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Andrea 64

Schnittmuster für Kleid 20er Jahre gesucht, Babylon Berlin

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Guten Morgen,

ich besuche im März mit einer Freundin ein Konzert vom Moka Efti Orchestra (das von der Fernsehserie Babylon Berlin, die spielt in Berlin Ende der 20er Jahre) und habe mir in den Kopf gesetzt, mir dafür was zu nähen. Vermutlich wäre sowas wie ein Charlestonkleid halbwegs passend, dafür gibt es bei burda ein Faschingsschnittmuster CHARLESTON-KLEID H/W 2014 #2376A.

Am liebsten würde ich aber kein neues Schnittmuster kaufen sondern eins nutzen, was ich habe. Ich besitze etliche burdas, habe alle Übersichten durchgesehen und leider gar nichts ähnliches gefunden. Hat jemand noch einen Tipp für mich?

Meine Freundin hat sich ein Faschingskleid gekauft, zur Not mach ich das auch...

Danke für eure Vorschläge,

Andrea

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*editiert*

Edited by nowak
Bitte keine Shoplinks, schon gar nicht, wenn sie die Anfrage nicht beantworten. Danke. Die Moderation.

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Kleid 112 in der Burda 07/2012 würde für mich in diesen Stil fallen. Ist ja vielleicht second hand günstig aufzutreiben...

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Das ist doch ein gerades Sackkleid, oder?

 

Also kannst du jeden Schnitt nehmen, wo das Oberteil locker genug sitzt und nur leichte Brustabnäher hat und dann senkrecht nach unten verlängern.

 

Muß halt dann über die Hüfte passen.

 

Der Rest des Looks ist Deko...

 

(Oder von einem entsprechen weiten Schlauch aus Stoff ausgehen und dann am Körper die gewünschten Brustabnäher wegstecken.)

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Ginge auch ein flapper dress?

 

Das hier ist zwar Burda Langgröße, aber sehr auf Figur ist das ja eh nicht:

Kleid Kreppsatin - Flapper-Dress 05/2010 #108 Schnittmuster | Mode zum Selbernähen im burda style Onlineshop.

 

Und hier noch eins über Google gefunden Flapper Dress 12/2016 #119 – Sewing Patterns | BurdaStyle.com

 

Und Google findet auch diesen Überblick bei Burda:

 

Zwanziger Jahre Schnitte | Näh-Inspirationen von burda style.

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(Hat eigentlich jemand den Satz gelesen, daß die Fragestellerin keinen neuen Schnitt kaufen wollte? ;) Denn einen zum neu kaufen hatte sie ja selber gefunden. :o )

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(Hat eigentlich jemand den Satz gelesen, daß die Fragestellerin keinen neuen Schnitt kaufen wollte? ;) Denn einen zum neu kaufen hatte sie ja selber gefunden. :o )

 

 

Joah

 

Mein Gedanke: das vorhandene Burda-Archiv konkret auf diese Schnitte zu durchsuchen. Weil sie vielleicht nur nach Fransen aber nicht nach anderen 20er-Jahre-Inspirationen durchsucht hat. Deswegen die Frage, ob auch Flapper dress gefragt wäre...

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Es gab vielerlei Kleider in den 20ern, welches Modell soll es denn sein?

Das Faschingskleid ist nicht sehr authentisch, finde ich. Sieht halt nach Fasching aus.

Ich habe vor ca 12 Jahren für eine Bekannte ein 20ern Jahre Kleid erstellt. Etwa Gr. 54.

GalerieBild plus Beschreibung : Message - Hobbyschneiderin 24 - Galerie

War einfacher, als es sich liest.

Als Inspiration habe ich u.a. bei Past Pattern gestöbert.

LG Ulrike

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(Hat eigentlich jemand den Satz gelesen, daß die Fragestellerin keinen neuen Schnitt kaufen wollte? ;) Denn einen zum neu kaufen hatte sie ja selber gefunden. :o )

 

:D

ja

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Ja, ich habe das sehr wohl gelesen...der Link verweist auch nicht auf kaufbare Schnittmuster

 

Mein Link dient lediglich zur Anregung, welche Modelle damals gerade beliebt waren.

 

Da die 20er Jahre Kleider durch die Bank weg sehr gerade geschnitten mit tief angesetzter Hüfte sind, reicht ein vorhandener Grundschnitt, den man dann nach Geschmack variieren kann.

Edited by NadelEule

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Schau mal hier.

 

Gruß, Toque

neuesausaltem-nachmittagskleid_1927_1.jpg.10ba8adc6f2279a50ab8dff31da0c6f6.jpg

neuesausaltem-nachmittagskleid-1927-2.jpg.e779bc1633393afd26609ede15b227b9.jpg

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(Hat eigentlich jemand den Satz gelesen, daß die Fragestellerin keinen neuen Schnitt kaufen wollte? ;) Denn einen zum neu kaufen hatte sie ja selber gefunden. :o )

Ja - und dann wusste ich nicht, welche Frage ich nun beantwoten soll - wir können ja nicht wissen, welche Schnitte die Fragestellerin in ihrem Fundus hat ;)

Lea

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Guten Abend,

erst mal möchte ich mich für eure Anregungen bedanken. Und zweitens sollt ihr euch hier bestimmt nicht in die Wolle kriegen wegen meines Wunsches, am liebsten was aus dem Bestand zu nehmen. Seid doch bitte nett zueinander :):)

Toque, deine Grafik find ich ja klasse. Upcycling und recycling hat es offenbar damals auch gegeben, nach dem Schema sollte man sich wohl wirklich so ein Kleid nähen.

