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Trizi

WIP: Cashmerette Ames Jeans mit dem Jeans-sew-along von naehtalente

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So, jetzt kann ich endlich mit dem WIP für die Jeans anfangen.

 

Dank dem tollen Jeans-sew-along von nähtalente (Jeans nähen - gratis Online-Nähkurs | Jeans Sew Along) und dem Thread von N!NA (https://www.hobbyschneiderin24.net/p...d.php?t=163211 => lohnt sich wirklich durchzulesen!) hab' ich mich nun endlich auch mal an eine Jeans gewagt.

Bin sogar besonders mutig gewesen und habe mich für eine englische Anleitung entschieden.

 

Nach den Beschreibungen von Bettina (naehtalente) hat mir die Ames Jeans von Cashmerette am meisten zugesagt, da diese speziell auf große Größen eingeht. Hab' denn ein wenig das Label recherchiert und gesehen, daß dort hauptsächlich für "curvy-Frauen" konstruiert wird.

ABER aber aber ... es gibt da keine deutschen Anleitungen.

 

Eine zeitlang hab' ich damit gehadert und mir JeansSM aus der Ottobre (Bettina hat die verwendet) und von Burda angeschaut. Allerdings hat die Ames Jeans ständig im Hinterkopf gerufen "nimm mich". Ich hab' dann mehrmals den sew-along von Bettina durchgelesen und mich davon überzeugt, daß selbst wenn ich kein Wort von der Anleitung verstehen sollte, ich dank des sew alongs allein mit dem Schnittmuster der Ames Jeans auskommen würde.

 

Und dann das ebook von Cashmerette zur Ames Jeans gekauft. Zuerst mal nix verstanden! Aber Bettina hat ein Verzeichnis mit engl/deut. Übersetzung in ihrem Blog ... und mit Googles Hilfe komme ich jetzt doch ganz gut zurecht.

 

1236532432_01dasSchnittmuster.png.30f9c1f4cfe1b9dd9a69e9b126794f1f.png

 

Allgemein ist mir aufgefallen, daß die Qualität des SM und der bebilderten Beschreibung sehr hoch ist. Mir fallen nicht viele deutsche Anleitungen ein, die derart gut beschrieben sind. Das SM ist inkl NZ (1,2 mm) und sehr vielen Paßzeichen.

 

Bezüglich der Größe kann man sich erstmal zwischen "Apfel"- und "Birnen"-Form entscheiden. Früher, als junge Frau, war ich eindeutig eine Birne: extrem ausgeprägte dünne Taille aber fetter Po/Hüfte. Das hat sich mit dem Alter leider verschoben ... die Taille hat sich der Hüfte angeschlossen. Die Differenz zwischen Taille und Hüfte sind bei mir nicht mal mehr 20 cm ... also ein (selbst für Cashmerette zu eindeutiger) Apfel!

Bei den (amerikanischen) Größen liege ich zwischen 22 (Hüfte) und 24 (Taille) ... Habe mich dann todesmutig für Gr 22 entschieden, mit der "skinny leg" Form. Wer mag, kann hier auch die "straight leg" Form wählen.

 

445992504_03Ausschneiden.png.cb953b4ee51245e27999231889911210.png

 

... geht gleich weiter :-)

02-Zusammenkleben.jpg.afeaf71e94d57c981f92c15322ceda93.jpg

Edited by Trizi

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Ausdrucken des SMs ist immer nervig. Allerdings waren die Seiten sehr logisch aufgebaut, das Zusammenkleben ging ratzfatz. "Clever" wie ich war, hab ich natürlich alles ausgedruckt. Muß man nicht! Man sollte sich vorher entscheiden, was man will (Apfel/Birne ... skinny/straight) dann spart man 1/4 der Blätter ein. Naja, was solls, gibt eh zuviel Bäume ...:(

 

Als Stoff verwendet habe ich den weißen Jeans, der schon bei meiner grau/weißen Jacke zum Einsatz kam. Davon hatte ich 1+3 m (nach Jacke nur noch 3 m). Der Jeans hat ein wenig Elasthan (3 %) drin; ich hoffe, das reicht.

Nach Zuschnitt der Jeans sind jetzt noch ca. 1 m übrig. Mal sehen ob ich davon später noch ne ärmellose Jeansweste mache.

Als Futterstoff (für Hüfttaschen) wurden Reste eines weißen Jerseys genommen. Zu gern hätte ich einen peppigen BW-Stoff genommen ... aber ich fürchte, der schimmert durch bei weißen Jeans. Als Einlage diente H250. Alles im Fundus! RV soll ein weißer EndlosRV werden. Cashmerette empfiehlt zwar einen mit Metallzähnchen, aber ich will mir dieses Jahr ja so wenig wie möglich zukaufen ...

