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Beratungsgebühr in Ladengeschäften - was haltet ihr davon?

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Diese Reaktion des Händlers ist der Geiz ist Geil Mentalität geschuldet. Ich kenne auch solche Händler und kann sie verstehen, da sie nicht nur reparieren möchten sondern auch vom Verkauf der Produkte leben.

 

Unseren Rasenmährer hatte ich im Baumarkt gekauft. Irgendwann war etwas defekt und ich wollte es auch dort reparieren lassen. Der Baumarkt machte mir einen Kostenvoranschlag der so unattraktiv war, dass ich die Wahl hatte zwischen Neukauf oder nach jemanden zu suchen, der dies noch repariert. Habe dann über die Firmen-HP eine Reparaturwerkstatt gefunden, der mir dies für ein paar Euronen wieder in Ordnung brachte. Anhand der Modellreihe konnte er mir sagen, dass dieser Rasenmäher im Baumarkt gekauft wurde und nicht beim Händler um die Ecke.

 

Ich bin da auch hin und her gerissen. Einerseits bin ich dafür den örtlichen Einzelhandel zu unterstützen, andererseits sind diese Ladenbesitzer oft arrogant und selbstgerecht.

 

Ich möchte z.B. für Schatzi zu Weihnachten eine Uhr kaufen. Bei uns am Ort hat es ein Geschäft, wo ich prinzipiell gerne kaufen würde, ABER...dieser Laden hat ein Schild im Schaufenster auf dem steht, man solle gefälligst da reparieren lassen, wo man gekauft habe - keine Annahme von Schmuck- und Uhrreparaturen, wenn der Artikel woanders gekauft wurde. Das ärgert mich kolossal und deshalb gehe ich da nicht hin. Ich besitze nämlich durchaus Dinge, die ich geschenkt bekommen habe, die der Schenker aber natürlich nicht hier vor Ort gekauft hat. Der Ladenbesitzer ist nun auch noch 2. Vorsitzender des örtlichen Einzelhandelsverbandes, folglich stehe ich den ganzen Läden hier am Ort irgendwie eher skeptisch gegenüber (Ausnahme Buchhandel - die sind wirklich nett), ob zurecht :nix:

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Und zu Deiner Frage zur Küche - wenn ich mich entschieden habe für die Küche und das dann komplett ausrechnen lasse, kaufe ich die doch auch und muß dann sowieso keine Gebühr bezahlen?

LG Junipau

 

Wir haben für unsere Küche mehrere Angebote bei verschiedenen Händlern vor Ort eingeholt und es war zumindest bei uns nicht mit einer Viertelstunde getan. Entschieden hatten wir uns dann für den Händler mit dem für uns besten Angebot, war nicht das günstigste war, sondern in Relation zu dem was wir erhalten für uns gut war, inkl. der entsprechenden zusätzlichen Leistung wie Beratung, Lieferoptionen, ...

Jeder Küchenhändler hat auch oftmals ein anderes Sortiment, plant anders, ....

Je Gespräch haben wir da inkl. Planung um die 3-4 Stunden gesessen, bei drei verschiedenen Händlern. Küche ist nicht gleich Küche und vieles, gerade das preisliche kommt zum Schluss. Zu beachten sind dann ja noch Besonderheiten bei dem zur Verfügung stehenden Raum, wie man ihn am geschicktesten nutzt mit dem was die Küchenhersteller so anbieten. Preise vergleichen ob sich ein Kühlschrank mit der höchsten Energieklasse wirklich rechnet oder doch lieber eine geringere Energieeffizient in Relation zu den dann veranschlagten Energiekosten. Alles Querrechnungen, die da mit einspielen, vor allem, wenn man komplett neu kauft.

 

In vielen Punkte stimme ich auch seewespe zu, allerdings möchte ich auch noch das fehlende Personal mit der entsprechenden Qualifikation und auch Motivation in den Raum schmeißen. Wie schlecht Personal inzwischen geworden ist, merkt man immer wieder vor allem in der Gastronomie/Hotelerie, aber auch in vielen Einzelhandelsbereichen.

Das hat etwas mit Arbeitszeiten, aber auch mit Gehalt zu tun und war ich ganz wichtig finde, den Stellenwert der Tätigkeit in unserer Gesellschaft.

Jemand der sagt, er arbeitet als Kellner oder Putzfrau, wird leider meist schräg angesehen.

 

Ähnlich würde es aussehen, wenn viele Produktionsstätten sich wieder in Deutschland niederlassen würden. Woher soll das entsprechend qualifizierte Personal kommen?

Edited by CosimaZ

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es kommt immer drauf an.

 

Beratung ist nicht gleich Beratung. Es gibt Dienstleistungen, für die bezahle ich gerne Geld, für andere halt nicht.

Ich lasse mir beispielsweise grade Kontaktlinsen anpassen, wo ich die Anpassgebühr von 300-600 Euro so oder so bezahlen muss, egal ob ich die Linsen hinterher nehme oder nicht. Die machen dort ein erstes kostenfreies Beratungsgespräch wo kurz geschaut wird, ob es grundsätzlich Probleme gibt, die gegen die Linsen sprechen, danach wird es kostenpflichtig. Ich weiß, dass meine Augen schwierig sind und dass es gut sein kann dass ich am Ende ohne passende Linsen darstehe. Aber das ist mir lieber als ein Optiker, der die Anpassung im Linsenpreis mit drinnen hat und mir dann erklärt, dass die Linsen passen und sie mir dann verkauft (vor Jahren schon geschehen, war für die Augen nicht lustig). Und weil es durchaus aufwändig ist, die Linsen anzupassen und der gute Mann schon einige Stunden dafür aufgewendet hat, ist es auch völlig in Ordnung, dass er dafür Geld kriegt. Auch wenn ich am Ende ohne Produkt darstehe, denn er kann nichts dafür dass meine Augen so schwierig sind, ich aber trotzdem versuchen möchte, passende Linsen zu kriegen.

