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lea

Warum Handrad nicht rückwärts drehen?

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Leider finde ich kein besser passendes Unterforum.

In meiner langen "Nähkarriere" hat mir nie jemand gesagt, dass man an Nähmaschinen das Handrad nicht rückwärts drehen soll/darf; das habe ich erst im Forum immer mal wieder gelesen.

Gilt das evtl. nur für bestimmte Konstruktionen oder Greifer und was ist überhaupt der Grund für diese Empfehlung?

 

Ich gebe zu, ich mache das öfter, z.B. wenn ich versehentlich einen Stich zu weit genäht habe und die Nadel steckt noch im Stoff.

Grüsse, Lea

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(bearbeitet)

Hallo,

manchmal muss man sogar am Handrad rückwärts drehen, z.B. wenn eine Maschine mit Doppelumlaufgreifer einen Fadeneinschlag im Greifer hat. Dann ist in diesem Moment aber kein Nähgut mehr unter dem Nähfuß.

 

Während des Nähens sorgt ein flashc herum Drehen meist für Fadenriss, das passiert gerade bei den Maschinen mit Tretantrieb schon mal schnell.

 

Wenn es nur ein halber Stich (so lange die Nadel im Stoff steckt ist der Stich ja erst ca. halb fertig) mitten in der Naht ist, den man zurückdreht, hat man evtl. zu viel Oberfaden unterhalb des Nähguts.

 

Das bedingt ein unsauberes Stichbild und auch die Gefahr, das der Oberfaden reißt, weil er sich im Greifer verheddert - abhängig davon, wie weit die Stichbildung schon fortgeschritten ist, also ob und wie viel Oberfaden der Greifer schon mitgenommen hat.

 

Also, wenn man schon am Handrad rückwärts dreht, dann würde ich auch den Oberfaden an der Garnrolle entsprechend ein kleines Stück zurückziehen.

 

Gruß

Detlef

bearbeitet von det
Bandwurmsatz aufgesplittet

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Ja, habe ich auch so gelernt: Beim Rückwärtsdrehen KANN sich der Oberfaden am Greifer verheddern. Kann, aber muss nicht. Verschiedene Maschinen sind da unterschiedlich empfindlich. Geübte NäherInnen haben meist gut im Griff, was an ihrer Maschine geht und was zu Fadenknubbeln oder -rissen führt.

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sd15.gif

 

mal abgesehen davon, daß es maschinenkonstruktionen gibt, die nicht linksläufer sind, sondern rechtsläufer

(z.B. : alte brillengreifer aus Bielefeld)

 

empfehle ich (bitte nicht laut lachen) die Sendung mit der maus in der ARD :

 

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Süss! In dieser Form kann sogar ich Fernsehen ertragen...

Meine Frage finde ich da allerdings nicht beantwortet.

Grüsse, Lea

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Hallo

 

Beim Rückwärtsdrehen des Handrads kann (und kommt es in den meisten Fällen auch) zu Fadenverwirrungen beim Unterfaden kommen.

 

Beim Rückwärtsnähen mit dem dafür vorgesehenen Knopf / Schalter wird nur der Stoff rückwärts transportiert, der Unterfaden wird vom Oberfaden aber wie beim vorwärtsnähen umschlungen und hochgeholt.

 

Beim Rückwärtsdrehen mit dem Handrad läuft der Greifer jedoch auch rückwärts, fasst den Oberfaden damit nicht, der Oberfaden bleibt häufig an irgendwelchen Kanten und Winkeln hängen. Ergebnis: Fadensalat.

 

Eine halbe Umdrehung Rückwärts macht meist keine Probleme, zwei, drei, vier volle Umdrehungen nehmen die meisten Nähmaschinen jedoch übel.

 

Du kannst das bei deiner Nähmaschine auch einfach ausprobieren, dabei kann nichts kaputtgehen. Du musst höchstens die Fäden aus dem Kasten für die Unterspule wieder rauswinden.

 

Gruss

 

MrMurphy

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Danke, MrMurphy, das ist sehr interessant und hilfreich :D

 

Bei meiner ganz alten Victoriamaschine (ca von 1998) hatte ich das im 1. Jahr, dass bei Rückwärtsnähen immer Schwergang entstand, den ich nicht behoben bekam. Also hab ich die immer eingeschickt (die war damals von Plus), der Mechaniker hat es behoben und konnte es mir aber auch nicht erklären, woran das lag, oder wie ich das weg bekam, kann aber sein, dass er das mit dem nicht Rückwärtsdrehen gesagt hatte (ja, ich hatte ihn ans Telefon bekommen :cool::D). Dann hab ich mir die Pfaffmaschine gekauft und die Victoria hat es nie mehr gehabt :p. Aber ich hatte mir gemerkt, dass ich bei ihr auf keinen Fall das Handrad rückwärts drehen darf. Jetzt habe ich sie in der Schule, und da ist das gsd auch nicht passiert :cool:

Dank einer mutmachenden Beschreibung von Peterle hier, wie man mit Fadenresten umgeht (mutig das Handrad hin- und her drehen), wüsste ich aber, wie ich das jetzt weg bkäme, glaube ich! :D

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Wenn es nur ein halber Stich (so lange die Nadel im Stoff steckt ist der Stich ja erst ca. halb fertig) mitten in der Naht ist

 

Eine halbe Umdrehung Rückwärts macht meist keine Probleme

 

Danke, daran liegt es wohl, dass ich damit noch nie ein Problem hatte (zu welchem Zweck sollte man auch weiter rückwärts drehen?).

 

Ich hatte nur irgendwo was gelesen, das sich so anhörte, als schade das Rückwärtsdrehen der Maschine ganz fürchterlich.

Grüsse, Lea

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