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AndreaDä

Pfaff 335 Industrienähmaschine neu

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Hi!

 

Herzlichen Dank schonmal für die Infos - ich schleiche auch um die Maschine rum. Aktuell habe ich allerdings den Texi-Klon der Maschine im Sinn.

 

vor 6 Minuten schrieb nalpon:

Ich nehm die Maschine für ganz diffizile Sachen, wo man sonst mit keiner Maschine hin kommt. bei  mir ist das U im Tisch herausnehmbar oder einsetzbar und ich ab einen Anschiebetisch, wenn ich normal nähen will.

Kannst du mir bitte ein Bild von dem Tisch und speziell vom Anschiebetisch machen/zeigen? Das würde mich im Vergleich zur Texi interessieren. Würdest du mir (per PN) verraten, wo du gekauft hast?

 

vor 9 Minuten schrieb nalpon:

Allerdings ist die Maschine nur zwischen 90 und 110er Nadeln ausgelegt, wobei ich jetzt gerade einen Tera 30 Faden von Gütermann habe, der sogar gut in der 90er Nadel rutscht. Der 30er Mara-Faden von Gütermann ist wesentlich dicker, da braucht man die 110er Nadel.

Jein, es kommt vor allem auf die Größe des Öhrs und des Fadenlaufkanals an. Für die Haushaltsmaschine (also Flachkolben) habe ich hier 100er Topstitch-Nadeln, die haben ein deutlich größeres Öhr und nähen den 30er-Mara problemlos (nur als Oberfaden). Ich glaube/denke/hoffe, dass es auch Topstich-Nadeln mit Rundkolben geben müsste.

 

vor 10 Minuten schrieb nalpon:

Ansonsten stört mich nur, dass meine Maschine keinen Kniehebel hat

Ja, das ist bei der Texi leider auch nicht anders. Wie gelingt dir die Umstellung?

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Ich mach gleich ein Bild, aber der Anschiebetisch ist nicht das, was bei diffizilen Sachen nützt, sondern der kleine Näharm und dass man unten das Loch aufmachen kann am Tisch, ich zeig Dir nachher noch ein Bild von einem Rucksack, wo Du siehst, was ich  meine, der hat innen Binding, weil er unversäuberte Nähte hat. Das ist unmöglich auf der Haushaltsmaschine. Wenn überhaupt kann man eine Seite annähen, von der anderen kommt man nicht dran, ich hab beim ersten Rucksack das Binding geklebt nach dem ersten Annähen, also rum falten und dann kleben.

 

Das mit dem Mara 30 hast Du falsch verstanden, das lässt sich gut mit 110er Nadel nähen, mehr braucht man nicht, aber man sollte nicht mehr als 110er Nadeln nehmen wegen der MASCHINE und dem GREIFER.

 

Bei Haushaltsnähmaschinen - hab ich mir erklären lassen - sorgt dieser Flachkolben dafür, dass der Abstand immer stimmt, auch bei dickeren Nadeln, selbst wenn die Haushaltsmaschine nur auf 80-100er Nadeln ausgelegt ist. Man kann auch dickere nehmen, wenn es die Maschine schafft. Der Greifer jedenfalls wird dann nicht beschädigt. Der Abstand vom Greifer zur Nadel ist das Problem. Bei Rundkolbennadeln gibt es diese Sicherheit nicht, daher wurde mir dringend empfohlen, nur 90-110er Nadeln zu nehmen. Ich mach das lieber so, bevor ich den Greifer schrotte. Und ich hab dieses Mara auch mit meiner Juki QVPmini schon als Oberfaden genäht, aber man muss die Spannung dann unheimlich hoch stellen, sonst wird der Oberfaden als kleine Knubbel oder gar Schlaufen nach unten gezogen.