 

Der Beratung von Küchen stehe ich sehr kritisch gegenüber. Ich habe mir mal eine Küche rechnen lassen, und der Typ war unmöglich. Völlig fantasielos, in seinen eigenen Vorstellungen eingefahren. Ich wollte bestimmte Elektrogeräte. Bzw ich wollte bestimmte Features haben. Die er für überflüssig hielt und für zu teuer. Und er konnte gar nicht damit umgehen, dass ich den Backofen nicht hochgestellt haben wollten, sondern ganz klassisch unterm Kochfeld. Und das in Kombination mit einer in seinen Augen zu hohen Arbeitsfläche für mich (die gleiche Höhe die meine Mama hat, an der ich super arbeiten kann). Der hat mir da was zusammengezimmert, was total unpraktisch war, nur halb meinen Wünschen entsprach und wurde dann richtig pampig, als ich sagte dass das nicht meine Küche werden würde...

 

Normal versuche ich im Vorfeld eine preisliche Hausnummer rauszukriegen. Aber auch da zieren sich die Händler oft, aus Angst, dann darauf festgenagelt zu werden. Auf die Frage, ob wir hier von 50, 500 oder 5000 Euro reden, kommt dann meist eine Antwort, aber ich hatte es auch schon, dass ein Unternehmer partout nur ein konkretes Angebot erstellen wollte, und hinterher säuerlich war, weil es mir zu teuer war. Zu teuer nicht, weil ich den Preis zu hoch fand, sondern weil der Preis in einem Rahmen war, der zu dem Zeitpunkt einfach nicht machbar war für mich.

 

In meinem Lieblingsreitsportladen habe ich schon so einiges an Beratung in Anspruch genommen. Und auch da bin ich schon raus und habe entweder gar nichts gekauft oder halt doch online. Manchmal, weil der Laden es erst hätte bestellen müssen und ich online schneller war, manchmal, weil es online doch deutlich günstiger (20, 30 %) war. Ich habe aber schon soviel Geld in diesem Laden gelassen, dass ich in den Fällen kein schlechtes Gewissen habe. Und viele Dinge kaufe ich dort auch, obwohl ich weiß, dass sie teurer sind als anderswo. Aber da kann ich sie mir angucken und auch direkt mitnehmen...

 

Von daher finde ich, dass man diese Frage nicht einfach nur schwarz oder weiß sehen kann.

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Wie viele hier schon schrieben, kommt es doch ganz darauf an, um welche Produkte es geht.

 

Eine Küche kann man nicht mal eben so kaufen, da muss man sich ansehen und hören und fühlen, wie die Schränke und Schubladen schließen, wie ist die Verarbeitung, wie modular ist das (insbesondere falls man damit noch mal umziehen muss) usw...

 

Bei Nähmaschinen ist das ähnlich. Man kann mit einer Maschine zurecht kommen, die man sich online ordert, aber deutlich angenehmer ist es, wenn ich zu einem Händler gehen kann, der mir zeigt was er da hat, ich sehen kann, ob komme ich mit der Maschine zurecht usw. aber auch hier geht es dann los: Man hat eigentlich eine Kaufabsicht, hat sich vorinformiert , hat 3 oder 4 Marken/Modelle im Auge, aber der eine Händler hat nur 2 Marken. Lässt mich ausprobieren usw, aber auch wenn ich mit einem Gerät schonmal recht warm geworden bin möchte ich vielleicht doch noch Modell X von Marke Y sehen. Und verabschiede mich um zu einem anderen Händler zu gehen der dieses Gerät da hat. Würde der erste Händler nun eine Gebühr verlangen, fände ich das seltsam und hinterließe einen bitteren Beigeschmack... auch wenn ich es nachvollziehen kann.

Es besteht ja die Chance, dass ich zurück komme. Oder wieder komme, wenn ich ein andere oder weiteres Gerät brauche...

 

Hingegen auf die Beratung und Meinung einer Verkäuferin bei Kleidung kann ich gut und gerne verzichten. Ich kann selbst entscheiden ob mir etwas passt/ steht und bei diversen Dingen möchte ich nicht einfach irgendwas, sondern das Beste für mein Budget. Suche ich z.B. Daunenjacken, dann möchte ich die Auswahl haben . und was farbiges! Alle Geschäfte in meiner Gegend werden im Herbst ganz trist was die Auslagen angeht. dazu nur 1 oder 2 Marken... Ich möchte aber keine schwarze Winterjacke haben. Und Dank Google kann ich gezielt nach Daunenjacke + Lieblingsfarbe suchen! dann noch wasserdicht dazu und ich finde relativ sicher etwas passendes, kann das gemütlich auf dem Sofa, abends um 22 Uhr tun, und nicht mit stressiger Parkplatzsuche und zwischen irgendwelche Termine gequetscht.

