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Habe mir gestern zum ersten Mal fertiges Schrägband aus Baumwolle (?) gekauft. Gehe davon aus, dass Vorwaschen eher kontraproduktiv ist :D. Hab es vorhin mit dem Dampfbügeleisen behandelt.

 

Frage: ist das jetzt so gut wie das Waschen und in den Trockner schmeißen? Hab nämlich keine Lust auf einen zusammengezogenen Ausschnitt beim Shirt :mad:. Bin bekennender Vorwäscher. Und alles, was geht kommt in den Trockner :rolleyes:.

 

Merci für Antwort im Voraus!

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Ich versenke es einfach in der nötigen Länge in einem Gefäss mit heissem Wasser - ich glaube, sogar bis 90° sind möglich. So verliert sich die Falzung nicht und nach dem Trocknen kann man es ohne Probleme in gefalteter Form bügeln.

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Schrägband habe ich bisher weder vorgewaschen noch gedämpft - und ich habe nirgendwo Probleme mit einem zusammengezogenen Ausschnitt.

 

meine Vermutung. der Stoff wird vor der Produktion der Schrägbänder vorgeschrumpft....:confused:

 

liebe Grüße

Lehrling

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Ich finde eine wie auch immer geartete Vorbehandlung als unnötig.

Shirt = Jersey? Dann würde ich das eher unelastische Baumwollschrägband austauschen gegen einen Jerseystreifen.

LG Ulrike

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Den Tipp mit dem heißen Wasser kannte ich gar nicht. Nicht schlecht ;), Dod.

 

Lehrling, deine Erfahrung lässt es mich einfach mal versuchen :)! Würde auf jeden Fall Sinn machen, wenn die Bänder entsprechend vorbehandelt sind...

 

Und Ulrike: das Band hat mich einfach angesprungen, ich war quasi gezwungen, es sofort zu kaufen :D. Bisher habe ich nur 2 Shirts mit selbstgemachte Schrägband gemacht, da konnte ich den Stoff vorher waschen.

 

Danke euch, werde es jetzt einfach verwenden.

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Schrägband habe ich bisher weder vorgewaschen noch gedämpft - und ich habe nirgendwo Probleme mit einem zusammengezogenen Ausschnitt.

 

meine Vermutung. der Stoff wird vor der Produktion der Schrägbänder vorgeschrumpft....:confused:

 

liebe Grüße

Lehrling

 

Dem kann ich nur zustimmen. :super:

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Ich wäre nie auf die Idee gekommen, Schrägband auch nur nass zu machen. In der Schule haben wir auch was mit Schrägband genäht und das kam von Karte an die Schürze.

 

Ca. 25 Jahre später habe ich Band gekauft, um einen Poncho und eine Babyweste einzufassen. Die Weste war schon fertig, die fast 10m für den Ponco lagen als Rolle auf dem Tisch und ein Kind hat Apfelsaft umgestoßen, so dass diese durchweicht war. Ich habe die Rolle in Wasser gelegt ausgedrückt und das mehrmals wiederholt, das Band dann um ein Handtuch gerollt zum trocknen. Das war nicht mehr zu gebrauchen. Die Appretur war weg, es war verzogen, schrecklich

 

LG Rita

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Ich wäre nie auf die Idee gekommen, Schrägband auch nur nass zu machen.

Ich auch nicht.

Habe mir gestern zum ersten Mal fertiges Schrägband aus Baumwolle (?) gekauft.

Prinzipiell ist es aber schon interessant, woraus das Schrägband ist, denn es sollte ja materialmässig zum Projekt passen. Eigentlich steht die Zusammensetzung immer auf der Karte (bzw. bei abgepacktem Band auf der Verpackung)

Shirt = Jersey? Dann würde ich das eher unelastische Baumwollschrägband austauschen gegen einen Jerseystreifen.

Ich auch - unbedingt!

Grüsse, Lea

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Hm, aber eigentlich ist es ja Schrägband, damit es sich rund anpassen kann :confused:!?

 

Hab schon 2 Shirts mit selbstgemachtem Schrägband gemacht, das war bis auf meinen Fehler mit Einhalten kein Problem, allerdings war der Stoff schon weicher (weiß nicht, was für einer, so eine Art ganz feiner Kordstoff).