 

Für mich war das keine Umstellung (Du meinst vom Nähen ?) Alles wunderbar. Wichtig ist, dass man langsam nähen kann. Ich weiss, dass es auch Texi gibt, die wie Pfaffs sind, aber ich hab auch schon gehört, dass die nicht so gut sein sollen wie Pfaff, andererseits heisst es, bei Pfaff zahlt man für den Namen. Ich weiss halt nicht, wie das mit dem Texi-Motor ist. Ober der sich wirklich langsam und einzelstich-mässig ansteuern lässt. Der Motor ist das A und O, dass Du gut nähen kannst, also die Gewalt über die Maschine hast. So, jetzt geht ich Bilder machen

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So hier erst mal Bilder von der Maschine im Ganzen

 

DSCN2607.JPG

 

Und ein Bild vom Anschiebetisch extra - wie gesagt der ist alt und gebraucht, war aber preiswert dafür. Ist mir egal, wie er aussieht

 

DSCN2608.JPG

 

Dann Bild von der Tischfläche mit herausnehmbarer Platte

DSCN2609.JPG

 

Und Bild mit herausgenommener Platte. Wenn die rausgenommen ist, kann man praktisch ALLES nähen. Man muss das Nähgut halt direkt vorn am Ärmchen festhalten. Nadel-Finger-Schutz hab ich abgebaut. Keine Ahnung, wie man sich in den Finger nähen soll, denn der Fuss ist ja erst mal da und stösst an einen dran. Ausserdem ich für meinen Teil nähe nur sehr langsam, wenn ich die Finger vorn habe, denn dann hab ich was Diffiziles, was nur direkt Stich für Stich oder langsam genäht werden kann.

DSCN2610.JPG

DSCN2611.JPG

DSCN2612.JPG

DSCN2615.JPG

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Und jetzt zum Nähgut. Dieser Rucksack ist steif. Also aussen Kunstleder, verstärkt und innen Baumwollstoff auch verstärkt. der fasst sich super schön an, die Haptik ist toll, aber nähen . . . . .

 

Wenn Ihr Euch vorstellt, der Rucksack ist noch in Entstehung. Es gibt das grosse Paneel, was Vorderseite, Boden und Rückseite ist. Dann gibt es das zweite Paneel, das zieht Vorder- und Rückseite nach oben, d.h. es wird wie ein umgekehrtes U eingefügt. Irgendwann muss man dann da nähen, wo ich die Pfeile hin gemacht habe. Da habt Ihr fast einen rechten Winkel von innen zu nähen, während die Seiten hochstehen, da ist alles im Weg. Einen Rucksack hab ich fertig gekommen, indem ich das Panel hin gelegt habe und das, was oben um die Kurve muss, zusammen gedrückt habe, dass es möglichst flach liegt, aber ich hab da voll auf dem Rucksack liegen müssen und ohne meine Juki hätte ich es nicht geschafft, auf keinen Fall mit einer Haushaltsmaschine. Natürlich wird dann alles schön zerdrückt. Und das ist alles bei der Pfaff nicht so.

 

DSCN2611.JPG

 

Und jetzt die Sache mit dem Binding. Also gleicher Rucksack, der hat kein Futter, wodurch man wendet, sondern Futter und Aussen-Kunstleder ist links auf links gelegt und aussen herum geheftet. Wenn man dann rechts auf rechts zusammennäht, hat man innen ja unschöne Kanten. Also muss ein Binding her. Hier seht ihr, wie ich das mit der Pfaff geschafft habe, mit allen anderen Maschinen keine Chance. solange man unten nicht aufmachen kann (den Tisch weg) und alles frei hängen lassen kann, geht es einfach nicht, jedenfalls nicht in der Ecke innen und wo die Kurven sind (oben)

 

DSCN2612.JPG

 

Und hier dieser Summit Backpack, den ich ihn Arbeit habe, der wird wie eine Schale durch das Nähen zusammen gezogen, das wäre auch auf der Haushaltsmaschine - vor allen Dingen mit Kunstleder - so gut wie unmöglich, den Boden abzusteppen wäre gänzlich unmöglich, und selbst mit der Pfaff, war es super schwer, nachdem der Aussenboden rechts auf rechts angenäht war, den Futterboden gegen zu nähen, weil da eine unheimliche Spannung auf der geraden Strecke herrscht. Ich hab die Bilder auch alle beschriftet, dann sieht man es besser.

