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MrMurphy

Faden zu Nähbeginn festhalten / spannen

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Hallo

 

Bei meiner Juki DX7 und deren Vorgängerin Brother Innov-is 10 Anniversary muss ich die Fäden bei Nähbeginn immer festhalten und leicht spannen damit keine Fadenschlaufen entstehen. Egal, welches Stichmuster ich verwende.

 

Bei anderen Nähmaschinen mit denen ich nähen konnte, zum Beispiel einer einfachen Pfaff smarter 140s oder einer Bernina, brauchte ich das nicht. Die Fäden sind von Beginn an stramm und ich habe beide Hände frei um den Stoff zu führen.

 

Grade wenn ich viele kurze Nähte nähen muss kostet das viel Zeit und nervt. Zumal bei der Juki DX7 bei Gebrauch des automatischen Fadenabschneiders der Oberfaden nach dem Abschneiden relativ kurz ist und gerne unter dem Nähfuss verschindet. Dann bin ich schneller ohne den automatischen Fadenabschneider.

 

Wie sind eure Erfahrungen in dieser Hinsicht? Ist das maschinenabhängig? Oder mache ich eventuell etwas falsch? Bei der Juki DX7 bringt eine Änderung der Fadenspannung nichts, außer dass die Naht beim Nähen entweder beim Ober- oder beim Unterfaden nicht mehr stimmt.

 

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Juki DX7: Links Ober- / Unternaht ohne den Faden bei Nähbeginn zu spannen, rechts Ober- / Unternaht mit Spannung bei Nähbeginn.

 

Gruss

 

MrMurphy

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ich halte nicht fest, achte aber darauf, dass der Oberfaden unter dem Fuß liegt - damit hält der für mich fest - funzt bei allen meinen Maschinen ....

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Ich halte immer fest. Bei den Berninas müsste ich zwar rein theoretisch nicht, aber mich stört der Fadenknubbel der dann manchmal entsteht.

 

Ich habe das so gelernt vor über 20 Jahren, und es ist mir in Fleisch und Blut übergegangen, von daher kann ich nicht behaupten, dass mich das Zeit und Nerven kostet...

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jeder Nähmaschinenschrauber erzählt mir, daß der Faden am besten nach links hinten festgehalten werden soll.

 

Das Fadengeknuppel entsteht bei meinen Maschinen dann, wenn ich vorher den Fadenabschneider benutzt habe und danach den Unterfaden nicht hochhole.

Und da ist es egal welches Fabrikat.

 

Rumgefummel an Deiner Fadenspannung ist dabei nicht zielführend.

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Ich habe es auch so gelernt und kann Anfangsfaden und Nähgut problemlos mit einer Hand halten.

 

Es reagieren nicht alle Nähmaschinen gleich, wenn man einmal darauf vergisst, aber eine Liste, welche zuverlässig Fadensalat produziert und welche nicht, könnte ich auf Anhieb nicht liefern.

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So sieht das aus, wenn meine Brüderchen meint den Rest am Anfang vernähen zu müssen :rolleyes: Egal, ob ich den Fadenvernäher benutzt habe oder nicht. Daher hole ich den Faden nach oben. Festhalten müsste ich ihn theoretisch dann nicht mehr.

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Ich muss auch meist festhalten, ich glaube bei der brother ACE war es nicht so nötig.

Aber dafür ist ja früher mal die Verwendung eines "Hundes" erfunden worden, dieser doppelte Stoffschnipsel, der vor (und nach?) jeder Naht übernäht wird, damit solche Knubbel da landen.

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Sowas habe ich nicht; ich halte manchmal fest, meist aber nicht.

 

Was ich aber immer mache: Ich hole den Unterfaden nach oben, bevor ich losnähe und den Stoff unter den Fuß lege und achte darauf, dass beide Fäden nach hinten ausgestreckt liegen. - Ich sage das, weil ich erst hier mitbekommen habe, dass manche den Unterfaden nicht hoch holen und dachte, es könnte vielleicht daran liegen...? :)

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Meine Juki Hzl 600 hat eigetnlich immer Geknuddel auf der Unterseite gemacht,wenn ich keinen Hund benutzt habe, besonders wenn ich vorher den automatischen Fadenabschneider genutzt habe. Das war aber eigentlich das einzige, was mich bei ihr gestört hat(bis zu ihrem Ausfall) . Die Verwendung des Huns ist halt beim Quilten manchmal nicht so toll. Miss Elli (Elna 760 pro) scheint es besser hinzukriegen.