 

Klar ist Band aus Jersey anpassungsfähiger, da bin ich ganz bei euch. Aber meiner - übrigens nähtechnisch noch sehr bescheidenen- Infolage nach, müsste das auch mit anderen Materialien gehen. Geht ja sogar auf noch dünneren Stoffen. Wenn auch vielleicht nicht ganz so komfortabel :D.

 

Ich werde es einfach probieren. Das nächste Jahr ist für try and learn ausgelegt, da ich mittlerweile weiß, dass alle Theorie nix gegen die praktische Erfahrung ist. Dazu gehört dann auch Versemmeln oder feststellen, was der einfachere Weg gewesen wäre. Wobei mein Theorieteil heute was für meine Freundin gerettet hat, auf das ich sehr stolz bin, auch wenn es nur eine klitzekleine Kleinigkeit war.

 

Danke euch sehr für eure Meinung :hug:. Ich liebe die Theorie vor der Praxis :D.

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Hab schon 2 Shirts mit selbstgemachtem Schrägband gemacht, das war bis auf meinen Fehler mit Einhalten kein Problem, allerdings war der Stoff schon weicher (weiß nicht, was für einer, so eine Art ganz feiner Kordstoff).

Cord? :confused: Vielleicht sollten wir zuerst einmal klären, was Du unter "Shirt" verstehst. Es gibt zwar auch sogenannte "Blusenshirts" oder "Shirtblusen" - kragenlose, verschlusslose Blusen aus feinem Webstoff - aber für gewöhnlich würde man bei Shirts an Jersey denken.

Als Faustregel könnte man sagen: Schrägband an Webstoff, Jerseystreifen an Jersey.

Grüsse, Lea

Edited by lea

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Wobei Shirt ja erstmal nur Hemd heißt.

 

Aber Feinkord und Shirt in der üblichen Wortverwendung im Deutschen... passt nicht.

Zu Feinkord passt aber (notfalls, m.M.n.) Baumwollschrägband.

 

Zu Jersey, dem üblichen Shirtstoff, nur eine Jerseystreifen (nicht! schräg geschnitten) oder Falzgummi (das man auch schon mal als Elastik-Schrägband verkauft bekommt... ohne das da irgendwas schräg wäre. )

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Ich werde es einfach probieren.

Bügel das gefaltete (!) Band vor dem Annähen in ungefähr die Form, die es am Ausschnitt haben muss. Dann hast du die Außenkurve schon passend länger.

So wie bei Jersey (beim Annähen dehnen) funktioniert das nämlich nicht.

 

Und der Ausschnitt muss groß genug sein, dass du ohne Dehnung mit dem Kopf durchkommst. Die ist ja dann weg.

Edited by sikibo

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Guten Morgen :),

 

mit Shirt meinte ich durchaus das umgangssprachlich übliche Jerseyshirt. Ihr habt mich jetzt echt verunsichert ;). Da ich aber gestern bereits ein bis auf Saum und Versäuberung des Ausschnitts fertiges Probeshirt genäht habe, werde ich es daran einfach testen.

 

Um das Band täte es mir sehr leid, da ich es wie geschrieben sofort geliebt habe und es passend zu einem Jersey für ein Oberteil verwenden wollte...

 

Danke an dieser Stelle noch einmal für eure Erfahrungen. Sikibos Tipp mit dem Vorbügeln werde ich beherzigen.

 

Wenn ich Glück habe, verschwinden meine Männer gleich ins Schwimmbad und nach ein paar halbherzigen Eingriffen in Garten und Haushalt könnte ich mich dann ins Nähzimmer zurückziehen :D. Urlaub ist herrlich.

 

Euch einen guten Tag!

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Um das Band täte es mir sehr leid, da ich es wie geschrieben sofort geliebt habe und es passend zu einem Jersey für ein Oberteil verwenden wollte...

 

 

Also erstmal den Halsausschnitt messen, ob der Kopf da ohne Stoffdehnung durchpaßt.Wenn ja, dürfte es keine Probleme geben mit dem Schrägband.

 

viel Erfolg

Lehrling

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Und dann das Band anheften, dann siehst du schon, wie es aussieht.