 

DSCN2615.JPG

 

 

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Adresse des Händlers suche ich Dir raus, sehr kompetent, ehrlich.

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vor 13 Minuten schrieb nalpon:

aber der Anschiebetisch ist nicht das, was bei diffizilen Sachen nützt, sondern der kleine Näharm und dass man unten das Loch aufmachen kann am Tisch

Ich weiß - ich bin nicht @stregabella11 . Ich hab mich hier nur dran gehängt, weil mich die Maschine interessiert.

Ich hab für die Pfaff bisher nur einen optisch eher instabilen Anschiebetisch auf einem Foto bei einem Gebrauchthändler gesehen. Der hat nur ein Bein in der Mitte und eine ganz dünne Platte. Das sieht für mich wie ein eher liderliches Konstrukt aus und den will ich nicht. 

vor 16 Minuten schrieb nalpon:

Das mit dem Mara 30 hast Du falsch verstanden, das lässt sich gut mit 110er Nadel nähen, mehr braucht man nicht, aber man sollte nicht mehr als 110er Nadeln nehmen wegen der MASCHINE und dem GREIFER.

Auch das habe ich nicht falsch verstanden.:classic_wink:

Ich habe dir nur eine Alternative zu den normalen 100/110er Nadeln für dickes Garn genannt. ;-) Topstitch-Nadeln sind speziell für dickes Garn, machen aber unter Umständen keine so großen Löcher, weil sie insgesamt schlanker sind. Ich denke, die gibts auch mit Rundkolben. (Und definitiv nen Kauf wert!)

 

vor 25 Minuten schrieb nalpon:

Bei Haushaltsnähmaschinen - hab ich mir erklären lassen - sorgt dieser Flachkolben dafür, dass der Abstand immer stimmt

Das würd ich ja gern genau wissen. Ich hatte bisher nicht den Eindruck, dass die Abflachung auf der Rückseite viel mehr macht/kann als dafür zu sorgen, dass dusselige Anfänger die Nadel richtig einsetzen.:nix:

vor 21 Minuten schrieb nalpon:

Für mich war das keine Umstellung (Du meinst vom Nähen ?)

Nein, ich meine das zweite Fußpedal anstelle des Kniehebels.:classic_ninja:

vor 22 Minuten schrieb nalpon:

Ich weiss halt nicht, wie das mit dem Texi-Motor ist.

Kommt mit dem oft verbauten 750 W Servomotor und Nadelpositionssensor ab Werk. Die Pfaff wird selbst neu mitunter "nur" mit dem Kupplungsmotor angeboten, der sich nicht oder nur schwer Stich für Stich steuern lässt. Ich hab eh den leisen Verdacht, dass Texi die Dinger im gleichen Werk bauen lässt. (Pfaff gehört einer chinesischen Firma, die verkaufen die Maschinen als "Pfaff" und unter anderem Namen als Klon. Gut möglich, dass die auch für Dritte fertigen.)

 

Ich bin sehr auf Bilder gespannt! :roller:

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vor 5 Minuten schrieb nalpon:

Adresse des Händlers suche ich Dir raus, sehr kompetent, ehrlich.

Brauchst nich, habs auf dem Aufkleber gelesen! :-*

 

Herzlichen Dank für die vielen Bilder! Schon klasse, was sie alles frisst.

Der Anschiebetisch ist im Prinzip der, dens auch für die Texi gibt. Der gefällt mir. :-)

(Neupreis ist allerdings kräftig; hab was von etwa 250 € gelesen bei der Texi)

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Ich weiss den Neupreis nicht, aber ich mein ich hätte auch was von 190 oder 200 Euro gelesen wo (und die nennen ja lieber immer die Nettopreise).

