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Hallo!

Ich versuche mich seit Wochen an diesem Kostüm Entwurf eines Ballerina-Pokemons und scheitere kläglich am Oberteil. :falten: Alles läuft immer bestens bis die Ärmel rein Kommen, dann beginnt der Stoff zwischen Kragen und Ärmeln "aufzublubbern". Selbst nach mehreren Versuchen den überschüssigen Stoff zu entfernen verzieht es sich immer noch komisch, sogar inzwischen noch schlimmer. Inzwischen weiß ich gar nicht mehr so recht ob der Entwurf überhaupt auf die Art mit Ärmeln und Kragen umsetzbar ist. :confused:

Der Stoff den ich benutzt habe ist ein recht schwerer Satin, im schrägen Fadenlauf zugeschnitten.

 

Hat jemand einen Tipp oder Änderungsvorschlag für mich? Danke im Voraus!

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Hilfreich wären dann mal Photos, auf denen du deine Fehlversuche trägst.

 

Jetzt mal nur so ganz generell... Das ist gezeichnet. Zeichnen kann man man Dinge, die real so nicht funktionieren. (Das Problem kennen alle, die schon zu Zeiten genäht haben, als zu den Schnitten meist nur eine Modezeichnung kam und kein Photo... das gab auch gerne die eine oder andere Überraschung...)

 

Wenn du dich bewegst, werden die "Strecken" an deinem Körper mal länger, mal kürzer. Gerade das Schultergelenk braucht viel Platz, also auch viel Stoff. Wenn man etwa die Arme nach vorne zieht oder nach unten hängen lässt. Hebt man den Arm... ist der Stoff natürlich an der Stelle zu viel. Nimmt man so viel Stoff raus, daß es bei gehobenem Arm glatt liegt... kann man den Arm nicht mehr nach unten nehmen.

 

Bei Tanzkostümen und Sportkleidung arbeitet man daher mit speziellen hochelastischen (Jersey/Tricot)Stoffen. Da kann mit mit "Minusweite" arbeiten. (= Kleidungsstück ist kleiner als der Körper.) Und genau so viel Stoff nehmen, dass es am gehobenen Arm nicht zu viel ist, aber man trotzdem die Arme noch bewegen kann - so der Stoff elastisch genug ist.

 

Was man bei Tanzkostümen auch oft sieht (etwa bei Gardekostümen, die aus festeren Stoffen gearbeitet sind): der Ärmel ist nur oben in die Armkugel genäht, unter der Achsel bleibt es offen. Auch das hilft, die Arme bei "glattem" Stoff heben und senken zu können. Man kann es auch mit einem Zwickel (ggf. aus elastischem Stoff) unter dem Arm versuchen und dann oben entsprechend Stoff wegnehmen.

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In dem Kostüm soll nicht getanzt werden, es soll lediglich gut aussehen. Das ist nicht das erste Tutu das ich nähe, allerdings bin ich mir die klassischen Kostüme gewohnt. Normalerweise nehme ich dünnen Neopren oder Spandex. Ich dachte eben dass der Stehkragen nicht gut zustande käme mit etwas derart elastischem...

 

Auf der Puppe sieht es nicht so schlimm aus wie an mir selbst, allerdings sieht man auch hier wie es zu viel Weite hat.

 

Rechts ist mit Stäben verstärkt, links habe ich sie wieder rausgenommen.

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Ob du tanzen willst ist irrelevant. Aber du willst dich bewegen. :D

 

Und wenn du die Zeichnung genau ansiehst. dann erkennst du, daß die "Stoff"streifen vom Ärmel mit gehobenem Arm deutlich schmaler sind, als auf der anderen Seite.

 

Woran man dann erkennt, daß das nicht funktioniert. Weil... es wird nicht weniger Stoff, wenn du den Arm hebst. Das hast du ja auch schon rausgefunden.

 

Wie man mit so was umgeht, kann man sich eben bei den Tänzern abschauen.

 

Oder du machst einfach keine Posen, bei denen du den Arm hebst. :o

 

Was mir noch so einfällt... man könnte völlig mogeln. Du machst dir so eine Art Shrug, der nur aus den engen Ärmeln besteht (mit etwas Stoff, ggf. transparentes Tricot aus dem Sportbereich dazwischen, der die beiden Ärmel miteinander verbindet), trägst den unter dem Kostüm und machst das Tutu dann ärmellos. Mit engen Armausschnitten sollte das auch gehen. Dann muß sich die Schulter des Tutus nicht mitbewegen.

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...genau das, was nowak gesagt hat und zusätzlich:

Vielleicht hast Du auch an dieser Stelle bei der Schnitterstellung und/oder Zuschnitt / Zusammennähen nicht sauber gearbeitet?

Sind die Nahtlinien von benachbarten Teilen genau gleich lang (am Papierschnitt und am Stoff; bei Zuschnitt im schrägen FL muss man da besonders aufpassen)? Passen die Passzeichen aufeinander?

Grüsse, Lea

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Hab ich alles kontrolliert. Sah auch am Probeschnitt nicht so schlimm aus wie am Richtigen Modell. Das Gewelle an der Brust ist erst nach dem Versuch entstanden das Ganze zu korrigieren. Habs nur noch schlimmer gemacht :/

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Hallo RotesMau, sehr ambitioniertes Projekt! :klatschen:

 

Was ich ändern würde:

- kleinere Stichlänge

- die hellen Absteppnähte weglassen oder absteppen mit reduziertem Nähfußdruck

- Stehkragen besser stabilisieren

- Paspeln noch sauberer machen

- Damit die Schulter absteht, innen rund ums Armloch einen Tunnel nähen und ihn mit Polyesterwatte ausstopfen, eventuell zusätzlich mit dickeren Draht versteifen.

 

Vielleicht sind die Schrägzüge auch dem schräggenommenen, dickeren Stoff geschuldet. Er wird zwar durch die Schräge dehnbar, aber für deine Zwecke zu wenig.

 

Ärmel:

- im Schulter- und Oberarmbereich mit hautfarbenem elastischem Tüll arbeiten. Dann bekommst du die nötige Bewegungsfreiheit und die überstehende Schulter wird betont.

- Vielleicht den Tüllärmel oben mit einem Tunnel für einen Gummizug arbeiten.

Den Ärmel eventuell nocht vollständig einnähen, sondern nur punktuell befestigen, aber so, dass die Öffnungen unter der überstehenden Schulter des Rumpfteils verborgen sind.

 

- Unterärmel aus Stoff vom Rumpfteil, vielleicht auf Unterseite mit Längsstreifen aus gleichfarbigem Lycra, damit er möglichst eng ist und doch gut anzuziehen.

 

Wie machst du den Rock?

Mit supersteifem Ballett-Tüll und Drahtring?

 

Ich wünsche dir jedenfalls gutes Gelingen bei deinem interessanten Projekt.

Ciao

Samba

Edited by samba

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Ich kann zwar zum Problem nichts beitragen, möchte Dich aber Fragen ob Du die rechte an dem eingebundenen Foto hast.

 

Wenn nicht, lösche es bitte und setze einen Link... Das spart dem Forum viel Ärger...

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Ich finde den Stoff für dieses Projekt ungeeignet. Das müsste meiner Meinung nach aus leichtem Jersey oder Funktionsstoff genäht werden.

 

Der schwere Satin im schrägen Fadenlauf macht fiese Verzüge und die Nähte finde ich viel zu dick.

 

Wenn die Ärmel bei leichtem Stoff abstehen sollen kann man mit Draht oder anderen Verstärkungen arbeiten.

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