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Nähbienchen18

Plotterfolie hält nicht auf Textilien

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Hallo ihr Lieben,

 

ich habe mir nun einen Plotter zugelegt, den Silhouette Portrait. Nun habe ich auch Flexfolie, damit ich Textilien verschönern kann. Ich habe ein Probestück von dem Jersey genommen und einen Testplott darauf gebügelt. Allerdings hält dies einfach nicht gut. Das Bild löst sich wieder.

 

Ich habe gelesen, dass viele Transferpressen verwenden. Ist das ist zwingend ein Muss wenn man Textilien bedrucken möchte? Welche Erfahrungen habt ihr da gemacht? Geht das durchaus ohne weiteres mit einem Bügeleisen? Mache ich da einfach nur etwas falsch?

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Geht mit dem Bügeleisen.

 

Was Du evtl. falsch machst? Keine Ahnung, ich habe bisher nicht neben Dir gestanden und gesehen, was Du wie machst um eine Fehlerdiagnose durchführen zu können.

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Ich könnte mir vorstellen, dass ich eine falsche Temperatur eingestellt habe. Wie hoch sollte diese denn sein, wenn man ein normales Bügeleisen verwendet? Ich habe Folienreste dazu bekommen und keine Anleitung oder ähnliches dabei.

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Auf der Seite von Happyfabric gibt es eine Anleitung für´s Bügeln von verschiedenen Folien. Hilft, egal von wo die Folie bezogen wurde.

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Auch mit dem Bügeleisen sollte eher gepresst als gebügelt werden. Ich tippe auf zu wenig Druck.

Man kann auch mit dem Bügeleisen brauchbare, haltbare ergebnisse erzielen. Aber der Druck muss eben da sein. Also am besten auf einer Holzplatte auf dem Boden pressen und das Körpergewicht mit einsetzen. Nicht auf dem Bügelbrett ein bisschen drücken. Das ist zu weich und reicht nicht aus.

 

Temperatur sollte natürlich auch stimmen und wird normalerweise vom Händler angegeben.

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ich habe die Erfahrung gemacht, dass es je nach Folie sehr unterschiedlich sein kann, wie lange, wie heiß und wie fest man bügeln muss.

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Klar vorab: Digitaltextildruck ist nicht mein Gebiet.

Transferpressen scheint man nicht zu benötigen; es gibt Tintenstrahler die direkt auf den Stoff drucken oder plotten. - Link zu Pressetext Schnelles Durchscrollen bis zur Tintentypen / Gewebesorten Kompatibilutätstabelle wahrscheinlich sinnvoll. -Sieht so aus als hafte nicht jede Tinte auf jedem Gewebe.

Veruch mal im Internet zu gucken was es für Deinen Plotter an Tinten gibt und was Du drinnen hast.

 

Ich hab keine Ahnung was Transferpressen im Vergleich zu Bügeleisen bringen. Wenn ich mir Heißfolienprägungen (Foil stamping) angucke, wage ich zu bezweifeln das man den dort üblichen Anpressdruck per Hand am Bügeleisen aufbringen könnte. Aber "Unendlich wird des Druckers Kraft, wenn er mit dem Hebel schafft"...

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Klar vorab: Digitaltextildruck ist nicht mein Gebiet.

Transferpressen scheint man nicht zu benötigen; es gibt Tintenstrahler die direkt auf den Stoff drucken oder plotten. [..]

Veruch mal im Internet zu gucken was es für Deinen Plotter an Tinten gibt und was Du drinnen hast.

[...]

 

Ich denke hier liegt ein (häufiges) Missverständnis vor.

Es geht um einen Schneideplotter, der Folie schneidet, die dann auf den Stoff gepresst wird.

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:entschuldigung:

... ein Muss wenn man Textilien bedrucken möchte?
Hat mich verwirrt.

 

Was ich an industriell verarbeiteten Aufbügelfolien kenne wird mit wahnsinnskraft aufgepresst, sei es jetzt Cellophanierung für druckbögen (das Zeug läuft durch eine Art Heißmangel) oder Heißfolienprägung die gerne mit umgebauten Buchdruckmaschinen verarbeitet wird, aber dann auch auf Leder und dergleichen recht gut hält.

 

Laß dir irgendwas einfallen wie du bei einem nächsten Versuch mehr Druck aufs Bügeleisen bekommst. - Hast Du vielleicht einen Bohrständer der sich zweckentfremden ließe?

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Ich vermute auch, dass der Jersey vorher nicht gewaschen wurde. Die Appretur verhindert, dass der Kleber der Folie sich mit dem Textil verbindet - einen ähnlichen Effekt hat Weichspüler. Den sollte man nämlich auch nicht verwenden, wenn nachher was draufgedruckt werden soll.

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Du brauchst zwar Druck um deine Folie auf zubügeln, aber auch der Untergrund ist wichtig. Der muß hart sein. Je weicher der Untergrund, desto schwierigier ist es.

Ich lege ein hartes, dickes Holzbrett unter das zu bebügelnde Stoffstück.