Zugekauft habe ich das Topstitchgarn in grau mit Stärke 30

 

Es gibt genau 3 Dinge, vor denen ich die meiste Angst bei dieser Jeans habe:

- Taschen an der Hinterhose

- Reißverschluß

- Bund

 

Deshalb hab' ich nicht an die Reihenfolge von Cashmerette oder Bettinas sew-along gehalten, sondern habe mit den rückwärtigen Taschen angefangen.

Cashmerette sieht gar kein Muster auf den Taschen vor; Bettina hat ein paar wirklich tolle vorgegeben. Da allerdings meine Sticki rumsteht und sich langweilt wurden die Taschen kurzerhand mit der Sticki gemacht:

 

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Das hat schonmal gut geklappt. Jetzt die Horror-Show - die NZ der Taschen so umfalten, daß da, wo Ecken sind, diese auch nach dem Falten noch erkennbar sind UND das dann auch so aufgenäht zu bekommen!

Mit dem Topstitch-Garn habe ich ein wenig Probleme. Die Jeansnadel mit Gr 90 passt doch nicht so gut dazu. Aber wenn ich die 100er Nadel nehme, dann klappert die Spulenkapsel. Wechsel wieder auf die 90er.

 

Die NZ entsprechend zu falten und das dann mit Nadeln/Faden zu fixieren ist gar nicht so einfach.

Deshalb will ich mich an dieser Stelle für 2 Tipps bedanken, die in diesem Forum veröffentlicht wurden und mir sehr geholfen haben:

Der kleine Handpresser ist ein super Teil und gerade für Taschen/NZ ideal, wenn man nicht das Bügeleisen direkt bei sich stehen hat. Der 2. Tip bezieht sich darauf, wenn man was heften will, gleich mehrere Nadeln einzufädeln. Dann kann man flüssig weiternähen, auch wenn der Faden zuende ist.

 

1632904816_07kleineHelferlein.jpg.d4c2b03e058c024b32e444dcdbe870b8.jpg

 

Gemäß der Regel von Inge Szoltysik-Sparrer "Bügeln gehört zu den wichtigsten Arbeitsschritten) wurden also die NZ der Taschen mit Schmackes und viiiiel Dampf ordentlich hingebügelt:

 

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Passgenau und exakt gleichmäßig (schlecht ... sehr schlecht ... dazu später mehr) wurden die Taschen auf der Hinterhose ausgerichtet; festgeheftet und dann genäht. Ich war erstmal damit zufrieden:

 

1940603086_08TaschenaufHinterhose.jpg.70fdac29869c301c12856331e81ee970.jpg

 

...noch ein bisschen was kommt heute ...

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Da ich gerade bei den Taschen so einen Flow hab' wurde direkt mit dem Münztäschchen (und den Hüfttaschen weitergemacht:

 

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Damit bin ich aber zu einer großen Abweichung gekommen zu der Jeans, die Bettina im sew-along genäht hat. Die Innentasche bei ihr hört deutlich VOR dem Reissverschluß auf; d.h. das Futter der Hüfttaschen werden bei den Flügeln des Reißverschlußes nicht mit gefasst. Bei der Cashmerette sind die Futterteile der Hüfttaschen aber so breit, daß sie mit den Flügeln mitgefasst werden müssen.

 

Habe lang darüber nachgedacht, ob ich die Tasche nicht einfach einkürzen soll. Dafür spricht, daß dann am RV nicht so ein großes dickes Stoffpacket anliegen würde. Letztendlich hab ich mich dann aber an die Cashmerette-Anleitung gehalten und das Futter so breit gelassen. Wenn ich die Jeans ein zweites mal machen sollte, würde ich aber das Futter doch einkürzen. Die Stofflagen am RV sind doch recht dick.

 

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Das Einsetzen des RV fiel mir wirklich leicht. Das war ja ein großer Angstgegner; aber neben dem Video von davot ist der RV in der Anleitung super gut beschrieben und bei Bettina findet sich im sew along eine Beschreibung wirklich für absolute RV-Anfänger!

