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Crowley

Hosenschnitt an Beinen weiter machen

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Ich habe schon mehrfach im Internet gesucht, aber noch nichts passendes zu meiner Frage gefunden und hoffe, dass ihr Tipps habt.

 

Wie macht man einen Hosenschnitt an den Beinen (insbesondere Oberschenkel) weiter?

 

Leider gehöre ich zu den Frauen, die unabhängig davon, welche Kleidergröße ich aktuell trage, bei Hosen immer Probleme hinsichtlich fehlenden Beinweite hat. Es betrifft im Prinzip den ganzen Beinbereich aber besonders die Oberschenkelpartie.

 

Aktuell wurde ich gerne bei einem Leggingsschnitt Mehrweite hinzufügen.

 

Das Bein einfach an den Seitennähten weiter zu machen, ist wahrscheinlich der falsche Weg. Hinzu kommt, dass ich die Mehrweite bereits direkt unter der Hüfte brauche (Stichwort: Reiterhosen). :(

 

Kennt ihr eine Anleitung, wo und wie bei Hosenbeinen Mehrweite zugegeben wird oder könnt ihr Tipps zur Durchführung geben?

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Nach welchen Grössenangaben wählst du denn die Schnitte aus?

 

Bei mir klappt es meist am besten, wenn ich den Schnitt nach der Hüftweite wähle (gemessen an meiner dicksten Stelle) und dann die Länge und die Taillenweite anpassen.

 

Wenn dein Bein tatsächlich nur "aussen dicker" ist als die Silhouette des Schnittes vorsieht, dann reicht es, aussen zuzugeben.

Meistens, würde ich sagen, müsste aber auch innen zugegeben werden, va um eine Hose "bewegungsfreundlicher" zu machen. Z.B wie hier gezeigt .

 

 

Was ist es denn für ein Leggingschnitt, einer mit oder ohne äussere Beinnaht?

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Burda hat da ein paar Tipps dazu allerdings für normale Hosen. Ob dass für Leggins auch so geht??

Hier im Forum wurde mal der link zur Burdaseite eingestellt, leider bin ich im Suchen nicht so gut.

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Ich wähle die Hosengröße entsprechend dem größten Hüft/Bauch/Po-Umfang. Bisher passte die entsprechende Taillengröße auch ganz gut dazu.

 

Die Wölbung an der Oberschenkelaußenseite ist nicht sehr ausgeprägt. Die größere Ausprägung ist eher an der Innenseite. Direkt unter dem Schritt scheuern meine Oberschenkel immer an einander. Hinzu kommt, dass meine Oberschenkel im Gesamtumfang nicht zur Hosengröße passen, die sich aus o.g. Größe ergibt.

 

Ich habe es noch nicht ausprobiert, aber ich schätze, dass ich mindestens 2-3 Größen mehr nehmen müsste, damit die Hose an den Oberschenkeln annähernd so sitzt, wie sie konzipiert ist. Dann ist sie oben rum natürlich viel zu weit.

 

Auch Kaufhosen, die am Bein lockerer sitzen, bekommen bei mir immer einen Skinnylook.

 

Um noch mal auf die Leggings zurück zu kommen. Mein Schnitt hat eine Seitennaht. Jedes Bein wird aus einen Vorder- und einen Hinterteil zusammengesetzt.

 

Obenrum sitzt sie gut mit leichter Tendenz zu zu weit. An den Beinen sehe ich hingegen deutlich, dass der Stoff gedehnt wird. Würde ich die Leggings 1-2 Größen größer zuschneiden, wäre sie im Bauch/Hüft/Po-Bereich und in der Taille viel zu weit.

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Wäre es nicht einfacher, sie oben enger zu machen?

 

Ich hatte mal das umgekehrte Problem bei meiner Mutter, ich mußte viel mehr Bauchweite einfügen. Da mußte ich das Schnittmuster in dem Bereich waagerecht aufschneiden und ordentlich aufspreizen. Müßte umgekehrt doch auch funktionieren, oder?

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Also bei Hosen, selbst so etwas einfachem wie einer Leggings, stehe ich änderungstechnisch völlig auf dem Schlauch. Ich habe so gar keine Vorstellung wo ich was wegnehmen oder hinzufügen sollte, so dass von der Hüfte zum Bein bzw. umgekehrt harmonische Übergänge entstehen.

 

Der Hüftbereich geht doch so unmittelbar in den Oberschenkelbereich über. Da ist doch irgendwie kein Übergangsbereich da. Das wäre doch so, als wenn man bei einem T-Shirt direkt unter der Taille ohne Übergangsstrecke um 2 oder 3 Größen erweitern müsste.

 

Daher denke ich, dass es eine Methode geben mussen, die ähnlich wie beim Ärmelaufspreizen (wenn man die Ärmel weiten will, ohne die Armkugel zu verändern) geben muss. Es haben doch nicht alle Frauen schlanke Bein. :(

 

Ich bin mir sicher, dass ich ähnliche Probleme auch bei anderen Hosen, die ich in nächster Zeit auch gerne angehen würde, haben werde.