 

Hier habe ich Folie aufgebügelt, ganz banal mit einem Standardbügeleisen, ohne Dampf

AnanasshirtIMG_0068.jpg.cf12e0476bcddeb0556f54878d0ec23f.jpg

 

Wie Karin schon schreibt, jede Folie möchte ein wenig anders behandelt werden.

Dabei ist die Tabelle/ Übersicht bei Happyfabric eine Hilfe.

 

Man kann es sich auch Umständlich machen, wie Jochen S schreibt.

Halte ich für völlig überzogen und überflüssig.

 

Stabiles Bügelbrett, ein stabiles Holzbrett, Bügeleisen ohne Dampf und Dein Eigengewicht.... langt um gute Ergebnisse zu erzielen.

 

Aber..... ich habe herausgefunden, daß es verschiedene Folienhersteller gibt, deren Folie besser zu verarbeiten ist und welche die weniger gut funktioniert bzw sich trotz aller Sorgfalt schneller wieder löst. Auch bei zu lange gelagerte Folie kann das passieren.

Eigene Erfahrungen, die ich inzwischen beim Plottbügeln gesammelt habe.

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Danke für den Tipp. Ich habe es auf dem Bügelbrett gemacht und habe nur Reste an Folie, bei der keine Anleitung dabei war. Dann versuche ich das mal auf einem Brett. Vielen Dank!

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Ich vermute auch, dass der Jersey vorher nicht gewaschen wurde. Die Appretur verhindert, dass der Kleber der Folie sich mit dem Textil verbindet - einen ähnlichen Effekt hat Weichspüler. Den sollte man nämlich auch nicht verwenden, wenn nachher was draufgedruckt werden soll.

 

Nein, der Jersey war natürlich vorgewaschen. Das mache ich immer bevor ich zuschneide und nähe. Das kann es eher nicht sein. Ich hatte wohl zu weichen Untergrund und zu wenig Druck

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Hallo in die Gemeinde,

ein paar Worte möchte ich auch dazu sagen.

Plottfolie braucht Druck und Hitze und eine bestimmte Zeit. In der Regel reichen 160 - 165° bei ca 20 sec aus. Was den Druck angeht, den bekommt man eigentlich nur mit einer Transferpresse entsprechend grossflächig und gleichmäßig hoch hin. Hier ist eine Druckfläche von 30x30cm ganz sinnvoll. Denn nur so wird das komplette Motiv, welches auf das Textil aufgedruckt werden soll, gleichmäßig ohne Ansätze fest angedrückt. Das schafft man mit dem Bügeleisen eher weniger.....es sei denn, das Motiv ist kleiner als das Bügeleisen und verschwindet komplett darunter.

Die Trägerfolie des Plotts muss dann, je nach Hersteller, kalt oder noch warm von dem Druck abgezogen werden. Je nach Detailreiche oder Feinheiten im Motiv sollte man dann nochmal den gesamten Druck erneut anpressen.

Ich habe die Textilien nie vorgewaschen und es hat immer gehalten.

Woher ich das weiss? Ich habe so etwas fast 15 Jahre im Nebenerwerb gemacht und kein Kunde hätte mir die zusätzlichen Kosten für Waschen der Textilie bezahlt.

 

Und noch etwas ist mir bei manchen Fragen oder Threads aufgefallen.

Die Folie wird geplottet, also geschnitten, und dann auf das Textil aufgedruckt und nicht aufgeplottet...

Aber das nur als Hinweis am Rande....

 

 

LG Petra

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Hallochen

 

ich habe gerade nach langer Zeit wieder was geplottet und dann aufgebügelt -

 

Bild folgt

 

Ich nutze immer ein altes DDR Bügeleisen - ohne Dampflöcher ( gibt es auch neu zu kaufen )

 

festen Untergrund - oft eigentlich das Bügelbrett - aber das was etwas härter ist - wenn zu weich - gibt es falten im Motiv

 

dann mitteler Temperatur - und 20 Sekunden drücken - nicht bügeln sondern drücken

Bügeleisen immer weiter versetzen bs Motiv komplett gebügelt

 

je nach Folie kalt oder warm abziehen - wenn es irgendwo nicht hält beim abziehen- nachdrücken

 

ich lege Grundsätzlich über die Folie beim aufbügeln Backpapier

 

wenn ich die Trö ägerfolie abgezogen habe - wird nochal mit DRuck und Backpapier von Rechts gebügelt ( gedrückt) und dann von links auch noch mal

 

Stoffe sind meist vorgewaschen- gekaufte Sachen nicht ( machen die ja in der Druckerei auch nicht )

 

meine fertigen Sachen kommen in Waschmaschine und TRockner und bis auf ein paar Shirts von Kik - die oft gewaschen wurden - da Haussachen- hält hier alles super fest

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Ich nutze schon lange eine Elna Bügelpresse zum aufpressen von Plotterfolien aller Art.

Das Brett dieser Presse hat ein Schaumstoffpolster samt Bezug. Ist also eher weich. Das war noch nie ein Problem. Der Anpressdruck war bisher immer ausreichend und egal ob die Folien von Siser Hapoyfabric oder namenlos waren, ab gingen sie erst durch zu häufiges waschen:D

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