 

Und der Händler ist gleichzeitig Mechaniker, der pumpt so viel Wissen in Dich rein, wie reingeht. Blöderweise ist der 2 Stunden Fahrt von mir weg (mit Stau  blöde A5). Und jetzt hab ich sie geschrottet. Ich hab statt auf das Fuss-Hebepedal auf das Gaspedal gedrückt, eine Sekunde ! Nadel gebrochen, komisches Geräusch von sich gegeben, Greifer dreht sich nicht mehr. Also muss ich wieder hin, allerdings repariert er, während man dabei ist und erklärt alles, so dass man weiss, was los ist und die Maschine auch von innen besser kennenlernt. Klasse einfach. Ich bin total zufrieden, hab die Maschine aber auch erst seit 2.1.20 :-)

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@Gallifrey Das mit der Umstellung Kniehebel, Drückhebel hab ich ja jetzt eindrücklich gezeigt :-) Maschine geschrottet, wenn man seinen Kopf nicht zusammen hat. Ich weiss auch nicht, warum ich da drauf getreten bin, verwechseln kann man die nicht, die sind auch weit genug auseinander, und das Gaspedal ist ganz gross. Ich hab aber auch schon x-mal versucht mit dem Anhebe-Pedal Gas zu geben, weil bei meiner einen Nähmaschine das Gaspedal auch immer weiter weg rutscht, so dass ich eher gewohnt bin, weit rechts Gas zu geben.

 

Nein das mit der Abflachung auf der Rückseite ist zum Schutz des Greifers, die haben alle eine bestimmte Dicke, diese Kolben und wenn Du z.B. eine 120er Nadel und eine 70er Nadel nebeneinander legst und den Querschnitt anschaust, dann siehst Du, dass bei der einen viel mehr Masse ist jenseits der Abschrägung und bei der anderen nicht. Da geht es ja nur um gaaaaaaaaaaaaaaaaanz winzige Abstände, die stimmen müssen und das wird dadurch geregelt.

 

So kann man grob sagen, dass wenn der Kolben der Nadel in die Haushaltsmaschine rein geht, auch der Abstand zum Greifer stimmt. Trotzdem sollte man natürlich Haushaltsmaschinen nicht mit 130er Nadeln quälen, die meisten kommen dann sowieso nicht in den Stoff, wenn der dick ist, denn je dicker die Nadel, desto schwerer kann man rein stechen. Ist ja wie bei einer Bohrmaschine. Da bohrt man ja auch mit dünnen Bohrern vor, wenn man ganz dicke Löcher machen will.

 

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*autsch*!

Jetzt musst du den Maschinenkopf mit seinen 40 oder 50kg ins Auto schleppen und da hin gurken? Vielleicht ist nur irgendwo ein Nadelfragment verklemmt, das sich eventuell noch rauspopeln lässt?

vor 2 Minuten schrieb nalpon:

Das mit der Umstellung Kniehebel, Drückhebel hab ich ja jetzt eindrücklich gezeigt :-)

Ja, das -ähm- ist ermutigend.. *hust* :ohnmacht:

 

Ich denke, ich müsste dann fragen, ob die mir jemanden ins Haus schicken. Hier wird die Maschine zwei enge Etagen hoch unterm Dach stehen. Und der Texi-Händler ist in Berlin - diametral am anderen Ende der Republik. Dein Pfaff-Händler wäre auch nur etwa zwei Stunden mit dem Auto von hier, ich kann aber auf gerader Linie die B45 hoch und mir die A5 sparen.

 

Ich hoff doch, dass das nicht bei jedem Nadelbruch zum Staatsakt wird?

 

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Nein, der Nadelbruch ist nicht der Staatsakt, sondern das Nähen ohne Nähgut mit starkem Faden oben und unten drin. Das verknotet sich doch alles und der Motor legt richtig los, wenn man voll drauf steht. Wenn ich nur leicht drauf getreten wäre, kein Problem, aber ich wollte ja eigentlich den Nähfuss hochstellen und da hab ich halt richtig drauf getreten. Ich Blödmann.

