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ju_wien

weißer Plastikstreifen in Kaufhose

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Als ich eben eine neu gekaufte Wanderhose kürzte, viel mir auf, dass in dem (seidig weichen) Etikett etwas steckte. Aufgeschnitten und das Ding auf dem Foto kam zum Vorschein. Es ist ca 4,5 cm lang, 1 cm breit und 1 mm dick. Auf dem Bildchen vermeine ich eine Hand zu erkennen, kann mich aber auch täuschen. Daneben steht das R im Kreis für registrierte Marke.

 

Hat jemand eine Idee, wozu das Teil gut ist? Google erkannte es nicht (Best guess for this image: oval).

Die Hose ist von "Kilimanjaro", das dürfte eine Hausmarke von Hervis sein, jedenfalls habe ich keinen Hersteller gefunden.

plastikteil.jpg.3268e66cf172e41f5aeae05a752045f4.jpg

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Sieht wie eine Diebstahlsicherung aus?

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Danke!

Auf die Idee bin ich inzwischen auch gekommen. Die Hand, die nach etwas greift, ist ja "durchgestrichen".

 

Bei den bisherigen Google-Ergebnissen mit ähnlichen Streifen stand dabei, dass man sie vor dem Waschen entfernen soll. Dieses war allerdings so gut versteckt, dass man es normalerweise wohl nicht entdeckt und es lässt sich auch nicht zerstörungsfrei entfernen. (Die Markenregistrierung zum "R" habe ich noch nicht gefunden.)

 

//ps: das ist der passende Wikipedia-Eintrag Warensicherungsetikett – Wikipedia. Jetzt muss ich meines wohl noch sezieren, um zu sehen, ob es innen auch Metallstreifen enthält ;-)

Edited by ju_wien

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das fiese ist, dass manche dieser Dinger an Geschäften wie real Laut geben!

 

LG Rita

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das fiese ist, dass manche dieser Dinger an Geschäften wie real Laut geben!

Kommt immer drauf an. - Ist mir bis jetzt erst einmal passiert als ich mit Universitätsbibliotheksbuch im Rucksack im Bastelladen war. Gewöhnliche Diebstahlschutzetiketten werden meines Wissens an der Kasse des sie einsetzenden Händlers elektromagnetisch / nachrichtentechnisch zerstört, damit Du Dich durch dessen Diebstahlsicherungssystem vom Acker machen kannst.

 

Ich hab noch ein anderes Mal einen Fehlalarm bei Penny ausgelöst, woran dieser lag ließ sich allerdings nicht herausfinden.

Ansonsten: Weg mit dem Kram, unnötiger Ballast und dem Tragekomfort möglicherweise auch nicht zuträglich.

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Ich hatte auch schon RFID Tags jahrelang in der Wäsche, weil sie mir nicht aufgefallen waren...

 

Die waren wohl in der Regel nach Kassenpassage deaktiviert. Nach der Wäsche dann vermutlich zusätzlich. :D

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Bei "meinem" ist wohl vorgesehen gewesen, dass man ihn dauerhaft bei sich trägt und auch mitwäscht, denn der war so in das (schlauchförmige) Etikett eingearbeitet, dass man entweder das Etikett zerstören oder die Seitennaht (samt Absteppung und Teilen der Tasche) auftrennen muss, um es zu entfernen.

 

Könnte man bei einer Wanderhose ja als Sicherheitsfeature "verkaufen", wenn man die Bergwacht mit geeigneten Suchgeräten ausstattet ;-) Aber dann würde es wohl in der Produktbeschreibung beworben.

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Gary Weber stand schon in der Kritik deswegen, weil sie die Tracking Funktion bei Kauf nicht deaktiviert hatten. So können eindeutige Kundenprofile erstellt werden. Es gibt sogar Etiketten, auf denen extra aufgedruckt ist, dass sie bitte nicht entfernt werden sollen.

