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Wettbewerb Textilkunst für alle: Goldene Nadel

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Es gibt einen neuen Wettbewerb in Deutschland, der sich vor allem an Quilt- und Patchworkbegeisterte richtet.

 

Nicht nur etablierte oder studierte Textilkünstler dürfen ein Werk einreichen, sondern ganz ausdrücklich jeder, der vielleicht einfach mal wissen will, wie das eigene Werk von Fachleuten gesehen und von einem Publikum bewertet wird.

 

Einsendeschluss für Photos für die Vorauswahl ist der 31.01.2019.

 

Die genauen Bedingungen findet ihr bei der Ausschreibung Goldene Nadel.

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Also ich weiß nicht.....man näht einen Quilt, man fotografiert ihn, man schickt ihn, falls er ausgewählt wird ein und bezahlt dafür 25,00 €. Die Rücksendung bezahlt man ebenfalls mit 10,00 €. Außerdem stimmt man zu, dass der Quilt in Medien gezeigt werden kann. Vom Verkaufserlös der Hefte bekommt man keinen Anteil.

Rechnen wir mal: Max. 300 Einsendungen sind möglich = 300x25,00€= 7.500 €. Und dann muss man die Rücksendung auch noch mit 10,00 € bezahlen.

Irgendwie habe ich da das Gefühl, dass es hauptsächlich um den Verkauf der Zeitschriften geht, welche diesen Wettbewerb veranstalten.

Wofür sollte man 25,00 € Teilnahmegebühr bezahlen? Das Hinschickporto muss man wahrscheinlich auch noch selbst übernehmen?

Neeeeeee, klingt nicht nach wahrem Interesse, sondern eher nach Abzocke und Marketingstrategien.

Ich habe auch nirgendwo gelesen: "Wir würden uns über Ihre Zusendung freuen!"

War das jetzt zu kritisch? OK, ich stehe dazu.

Liebe Grüße

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Ich habe gerade spaßeshalber mal nachgeschaut, wie das andernorts gehandhabt wird. Bei der Quilt Expo in den USA muss man 10 Dollar Teilnahmegebühr bezahlen (da gibts allerdings auch Preisgelder für die Sieger); auch auf den Seiten der deutschen Patchworkgilde habe ich Teilnahmegebühren für diverse Wettbewerbe gefunden. Das scheint also üblich zu sein. Macht ja schließlich auch einen Haufen Arbeit, so ein Wettbewerb.

 

Und nicht nur aus eigener Erfahrung weiß ich, dass Menschen Dinge oft höher schätzen, und sich mehr anstrengen, wenn sie auch nur eine Kleinigkeit kosten als wenn sie umsonst sind. Solche psychologischen Effekte darf man auch nicht unterschätzen. Auch das Renommée einer Veröffentlichung dürfte für viele verlockend sein. (Wenn man beruflich in dem Feld tätig ist, kann man sowas ja wieder indirekt ummünzen in seine Preisgestaltung.)

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Ach, das geht ja noch, es werden Fotowettbewerbe ausgeschrieben, da zahlt man 100€ Teilnahmegebühr.

 

Insofern...

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Der Wettbewerb ist neu, daher kann man natürlich nicht sagen, wie das am Ende läuft, aber Teilnahmegebühren sind völlig normal bei ernsthaften Wettbewerben.

 

Abgesehen davon, daß man dadurch natürlich nur Teilnehmer bekommt, die ihre Werke ernst nehmen, und nicht jeden Mist in jede Linse halten, nach dem Motto "Masse machts und ich nähe eh jede Woche drei Quilts", kostet das schadfreie Handling wertvoller Exponate Geld und ggf. kann man mit Geld auch eine wirklich fachkundige Jury bezahlen, statt irgendwen zu nehmen, der nur für sich Publicity sucht.

 

Und in der Regel bekommt man als Teilnehmer auch eine differenzierte Jurywertung, so daß jeder hinterher weiß, wo er sich ggf. noch verbessern kann, wo er im Vergleich zu anderen steht.

 

(Ich habe bei so was auch nie mitgemacht, aber ich lese seit Jahren immer wieder Berichte, besonders aus dem amerikanischen Raum. Und das sind die Sachen, die ich daraus gelernt habe.)

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(da gibts allerdings auch Preisgelder für die Sieger); )

 

Die gibt's hier auch. Jedenfalls für die ersten 3 und dann noch einen Publikumspreis.

 

Aber eine Decke mit max 2m ist für mich halt trotzdem zu kurz und daher Verschwendung von Zeit, Stoff und Mühe, auch wenn es mir nicht an Ideen und Lust mangeln würde.

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Ich glaube, der Wettbewerb wendet sich tatsächlich nicht in erster Linien an Leute, die Patchwork zum Gebrauch machen.