Gruß von Karin

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Ich halte den / die Fäden auch immer fest, hab es so gelernt, es vermeidet das Gewurschtel zuverlässig.

 

Wenn ich Patchwork nähe, dann nähe ich das in Ketten

und ich versuche die Methode von Bonnie Hunter "Leader & Ender" anzuwenden.

D.h. ich nähe z.Bsp einen Block zusammen und hab die einzelteile für den nächsten schon in Reichweite

oder ich Teile das sinnvoll auf, es bleibt immer die letzte Naht/das vorherige Teil unter dem Nähfuss und es geht direkt weiter

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Ich muss bei der Bernina 780 auch festhalten.

Manchmal geht es ohne und manchmal gibt es Fadensalat, deshalb halte ich immer.

 

LG Andrea

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ich mach da keine Experimente, der Fadenanfang wird mit Hund genäht oder festgehalten, so viel Zeit und Kraft hab ich immer -

und ich nähe nur brave Teile, die ich am Nahtbeginn mit einer Hand bändigen kann ;)

 

liebe Grüße

Lehrling

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Ich glaube, das liegt wirklich am automatischen Fadenabschneider. Früher bei meiner Hus hatte ich keinen und musste auch keine Fäden festhalten. Bei meiner Juki DX5 habe ich diese Knubbel, wenn ich den Fadenabschneider nutze. Da ich zu faul bin, jedes Mal danach den Unterfaden nach oben zu holen, mache ich folgendes: Ich mache einen einzigen Stich und ziehe dann den Oberfaden stramm. Dann kann ich vorwärts/rückwärts nähen und es verknubbelt sich (meist) nichts mehr.

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Hallo

 

Das scheint also wirklich maschinenabhängig zu sein.

 

Ich habe die Juki auch in der Hoffnung gekauft etwas flinker nähen zu können.

 

Ich nähe hauptsächlich Taschen, Box Bags, Utensilos, Geldbörsen und ähnliches. Also Behälter aller Art, bei denen regelmäßig einige Ober- und / oder Unternähte sichtbar bleiben.

 

Dabei sind häufig sehr viele kurze Nähte mit Verriegelungen erforderlich.

 

Schlaufen und Gnubbel fallen sofort unangenehm ins Auge, selbst wenn der Faden die gleiche Farbe wie der Stoff hat, also eigentlich unsichtbar ist.

 

Dabei habe ich auch auf Grund von Test- und Erfahrungsberichten gehofft, dass die Juki DX7 sehr sauber näht. Ich habe die auch im Geschäft ausprobiert. Die Probenähte waren in Ordnung, haben aber leider mit der Realität wenig zu tun.

 

Insgesamt funktioniert das Steppen mit einigen kostengünstigen Nähmaschinen schneller und die Nähte sind sauberer. Das ist schon frustrierend.

 

Ich werde immer ganz neidisch wenn ich in Videos Beispiele mit alten Industriemaschinen sehe. Die nähen schnell und sauber. Sind aber leider kaum zu bekommen.

 

Schon mal danke für eure Erfahrungen.

 

Gruss

 

MrMurphy

Edited by MrMurphy

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...Also Behälter aller Art, bei denen regelmäßig einige Ober- und / oder Unternähte sichtbar bleiben.

 

Dabei sind häufig sehr viele kurze Nähte mit Verriegelungen erforderlich.

 

Schlaufen und Gnubbel fallen sofort unangenehm ins Auge, selbst wenn der Faden die gleiche Farbe wie der Stoff hat, also eigentlich unsichtbar ist. ...

 

Wenn Steppnähte außen sichtbar bleiben, vernähe ich nicht mit der Maschine, sondern lasse die Fäden etwas länger hängen, ziehe sie nach innen und verknote sie dort. Wenn die Naht auf beiden Seiten schön sein soll, versuche ich, die Fäden mit einer Nähnadel zwischen die Stofflagen zu bringen und dort so zu vernähen, dass man außen nichts sieht. Das ist zugegebenermaßen etwas aufwändig, aber für Absteppungen am Revers oder an Jackentaschen etc. tu ich mir den Aufwand gerne an.

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Hallo

 

Na ja. Kleidung oder Behälter nähen basieren zwar auf den gleichen Grundlagen, sind aber doch unterschiedliche Disziplinen (eine bessere Beschreibung fällt mir grade nicht ein).