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Danke Lehrling! Rübe passt durch :).

 

Sikibo: mit Heften meinst du in großen Stichen mal drannähen oder Reihen mit der Hand?

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Sikibo: mit Heften meinst du in großen Stichen mal drannähen oder Reihen mit der Hand?

Egal. Hauptsache, du kannst ohne viel Arbeit auftrennen, wenn es nicht gut aussieht. Per Hand hast du vielleicht mehr Kontrolle.

Der Jersey muss ja möglichst gleichmäßig ans Band. Vielleicht machst du, wie bei der Verarbeitung mit elastischem Bündchen, Viertel- oder Achtelmarkierungen und Band und Shirt.

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Ich frage mich, was das denn für ein BW-Schrägband ist....wenn man sich darin sofort verlieben kann. Ich kenne nur zwei Sorten, einfarbige dünne, die höchstens an Dekoteile wie Tischläufer und Topflappen kommen und nach dem Waschen ordentlich gebügelt werden möchten...und welche von Westfalenstoffe mit wunderschönen Karos oder Streifen. Keine der beiden Sorten kann ich mir aber an einem Jerseyshirt vorstellen....ich bin gespannt auf ein Foto....denn nichts wäre doch schöner, als wenn man passende Streifen nicht mehr alleine schneiden muß. Meist fehlt mir hier immer ein genügend großes Stück Stoff-....und ich suche nach Alternativen:hug:

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Oh Mann, das war ne Geburt. Und gut geworden ist es auch nicht. Trotz passendem Nähfuss und Probenähen und dann auch langsam gelang es mir nicht, das Band schön knappkantig anzunähen. Das gelang mir mit meiner alten Maschine wesentlich besser. Hatte den NFD schon auf 22 von 100 runtergestellt und trotzdem kann man die kaum lenken :mad:. Generell glaube ich, dass der NFD viel zu fest ist genauso wie die Unterfadenspannung. Aber ich schweife ab.

 

Es ist mir gelungen:

 

- die erste Naht nicht 100%-ig zu treffen,

- entsprechende Probleme auch bei der zweiten Naht von der rechten Seite zu haben, teilweise sieht man „das Stoffgewusel“ von der Schicht darunter,

- die Schulterpartieen abstehend zu haben (wusste nicht, wie ich da etwas einhalten kann), entsprechend steht es dort etwas ab.

 

Fotos habe ich allen Tippgebern angehangen.

 

Grundsätzlich glaube ich schon, dass man auch normales Schrägband zum Einfassen eines Shirts aus Jersey benutzen kann. Aber ich hab es noch nicht so raus und ich fand das Band auch zu schmal. Es ist übrigens das, was ich so schön fand. Hatte direkt mehr gekauft :D.

 

Nochmal der Hinweis, dass es sich um ein Probeshirt handelt. Weder Stoff noch Farbkombi entsprechen meinem Geschmack :p..

 

Aber ich lern das noch :rolleyes:. Ihr braucht euch auch nicht zurückzuhalten: ich weiß, dass das ein gruseliges Ergebnis ist :roller:.

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Edited by Marieken
Fotos vergessen

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Wirklich ein wunderschönes Schrägband....ich würde es aber wieder abmachen und durch einen Jerseystreifen ersetzen. Jersey braucht auch nicht schräg genommen zu werden......Du kannst es zum Ring schließen, falten und auf der rechten Seite annähen ...dann umklappen und von rechts absteppen...

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Marieken,

ich hab es auch mühsam lernen müssen, aber: gebügelte Nähte lassen sich besser weiterverarbeiten. :hug:

 

Das Ergebnis ist nicht gruselig, aber steigerungsfähig ;) Schritt für Schritt :)

 

liebe Grüße

Lehrling

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Hallo Jadyn, ja es ist wirklich schön und sollte an einen dunkelroten Jersey :(.

 

Meinst du von LINKS annähen und dann von rechts absteppen oder verstehe ich gerade etwas nicht? Wäre auch nicht das erste Mal :D!

 

Danke dir!