 

Auch hier kann es passieren, dass ich mir 4 oder 5 Jacken kommen lasse und 3 oder 4 wieder zurück schicke. Das ist auch Risiko des Händlers und da gibt es auch noch keine Servicegebühr, im Gegenteil, Rücksendeschein liegt fast immer mit dabei!

 

Und dass onlinehändler keine Kosten haben, stimmt so auch nicht. Die müssen ihr Zeug auch irgendwo lagern. Statt es einfach hinzuhängen, damit der Kunde selber sieht was da ist, müssen sie ausführliche Produktbeschreibungen anfertigen (und nein, das bekommt man nicht direkt vom Hersteller in digitaler Form mitgeliefert), dann müssen Fotos bearbeitet und im Shopsystem hinterlegt werden, ganz zu schweigen davon, dass ein gutes Shopsystem auch eine Stange Geld kostet. Freunde von mir haben einen Sportkleidungsshop, daher habe ich oftmals mitbekommen, dass das auch nicht so leicht ist... Werbung ist online noch viel wichtiger als bei Läden die "gesehen" werden....

 

Bei uns steht als nächstes der Ersatz einer Stereoanlage an... dank Internet kann ich mich da umfassend informieren und muss nicht das nehmen, was der kleine Elektroladen im Ort anbietet. Ich sage nur MultiroomAnlagen... ;)

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... Ich möchte aber keine schwarze Winterjacke haben. Und Dank Google kann ich gezielt nach Daunenjacke + Lieblingsfarbe suchen!

 

da liegt meiner Meinung nach der Hund begraben. Früher gab es nur das was es eben in den Läden gab, auf andere Sachen hatte man keinen Zugriff und man hat sich halt unter den vorhandenen Dingen das ausgesucht was einem an besten gefiehl.

 

Heute ist die Auswahl endlos, kein Einzelhändler kann sich diese Mengen auf Lager legen. Der Verbraucher ist aber mittlerweile gewohnt alles was er möchte irgentwo im Netz zu bekommen.

 

Das ist der Tot des Einzelhandels und den wird auch eine Beratungsgebühr nicht aufhalten.

In Mainz gab es einen suuuuuuuuuuuuper Stoffladen, die hatte tolle Auswahl, exclusive Stoffe, Houte Couture Stoffe, alles vom feinsten. Früher ging man dahin, hat geschaut was es neues gibt und hat sich dann inspirieren lassen.

 

Heute kommen die Kundinnen und wollen Stofftyp sowieso in Farbe sowieso und genau dieses Muster. Das gab es natürlich sehr selten genau so, also sind die Kundinnen wieder abgedampft, haben im Netzt bestellt und der Laden ist mittlerweile pleite :(:(:(.

Die waren in der teuersten Lauflage in Mainz und hatten dementsprechend wenig Quadratmeter, die konnten sich da nicht die Stoffberge der Internethändler draussen auf der grünen Wiese an Lager legen.

 

Wir können hier noch so viel posten, tun und machen, der Zug ist abgefahren, wir werden uns an tote Innenstädte gewöhnen müssen.

Für alltägliche Dinge wie Lebensmittel und Mediamarkt wird es weiterhin die großen Malls draussen auf der grünen Wiese geben, für die großen Marken in den großen Städten evtl dann noch die Flagshipstores zu gucken und dann im Netz bestellen, der Rest geht gleich per Netz.

 

LG Helga

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Wir können hier noch so viel posten, tun und machen, der Zug ist abgefahren, wir werden uns an tote Innenstädte gewöhnen müssen.

Für alltägliche Dinge wie Lebensmittel und Mediamarkt wird es weiterhin die großen Malls draussen auf der grünen Wiese geben, für die großen Marken in den großen Städten evtl dann noch die Flagshipstores zu gucken und dann im Netz bestellen, der Rest geht gleich per Netz.

 

LG Helga

 

und wenn dann erst noch Bargeld abgeschafft ist, weil Kartenzahlung ja so bequem ist, dann diktiert uns der Handel - egal ob onlinehändler oder Marktketten - sofort welches Angebot noch zu unserem Kontostand paßt - damit ist die Auswahl wieder dahin! Schöne neue Welt!

 

liebe Grüße

Lehrling

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In Mainz gab es einen suuuuuuuuuuuuper Stoffladen, die hatte tolle Auswahl, exclusive Stoffe, Houte Couture Stoffe, alles vom feinsten. Früher ging man dahin, hat geschaut was es neues gibt und hat sich dann inspirieren lassen.

 

Heute kommen die Kundinnen und wollen Stofftyp sowieso in Farbe sowieso und genau dieses Muster. Das gab es natürlich sehr selten genau so, also sind die Kundinnen wieder abgedampft, haben im Netzt bestellt und der Laden ist mittlerweile pleite :(:(:(.

Die waren in der teuersten Lauflage in Mainz und hatten dementsprechend wenig Quadratmeter, die konnten sich da nicht die Stoffberge der Internethändler draussen auf der grünen Wiese an Lager legen.

 

Sag mal Helga, ist der Laden wirklich zu? Ich glaube, ich weiß, welchen Du meinst (in der Altstadt).

Mittlerweile wohne ich nicht mehr in Mainz und komme nur noch selten vorbei, aber wenn, gehe ich immer zu diesem Laden, weil er der absolut beste Stoffladen ist, den ich kenne. Das wäre ja wirklich eine Tragödie, wenn der zu wäre!

 

Viele Grüße,

Anke

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Sag mal Helga, ist der Laden wirklich zu? Ich glaube, ich weiß, welchen Du meinst (in der Altstadt).