Dass sie allerdings richtig in den Etiketten versteckt werden, ist mir neu. Hast Du das Teil mal aufgeschnitten? Guck doch mal nach, ob du da einen Draht in dem wellenförmigen Rand findest, die Antenne. :D

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Es könnte auch ein GPS-Sender sein. Meine Tante hat sich mal Schuhe gekauft und wollte Monate später verreisen. Bei der Kontrolle im Flughafen hat es ständig gepiept, obwohl sie schon alles aus den Taschen gepackt hat. Es war tatsächlich in den Schuhen etwas eingebaut. So kann der Hersteller genau sehen, wie oft und wie lange die Schuhe getragen wurden und wohin sie so überall liefen und reisten.

 

Liebe Grüße

Claudia

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Es könnte auch ein GPS-Sender sein. Meine Tante hat sich mal Schuhe gekauft und wollte Monate später verreisen. Bei der Kontrolle im Flughafen hat es ständig gepiept, obwohl sie schon alles aus den Taschen gepackt hat. Es war tatsächlich in den Schuhen etwas eingebaut. So kann der Hersteller genau sehen, wie oft und wie lange die Schuhe getragen wurden und wohin sie so überall liefen und reisten.

 

Liebe Grüße

Claudia

 

Äh, ein GPS-Sender wäre zu teuer, in jedem Sinne. Meinst du sowas wie die Teile, die Nike mal in seine Sportschuhe eingebaut hatte? Die funktionierten auch nur in Verbindung mit einer entsprechenden Smartwatch o.ä.; die können nicht von alleine funken, keine Angst.

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Dass sie allerdings richtig in den Etiketten versteckt werden, ist mir neu. Hast Du das Teil mal aufgeschnitten? Guck doch mal nach, ob du da einen Draht in dem wellenförmigen Rand findest, die Antenne. :D

 

Für die neugierigen Nasen hier im Forum habe ich glatt noch eine solche Hose gekauft :D

 

Fotos im Anhang: Das verschlossene (verschweißte?) Etikett, Etikett aufgeschnitten und seziertes Plastikteil. Die Rückseite greift sich wie dünner Karton an, innen drinnen befindet sich ein glänzender Metallfolienstreifen und jede Menge Klebstoff. (Greift sich an wie Mottenfallen.)

 

kilimanjaro-1.jpg.a444f302b7fabf4220a4a9f9bac07ed3.jpg

kilimanjaro-2.jpg.6649951a2e12c7db5d40f8f0371ab6c0.jpg

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Die Hose war die letzte ihrer Art und deshalb ziemlich günstig (20 Euro). Aber mein Wanderhosenbedarf ist bis auf weiteres gedeckt. Also keine weiteren Fotos von mir :)

 

Ansonsten habe ich eben bei einem Wanderrucksack von Deuter das "Wertsachenfach" zu dem jeder der hinter mir geht oder steht leicht dazu kann, bloß ich selbst nicht, soweit verlängert, dass eine gefaltete Wanderkarte reinpasst. Denn von außen zugängliche Wanderkarten halte ich nämlich für sinnvoller als von außen zugängliche Geldbörsen, Ausweise, Mobiltelefone und sonstige Wertsachen.

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Liebe Capricorna,

 

nee, nee. Nix mit Funkswatch :). Einfach ein paar gekaufte Schuhe. Meine Tante wußte von gar nix. Erst nach längerer Zeit stand dann die Reise an und am Flughafen mußte sie durch diese Sicherheitsschleuse und da hat es immer gepiept. Als sie die Schuhe ausgezogen hat, war alles in Ordnung. Nachdem die Schuhe dann mal kaputt waren, hat sie sie auseinandergenommen und eine Art Chip gefunden.

 

Liebe Grüße

Claudia

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Nachdem die Schuhe dann mal kaputt waren, hat sie sie auseinandergenommen und eine Art Chip gefunden.

Ein Chip o.ä. ist aber kein GPS-Sender. Wo sollte denn da die Energie herkommen?

Grüsse, Lea

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Es war tatsächlich in den Schuhen etwas eingebaut. So kann der Hersteller genau sehen, wie oft und wie lange die Schuhe getragen wurden und wohin sie so überall liefen und reisten.

 

Technisch ein bißchen abwegig (genau wie die Idee die Bergwacht mit Spürgeräten auszurüsten).