 

Kleidung ist sehr individuell, es gibt viele lange Nähte und es sind in der Regel Einzelstücke. Behälter werden privat eher in kleinen Serien genäht ("Ist der schön, kannst du mir auch so einen nähen"). Das kommt bei Kleidung seltener vor, da dritten Bewunderern klar ist, dass dafür viel mehr Zeitaufwand erforderlich ist.

 

Bei Behältern gibt kurze, dafür aber viele Nähte. Das Vernähen der losen Fadenenden nähme im Verhältnis zum Kleidungsnähen viel mehr Zeit in Anspruch und ist mit den kurzen Fadenenden beim automatischen Fadenabschneiden überhaupt nicht möglich.

 

Deine Lösung ist qualitätsmäßig die sauberste, aber bei Behältern nur beim Anfertigen von speziellen Einzelstücken sinnvoll.

 

Danke für deinen Beitrag.

 

Gruss

 

MrMurphy

Edited by MrMurphy

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Dann solltest Du Dir überlegen einen Geradstichnäher zu kaufen. Hier gibt's einige Nutzer die einen haben. Preislich ok, kann nur diese eine Naht und wird von den meisten fürs taschennähen genutzt was ich so las. Modelle gibt es z.b. von janome die 1600P-DPX

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Hallo

 

Ja, das habe ich auch schon überlegt.

 

Die alten Industriemaschinen aus den Videos können auch "nur" Gradstiche. Und zwar sehr sauber, präzise und schnell. Der Faden muss zu Beginn nicht von Hand gespannt werden. Stoff unterlegen, losnähen, abschneiden, fertig.

 

Das würde ich auch von einer neuen Maschine erwarten.

 

Wird die Janome überhaupt in Deutschland angeboten? Ich finde nur Preise in Dollar.

 

Gruss

 

MrMurphy

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Ich mache einen einzigen Stich und ziehe dann den Oberfaden stramm. Dann kann ich vorwärts/rückwärts nähen und es verknubbelt sich (meist) nichts mehr.

 

Ja genau, der Oberfaden macht ja diesen Knubbel. Das hilft bei mir auch, den stramm zu halten. Ist halt so, aber frustriert mich auch nur mäßig. Hätte ich aber einen elektr. Fadenabschneider, dann wäre ich doch frustriert :cool:

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Hallo

 

Ja, das habe ich auch schon überlegt.

 

Die alten Industriemaschinen aus den Videos können auch "nur" Gradstiche. Und zwar sehr sauber, präzise und schnell. Der Faden muss zu Beginn nicht von Hand gespannt werden. Stoff unterlegen, losnähen, abschneiden, fertig.

 

Das würde ich auch von einer neuen Maschine erwarten.

 

Wird die Janome überhaupt in Deutschland angeboten? Ich finde nur Preise in Dollar.

 

Gruss

 

MrMurphy

Dann suchst du falsch, was auf der dt. Janomeseite steht gibt es auch in Dtl. Ich finde ohnr Anstrengung 4 dt. Händler

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Juki hat auch einen Geradstixhschnellnäher im Haushaltsbereich TL-2200

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Ich halte nicht fest, habe ich noch nie gemacht u. auch noch nie gebraucht.

Ich lege den Faden nach links unter den Nähfuß.

 

der Fadenanfang wird mit Hund genäht

 

Was bedeutet das "mit Hund"?

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Was bedeutet das "mit Hund"?

 

Da legt Du einfach nur ein gefaltetes Stoffstück vor das eigentliche Werkstück. Da fängst Du an zu nähen und nähst dann weiter. Das sorgt dafür, dass die Naht vom ersten Stich an schön ist. Am Ende der eigentlichen Naht setzt Du dann den Hund wieder an und beendest auf ihm die Naht. Der Hund bleibt dann bei vielen auch unter dem Maschine - das soll scheinbar zumindest bei älteren Maschinen besser sein.

 

Ich nutze das beim Patchwork, weil man da ja sowieso nicht vernäht und auch in Kette näht. Also Hund - Teil 1 - Teil 2- Teil 3 - Teil 4 - Hund.

 

Normal halte ich die Fäden (zumindest wenn ich dran denke) auch hoch bzw. sorge zumindest dafür, dass ich den Unterfaden hochgeholt habe.

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