 

Das hat auch eigentlich nichts mit der Umstellung vom Kniehebel auf den Trethebel zu tun, sondern mit Blödheit. Kann Dir mit jeder anderen Maschine, die den Nähfuss durch Treten anhebt, passieren, wenn Du nicht den Kopf zusammen hast.

 

So blöd. Ich hatte diesen Wolfs-Summit-Pack so weit fertig und schon alles ausgemacht, dann dachte ich, ich mach noch schnell die kleinen Teile, wo man die D-Ringe mit dran festmacht. Von dem grauen dicken Kunstleder praktisch 4fach nähen. Und es hat sooooo gut geklappt, beide Teile genäht (jeweils ca. 15 cm ! ! !) und beim zweiten will ich den Nähfuss anheben, um das Teil unten raus zu ziehen und trete auf das Gas . . . . unfassbar. aber ich war auch schon relativ durch den Wind, weil ich  mich beim Boden-Futter verschnitten hatte und nochmal alles raus getrennt habe, neu zugeschnitten, auf 180 . . . . man sollte nie nähen, wenn man nervös ist.

 

Ja jetzt muss ich hin gurken, bekomme ein paar Terminvorschläge, wenn er wieder in der Werkstatt ist. Und es muss nur die Maschine mit, der Tisch nicht.

Edited by nalpon

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vor 48 Minuten schrieb nalpon:

Nadel-Finger-Schutz hab ich abgebaut. Keine Ahnung, wie man sich in den Finger nähen soll, denn der Fuss ist ja erst mal da und stösst an einen dran.

Der Fuß stößt nicht an den Finger, sondern klettert den Finger hoch in einer Geschwindigkeit, die man bei dicken Nähten immer vermißt. Ich war grad noch schnell genug vom Pedal, daß die Nadel nur im Nagel steckte und nicht durch war........

allerdings hätte mir der Fingerschutz da auch nicht geholfen, der ist dafür zu weit oben....die Finger ja unten auf dem Stoff.

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vor 1 Minute schrieb Lehrling:

Der Fuß stößt nicht an den Finger, sondern klettert den Finger hoch in einer Geschwindigkeit, die man bei dicken Nähten immer vermißt. Ich war grad noch schnell genug vom Pedal, daß die Nadel nur im Nagel steckte und nicht durch war........

allerdings hätte mir der Fingerschutz da auch nicht geholfen, der ist dafür zu weit oben....die Finger ja unten auf dem Stoff.

also ich hab meine Finger immer rechts und links oder nähe Stich für Stich, wenn es ganz knifflig ist. Ich glaub bei dieser Maschine könnte man nicht schnell genug vom Pedal, dass der Finger nicht durch ist, die würde auch beim Stich für Stich Nähen durchstehen. Die sticht ja beim Sitch für Stich Nähen auch durch die dicksten Sachen, ganz gemütlich. Aber da pass ich auf. Der Fingerschutz stört bei allem und jedem. Ich seh nichts, es ist dick und ungelenk ich mag es nicht.

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vor 5 Minuten schrieb nalpon:

Ich Blödmann.

Nö, das ist dann halt prinzipbedingt und ein Risiko, das offenbar zugunsten einer besseren Ergonomie in Kauf genommen werden muss bei den Maschinen.

Ich find Kniehebel ja toll, aber offenbar sagt die BG, dass das zu ungesunder Arbeitshaltung führt. :nix:

 

Sehr ärgerlich! Hoffentlich lässt es sich gut beheben....:hug:

Überlege ja glatt, ob es Sinn macht, sich beim Gaspedal grundsätzlich auf links umzustellen und das rechte Bein nur für den Kniehebel/das Hebepedal zu benutzen. Dann sollte das besser vermieden werden können.