Als ich dann auf Cashmerette noch ein Video dazu gefunden hatte (Tutorial: How to Sew a Fly Front on your Ames Jeans | Cashmerette) gings total leicht von der Hand:

 

99863185_13EndeReissverschluss.png.2d327abdf3c2f2910622a564f5638111.png

 

...ein klein wenig Augenfutter kommt heute noch:

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Als nächstes hab ich die Sättel auf die Hinterhose genäht und diese zusammen genäht:

 

833527641_14SattelundHinterhosezusammengenht.jpg.27e36accb88674af8b4f868beef8bb2b.jpg

 

Sieht von Weitem ja gut aus, allerdings mußte ich schummeln:

 

143776984_15geschummelteHinterhosennaht.jpg.3e7b264f158690a27641be5380b52b8a.jpg

 

Wer erkennt's ???

 

 

 

Genau - die zwei Nähte der (falschen) Kappnaht laufen normalerweise immer links von der eigentlichen Naht. Bei der Hinterhose würde das Auge das dann als eigentliche Mitte ansehen und somit wären die exakt angebrachten Taschen ungleich von der gefakten Mitte entfernt.

 

Deshalb ist eine Naht rechts, die andere links von der eigentlichen Mitte gemacht worden. Das sieht man unten im Schritt, wo die Nähte von Vorderteil und Rückenteil zusammen laufen, sehr gut:

 

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Hier die Innenbeinnaht:

 

1886314075_17Innenbeinnaht.png.8871477bed025b20e88f9b30ef28f1f3.png

 

Dann hab ich die äußeren Nähte zusammen genäht und den Bund konstruiert. Allerdings vergessen, Fotos zu machen. Da gab es aber auch nix besonderes.

 

Hier noch zwei Fotos vom Anheften des Bundes an die Hose:

 

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Am RV sieht das jetzt richtig sch... aus. :mad:

Hab dann keine Lust mehr gehabt, weiter zu machen, vor allem, weil ich auch Befürchtungen habe, wenn die Gürtelschlaufen da noch rankommen, wird das Stoffpaket viel zu dick.

 

Weiter geht es frühestens nächstes Wochenende,

 

lg Trizi

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Zum Thema Tasche und Reißverschluß - hast Du die beiden Taschenteile komplett aus Jeans zugeschnitten? Ich kenne das eigentlich auch von den Kaufjeans so, dass nur der Teil der außen sichtbar ist plus ein kleiner Streifen, damit nix blitzt, aus Jeans geschnitten wird - und der Rest aus deutlich dünnerem Stoff - dann sollte das mit dem RV eigentlich kein Problem sein.

 

Sabine

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Hattest du eine Probehose genäht? Es hört sich bei deinem Bericht nicht so an. Auch nicht zusammen gesteckt oder geheftet und dann mal anprobiert? Woher weiß du dann das dir die Hose nachher passt?

Es wäre doch schade um die viele Arbeit und den Stoff.

 

Du wirst schon wissen was du machst, hat eben nicht jeder so eine Schnittermuster untaugliche Figur wie ich.;)

 

Ich werde weiter zusehen, vielleicht ist das Schnittmuster auch was für mich. Auch wenn ich da so einiges ändern müsste.

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Zum Thema Tasche und Reißverschluß - hast Du die beiden Taschenteile komplett aus Jeans zugeschnitten? Ich kenne das eigentlich auch von den Kaufjeans so, dass nur der Teil der außen sichtbar ist plus ein kleiner Streifen, damit nix blitzt, aus Jeans geschnitten wird - und der Rest aus deutlich dünnerem Stoff - dann sollte das mit dem RV eigentlich kein Problem sein.

 

So mache ich das auch immer; hab ich mir auch von Kaufhosen abgeschaut. Beide vordere Taschenteile werden aus Futterstoff zugeschnitten (es gibt speziell dünnen, dicht gewebten für Taschenfutter) und dann wird im Bereich, den man später sieht, ein Stück von dem Oberstoff (man könnte auch Kontraststoff verwenden; je nach Stil) aufgenäht; die innen liegenden Kanten von dem werden vorher versäubert und dann links auf rechts aufnähen. Die seitliche und obere Kante beide unversäubert; die werden ja später in der Seitennaht und beim Bund mitgefasst.

 

Aber das sind alles so Lernerfahrungen, die kommen mit der Zeit... :)

 

Was du bislang genäht hast, sieht jedenfalls super aus! :super:

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Und das untere Taschenbeutelteil aus Futter nur bis zur jeweiligen Umbruchlinie des RV-Schlitzes laufen lassen - nicht umschlagen.

Das ist dann nur eine (1) dünne Stofflage extra.

 

Diese Art der Tasche - also untere Taschenbeutel mit dem angeschnittenem Flügel zur vorderen Mitte hin - bringt vorne einen leicht formstabilisierenden Bäuchlein-in-Form-halte-Effekt.

