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Schwumbe

Welche Nadeln und Garn für meine Veritas

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Hallo an Alle,

 

ich bin zufällig zu einer alten Veritas 8016/33 gekommen. Bis jetzt sind meine Näherfahrungen eher gering.

 

Nun habe ich die alte Lady wieder zum Leben erweckt. In ferner Zukunft möchte ich ein paar Schonbezüge etwas einkürzen damit sie richtig passen. dazu möchte ich schon gern ein recht reißfestes Garn benutzen.

 

Könnt Ihr mir sagen, worauf ich achten soll, bzw welches Garn mit welcher Nadel harmoniert?

 

Ist sicher leicht von euch zu beantworten.

Danke schon mal.

 

Frank

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Ich weiß nicht, was deine Näma für ein Nadelsystem braucht.

Und aus welchem Material die Schonbezüge sind. Stoff? Dann kannst du als Garn 100er Allesnäher nehmen. Der ist aus Polyester und stabil genug für die allermeisten Sachen. (Du hängst den Stoff ja nicht an das Garn ;)) Und kannst ihn mit den allermeisten Nadeln vernähen, Universal- Jersey, Jeans... von 70 - 100. :ja:

 

Im andern Thread hast du ja Fotos, ich glaube, dafür kannst du die normalen üblichen Nämanadeln nehmen. Aber nimm Markennadeln, Schmetz oder Organ, denn da sind die Fertigungstoleranzen ok. Wir hatten hier vor Jahren mal jemand, die die mit Lupe fotografiert hat (Mikroskop auch), und das war erschreckend, wie rauh und schartig manche Nadeln waren :eek:

Edited by stoffmadame
andern thread gelesen, Fotos gesehen ;)

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Schwumbe,

ich meine, in Deinem anderen Thread wurden beiläufig die richtigen Nadeln erwähnt?

Es steht auch sicher in der BDA...;)

 

Für Stitzpolster nehme ich gerne 40er Garn, damit das auch hält, wenn sich mal jemand aufs Kissen plumpsen lässt.

 

Jeansgarn geht auch, das ist auf jeden Fall stabil genug.

 

und je dicker der Stoff ist, desto gröber sollte auch die Nadel sein, natürlich passend zur Garnstärke, sonst kann es auch mal passieren, daß die Maschine schlingt. Meist ein Zeichen, daß etwas nicht zusammenpasst.

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Wir hatten hier vor Jahren mal jemand, die die mit Lupe fotografiert hat (Mikroskop auch), und das war erschreckend, wie rauh und schartig manche Nadeln waren :eek:

 

Das war Abby. Ich hab den Thread mal rausgesucht:

 

Billignadeln unter der Lupe (wörtlich) - Hobbyschneiderin 24 - Forum

 

 

und je dicker der Stoff ist, desto gröber sollte auch die Nadel sein, natürlich passend zur Garnstärke, sonst kann es auch mal passieren, daß die Maschine schlingt. Meist ein Zeichen, daß etwas nicht zusammenpasst.

 

Das mit der Nadeldicke möchte ich so mal nicht stehen lassen. Du kannst auch dicke Stoffe mit einer 70er-Nadel nähen. Hier gilt das Prinzip: So dünn wie möglich - so dick wie nötig....

 

Alles eine Frage der Einstellung der Maschine und des Materials. Am besten vor jeden Projekt Probenähte auf dem geplanten Material machen...

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@ Dark Soul

 

OK, ich bin bei meiner Aussage von meinen Erfahrungen mit Nesselstoff Gammatur 300gr. ausgegangen.

 

Dünne Nadel und dickes Garn ging schon mal nicht.

Dünne Nadel bricht gerne, weil der Transport der Maschine nicht kräftig genug war und die Nadeln dann gerne verbogen.

 

Für mich war es einfacher, dicker Stoff=dicke Nadel.

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Dünne Nadel bricht gerne, weil der Transport der Maschine nicht kräftig genug war und die Nadeln dann gerne verbogen.

 

Autsch... wenn die Nadel den Stoff nicht verlassen hat, wenn der Transporteur den Stoff weiter transportiert nimmt man bitte keine dickere Nadel, sondern lässt die Maschine neu einstellen. Oder macht es selber, wenn man das kann.

Dann ist nämlich ganz grob was falsch im Timing.

 

Mit der Stärke des Transporteurs hat das aber gar nichts zu tun, bestenfalls wird der Stoff dann nicht transportiert, wenn der Transporteur zu schwach ist, aber trotzdem muß die Nadel draußen sein, bevor der Transporteur tätig wird.