Mittlerweile wohne ich nicht mehr in Mainz und komme nur noch selten vorbei, aber wenn, gehe ich immer zu diesem Laden, weil er der absolut beste Stoffladen ist, den ich kenne. Das wäre ja wirklich eine Tragödie, wenn der zu wäre!

 

Viele Grüße,

Anke

 

Ja Anke .... heul .... die sind leider pleite, die verramschen bis zum 31.12.17 ihre Reste (ist aber im wesentlichen nichts mehr brauchbares da) und dann sind die weg, es gibt auch keinen Nachfolger :-(.

 

Damit haben wir in Mainz und Wiesbaden keinen brauchbaren Stoffladen mehr. Ich habe mir zwar noch ordentlich Vorrat zugelegt, aber ewig hält das auch nicht

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Im Internet finde ich alle Produktinformationen, die ich haben möchte. Entweder direkt auf der Händlerseite oder einige Klicks weiter. Wenn ich mich etwas bemühe, kann ich auch aussagekräftige Rezensionen finden.

 

Noch nie habe ich im Laden den detailgrad an Informationen entdeckt. Warum werden die Kataloge nicht zugänglich gemacht? Informationstafeln, Broschüren, Interaktive Boards, QR-Codes fürs Handy... Technisch gibt es da keine Hindernisse. Stattdessen soll ich bitte einen Verkäufer ansprechen und bin auf sein Wissen und seine Unvoreingenommenheit angewiesen..

 

Der Einzelhandel macht sich selber kaputt, wenn die den Ausgleich des Informationsdefizits auch noch in Rechnung stellen wollen.

 

 

 

ABER:

 

Dienstleistungen müssen in Rechnung gestellt werden!

 

Wenn jemand meine Planung übernimmt, dann muss er bezahlt werden. Wenn aus der Planung ein individueller Plan hervorgeht, mit dem ich in jedem Geschäft einkaufen kann, dann ist das Beratung, und damit eine Dienstleistung.

 

Beim Beispiel Küchenbau:

Wäre der Küchenkatalog inklusive Elementpreise öffentlich zugänglich, dann würde ich meine Küche auch selber planen. Ist mir das zu aufwendig oder zu schwierig, kann ich das einen Küchenbauer übernehmen lassen. Dann bezahle ich auch für ihn. Geht es mir nur um das richtige Aufmaß, dann bezahle ich nur für das Aufmaß. usw.

 

Als mündiger Kunde möchte ich bitte die Möglichkeit haben, eine Dienstleistung in Anspruch nehmen zu können aber nicht zu müssen.

Wer das so nicht möchte, betreibt Akquise und muss mich mit seiner sogenannten Beratung erst für sich gewinnen. Akquise ist ein Invest des Unternehmers, auf keinen Fall des Käufers.

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Im Internet finde ich alle Produktinformationen, die ich haben möchte. Entweder direkt auf der Händlerseite oder einige Klicks weiter. Wenn ich mich etwas bemühe, kann ich auch aussagekräftige Rezensionen finden.

 

Noch nie habe ich im Laden den detailgrad an Informationen entdeckt. Warum werden die Kataloge nicht zugänglich gemacht? Informationstafeln, Broschüren, Interaktive Boards, QR-Codes fürs Handy... Technisch gibt es da keine Hindernisse. Stattdessen soll ich bitte einen Verkäufer ansprechen und bin auf sein Wissen und seine Unvoreingenommenheit angewiesen..

 

Der Einzelhandel macht sich selber kaputt, wenn die den Ausgleich des Informationsdefizits auch noch in Rechnung stellen wollen.

 

 

 

ABER:

 

Dienstleistungen müssen in Rechnung gestellt werden!

 

Wenn jemand meine Planung übernimmt, dann muss er bezahlt werden. Wenn aus der Planung ein individueller Plan hervorgeht, mit dem ich in jedem Geschäft einkaufen kann, dann ist das Beratung, und damit eine Dienstleistung.

 

Beim Beispiel Küchenbau:

Wäre der Küchenkatalog inklusive Elementpreise öffentlich zugänglich, dann würde ich meine Küche auch selber planen. Ist mir das zu aufwendig oder zu schwierig, kann ich das einen Küchenbauer übernehmen lassen. Dann bezahle ich auch für ihn. Geht es mir nur um das richtige Aufmaß, dann bezahle ich nur für das Aufmaß. usw.

 

Als mündiger Kunde möchte ich bitte die Möglichkeit haben, eine Dienstleistung in Anspruch nehmen zu können aber nicht zu müssen.

Wer das so nicht möchte, betreibt Akquise und muss mich mit seiner sogenannten Beratung erst für sich gewinnen. Akquise ist ein Invest des Unternehmers, auf keinen Fall des Käufers.