 

Bei der Culotte, die ich genäht habe, spannt der Bereich oberer Oberschenkel (insbesonde im Bereich der Innenseite) auch etwas, obwohl die Hose sowohl oben wie im Bein echt weit ist. Da ich die Hose aus Jersey genäht habe, ist das nicht so schlimm, man sieht eben nur, dass die Hose da nicht locker fällt. Würde ich aber Webware nehme, sähe das schon anders aus.

 

Und der Murgs an der Sache ist, dass Abnehmen auch nichts an dem Problem löst. Die Proportionen bleiben bei mir erhalten. Auch als ich vor Jahren 36 getragen habe, haben die Hosen, wenn sie oben passten, am Bein gespannt.

 

Rumpelstilz Die Zeichnung, die du verlinkt hast, habe ich schon mal gesehen, aber ich verstehe sie nicht. Klar ist, dass die grünen Linien, die sind, die die Änderungen für mehr Oberschenkelfreiheit sind. Ich versehe aber nicht, wo das an der Hose ist. für mich sieht das so aus, dass man dann zwar mehr Platz für den Oberschenkel hat, aber auch eine Beule im Schritt. Oder verstehe ich das falsch? Räumliches Denken ist nicht meine Stärke.

Edited by Crowley

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Rumpelstilz Die Zeichnung, die du verlinkt hast, habe ich schon mal gesehen, aber ich verstehe sie nicht. Klar ist, dass die grünen Linien, die sind, die die Änderungen für mehr Oberschenkelfreiheit sind. Ich versehe aber nicht, wo das an der Hose ist. für mich sieht das so aus, dass man dann zwar mehr Platz für den Oberschenkel hat, aber auch eine Beule im Schritt. Oder verstehe ich das falsch? Räumliches Denken ist nicht meine Stärke.

 

Genau - die grünen Linien sind die für eine Oberschenkelerweiterung. Und zwar die grünen Linien, die ausserhalb des Schnittteiles laufen (die weiter innen sind für besonders dünne Oberschenkel).

 

Der "Spitz" (also die beiden Punkte ganz links und ganz rechts auf der Zeichnung), das ist bei der fertigen Hose der Punkt genau unter deinem Schritt.

 

Nein, eine Beule im Schritt ergibt das nicht.

 

Am einfachsten wäre es für dich, du probierst es einfach mal aus: Kauf dir einen billigen Jersey oder nimm ein altes Spannbettuch und lege deinen Schnitt auf. Dann zeichnest du dein Schnitteil so, wie mit den grünen Linien auf der von mir verlinkten Zeichnung gezeigt. Mach den Spitz um halb soviel "länger", wie du denkst, dass du mehr Platz brauchst (wenn du keine Ahnung hast, dann fang mal mit 1,5cm an.

 

Dann näh die Hose zusammen, ohne Versäubern und nix.

Dann kannst du mal reinschlüpfen und sehen, ob die Änderung in die Richtung geht, wie es für dich sinnvoll ist. Natürlich kann man einen billigen Jersey wohl nicht exakt mit dem "richtigen" Stoff vergleichen, aber du könntest sehen, ob die Änderung in die richtige Richtung geht.

 

Du kannst auch gerne Fotos einstellen, wenn du willst.

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Genau - die grünen Linien sind die für eine Oberschenkelerweiterung. Und zwar die grünen Linien, die ausserhalb des Schnittteiles laufen (die weiter innen sind für besonders dünne Oberschenkel).

 

Der "Spitz" (also die beiden Punkte ganz links und ganz rechts auf der Zeichnung), das ist bei der fertigen Hose der Punkt genau unter deinem Schritt.

 

 

Vielen Dank für die ausführliche Erklärung. Das kann ich ausprobieren.

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@ Rumpelstilz,

vielen Dank für den Link!

Die Zeichnung (oder eine ähnliche) habe ich auch schon öfter gesehen und stirnrunzelnd studiert und nichts kapiert. Aber heute ist der Groschen gefallen, warum auch immer :)

Steter Tropfen höhlt das Hirn...

Falls ich jemals noch mal versuchen sollte, eine Hose zu nähen, muss ich nun nicht mehr an meinen dicken Oberschenkeln verzweifeln.

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Steter Tropfen höhlt das Hirn...

 

Haha, das ist ja schön ausgedrückt! Geht mir auch manchmal so!

 

Meine Oberschenkel scheinen mit meinen Restkörper nicht viel zu tun zu haben. Die Anpassung für mehr OBerschenkel ist aber nicht so kompliziert.

Hat man auch noch mehr Hintern, als das Schnittmuster vorsieht, muss man ein wenig mehr probieren (weil man da erst mal Stoff wegschneiden und anderso wieder zugeben muss), aber auch das geht - und es lohnt sich vor allem!

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