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ju_wien

Burda 01/2019, Modell 105/106

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Bei der aus Rechtecken zusammengesetzten Jacke sind die "Ärmelbündchen" vermaßt angegeben, ausdrücklich incl. 1,5 cm Nahtzugaben. Bei Gr. 40 steht da 38 cm lang, 9 cm breit. Das Bündchen wird an den Schmalseiten zusammengenäht, dann zur Hälfte gefalte, gebügelt, zusammengefasst versäubert oder eingefasst und dann in das "Armloch" eingenäht. 38 minus 2 x 1,5 = 35 cm. Das Armloch ist, am Papierschnitt ausgemessen, 2 x 20,5 cm lang, also 41 cm Umfang (Gr. 40), 6 cm länger als das Bündchen. Von "gedehnt" annähen steht nichts in der Anleitung, außerdem ist Dehnen unmöglich, wenn man dem Tipp folgt, die Nahtzugaben mit Tresse einzufassen.

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Hmmm, merkwürdig.

Die Nahtzugabe von 1,5 cm an den Schmalseiten der "Ärmel" erscheint mir viel, würden nicht auch 0,5 ausreichen? Dann könnte man 2 cm gewinnen.

Und beim Einsetzen das Armloch mit Faden stabilisieren bzw. einhalten und den Ärmel leicht gedehnt einnähen.

Die Anleitung ist eher eine Anleitung zum Tüfteln als zum Nähen, oder? :D

Samba

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Klar reicht weniger Nahtzugabe, wenn der Stoff nicht extrem ausfranst oder Maschen laufen, aber es steht ausdrücklich 1,5 cm dort.

 

Ich habe die Bündchen ohnehin nicht sofort zugeschnitten, sondern zuerst alles rauskopiert und durchgelesen. Insofern habe ich kein Problem, war nur ein Hinweis für andere, die das Modell ev. auch nähen wollen. Und: solche Fehler bin ich von Burda eigentlich nicht gewöhnt, daher dachte ich zunächst, dass ich einen Denkfehler habe. (Von Burda habe ich bisher nur "Danke für Ihre Nachricht". Die müssen wahrscheinlich auch erst die zuständige Redakteurin erreichen.)

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Könnte es denn sein, dass die Nahtzugabe je für Schmalseite und Umfang insgesamt angegeben wurde. Schmalseite mit 0,75 cm zusammen nähen, umklappen und das Bündchen dann doppelt mit 0,75 cm NZ annähen.

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Für Nähte und Kanten 1,5 cm zugeben. Bei Teil a (= Ärmelbündchen, Anm.) sind die Zugaben in den Maßen enthalten.

An den Ärmelbündchen die Schmalseiten jeweils rechts auf rechts 1,5 cm breit aufeinandersteppen. Zugaben auseinanderbügeln. ...

 

Für 0,75 müsste man den Text schon recht heftig interpretieren. Und dann wären die Bündchen statt 6 cm halt 4,5 cm kürzer als das Armloch.

 

Nö, die haben den Schnitt geändert und den Text nicht angepasst oder WWI. Oder sie haben beim Stichwort "Bündchen" automatisch auf T-Shirt-Modus geschaltet ;-) Da wird das Halsbündchen je nach Elastizität des Materials um 5 bis 10% kürzer geschnitten als der Umfang des Ausschnitts lang ist und leicht gedehnt angenäht, damit das Bündchen sich nachher flach in die Kurve legt. (Würde rechnerisch in etwa hinkommen: 41 minus 5% = 38,95 cm, 41 minus 10% = 36,9 cm.) Aber bei diesem Modell gibt es weder Kurven, um die sich das Bündchen legen kann, noch soll sich das Material daneben bauschen, wie bei einem Ärmelbündchen oder dem Saumbündchen eines Blousons, also sollten "Ärmelbündchen" und Armloch schon etwa gleich lang sein.

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Der Schnitt ist doch für Strickstoffe gemacht. Das Bündchen muss sicher gedehnt angenäht werden, damit das Armloch nicht ausleiert.

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FTR, es geht um dieses Modell: Jacke 01/2019 #105 Schnittmuster | Mode zum Selbernähen im burda style Onlineshop.