Passive RFID Tags an Sportschuhen machen Sinn; damit lässt sich die Zeitnahme bei Wettkämpfen wunderbar automatisieren. Bei manchen Läufen werden vom Veranstalter Tags zum in die Senkel schnüren ausgegeben.

Hier ist mal ein Artikel zum technischen Background

 

Ortung über GPS ist ein bißchen komplexer und braucht viel mehr Energie. FTR: GPS sind eigentlich nur ein paar "Leuchttürme" als geostationäre Satelliten die ein batteriebetriebener Empfänger auswerten kann um seine Position zu bestimmen. Als nächster Schritt wird ein anderes Netzwerk benötigt um irgendjemand diese Position wissen zu lassen. - APRS z.B. Die Technik dafür läßt sich in einem selbst fahrenden geklauten Auto noch irgendwie verstecken. Mit einem Motorrad, das höchstwahrscheinlich in einen Bus gehoben wird, wird es schon komplizierter und braucht einen dummen Dieb, der die Batterie nicht abklemmt. Das ganze personen unterzuschieben wird schwierig und sicher nicht lange funktionieren. - Guck mal wie schnell dein handy leer wird. - Ähnlich kompaktes GPS kann vielleicht 3x so lange laufen wird dafür aber richtig teuer.

 

Ich bin nicht sonderlich für Datenschutzthemen sensibilisiert. - So viel ich weiß wurde RFID in Läden genutzt, um Kundenbewegungen zu analysieren. Das mag betriebswirtschaftlich & verkaufspsychologisch ganz interessant sein.:confused: Am Ende meiner Einkäufe nervt mich die Schlange an der Kasse immer mehr als die Preisgabe tiefer Einblicke in meine Persönlichkeit und Psyche durch den Umstand das es mir zunächst schwer fällt meine Lieblingschips im Aldiregal zu orten und ich danach mitunter einen Moment verharre um innere Konflikte auszutragen.

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Hallo!

Wer Kundenkarten benutzt (und den Geschäften freiwillig erzählt wie viel Geld er für was wann ausgibt) muss vor RFID tags auch keine Angst haben. :)

RFID – Wikipedia

Hat durchaus seine Berechtigung und seinen Nutzen.

Ein RFID sendet aktiv gar nichts, hat ja auch keine Stromversorgung. Also kann auch nicht "schädlich" oder "ungesund" sein.

Liebe Grüße!

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Wer mal die Ortung bei seinem Smartphone oder dem Fitnesstracker anschaltet, der weiß, was das für einen Stromverbrauch bedeutet.

Bewegungsprofile über Tage, Wochen oder Monate wie hier unterstellt durch einen kleinen Chip im Schuh oder in der Kleidung? Das wäre nur möglich wenn man dem Kunden noch ganz unbemerkt eine Autobatterie unterjubelt. ;)

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Teilweise werden solche Etiketten angeblich auch schon benutzt, um bei gefragten Marken Fälschungen sicher zu identifizieren.

 

Aber senden... dazu bräuchte es viel Strom.

 

(Ich kenne jemanden, dar hat sich eine Kamera mit GPS gekauft, weil er es praktisch fand, wenn die Bilder dann automatisch zu verorten sind. Mit dem auf Phototour zu gehen war danach sehr lästig, weil er das GPS immer erst aktiviert hat, wenn er wirklich ein Bild machen wollte und man dann immer fünf Minuten dumm rum stand und aufs Signal wartete. Und an lassen... hätte zu viel Strom verbraucht... :rolleyes: )

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Hallo!

Efa rein theoretisch könnte man schon alle paar Meter einen Leser platzieren (was aber gar nicht auffallen würde wenn da dauernd die Schranken herumstehen wie bei den Eingängen von Kaufhäusern ;) ) und somit Bewegungsprofile der einzelnen Chips auslesen.

Trotzdem sind die in Kleidung eingenähten Chips ja nicht mit der Person die die Kleidung kauft verknüpft. Selbst wenn du eine Kundenkarte verwendest an der Kassa weiß ja niemand ob du das Kleidungsstück selber tragst oder weiterschenkst. :)

Somit selbst wenn wäre es nicht personenbezogen. :)

Liebe Grüße!

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