 

Ja das stimmt alles, wir können uns aber auch in USA anschauen wohin das führt, jeder nur noch für sich selbst alleine zuhause. Ich hatte eine zeitlich beruflich in Vincennes in Indiana zu tun. Keine Innenstadt mehr in unserem Sinne, nichts wo man sich treffen kann, man trifft sich auch nicht, alle gehen nach der Arbeit zu Ihrern Familien nach Hause und bleiben da, Kneipe gab es eine einzige, da haben sich immer die 5 Alternativen der Stadt getroffen, das war noch ganz lustig und der letzte Rest öffentlichen Lebens ausserhalb der Familie. Volkshochschulen, Vereine, gibt´s alles nicht, Hobby ist der Haushalt, der Grill und der Garten, Austausch mit anderen findet über das Internet oder WA statt. Samstag geht´s dann nach Evensville in die riesige Shopping Mall zum einkaufen, gemütlich ist es da auch nirgends, menschliche Ansprache gibt es da auch keine. Kein Land in dem ich dauerhaft leben wollte und der Egoismus der daraus entsteht, naja den sieht man ja am Wahlergebnis

Schade, aber hier wird es in einigen Jahren auch so sein :(

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Dienstleistungen müssen in Rechnung gestellt werden!

 

Wenn jemand meine Planung übernimmt, dann muss er bezahlt werden. Wenn aus der Planung ein individueller Plan hervorgeht, mit dem ich in jedem Geschäft einkaufen kann, dann ist das Beratung, und damit eine Dienstleistung.

 

Beim Beispiel Küchenbau:

Wäre der Küchenkatalog inklusive Elementpreise öffentlich zugänglich, dann würde ich meine Küche auch selber planen. Ist mir das zu aufwendig oder zu schwierig, kann ich das einen Küchenbauer übernehmen lassen. Dann bezahle ich auch für ihn. Geht es mir nur um das richtige Aufmaß, dann bezahle ich nur für das Aufmaß. usw.

 

Als mündiger Kunde möchte ich bitte die Möglichkeit haben, eine Dienstleistung in Anspruch nehmen zu können aber nicht zu müssen.

Wer das so nicht möchte, betreibt Akquise und muss mich mit seiner sogenannten Beratung erst für sich gewinnen. Akquise ist ein Invest des Unternehmers, auf keinen Fall des Käufers.

Nur, wo ziehst Du die Grenze? Wenn jemand in den Laden A geht, mit der Absicht, sich zwar beraten zu lassen, dann aber in dem Laden B zu kaufen, in dem er weiß, dass der Preis weit günstiger ist aber die Beratung nicht vorhanden bis schlecht, ist dann die Beratung im Laden A Dienstleistung oder Akquise? Küchenplanung ist Akquise, davon höre ich öfter ein Lied singen (hat sich beraten lassen und dann woanders gekauft, mit den Beratungsdaten...) - aber eigentlich ist das dem Aufwand nach für mich eher Dienstleistung. Da stecken nämlich viele, viele Stunden drin. Und einiges an Fachwissen.

Kneipe gab es eine einzige, da haben sich immer die 5 Alternativen der Stadt getroffen, das war noch ganz lustig und der letzte Rest öffentlichen Lebens ausserhalb der Familie. Volkshochschulen, Vereine, gibt´s alles nicht, Hobby ist der Haushalt, der Grill und der Garten, Austausch mit anderen findet über das Internet oder WA statt.

Seltsam. Vielleicht liegt es daran, dass ich woanders war, es ist auch schon eine ganze Zeit her. Aber damals traf man sich wenigstens noch im Sportverein oder ähnlichem und, im Südosten zumindest ganz wichtig, in der Kirche. Und die hatte ein relativ großes Freizeitangebot, das auch genutzt wurde. Und ehrlich, dort fühlte ich mich in der Firma als Familienmitglied integriert und akzeptiert; das ist in Deutschland ganz anders. Es gab jährliche Events extra für die Familien, Weihnachtsfeier sowieso, zu allfälligen Gelegenheiten wurden die Familien mit eingeladen. In Deutschland niente. In letzter Zeit durfte ich immerhin zu den Tagen der offenen Tür, es ist etwas besser geworden, aber die Firma ist auch inzwischen in Taiwanesischer Hand...

 

Ich hoffe mal, die Entwicklung bei uns verläuft etwas anders als Du sie vorhersiehst :)

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Nur, wo ziehst Du die Grenze? Wenn jemand in den Laden A geht, mit der Absicht, sich zwar beraten zu lassen, dann aber in dem Laden B zu kaufen, in dem er weiß, dass der Preis weit günstiger ist aber die Beratung nicht vorhanden bis schlecht, ist dann die Beratung im Laden A Dienstleistung oder Akquise? Küchenplanung ist Akquise, davon höre ich öfter ein Lied singen (hat sich beraten lassen und dann woanders gekauft, mit den Beratungsdaten...) - aber eigentlich ist das dem Aufwand nach für mich eher Dienstleistung. Da stecken nämlich viele, viele Stunden drin. Und einiges an Fachwissen.

Ich sagte bereits, dass wir da keine Grenze ziehen können, solange derzeit (!) ein Informationsdefizit im Einzelhandel besteht. Wenn der Küchenplaner mir den Katalog vorenthält, dann kann ich da auch nicht selber reingucken. Also muss der Küchenplaner in mich investieren und mir eine Küchen zusammenstellen. Das ist dann seine Akquise.

Wenn er mir die Option von vornherein aber in die eigenen Hände geben würde, dann könnte ich sagen "toller Katalog, mir gefällt das, das und das. Jetzt lassen Sie uns zusammen planen". DANN mach ich das mit Beratungsabsicht und ggf. Kaufabsicht. DANN würde ich auch für die Beratung zahlen, weil ICH die Beratung bestelle.

 

Ich würde dem Einzelhandel raten, ebenso transparant wie das Internet zu werden. Dann bieten sie mit der persönlichen Beratung eine zusätzliche Hilfe an, die das Internet nicht hat. Dann ist das entweder eine Dienstleistung oder ein Alleinstellungsmerkmal, je nach Unternehmsausrichtung.