(Genau das Malheur könnt ich mir nämlich auch sehr gut vorstellen; deshalb hab ich so gezielt danach gefragt, wie das Hebepdeal ist.)

Edited by Gallifrey

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Ich  kann das nicht, links hab ich kein Gefühl für das Gas . . . . . ich passe jetzt lieber auf. Ich war halt durch den Wind. Ich hab - wie gesagt - auch schon mehrmals versucht, mit dem Hebe-Pedal Gas zu geben, weil ich eben bei den anderen Maschinen die Pedale oft weit rechts habe, weil die wandern und ich zu faul bin, die immer wieder her zu holen.

 

Komisch das mit der schlechten Haltung beim Kniehebel. Finde ich gar nicht. Ich finde das Pedal viel schlechter, weil man da schon richtig drauf treten muss, damit sich der Fuss hebt, vor allen DIngen, wenn er sich ganz hoch heben soll, weil was Dickes drunter kommt. Da nehm ich oft automatisch die Hand und mach den Hebel hinten hoch, aber der ist so versteckt und klein, der ist so schwer zu finden . . .

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vor 1 Minute schrieb nalpon:

Ich  kann das nicht, links hab ich kein Gefühl für das Gas .

Ich denke, das ist Übungssache - links hast ja auch Gefühl fürs Kupplungspedal im Auto entwickelt...

Aber ich hab leicht reden, ich bin (umgelernter) Linkshänder und beidseitig relativ fit.

 

Hier findest die Sache mit dem Kniehebel und hier den Text der BG dazu.

 

Kannst du den Maschinenkopf alleine tragen?

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Ich bin auch umgelernter Linkshänder, aber ich WILL mich gar nicht umgewöhnen, weil das bei den anderen Maschinen dann blöd wäre. Die haben alle das Gaspedal rechts und sooo lang sind die Kabel auch nicht.

 

Ich finde das mit dem Kniehhebel nonsens. Mich strengt das mit dem Fusspedal wesentlich mehr an. Aber naja . . .

 

Alleine tragen ist schwer, im höchsten Notfall könnte ich es vielleicht, aber ich hab jemanden der hilft und ich wohne EG. direkt unters Dach tragen . . . ich weiss nicht. Der Tisch ist auch recht sperrig und sehr schwer. Spedition liefert ja nur bis Bordsteinkante. Der Kopf hat 38 kg, alles zusammen ca. 60 - mein ich.

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vor 4 Minuten schrieb nalpon:

Die haben alle das Gaspedal rechts und sooo lang sind die Kabel auch nicht.

Hier reichts mit den Kabeln. Vielleicht teste ich das mal...

vor 4 Minuten schrieb nalpon:

Ich finde das mit dem Kniehhebel nonsens. Mich strengt das mit dem Fusspedal wesentlich mehr an.

Ich auch. Zumindest für mich Freizeitnäherin. Wenn da jemand in Acht-Stunden-Schicht immer die gleiche kurze Naht macht und deshalb das Knie grundsätzlich in Hab-acht-Stellung am Hebel kleben hat - geschenkt. Ne Wahlmöglichkeit fänd ich gut. 

vor 7 Minuten schrieb nalpon:

direkt unters Dach tragen . . . ich weiss nicht.

Hoch kommt das schon. Halt idealerweise nur ein Mal.

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Ich hab mein Bein nie am Kniehebel, schieb es nur rüber, wenn ich liften will. Geht schon automatisch. Wenn ich den mal abmontiert habe, dann geht das Bein ins Leere, erst dann merke ich, dass er nicht da ist.

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Hallo lieben Dank Nalpon und Gallifrey für eure ausführliche Erklärungen. Ich glaube bei Probleme, findet man hier Hilfe! Lieben Dank ich werde sie mir anschauen! Mein Problem ist nur neu oder gebraucht. Die Neue 1000 mehr und 2 Jahre Garantie, alles nach Hause geliefert! Und bei Fragen kann man immer anrufen! Bei der Gebrauchten, die auch nur 3 Jahre,  hat man dies nicht und ich muss 300 km fahren um sie abzuholen! 