Jacke 01/2019 #106 Schnittmuster | Mode zum Selbernähen im burda style Onlineshop. (105 und 106 unterscheiden sich nur durch die Länge)

 

Wenn man dem Tipp im Anleitungsheft folgt, sind alle Nahtzugaben mit Tresse eingefasst, auch das "Armloch", das ja nur ein gerader Schlitz in der Seitennaht ist.

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Antwort vom "Leserservice" ist da. Das Bündchen soll nicht mit Tresse eingefasst werden und es soll gedehnt an das (mit Tresse eingefasste) Armloch angenäht werden ("tut uns leid, dass wir das im Text falsch ausgedrückt haben").

 

Allerdings schreibt die Leserservice-Mitarbeiterin in dem E-Mail von Bündchenware und Rippenstrick - in der Anleitung wird "Strickstoff oder Jersey (feste Qualität)" empfohlen und der Strickstoff vom langen Modell ist jedenfalls glatt gestrickt (nicht gerippt), bei dem kurzen grauen Modell sieht man es auf dem Foto nicht wirklich, da der Stoff meliert ist.

 

Nebenbei bin ich eben draufgekommen, dass in dem Heft für etliche Stoffe als Bezugsquelle "katag" angegeben ist, diese aber hinten im Adressverzeichnis fehlt. Die "Katag" die ich im Web gefunden habe (hat sogar einen Wikipedia Eintrag Katag – Wikipedia) ist zwar ein Fashion-Dienstleister, aber Informationen über Bezugsquellen von Meterware habe ich auf der Website nicht gefunden. Für "Normalsterbliche" gibt es da nur Links zu Konfektionsmarken.

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Danke für den Thread, liebe Ju_wien.

Finde ich positiv, dass du so schnell eine Antwort bekommen hast.

 

Samba

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Ich bin ja gespannt, ob nächste Woche noch eine Antwort auf meinen Einwand, dass in der Anleitung weder Rippenstrick noch Bündchenware, sondern "Strickstoff oder Jersey (fest)" empfohlen werden, noch eine Antwort kommt und welche :)

 

Wenn man einen sehr weichen, schlabbrigen Strickstoff hat, kann es schon sein, dass sich der in Querrichtung gewaltig dehnt. Dann muss ich das Bündchen eben kürzen (die Dame hat was erwähnt, dass mit 6 cm das schönste Ergebnis erzielt wurde), aber ich sollte das extrem kurze Maß nicht als Angabe für alle anderen reinschreiben, die dann ein kleineres oder größeres Problem haben.

 

Jerseybündchen bei T-Shirts, Unterziehpullis etc, werden je nach Elastizität des Materials 5 bis 10 Prozent kürzer als der Umfang des einzufassenden Teils zugeschnitten. 15 Prozent habe ich in diesem Zusammenhang bislang noch nicht gesehen.

 

An alle, die das Modell auch nähen wollen: Man kann die "Ärmelbündchen" auch ganz weglassen und den Schlitz als Armloch tragen. Ich habe die Jacke schon den ganzen Tag in diesem halbfertigen Zustand an und es ist sogar im Nähkurs niemandem aufgefallen. Allerdings hat mein Jersey Fransen (so eine Kreuzung aus Flokati und Rasenteppich, aber sehr kuschelig *ggg*).

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Noch ein kleines Update: Von der Burda Redaktion ist nichts mehr gekommen.

 

Ich habe heute die "Bündchen" angesteppt (41 cm lang + NZg zugeschnitten). Mit den langen Ärmeln vom Rollkragenpulli darunter finde ich die fast zu eng (sie sind beim Tragen ja ca. in Höhe der Ellenbogen und verlaufen recht steil schräg über den Oberarm).

 

35 cm netto wären mir definitiv zu wenig, auch wenn ich sie vielleicht irgendwie gedehnt in den Armlochschlitz einnähen hätte können.

 

Je nachdem, welchen Stoff man hat, sieht das Modell auch ohne die Bündchen "komplett" aus und trägt sich fast angenehmer. Nur so als Tipp für Leute, die es vielleicht nähen wollen.

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Danke für den Tipp, Ju! Ich bin tatsächlich am Überlegen, ob ich einen gut abgelagerten Strickstoff für die Jacke ausprobieren soll :)

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