 

Da es im Bereich Textilkunst in D meines Wissens nicht so wirklich viel gibt, finde ich so einen Wettbewerb trotzdem gut.

 

Gerade weil eben nicht "jeder" die Zielgruppe ist, sondern die wirklich diesbezüglich ambitionierten Leute.

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Noch ein Hinzufug: Die "Startgelder" werden zum Großteil für die Versicherung während des "Aufenthaltes des Quiltes" im Wettbewerbsort benötigt.:)

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Termin Verschiebung zu lesen auf Goldene Nadel

 

Der neue Einsendeschluss ist der 31.12.2019

Die Registrierung kann ab sofort erfolgen.

 

dieses Jahr gibt es dann nur einen Info Stand, die Ausstellung ist dann erstmals 2020

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Ich vermute mal, dass der Veranstalter auch eine Raummiete zahlen muss und solche Gebühren können mitunter recht happig sein.

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der Sohn eines lieben Freundes hat mit Zeichnen angefangen und hatte eine Ausstellung "in kleinem Rahmen" in einem Frankfurter Hotel.

 

Jetzt wurde er von einem renomiierten Kunsthändler aus Barcelona angeschrieben, dass er einige seiner Bilder evtl. in die Ausstellung nehmen würde.

Bedingung:

- Transport + Versicherung der Bilder auf eigene Kosten

- eigene Anfahrt, Anwesenheitspflicht (5 Tage) während der ausstellung (also Kosten für Unterbringung etc.)

- 1000 Euro (!!!) Miete Ausstellungsraum

- Aufteilung 70/30 bei jedem über die Ausstellung verkauften Bild.

 

Der Junge ist glücklicherweise intelligent genug, dankend abgelehnt zu haben.

Kam aber schon die nächste "Einladung" für eine Vernisage nach Österreich mit ungefähr gleichen Bedingungen.

 

lg Trizi

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Die Ausstellung zum Wettbewerb Goldene Nadel ist Teil der Nadelwelt in Karlsruhe. NADELWELT Karlsruhe - News

 

Und ja natürlich kostet die Messehalle Miete.

An den Kosten werden viele beteiligt: Aussteller, Händler, Sponsoren, Kurs Anbieter, Kurs Teilnehmer, die Besucher.

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Jetzt wurde er von einem renomiierten Kunsthändler aus Barcelona angeschrieben, dass er einige seiner Bilder evtl. in die Ausstellung nehmen würde.

Bedingung:

- Transport + Versicherung der Bilder auf eigene Kosten

- eigene Anfahrt, Anwesenheitspflicht (5 Tage) während der ausstellung (also Kosten für Unterbringung etc.)

- 1000 Euro (!!!) Miete Ausstellungsraum

- Aufteilung 70/30 bei jedem über die Ausstellung verkauften Bild.

 

Ich kenne die Gepflogenheiten auf dem Kunstmarkt nicht gut genug, um zu beurteilen, ob das üblich ist oder nicht... aber generell... Kunst ist für jemanden, der das professionell machen will (also Geld damit verdienen, seinen Lebensunterhalte damit bestreiten) auch ein Geschäft.

 

Und in jedes Geschäft muß ich investieren.

 

Da kommt es dann drauf an, was ich mir und meiner Kunst zutraue.

 

Gehe ich davon aus, daß ich mit einer Vernissage bei einem renommierten Händler (der mir eventuell recht punktgenau zahlungskräftige Kundschaft bringt, eine Meldung in einer relevanten Zeitschrift, eine Ausstellungsliste mit einem renommierten Namen,...) am Ende genug Kunden finde, daß ich meine Ausgaben rein bekomme oder dass ich mir damit einen Namen mache, der mir hilft, Aufträge für das nächste und übernächste Jahr zu bekommen '(an denen dann außer mir keiner finanziell beteiligt ist)... dann ist es wie jede Werbung eine gute Investition.

 

Traue ich das mir und meiner Kunst nicht zu (wo auch reinspielt, wie viele Bilder ich mir pro Jahr zutraue, wenn ich das Hauptberuflich mache sieht das anders aus, als wenn ich das nur nebenher zu einer Vollzeitberufstätigkeit mache) dann lasse ich es besser..

 

Künstler ist letztlich auch nur ein Selbständiger, der eben gucken muss, wie er für seine Ressourcen den besten Ertrag bekommt.

 

Mache ich das nur als Hobby, muß es nichts einbringen, dann muß ich auch nicht investieren.

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Ich weiß nicht, wie die Organisation grundsätzlich abläuft. Übernehmen dort Leute die Arbeit, die dafür bezahlt werden oder machen die das kostenfrei?