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vor 4 Stunden schrieb nalpon:

Wenn ich den mal abmontiert habe, dann geht das Bein ins Leere, erst dann merke ich, dass er nicht da ist.

Phantomschmerz durch einen amputierten Kniehebel - kenn ich... :classic_cool::D

 

vor 1 Stunde schrieb stregabella11:

Mein Problem ist nur neu oder gebraucht.

Mein Problem ist Pfaff oder Texi. Die Texi ist ab Händler schon so, wie ich sie haben will. In der Ausstattung (Motor, Tisch, Flachbett, ...) hab ich die Pfaff zum gleichen Preis nur gebraucht entdeckt. Neu wäre sie also vermutlich spürbar teurer. Aber dafür ist der Pfaff-Händler nicht am anderen Ende der Republik. Ich hab allerdings auch keine gebrauchten Maschinen entdeckt, die so viel billiger sind - und nicht in ihrem ersten Leben 500 Jahre lang Pferde an die Wand genäht haben. 

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IST immer eine schwierige Entscheidung später ist man intelligenter!

Ich würde Benzin abgezogen 900 Euro sparen bei einere 3jahre alten Pfaff aber ohne Garantie von 2 Jahren und wenn ein Problem ist muss ich den Mechaniker nach Hause rufen. Frage mal was er für sowas verlangen würde?

 

Edited by stregabella11

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@stregabella11 Problem ist, dass die Mechaniker meist im Norden angesiedelt sind und - je nachdem wo Du wohnst - nicht nach Hause kommen können.

 

@Gallifrey Vielleicht interessiert es Dich: Maschinchen schnurrt wieder. Diesmal haben wir es in 1,5 Stunden geschafft, kein Stau, allerdings grosser Transporter, und gemütlich gefahren. War 2,75 Stunden dort. Der hat mir auch die Spannung eingestellt und alles, ich hatte eine Wunschliste gemacht. Die Reparatur selbst war ca. eine halbe Stunde, schätze ich. Täter war ein 1 cm langes Fädchen ! ! ! ! ! ich fasse es nicht.

 

Das hatte sich in den Greifer verklemmt und weil bei dieser Maschine alles ganz eng ist, geht dann nichts mehr. Weil alles blockiert hatte, haben sich zwei Zahnräder verschoben - zur Sicherheit, damit nichts kaputt geht, weil der Motor nicht gestoppt wird. Dann Greifer neu einstellen mit vielen Erklärungen für mich. Ganz toll. Ich durfte auch selbst schauen.

 

Dann neue Feder eingebaut für die Fadenspannung, weil die alte zu stark war, so dass ich immer einen wahnsinnigen Zug drauf hatte, auch wenn ich die Spannung total zurück gedreht habe. Dann Fusslift-Pedal (Nähfuss-Anheben) strammer eingestellt, das hatte Spiel, so dass ich unnötig Kraft verbrauchen musste, um den Nähfuss hoch zu bekommen. Jetzt schnurrt sie wie ein Kätzchen und ich bin glücklich.

 

DER MANN IST SUPER ! Und das schönste: Er hat mir nicht mal was berechnet. Er meinte, ich sei ja auch jetzt extra so weit her gefahren. Dass das meine eigene Blödheit war, kein Thema !

 

Ich weiss ja nicht, wo Du wohnst, aber ich bin in Karlsruhe. Habe mir überlegt, wenn ich näher an Dir dran bin, kannst auch gern mal vorbeikommen und hier ausprobieren, bevor Du in den Odenwald fährst, könnte Dir dann gleich sagen, was man vor Ort am besten gleich einstellen lässt. Ich war ja beim Kauf darauf fixiert, alles auszuprobieren, was ich probieren wollte, hatte mich da tagelang darauf vorbereitet und daher dann die praktischen Bedienungssachen ausser Acht gelassen. Immerhin war ich ja auch beim ersten Mal 2,5 Stunden dort. Bin jetzt fast froh, dass ich die Maschine "geschrottet" hatte, denn jetzt ist alles super eingestellt.

