden das vom kompletten Ballen, dadurch sind die Stücke sehr, sehr lang. Aber Nähte haben gekaufte Schrägbänder auch, nur in größeren Abständen.

 

Bei Schlauchware aus Jersey muß man dann spiralig schneiden.

Dass das verzieht würde ich nicht befürchten. Abgesehen davon, daß die Strickrichtung strenggenommen auch in einer Spirale verläuft, wie jeder weiß, der schon mal Ringelsocken gestrickt hat. Entweder man hat einen Versatz im Ansatz oder man strickt mit zwei Farben quasi gleichzeitig, dann bekommt man aber auch eine Spirale.... es wird an beiden Seiten festgenäht und die Maschen haben ja eh Spiel, da dürfte sich am fertigen Teil nichts mehr verziehen.

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Ich nutze sehr gerne selbst gemachtes Schrägband, auch das aus Jersey. Und wenn die Naht, die die Streifen untereinander verbindet schräg angelegt ist und sauber ausgebügelt ist, ist das an einer fertigen Decke doch wirklich kaum zu sehen.

An einem Patchworkquilt, der im Binding ja auch etliche Nähte aufweist, ist das noch niemals unangenehm aufgefallen.

Besser ist doch wirklich einen passenden Stoff, in der passenden Farbe auswählen zu können, als auf irgend eine "na-ja-geht"-Farbe und Stoffstruktur (die ja auch unterschiedlich sein können) auszuweichen, "nur" mit der Option, daß keine kleinen Zwischennähte sichtbar wären. - Meine Meinung -

 

Im Übrigen würde ich das Binding an der Jersey-Decke genau so fabrizieren, wie es bei einem Quilt aus Baumwoll-Stoffen vonstatten geht.

Also Streifen quer zum Faden/Maschenverlauf zuschneiden, aneinanderfügen, im Stoffbruch bügeln, dann die beiden offenen Kanten ringsum die Decke nähen, umschlagen und am Bruch mit der Hand annähen. Gute Zeichen-Erklärungen gibt es dazu bei den Anleitungen der Patchwork-Hefte.

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Ich habe Schlauchware auch schon als Spirale zugeschnitten, und zwar mit der Overlock. Das geht schneller als mit Rollschneider oder Schere.

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