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Hast Du das in einem Schritt oder in zwei Schritten angenäht? Ich würde das in zwei Schritten machen - normalerweise ist das SChrägband so gefaltet, dass eine Seite einen Tciekn breiter ist als die andere - die kommt dann nach innen. Dann im ersten Schritt eine Seite vom Schrägband komplett auffalten und das genau im Knick auf die Außenseite des Halsausschnittes nähen. Umfalten - gegebenenfalls von Hand heften - und dann genau im Nahtschatten die zweite Naht setzen - die sieht man dann idealerweise von außen gar nicht - und innen näht sie die andere Hälfte vom Schrägband fest.

 

Alternativ - das komplett gefaltete Schrägband um den Halsausschnitt legen - von Hand heften (geht in meinen Augen schneller und kontrollierter als Stecken - mit der Nähmaschine heften und dann doch wieder was trennen, weil es nicht 100% geworden ist). Und dann von der Außenseite durch alle Lagen nähen - dabei kann ein Schmalkantenfuß hilfreich sein für einen gleichmäßigen Abstand von der Kante. Und weil geheftet war - erwischt Du innen auch überall das Schrägband...

 

Sabine

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Marieken,

ich hab es auch mühsam lernen müssen, aber: gebügelte Nähte lassen sich besser weiterverarbeiten. :hug:

 

Das Ergebnis ist nicht gruselig, aber steigerungsfähig ;) Schritt für Schritt :)

 

liebe Grüße

Lehrling

 

Lehrling, du bist in etwas so zuckersüß wie Sissy mit ihrer neuen 38 :zahn:. Ich finds trotzdem gruselig, finde es aber immer begrüßenswert, wenn man Kritik „nett“ anbringt. Gebügelt hätte ich. nicht zuletzt wegen Sikibos Tipp. Merci!

 

Hast Du das in einem Schritt oder in zwei Schritten angenäht? Ich würde das in zwei Schritten machen - normalerweise ist das SChrägband so gefaltet, dass eine Seite einen Tciekn breiter ist als die andere - die kommt dann nach innen. Dann im ersten Schritt eine Seite vom Schrägband komplett auffalten und das genau im Knick auf die Außenseite des Halsausschnittes nähen. Umfalten - gegebenenfalls von Hand heften - und dann genau im Nahtschatten die zweite Naht setzen - die sieht man dann idealerweise von außen gar nicht - und innen näht sie die andere Hälfte vom Schrägband fest.

 

Alternativ - das komplett gefaltete Schrägband um den Halsausschnitt legen - von Hand heften (geht in meinen Augen schneller und kontrollierter als Stecken - mit der Nähmaschine heften und dann doch wieder was trennen, weil es nicht 100% geworden ist). Und dann von der Außenseite durch alle Lagen nähen - dabei kann ein Schmalkantenfuß hilfreich sein für einen gleichmäßigen Abstand von der Kante. Und weil geheftet war - erwischt Du innen auch überall das Schrägband...

 

Sabine

 

Danke Bineffm, habe es auch mit 2 Schritten gemacht. Erst von links und dann von rechts.

 

Auch hier wieder eine Verständnisfrage: die Seite, die nach rechts kommt, sollte doch ein wenig breiter sein, oder? Kann aber auch sein, dass ich hier gerade vor lauter Hitze einknicke im Kopf :rolleyes:.

 

Boah, was macht mich dieses Wetter alle. Ab spätestens 14 Uhr geht nix mehr. Mal sehen, wie das nächste Woche im Büro wird. Mir graut. Und nix anzuziehen :(.

 

Haltet tapfer durch!

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Ich bin sehr pingelig, deshalb mache ich es wie oben beschrieben. Ich nähe die schmalere Seite rechts auf rechts fest, klappe die längere nach innen und steppe von rechts im Nahtschatten, das verzeiht kleinere "Wellen". Und wenn es innen mal mehr mal weniger trifft, dann sieht das außen keiner.

 

Ich kann dir das aber nur an Webstoff zeigen.

Bunt ist die Oberseite, da sieht man keine Naht, ich habe oben links eine Nadel hingesteckt, da siehst du, dass da eine ist. Auf der Unterseite aus Jeans erkenns du, dass das nicht 100% gleich breit erfasst ist, aber von vorn sieht man das nicht, deshalb Schwamm drüber.

 

Versuch es doch mal so

LG Rita

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Edited by 3kids

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