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cadieno

Seitenteil bei Kauf-BH

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Hallo an die Expertinnen hier :winke:

 

Nein, ich will keinen BH nähen. Aber ich habe einen sehr hübschen, bei dem mich nur leider Verarbeitung der Seitenteile (wie nennt man das denn richtig :confused: ) ärgert.

 

So sieht die Seite aus:

 

20190214_191908.jpg.5f69969c12a02812a024824769a59f15.jpg

 

Wenn man genauer schaut sieht man, dass das schwarze Unterteil und der goldfarbene nur am UBB und am Verschluss hinten miteinander verbunden sind.

 

20190214_191929.jpg.6a6fe0dd0f524930eb92357db30e6b75.jpg

 

Und hier nochmal von hinten:

 

20190214_191945.jpg.37d12d4e61d2959a32ec237a893053b7.jpg

 

Mein Problem besteht nun darin, dass das schwarze zu schnell schmal wird. Und das goldene ist so weich, dass meine Röllchen es schaffen, es zur Seite zu drücken. Ergebnis: es quetschert raus :D

Ich bin mir allerdings sicher, dass es gut funktionieren würde, wenn beide Teile miteinander verbunden sein würden.

 

Nur..... wie mach ich das am besten? Einfach an der oberen Kante des inneren Teils mit Zickzack festnähen? Oder habt ihr noch einen anderen Tipp :confused:

 

(Ehe Fragen kommen: Ja, passen tut das Ding super! Das Problem tritt nur beim 2. und 3. Mal tragen auf, also wenn das Material nicht mehr straff vom frischen Waschen ist. Ich mag ihn allerdings auch nicht jedes Mal nach dem Tragen waschen. Das brauchts eigentlich nicht. Meint auch mein Stammladen)

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Ich würde es wie beim BH-nähen mit ZickZack festnähen. Dann bleibt die Dehnbarkeit für beides vorhanden. Also auf dem Gummi vom Unterarm.

 

LG Christiane

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Ich würde es anziehen und angezogen von einer anderen Person an zwei oder drei Stellen zusammenstecken lassen und dann da punktuell mit einem Handstich verbinden.

 

Es könnte sein, daß es einen Grund hat, warum die Lagen nicht verbunden sind. (Unterschiedliche Dehnbarkeit, z.B.)

 

Zumal wenn der breite Teil sehr weich ist durchaus die Gefahr besteht, daß das schmale trotzdem zu schmal wird und man das wieder Trennen muß, weil es dich Sache nicht besser macht. Dann sind drei Handstiche schneller gelöst...

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Danke für die Tipps.

Ich werde erst den einen (nowak) und wenn das nicht hilft den anderen probieren:D Das Ding sollte doch zu bezwingen sein....

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Zwei Stofflagen mit unterschiedlicher Dehnung können selbstverständlich aufeinandergenäht werden. Das passiert ja auch bei normalen BHs, wo das Powernet im Rückenteil weniger dehnbar ist als der Lycra drüber. Im unangezogenen Zustand bildet das Powernet Beulen, weil es vom Lycra zusammengezogen wird, aber am Körper liegen beide Schichten dann glatt. Der Unterschied muss im Schnitt einberechnet sein.

Daher empfiehlt sich Marions Tipp mit dem Abstecken durch eine andere Person, aber zum Zusammennähen ist Christianes Tipp (Zickzack) die bessere Wahl. Damit verteilt sich der Zug.

 

Allerdings reicht die Kraft der Spitze vermutlich nicht aus, um den Innenteil dauerhaft am Zusammennudeln zu hindern. Falls du Praxis im BH-Nähen hast, würde ich dir raten, den Rückenteil durch einen hoch geschnittenen Rücken (wie die Spitze) zu ersetzen.

Tief ausgeschnittene Rückenteile sind ein Verbrechen an der weiblichen Menschheit. Die halten nur auf "fettfreien" Oberkörpern ihre Form - und welche Frau hat keine kleinen Pölsterchen? Außerdem ärgern mich Rückenteile aus labbrigem Stoff, wo die Spannung nur durch die Gummis an den Kanten gehalten wird. Da ist der Rollbrateneffekt vorprogrammiert.

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Außerdem ärgern mich Rückenteile aus labbrigem Stoff, wo die Spannung nur durch die Gummis an den Kanten gehalten wird. Da ist der Rollbrateneffekt vorprogrammiert.

 

Ich hatte vor einiger Zeit beschlossen, dass mir BH nähen nicht gut tut, zu viel Gefutschel, das stresst mich. Aber alle BH, die ich in der Zeit gekauft habe sind so. Wenn die Gummi fest sind, gibt der Stoff unter Erwärmung nach. Ich habe dann einen gekauft, den ich selbst kaum schließen kann, so stramm sitzt er insgesamt. Da schneiden dann die Gummis aber so ein, dass ich abends Striemen habe.

 

Ich bin von meinen selbst genähten so verwöhnt!

 

Viel Erfolg beim Basteln

Rita

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Hallo,

 

du schreibst, das Problem tritt besonders am 2. bzw. dritten Tragetag auf.

 

Ich vertrete wasche meine Mikrofaser-Bügelbh nach einem Tag. Ich kann die Bügel-BH doch nicht so intensiv waschen, wie andere Kleidung. (Handwäsche-Programm in der Waschma.) Also muss häufiger gewaschen werden. Immerhin trage ich sie direkt auf der Haut. Den Effekt der schlechteren Passform am zweiten Tag hatte ich auch schon vorher beobaschtet.

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Danke eboli für deinen Tipp mit dem "Summieren" der anderen Tipps. Das Ersetzen der Seitenteile würde ich mir - und dem BH :D - gerne ersparen.

Ja, mit dem tiefen Rücken hast du recht. Aber hier ist es wirklich nur das schnelle schmaler werden des einfarbigen Stoffs. Mit einem schmalen Verschluss hätte ich ihn gar nicht erst gekauft. Viiiieeeel zu unbequem ;)

 

@Großefüß

Nö, häufiger Waschen ist für mich gerade keine Alternative.

Ehrlich, man ist heutzutage nicht mehr so schmutzig, dass die Sachen - und damit meine ich auch BHs und Hemdchen - nach einem Tragen gewaschen werden müssten (Slips und Socken spare ich hier mal aus ;) )

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Die Waschempfehlung hat einen anderen Grund als die Körperhygiene der Trägerin. :D

Die BH-Stoffe bestehen zu 80% aus Polyamid und dieses Material zeichnet sich - laut den Aussagen eines befreundeten Zerstörungstechnikers von der TU Wien - dadurch aus, dass es unter Zug und Druck ein wenig nachgibt. In einer Belastungspause findet es aber (fast) wieder zurück zur ursprünglichen Form. Aus diesem Grund können z.B. in Haushaltsgeräten durchaus Zahnräder aus Polyamid eingebaut sein, für einen professionellen Dauerbetrieb sind sie aber nicht geeignet.

Mir erscheint das eine plausible Erklärung und ich empfehle meinen Kundinnen immer, einen BH nur zwei Tage zu tragen und dann zu waschen. (Wieso die Stoffe beim Waschen wieder völlig zurückspringen, habe ich leider vergessen....)

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