 

Als Faustregel ist dicker Stoff - dickes Garn - dicke Nadel schon brauchbar, aber im Detail spielen mehr Faktoren eine Rolle. Wenn ein Stoff etwa sehr dicht gewebt ist, kann ein dünner Stoff eine dickere Nadel brauchen. Oder eine Microtexnadel mit extra spitzer Spitze ist die richtige Antwort, die dann dafür aber dünner sein kann.

 

Und die alten Regeln, wie dick das Garn für gute Haltbarkeit sein muß rühren noch aus Zeiten von Baumwollgarnen. Für moderne Polyester Core Spun Garne gelten die so nicht mehr, da kann auch ein dünnes Garn sehr stabile Nähte machen.

 

Faustregeln sind schon gut.... aber sie stimmen dann nicht in jedem Einzelfall.

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Ich weiß nicht, was deine Näma für ein Nadelsystem braucht.

Und aus welchem Material die Schonbezüge sind. Stoff? Dann kannst du als Garn 100er Allesnäher nehmen. Der ist aus Polyester und stabil genug für die allermeisten Sachen. (Du hängst den Stoff ja nicht an das Garn ;)) Und kannst ihn mit den allermeisten Nadeln vernähen, Universal- Jersey, Jeans... von 70 - 100. :ja:

 

Im andern Thread hast du ja Fotos, ich glaube, dafür kannst du die normalen üblichen Nämanadeln nehmen. Aber nimm Markennadeln, Schmetz oder Organ, denn da sind die Fertigungstoleranzen ok. Wir hatten hier vor Jahren mal jemand, die die mit Lupe fotografiert hat (Mikroskop auch), und das war erschreckend, wie rauh und schartig manche Nadeln waren :eek:

 

Dem möchte ich mich anschließen. Im übrigen werden bei der 8016/33 Nadeln nach Nadelsystem; 705 H verwendet - also die "normalen" Nähmaschinennadeln mit Flachkolben. Wobei zu klären bleibt, was mit "normal" gemeint ist?

 

Welche Nadel; "Universal", "Jeans", "Jersay", oder... oder.... musst Du anhand des zu vernähenden Materials entscheiden. Dazu habe ich mal, zu "unserem" Nähkurs beim Familienzentrum (RI), einen Nähnadel-Leitfaden gebastelt, den ich hier anhängen möchte:

Übersicht über Nähmaschinennadeln.pdf

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Autsch... wenn die Nadel den Stoff nicht verlassen hat, wenn der Transporteur den Stoff weiter transportiert nimmt man bitte keine dickere Nadel, sondern lässt die Maschine neu einstellen. Oder macht es selber, wenn man das kann.

Dann ist nämlich ganz grob was falsch im Timing.

 

Ich habe mich wohl etwas unvollständig ausgedrückt.

 

Meine Erfahrungen beruhen auf dem Nähen von mehreren Lagen Kaffeesack.

Da ist es schon mal passiert, daß ich vergessen habe, eine dicke Nadel einzusetzen. Der Transport ist dann ebenfalls schwach auf der Brust und das ganze stockt unter dem Füßchen.

 

Seit ich dicke Jeansnadeln und entspr. Garn verwende UND einen OTF geht es besser.

 

Ich kann ja den Füßchendruck leider an der W6 nicht einstellen.

 

Sind also ganz subjektive Beobachtungen. ;)

 

Letztendlich muß man bei jeder Maschine und Stoff ausprobieren, was am besten harmoniert.;)

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Posted (edited)

... hänge mich einfach dran :) Auch ich nähe mit Kaffeesäcken und komme insgesamt mit Jeansnadeln gut zurecht. Jetzt habe ich aus einem Konvolut richtig feste Gütermann Garne in der Stärke 30 erhalten - allerdings ist das Garn zu dick für das Nadelöhr. Wisst Ihr, welche Nadel ich verwenden/kaufen soll?

Edited by ickemixe

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Posted (edited)

Schau mal, ob Du irgendwo Sattlernadeln bekommst. Ich bin zu einem richtigen Schuhmachen gegangen und in Hamburg gibt es in der Stresemannstrasse einen Lederhandel, der sollte auch welche haben. (anrufen, kein Internetshop)

Edited by NadelEule

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Hallo,

Sattlernadeln sind doch eher fürs Handnähen, oder?

vor 3 Stunden schrieb ickemixe:

... hänge mich einfach dran :) Auch ich nähe mit Kaffeesäcken und komme insgesamt mit Jeansnadeln gut zurecht. Jetzt habe ich aus einem Konvolut richtig feste Gütermann Garne in der Stärke 30 erhalten - allerdings ist das Garn zu dick für das Nadelöhr. Wisst Ihr, welche Nadel ich verwenden/kaufen soll?

beim Maschinennähen mit 30er Garn komme ich am besten mit einer 120er Nadel zurecht, meist geht es auch mit einer 110er, dann habe ich aber schon mal Fadenreißer. 