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Zum Thema Tasche und Reißverschluß - hast Du die beiden Taschenteile komplett aus Jeans zugeschnitten? Ich kenne das eigentlich auch von den Kaufjeans so, dass nur der Teil der außen sichtbar ist plus ein kleiner Streifen, damit nix blitzt, aus Jeans geschnitten wird - und der Rest aus deutlich dünnerem Stoff - dann sollte das mit dem RV eigentlich kein Problem sein.

 

Sabine

Hi Sabine, das sieht man schlecht, da alles so weiß-in-weiß ist :D

 

Nö, wie Du geschrieben hast, sind die Hüfttaschen nur teilweise aus Jeans. Der Teil, der nicht zu sehen ist, ist aus weißem Jersey.

 

Der ist wohl viel weicher, aber leider auch nicht deutlich dünner als der Jeansstoff.

 

lg Trizi

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Hattest du eine Probehose genäht? Es hört sich bei deinem Bericht nicht so an. Auch nicht zusammen gesteckt oder geheftet und dann mal anprobiert? Woher weiß du dann das dir die Hose nachher passt?

Es wäre doch schade um die viele Arbeit und den Stoff.

 

Du wirst schon wissen was du machst, hat eben nicht jeder so eine Schnittermuster untaugliche Figur wie ich.;)

 

Ich werde weiter zusehen, vielleicht ist das Schnittmuster auch was für mich. Auch wenn ich da so einiges ändern müsste.

 

Nö, Probehose hatte ich nicht genäht (da bin ich zu faul zu :o )

Aber die äußere Seitennaht hatte ich erst geheftet und anprobiert. Saß recht eng, v.a. an den Beinen. Aber ich wollte sie ja skinny ...

Habe trotzdem auf einen Teil der NZ verzichtet und so ca. 2 cm an Gesamtumfang rausgeholt. 1 cm pro Bein.

 

Hüfte passt, Taille konnte ich noch nicht so richtig probieren, lt. dem Bundteil müßte die auch passen.

 

lg Trizi

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So mache ich das auch immer; hab ich mir auch von Kaufhosen abgeschaut. Beide vordere Taschenteile werden aus Futterstoff zugeschnitten (es gibt speziell dünnen, dicht gewebten für Taschenfutter) und dann wird im Bereich, den man später sieht, ein Stück von dem Oberstoff (man könnte auch Kontraststoff verwenden; je nach Stil) aufgenäht; die innen liegenden Kanten von dem werden vorher versäubert und dann links auf rechts aufnähen. Die seitliche und obere Kante beide unversäubert; die werden ja später in der Seitennaht und beim Bund mitgefasst.

 

Aber das sind alles so Lernerfahrungen, die kommen mit der Zeit... :)

 

Was du bislang genäht hast, sieht jedenfalls super aus! :super:

Ja, das nächstemal bin ich nicht päpstlicher als der Papst und kauf' mir halt ein Stückchen Futterstoff zu. Wäre besser gewesen als der relativ dicke Jersey.

Wobei der schön weich ist.

 

lg Trizi

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Und das untere Taschenbeutelteil aus Futter nur bis zur jeweiligen Umbruchlinie des RV-Schlitzes laufen lassen - nicht umschlagen.

Das ist dann nur eine (1) dünne Stofflage extra.

 

Diese Art der Tasche - also untere Taschenbeutel mit dem angeschnittenem Flügel zur vorderen Mitte hin - bringt vorne einen leicht formstabilisierenden Bäuchlein-in-Form-halte-Effekt.

Ui, DAS muß ich mir für die nächste merken! Trage ich direkt in meine Cashmerette-Beschreibung ein und ändere das Taschen SM.

 

Daaaanke für den Tip!

 

lg Trizi

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Schneid ruhig erstmal komplett zu - und schneid , wenn die Taschen und der RV-Schlitz so weit sind, das Du genau siehst, wo was umklappt das zuviel ab.

(Ich vertu mich gerne mal mit rechts und links. Und grade diese dünnen Taschenfutterstoffe sehen beidseitig gleich aus.)

Fehlenden mm dranschneiden ist immer deutlich schwieriger, als überflüssige cm abschneiden, nech?;):hug:

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So, konnte die Hose jetzt beenden. Es ging doch nicht so schnell wie geplant - was aber an den schönen Wochenendwettern lag :)

 

eigentlich war ja nur noch der Bund, die Gürtelschlaufe und der Saum zu machen.

 

Der Bund verlief problemloser als gedacht ... deshalb hab ich vergessen, davon Bilder zu machen.