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Und ehrlich, dort fühlte ich mich in der Firma als Familienmitglied integriert und akzeptiert; das ist in Deutschland ganz anders. Es gab jährliche Events extra für die Familien, Weihnachtsfeier sowieso, zu allfälligen Gelegenheiten wurden die Familien mit eingeladen. In Deutschland niente.

 

Wenn ich dich richtig verstehe, hast du den Eindruck, dass es diese Events in dt. Firmen nicht gibt, korrigier mich, wenn ich da falsch liege.

 

Nach meinem eigenen Erleben, gibt es dies aber auch in Deutschland, in kleinen, wie auch in großen Unternehmen. Teilweise mit oder ohne Einladung der Familienmitglieder. Auch organiseren vielen Unternehmen Familientage, so dass auch die Kinder, Ehepartner, ... mal hinter die Kulissen des Arbeitgebers des Vaters, Partner, .... blicken kann.

Es hängt vieles vom Unternehmen ansich ab und den Leuten die dort arbeiten.

 

Einige, die von Unternehmen meines Mannes aus in die USA versetzt werden, fühlen sich dort unwohl, weil sie die Amerikaner als Oberflächlich erleben und viele von Ihnen sind froh, wenn sie wieder nach D zurück können. Auch ausländische Geschäftspartner meines Mannes, die alle paar Jahre in andere Länder umziehen, erleben die USA nicht so wie du sie schilderts. Auch dort gibt es große Unterschiede.

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Ja Anke .... heul .... die sind leider pleite, die verramschen bis zum 31.12.17 ihre Reste (ist aber im wesentlichen nichts mehr brauchbares da) und dann sind die weg, es gibt auch keinen Nachfolger :-(.

 

Damit haben wir in Mainz und Wiesbaden keinen brauchbaren Stoffladen mehr. Ich habe mir zwar noch ordentlich Vorrat zugelegt, aber ewig hält das auch nicht

 

:eek: So ein Mist!

 

Das man damit pleite gehen kann, ist wirklich wirklich schade. Ich war da schon Kundin (als Teenager), als sie gerade eröffnet hatten.

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Wenn ich dich richtig verstehe, hast du den Eindruck, dass es diese Events in dt. Firmen nicht gibt, korrigier mich, wenn ich da falsch liege.

Nein. Dass es auch hier Firmen gibt, die solche Events veranstalten, ist mir klar. Dass es in US auch Firmen gibt, die es nicht tun, ebenso.

 

Hier beschreibe ich meine Erfahrungen mit einer global agierenden Firma und den Unterschieden der deutschen und der amerikanischen Dependance, wie ich sie erlebt habe. Als Gegensatz zu der Aussage, dass es kein privates Leben gäbe. Dass viel von den Unternehmen selber abhängt, hüben wie drüben, ist mir vollkommen klar.

 

Einige, die von Unternehmen meines Mannes aus in die USA versetzt werden, fühlen sich dort unwohl, weil sie die Amerikaner als Oberflächlich erleben und viele von Ihnen sind froh, wenn sie wieder nach D zurück können. Auch ausländische Geschäftspartner meines Mannes, die alle paar Jahre in andere Länder umziehen, erleben die USA nicht so wie du sie schilderts. Auch dort gibt es große Unterschiede.

 

Ich weiß nicht, wo die Kollegen Deines Mannes sind und welches Unternehmen es ist; es mag durchaus sein, dass ihre Erfahrungen anders sind als meine, zumal es ja bei mir eine ganze Zeit her ist, dass ich dort war. Und ja, ich weiß, dass es große Unterschiede dort gibt. Aber eines kann ich Dir ganz sicher sagen - man kann dort sowohl gute, auch tiefe Freundschaften haben als auch sich wohlfühlen.

 

Ganz ehrlich, mir ist ein oberflächliches Lächeln beim Shoppen weit lieber als aus tiefster Seele von einem Fremden angepampt zu werden, weil ich es gewagt habe, ihm die Tür aufzuhalten. Und mein Heimweh kam, als ich wieder in Deutschland war - nach Amerika! Ich weiß nicht, wie es jetzt ist, ob ich immer noch gerne dort leben würde. Aber damals war es dort, in der Gegend in der ich war, angenehm zu leben.

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Auch onlineshops sind unterschiedlich. Nicht jeder Shop hat beim selben Produkt die selbe Beschreibung wie die Konkurrenz. Was machen die denn, wenn man sich beim einen seine Infos holt, aber beim anderen kauft?

 

Ihr macht alle so starke Trennungen zwischen Ladengeschäften und Onlineshops. Auch dahinter stehen Menschen, die sich ein Standbein aufbauen ( wollen) und eben mit der Zeit gehen.

 

Das Einkaufsverhalten ändert sich eben und so tun es die Geschäfte auch.

Ich persönlich bin jetzt abgesehen von Lebensmitteln (tatsächlich hat mein Mann die Tage ein paar Probebestellungen für Fleisch getätigt) überhaupt nicht abhängig von Geschäften. Ich bin froh wenn ich keine anderen Menschen sehen muss und bin ganz glücklich, meine Zeit so aufteilen zu können, dass mein Mann und meine Kinder den Hauptteil meiner Freizeit beanspruchen können , - sofern sie wollen und dafür haben wir ja auch eine Familie gegründet;). Ich muss mit meiner Familie nicht im Getümmel hängen um "was erlebt zu haben".