Bei der 120er prüfen, ob das Stichloch in der Stichplatte groß genug ist und ob sie überhaupt in die Nadelaufnahme passt.

 

Gruß

Detlef

 

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vor 4 Stunden schrieb ickemixe:

Wisst Ihr, welche Nadel ich verwenden/kaufen soll?

 

Die dickste, die in deine Maschine noch passt.

 

Jeansnadeln gibt es meiner Erinnerung standardmäßig bis 110, das vertragen auch die meisten Haushaltsmaschinen. Bei allem was drüber ist vorsichtig testen, wie det auch nahelegt. Nicht nur, ob es durchs Stichloch passt, sondern auch erst mal einige Stiche durch Drehen am Handrat und genau hören und fühlen, ob das alles weich läuft oder seltsame Schleifgeräusch o.ä. auftreten. In dem Fall lieber nicht.

 

(Ich habe gerade mal geguckt, das dickste was ich da habe ist ein 35er Faden, mit dem brauchte ich noch nichts dicker als 100er Nadel. Hatte ich glaube ich auch schon mit der 90er Nadel verarbeitet. Faden ist allerdings von Alterfil, die sind tendentiell etwas glatter. Das hilft.

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vor 11 Stunden schrieb det:

Sattlernadeln sind doch eher fürs Handnähen, oder?

 

Nein, für eine Sattlermaschine...es gibt auch welche , die haben Flachkolbennadeln. Und von Prym gab es mal Sattlernadeln, die heißen heute Ledernadeln, glaub ich.

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Posted (edited)

@det @nowak @NadelEuleVielen Dank für die Infos und Tipps, dem gehe ich mal nach!

Irgendwie ist es schon verwirrend, dass die Zahlenangabe bei Garn- und Nadelstärke genau gegenläufig ist. :verwirrt:

 

Just heute habe ich zu dem Thema "Nadeln" einen interessanten Blogeintrag von Pattydoo gelesen:

Nähmaschinennadeln - Arten, Verwendung und Tipps

Den Nadelmerker finde ich überaus praktisch und habe ich mir direkt ausgedruckt.

 

Edited by ickemixe

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Nicht schlecht, die Übersicht.

 

Vergisst nur zu erwähnen, daß es Zwillingsnadeln in einer "Universal" und in einer Jersey/Stretch Variante gibt. Und man für gestrickte Stoffe wie Jerseys und Sweat besser die Jersey-Variante nimmt.

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Ja, ich habe auch noch eine Ergänzung zu der Übersicht: Dass man mit der Fingerspitze fühlen kann, ob die Nadel intakt ist. Das galt bei allen meinen Nämas, aber leider bei der empfindlichen elegante nicht. Die meckert schon , bzw. macht schon Fehlstiche, wenn sich die gebrauchte Nadel noch gut anfühlt. :classic_rolleyes: Unter der Lupe habe ich dann mal gesehen, dass sie Spitze von so einer Nadel auch schon abgenutzt war, und deshalb keine tollen Stiche mit der elegante machte. Aber ein fühlbares Häkchen hatte sie noch nicht.

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Ja, also wenn  man Unebenheiten mit den Fingern spüren kann, hätte die Nadel schon vor längerer Zeit gewechselt werden sollen... es sei denn, man näht nut irgendwelche sehr robusten Stoffe, wie Zeltplane.

 

Aber mir hat ein Nadelhersteller mal gesagt, dass in Asien weichere Stahllegierungen bei Nadeln beliebter sind, weil man die dann wieder gradeklopfen kann, wenn sie verbogen sind...

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Am 15.3.2019 um 19:27 schrieb ickemixe:

... hänge mich einfach dran :) Auch ich nähe mit Kaffeesäcken und komme insgesamt mit Jeansnadeln gut zurecht. Jetzt habe ich aus einem Konvolut richtig feste Gütermann Garne in der Stärke 30 erhalten - allerdings ist das Garn zu dick für das Nadelöhr. Wisst Ihr, welche Nadel ich verwenden/kaufen soll?

 

Nichts was dicker ist als 100 und wenn es nicht paßt, dann wechselst Du erst die Maschine und dann die Nadel und dann das Garn. ;)

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Aber jetzt habe ich doch so schönes, festes 30er-Garn, das ich gerne vernähen würde ;) Von einer Stickmaschine kann ich nicht die Nadeln nehmen? Da ist das Öhr größer. (Muss noch den Unterschied zwischen Overlock-, Stickmaschinen- und Nähmaschinennadeln herausfinden.)

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Du kannst eine Top-Stitch Nadel nehmen bzw. eine Metallicnadel. Da ist das Öhr größer. Das ist aber keine Garantie, daß das dann auch brauchbar näht. ;)

Versuch macht kluch!

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