 

ABER die Gürtelschlaufen...

Normal angebracht, haben sie nicht gehalten - ich hab dann aus lauter Verzweiflung gepfuscht ... und ich laß das jetzt auch so!

Das hat mich echt Nerven gekostet:

Schlaufe2.png.f11358b02ea609b8bc6b343ba816fd62.png

 

Das nächste Waterloo war der Knopf.

Sosehr ich auch meine B330 liebe - aber ich finde, sie macht keine schönen Knopflöcher. Und leider ist diese eine Knopflochautomatik auch komplett unflexibel; d.h. ich kann außer der Länge nichts einstellen.

 

Nachdem ich ja ein paarmal bös auf die Schn... gefallen bin, hat mir einfach der Mut gefehlt, einen normalen Knopf zu setzen. Habe deshalb zu Snaply gegriffen ... und: es hält fantastisch!

 

knopf2.png.51494c3cfb1caee4c05ec2c2b05eff29.png

 

Der Saum war dann das nächste Problem. Der Hosenschnitt ist ja für Größe 168 cm gemacht - müßte perfekt passen. Aber die Beinlänge war dann doch zu kurz.

Das hab ich beim Probetragen nie gemerkt, weil ich da immer alles hochgekrembelt hatte (damit die Jeans im hundehaarverseuchten Zimmer nicht schmutzig wird :o )

Die Länge hat dann gerade für einen 0,5 cm Saum gereicht (Einmal mit der Ovi rum und das overgelockte eingeschlagen und mit Zwillingsnaht angenäht:

Saum.png.c395aae3d8754e577653250281c3bb9f.png

 

So, im nächsten Post gibt es die fertige Hose.

Schlaufe1.png.0d9a72b6408c30c16e90dedbd832b24b.png

knopf1.png.62b72222d567572dbef7469f2dee09fc.png

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Jetzt die Bilder und dann meine Anmerkungen

(Achtung, mußte mich im Spiegel von hinten fotografieren, das ging nicht so toll; deshalb sorry wegen der Qualität):

 

821584366_Hosehinten.jpg.9867d69b1886b771c7d81c29e5d0aee4.jpg

 

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1998707840_hosevorne2.jpg.046731fa68cd5d808168a396956e2bd7.jpg

 

Die Hose passt zu 80 % gut.

 

Aber man sieht von hinten, daß die Beine etwas zu eng sind. Ganz deutlich sieht man das an den Falten in der Kniekehle. Das ist total unschön.

Ein weiterer Punkt ist der im vorherigen Post erwähnte Saum. Die Beinlänge ist einfach zu kurz für mich! Dazu kommt dann wahrscheinlich noch, daß die Beine durch das zu Enge nicht ordentlich fallen können.

 

Ansonsten passt die Hose super. Wie maßgeschneidert :D an Po und Taille.

Bin echt zufrieden.

 

Fazit:

Das war nicht die letzte Jeans

 

 

Nochmals ganz vielen Dank an Bettina von naehtalente.

Ohne ihren sew along hätte ich mir das nie zugetraut.

lg Trizi

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Danke für deinen WIP.

Die 1. Jean ist dir sehr gut gelungen.

Wenn der Stoff an den Beinen durchs Tragen weiter wird, wird sie 1. bequemer und vielleicht ein wenig länger.

Bin neugierig, ob ein Plastikdruckknopf wirklich ausreicht. :rolleyes:

Wirst sehen, die 2. wird noch besser!

Ich bin ja auch faul und habe gelernt, dass ein Probemodell paradoxerweise gerade für Faule super ist. Man macht vieles nicht umsonst, und das Hauptmodell benötigt dann weniger Näh- und Probierschnritte. Außerdem fällt einiges an Trennerei weg. ;)

 

Bist du jetzt im *Jeansnähfieber*?

 

Liebe Grüße

Samba

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Ja, genau, Samba.

 

Am liebsten würde ich direkt wieder eine Nähen.

Dazu kommt, daß ich einen weiteren schönen Jeansstoff da hätte ...

 

Es juckt mir in den Fingern.

 

Aber ich hab' mich entschlossen, erst den angeschnittenen Stoff zu ende zu nähen. Sonst sammeln sich Reste (meist > 1m) an und ich hab dann wieder ein schlechtes Gewissen, wenn ich neuen Stoff kaufe.

 

lg Trizi

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Falls der Druckknopf nicht hält, kannst Du die Hosenhaken von Prym benutzen. Die kannst Du auch nachträglich noch verwenden, da sie auch nur jeweils ein Loch wie die Snaps benötigen.

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