 

Ich kenne Ausstellungen nur auf Vereinsebene und da bekommen alle Beteiligten (z.B. die auf- und abbauen, die den ganzen Tag vor Ort sind, die die Anmeldungen bearbeiten und dafür sorgen dass Programmhefte in Druck gehen, die Urkunden ausdrucken, die die Richter betreuen und ihnen zuarbeiten, die sich darum kümmern das geeignete Räume gefunden und angemietet werden, die im Vorfeld organisieren und z.B. Pokale einkaufen, etc.) gar nichts. Das ist freiwillige, unbezahlte Vereinstätigkeit. Würden solche Leute für ihre Tätigkeit bezahlt, wären Vereinsveranstaltungen nicht finanzierbar bzw. die Anmeldegebühren wären um einiges höher (vielleicht zu hoch?).

 

Schon alleine 300 Quilts in Empfang zu nehmen, irgendwo zwischenzulagern, zum Ort zu transportieren, aufzuhängen, wieder abzunehmen, so zu packen, dass den Quilt nichts passiert und zurückzuschicken dürfte einiges an Arbeit sein.

 

Es gibt für die besten Quilts bis zu 500 € Preisgeld und für jeden Quilt eine Bewertung.

 

Wenn ich das mit einer Katzenausstellung vergleiche: Startgeld pro Katze und gemeldetem Wettbewerb ca. 15-20 € (+ meiner Unkosten wie Spritkosten, Kosten für Käfiggarnitur, meine Verpflegung, ggf. Hotelkosten). Alle Katzen bekommen von den Richtern eine Bewertung und nur die beste Katze bekommt eine Urkunde und einen Pokal und ggf. einen Sachpreis (z.B. Sack Katzenfutter).

 

Von daher finde ich jetzt 25 € als Anmeldegebühr mit der Aussicht auf max. 500 € Preisgeld, gar nicht so schlecht. ;)

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Zu den Investitionen:

 

Ein Bekannter macht jedes Jahr beim Fotowettbewerb der National Geographic mit.

 

Startgeld: 200€

Preisgeld: 5000€

 

Er ist jedes Jahr unter den ersten drei Gewinnern, seit Jahren.

 

Das hat sich für ihn ausgezahlt, mittlerweile testet er für Canon Objektive, die ganz guten, die ihm kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Und er wird auch auf seinen Reisen durch die Welt gesponsort.

 

Inzwischen ist er ein namenhafter Naturfotograf (was in der Sparte schon selten genug ist) und kann davon leben.

 

Geld zu investieren kann sich auch mal lohnen.

Ob der hier genannte Künstler nun 1000€ in eine Vernissage inverstieren will? Es könnte sein Leben ändern.

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Inzwischen ist er ein namenhafter Naturfotograf (was in der Sparte schon selten genug ist) und kann davon leben.

 

Nicht schlecht. :super:

 

Wobei ich denke, dass es viele Naturfotografen gibt, aber nur wenige davon leben können.

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Ja, das ist der Punkt "was traue ich mir und meiner Kunst zu".

 

Wenn man gut ist, kann sich die Investition wirklich lohnen. :-)

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Kurze Frage zum Ursprungsthema:

 

Ich würde den "Leuten" von der Goldenen Nadel gerne eine Frage bezüglich des Wettbewerbes stellen. Aber irgendwie bin ich zu blöd, zu blind oder beides: Ich finde keine Kontakt-E-Mail-Addi...

 

Hat jemand von Euch "bessere" Augen?

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Allysonn,

im Impressum steht E-Mail: info@nadel-welt.de

 

Zitat

Wir haben uns daher entschlossen, den Start des Wettbewerbs zu verschieben. Wir sind sicher, dass dies dem Niveau des Wettbewerbs zu Gute kommt und zu einem faireren Wettbewerb führt, da auch diejenigen teilnehmen können, die mehr Zeit zur Fertigstellung ihrer Arbeit benötigen.

Der neue Einsendeschluss ist der 31.12.2019
Die Registrierung kann ab sofort erfolgen.

 

Teilnahme ist also immer noch möglich!!!

 

liebe Grüße

Lehrling

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Posted (edited)

Vielen Dank für die Mail-Addi.

 

Was Du mir allerdings mit dem Zitat aussagen möchtest, erschließt sich mir nicht ganz. Bin wahrscheinlich schon zu müde...

 

 

Die Edit sagt mir gerade: Ich benötige NICHT die Addi der Nadelwelt sondern die der "Goldenen Nadel".

Edited by Allysonn
Hinzufug

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Ganz unten ist u.a. ein Feld "Kontakt"

ich würd's da mal mit versuchen.

 

(Ist eh der selbe Veranstalter. Also Nadelwelt und "Goldene Nadel")

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Allysonn,

das Zitat mit dem neuen Enddatum ist für alle gedacht, die aus dem ersten Beitrag  wegen der kurzen Frist des 31.1.2019 etwaige Teilnahme schon abgehakt hatten.

 

liebe Grüße

Lehrling

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Vielen lieben Dank, @SiRu

jetzt habe ichs gefunden! War doch blindblöd! :silly:

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