Und vom Konsum lassen wir uns nach Möglichkeit auch nicht einfangen. Man braucht gar nicht so viel um glücklich und zufrieden zu sein.

 

Wenn man das, was man braucht, eben nicht mehr direkt im Umfeld bekommt (und ich musss sowieso jedes Mal ins Auto steigen wenn ich Futter besorgen muss), dann stellt man sich eben darauf ein. Teurer ist es bereits jetzt schon nicht mehr, wenn ich Zeit und Sprit gegenrechne und teurer sieht man auch gar nicht ein, da man sich , wie Lyanna schon schrieb, heutzutage seine Infos nach Möglichkeit selbst sucht.

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Bei vielem wird aus dem Angebot ein detailliertes Angebot.

Für mich ausschlaggebend kommt es von einem kompetenten Fachmann oder einem Kaufmann, der morgen Wäscheklammern und heute Hosenträger verkauft.

So wie ein Anfänger die Küche plant sieht sie auch aus.

Mein lokaler Schreinerladen fertigt meine Küche an und gibt dafür 30Jahre Garantie. Beim Schweden kaufe ich fünfmal in der Zeit.

Bei mir kommen auch Leute vorbei, wollen ein detailliertes Angebot und gehen damit bei der Konkurrenz hausieren .

Ferner kommt noch der Umstand dazu, dass meistens andere Materialien einkalkuliert werden aus Billigländern ohne DIN oder

Gesundheitsstandard.

Das macht den Unterschied.

Ich scheue auch nicht davor jemand wegzuschicken oder seine Frau zu Rate zu ziehen, wenn Leute garnicht wissen was sie wollen.

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Wenn ich mir als Kunde beim Schreiner eine Küche machen lassen will und dann bei Unentschlossenheit nach der persönlichen Beratung oder Planung nur ein Zettel mit den Endmaßen und dem voraussichtlichem Endpreis bekomme muss ich damit zufrieden sein. Will ich die Planungsunterlagen komplett haben muss ich sie kaufen. Das fände ich durchaus in Ordnung.

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Beim Schweden kaufe ich fünfmal in der Zeit.

 

Naja, meine Küche vom Schweden habe ich jetzt auch seit 17 Jahren.... ganz so schlimm ist es damit auch nicht.

 

Gerade bei Küchen kann ich es aber auch wieder verstehen, wenn das Küchenstudio eben selber plant.

 

Denn... wenn der Kunde das plant, macht aber einen Fehler und das Küchenstudio kann deswegen nicht aufbauen, nicht pünktlich aufbauen, nicht stabil aufbauen... will der Kunde dann dafür bezahlen, daß die ganze Mannschaft mit dem inzwischen zusätzliche gelieferten Teilen noch mal anrückt? Und der Kunde ist auch nicht verärgert, daß er leider sechs Wochen eine Baustelle in der Küche hat, weil die Lieferung des noch nötigen Teils halt so lange dauert? Weil dem Kunden z.B. nicht klar war, daß der Schrank X noch ein Kreuz zur Verstärkung braucht, noch die Schrauben Y in Menge Z nötig sind, wenn man Schrank A neben Schrank B montiert haben will...

Wer haftet dann?

 

Wer gerne selber aufbaut, kann ja bei IKEA und Co Küchen kaufen. Die kommen mit den jeweils nötigen Schrauben, Scharnieren und so fertig verpackt und bei Großprojekten bleibt halt auch mal was übrig, weil jedem Teil die Schraube zum Zusammenschrauben der Schränke beliegt, man sie aber eben für zwei Teile nur einmal braucht.

 

Das ist jetzt aber beim Möbeln auf Maß nicht unbedingt so, da muß der Handwerker bzw. der Planer im Küchenstudio wissen, was und wie viel er von den Kleinteilen bestellen muß.

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Meine Ikeaküche habe ich jetzt auch seit ich glaube 12 Jahren, in der mittlerweile 4. Wohnung. In jeder Wohnung habe ich sie erweitert/umgebaut, was mit einer Küche vom Küchenstudio vermutlich so nicht möglich gewesen wäre...

 

Da Ikea das System jetzt leider umgestellt hat, wird es bei einem weiteren Umzug vermutlich eine andere Küche geben... Mal schauen, was es dann wird. Das, was ich haben möchte, werde ich mir vermutlich auch dann nur im Selbstbau leisten können/wollen... :o

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Naja, meine Küche vom Schweden habe ich jetzt auch seit 17 Jahren.... ganz so schlimm ist es damit auch nicht.

 

Gerade bei Küchen kann ich es aber auch wieder verstehen, wenn das Küchenstudio eben selber plant.

 

Denn... wenn der Kunde das plant, macht aber einen Fehler und das Küchenstudio kann deswegen nicht aufbauen, nicht pünktlich aufbauen, nicht stabil aufbauen...

 

In diesem und im vergangenen Jahr haben nicht nur wir, sondern auch viele Freunde von uns ihre alten Küchen gegen eine neue ausgetauscht. Vielleicht ist es beim Schweden anders, aber bei allen, auch bei uns wurde nach Abschluss des Kaufvertrages nochmals ein Termin vereinbart, bei dem Aufmaß genommen wurde. Falls dann etwas nicht passte, konnte noch vor der Bestellung der Ware umorganisiert werden. Wir haben fast alle in verschiedenen Küchenstudios gekauft. Dieses Kosten für das Aufmaß wurden nicht extra aufgelistet, offiziell galt dies als Serviceleistung, bin aber überzeugt davon, dass dieser Posten in den sonstigen Positionen im Prinzip mit einkalkuliert wurde.