Auf Flapperdresses bin ich beim Suchen auch gestoßen. Das hatte ich überhaupt nicht vor Augen nach dem Schauen der Serie, aber es scheint ja absolut in die Zeit zu passen. Ich dachte wirklich eher in Richtung Charlestonkleid, aber was ich in der Faschingsabteilung gefunden habe möchte ich nicht tragen.

Aber ich habe jetzt einen Plan:

Ich geh noch mal auf die Suche nach einen Schnitt für ein einfaches ärmelloses Topp mit Brustabnähern aus Webstoff, verlängere das gerade nach unten zum Kleid, knielang, und näh am Ausschnitt und am Saum Fransenborte auf. Das Ganze aus schwarzem Satin (oder besser Viskose?) mit seitlichem Reissverschluss. Dazu noch ein paar Accessoires, und dann sollte das doch gehen.

Danke für eure Hilfe und lieben Gruß

Andrea

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;) Satin ist die Webart - der kann auch aus Viskose gemacht sein.

 

Viskose wiederum bezeichnet die Faser - und kann zu allem möglichen werden. Gewebt und auch gewirkt (Viskose-Jersey)

 

Viskose-Krepp wäre das, wo ich nach schauen würde. Das ist aber ein matter Stoff...

Wenn Du ein glänzendes Material möchtest - Satin

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Toque, deine Grafik find ich ja klasse. Upcycling und recycling hat es offenbar damals auch gegeben, nach dem Schema sollte man sich wohl wirklich so ein Kleid nähen.

 

Recycling war nach beiden Kriegen ein großes Thema, notgedrungen. Ist ja nicht so, als ob es damals schon Kik & Co. gegeben hätte. ;)

 

Ich habe hier Nähzeitschriften von Mitte der 50er; auch da war das immer noch ein übliches Thema wie man alte Sachen um- und aufarbeitet, mit Sachen wie extra Krägen aus einem Teil 5 vorgaukelt, oder sich das näht, was man heute "capsule wardrobe" nennen würde; so viele zueinander passende Kombinationen mit so wenigen Teilen wie möglich.

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Guck mal in meine Galerie (tippe über Handy, deshalb kein Link), ich habe ein Flapperkleid genäht. Oben der kostenlose Top-Schnitt von Elna und unten nach verlinkten ( und hoffentlich noch aktiver) Schemazeichnung.

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Danke Heidrun,

mmh, vielleicht doch ein Flapperkleid? Bin heute mit meinem Plan nicht weiter gekommen, hängt vor allem davon ab, welchen Stoff ich bekomme,

LG

Andrea

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(Allmählich bin ich leicht irritiert... ich kannte "flapper dress" bislang als englischen Begriff für das, was man bei uns oft Charleston Kleid nennt, also eben ein gerades relativ kurzes Kleid im Stil der 1920er. Kann mir vielleicht von unseren Kostümspezialisten mal jemand die Abgrenzung erklären?)

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Für mich ist Flapperdress und Charlestonkleid auch das gleiche. Flapper bezeichnet den Typ Person, der damals in war, Charleston den Tanz, der damals in war. Bezogen auf Kleider sind das diese eher gerade geschnittenen Hängerchen, ggf. mit Verzierung durch Fransen etc.

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Posted (edited)

Und ich würde unter "Charleston-Kleid" ein Tanz- oder Ausgehkleid verstehen. Die Tageskleider der 1920er Jahre hatten zwar eine ähnliche Schnittführung (gerade, lose, tiefe Taille), aber Stoffe und Verzierungen waren bei Tageskleidung anders. Bei dem von NadelEule verlinkten Modeheft von 1927 sieht man das recht schön.

 

OT: Man kann die Schnittbögen zu den alten Modeheften bei der ONB einscannen lassen - ist allerdings ein teures Vergnügen (ca 25 Euro, KV bekommt man vor der Bestellung gratis) und dann muss man die ziemlich dunklen Originale vor dem Ausdrucken noch nachbearbeiten, weil Abpausen sonst grenzunmöglich ist. Und wer schon mit den vielen Linien auf modernen Burda Schnittbögen Probleme hat, soll einmal einen Blick auf so einen alten Schnittbogen werfen :D Ich zeichne an einem Kleiderschnitt schon seit gestern Nachmittag und kein Ende in Sicht.

PS: Bei "Perfekt Mode" waren nur die mit * gekennzeichneten Modelle auf dem Schnittbogen. Alle anderen waren Kaufschnitte und die wurden in den Bibliotheken leider nicht gesammelt. Kann man also nur nach der Zeichnung selbst konstruieren oder einen ähnlichen Schnitt in den Details abwandeln.

/OT

Edited by ju_wien

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Und ich würde unter "Charleston-Kleid" ein Tanz- oder Ausgehkleid verstehen. Die Tageskleider der 1920er Jahre hatten zwar eine ähnliche Schnittführung (gerade, lose, tiefe Taille), aber Stoffe und Verzierungen waren bei Tageskleidung anders.

 

Gute Erklärung.

 

Da ich bei Fragen nach Schnitten immer automatisch die Deko ausblende, erklärt das auch, warum das für mich das gleiche ist. :cool:

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