Wenn danach doch noch etwas falsch geliefert worden wäre, wäre dies das Problem des Händlers gewesen und nicht mehr das des Kunden.

Edited by CosimaZ

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Bei Möbeldiscountern wie Boss und Roller zahlst du Aufmaß nehmen extra, ebenso Lieferung und Montage, wird beim Schweden nicht anders sein.

Jeder kauft die Ware/Leistung die er braucht

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Noch mal zum Punkt Kleidung im Internet bestellen, weil man dort Wunschfarbe und Material in seiner Kombination besser findet als im begrenzten Sortiment des örtlichen DOB-Händlers:

Ich war neulich in einem Modehaus auf der Suche nach einem schwarzen Wollmantel.

Solche gab es dort, verschiedene Schnittführungen, verschiedene Hersteller usw.

Ich habe unzählige Modelle anprobiert, auch andere Farben, habe Mäntel anprobiert, die mir gut gefallen haben, obwohl sie nichts mit meiner ursprünglichen Mantelvorstellung zusammenpassten.

Die sehr kompetente Verkäuferin kannte ihr Sortiment, wusste, welcher Hersteller generell längere Ärmel schneidert, reagierte auch, als ich Bedenken in Punkto Preis hatte, indem sie preiswertere Modelle brachte. Rief die hauseigene Änderungsschneiderin.

Ich bin schließlich mit einem beigefarbenen Mantel rausgegangen, hab ein passendes Halstuch gekauft und bin ganz glücklich mit meiner Kaufentscheidung, der kompetenten Beratung, bei der ich nie das Gefühl hatte, dass die Verkäuferin es mir übel nehmen würde, wenn ich nicht gleich kaufe.

 

Das krieg ich im Internet nicht: die Möglichkeit, was Neues auszuprobieren, mich darin von allen Seiten zu bespiegeln, zu gucken, wie sich mein Typ durch diesen oder jenen Mantel ändern kann. Dafür müsste ich drei, vier fünf Mäntel bestellen und hätte noch dazu den Stress mit dem Rücksenden der nicht passenden Modelle.

 

Ich hoffe, dass es diesen Laden noch lange geben wird!

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prima, da macht einkaufen dann Freude!

dabei wird dann deutlich, ob jemand >seinem< Beruf nachgeht oder ob jemand seinen Job macht :rolleyes:

 

liebe Grüße

Lehrling

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Ähnlich Erfahrungen im ortsansässigen Handel vor Ort hab ich auch gemacht. Neulich brauchte ich quasi über Nacht eine weiße Bluse, hatte Glück und sie direkt vor Ort gefunden und gekauft. So schnell und unkompliziert ist kein Onlinehandel.

Wenn ich nicht das passende finde, muss ich bei beiden suchen, im Laden um die Ecke oder Online.

 

Ich finde, dass beides Vor- und Nachteile hat. Vor Ort kann man vieles direkt ausprobieren in verschiedenen Größen, Formen, Farben und habe Beratung direkt am Objekt. Das kann der Onlinehandel nicht bieten, die Paketversenderei und vorherige Suche im www find ich da einfach recht aufwändig.

 

Aber auch bei Onlineshops kann ich, je nach Produkt eine gute Beratung und guten Service erhalten.

Es steht und fällt mit dem Produkt das man kauft und auch in welcher Region man lebt. In Ballungsräumen ist die Ladendichte einfach größer, als irgendwo vernab mitten in der Natur.

 

Noch mal zum Punkt Kleidung im Internet bestellen, weil man dort Wunschfarbe und Material in seiner Kombination besser findet als im begrenzten Sortiment des örtlichen DOB-Händlers:

Ich war neulich in einem Modehaus auf der Suche nach einem schwarzen Wollmantel.

Solche gab es dort, verschiedene Schnittführungen, verschiedene Hersteller usw.

Ich habe unzählige Modelle anprobiert, auch andere Farben, habe Mäntel anprobiert, die mir gut gefallen haben, obwohl sie nichts mit meiner ursprünglichen Mantelvorstellung zusammenpassten.

Die sehr kompetente Verkäuferin kannte ihr Sortiment, wusste, welcher Hersteller generell längere Ärmel schneidert, reagierte auch, als ich Bedenken in Punkto Preis hatte, indem sie preiswertere Modelle brachte. Rief die hauseigene Änderungsschneiderin.

Ich bin schließlich mit einem beigefarbenen Mantel rausgegangen, hab ein passendes Halstuch gekauft und bin ganz glücklich mit meiner Kaufentscheidung, der kompetenten Beratung, bei der ich nie das Gefühl hatte, dass die Verkäuferin es mir übel nehmen würde, wenn ich nicht gleich kaufe.

 

Das krieg ich im Internet nicht: die Möglichkeit, was Neues auszuprobieren, mich darin von allen Seiten zu bespiegeln, zu gucken, wie sich mein Typ durch diesen oder jenen Mantel ändern kann. Dafür müsste ich drei, vier fünf Mäntel bestellen und hätte noch dazu den Stress mit dem Rücksenden der nicht passenden Modelle.

 

Ich hoffe, dass es diesen Laden noch lange geben wird!

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