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Super, dass sie wieder läuft! Könntest du sowas zukünftig selbst beheben?

 

Wenn ich die Texi (Berlin) nehme, müsste ich dann drauf achten, dass die ganze Einstellerei schon passt, bzw. die mir erklären, wie das geht.

 

vor 12 Stunden schrieb nalpon:

Habe mir überlegt, wenn ich näher an Dir dran bin, kannst auch gern mal vorbeikommen und hier ausprobieren

Das wäre natürlich klasse - einfach auch, um so ein Vieh mal gesehen zu haben. Ich bin in der Nähe von Pforzheim. Ich schreib dir im Laufe des Tages ne PN! :classic_smile:

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Es ist halt so, dass man manche Sachen, die man speziell für sich braucht, unter Umständen erst im Gebrauch bemerkt. Das mit der Fadenspannung hatte ich eigentlich schon dort bemerkt, aber ich dachte, das gehört so, weil es eine Industriemaschine ist. Ich war darauf fixiert, alles auszuprobieren, auch die engen Winkel zum Nähen etc. etc. Der Händler hat mir gesagt, wenn er an eine Firma liefert, ist es oft so, dass er nach ein paar Wochen sowieso ins Haus kommt und die Leute mit der neuen Maschine dann dies und das und jenes anders haben wollen mit den Einstellungen.

 

Ich würde mich nie im Leben auf eine Maschine einlassen, die am Ende der Republik steht. Stell Dir vor, Dir passiert was, dann muss die per Spedition für teures Geld dorthin und für teures Geld wieder zurück, und ob die dort so kulant sind, dass sie Dir Deine eigene Blödheit kostenlos wieder in Ordnung bringen . . . . und so schnell ! Ich mein, Du weisst ja  jetzt, was passieren kann.

 

Selbst beim Haushaltsnähmaschinenhändler meines Vertrauens dauert eine Reparatur ca. 14 Tage oder länger. Und da machst Du Termin aus, gehst hin, wartest drauf, bekommst alles gezeigt und erklärt und wenn noch was anliegt wird das gleich  mit gemacht. . . . UNBEZAHLBAR!

 

Ich denke ich könnte es jetzt selbst in Ordnung bringen, wenn er mich anleitet, dass ich es einmal ganz allein gemacht habe, auch mit dem Einstellen des Greifers zur Nadel, das muss ja gaaaaaaaaanz eng und genau sein. Allein ohne Anleitung von ihm würde ich es innerhalb der Garantie lieber nicht selbst probieren. Am Greifer darf man eigentlich nicht selbst rum schrauben. Ein kleiner Fehler - so sehe ich das - die Nadel knallt drauf, weil es nicht 100%ig richtig eingestellt ist, und der Greifer ist kaputt. Und der Greifer ist - glaub ich - sauteuer bei einer Industriemaschine.

 

Das A und O ist ein guter kulanter Mechaniker, der Dir nach Möglichkeit auch am Telefon hilft und nur für den Notfall selbst reinschauen muss. Ich hatte ja schon einmal den Fall, dass sich da irgendwie alles verklemmt hatte, weil der Faden nicht leicht aus der Spule lief (deshalb sollte man immer vor dem Nähen leicht dran ziehen, ob alles gut ist bzw. ihn festhalten oder langsam annähen, dann sieht man ja, ob es funzt).

 

Auf jeden Fall ging da auch nichts mehr, ich hab die Fäden gesehen, aber die waren irgendwie fest gefressen. Da hat er mir gesagt, Handrad mit beiden Händen nehmen und mit Kraft im Uhrzeigersinn drehen, also entgegen dem, wie man das Handrad sonst dreht. Ich hab extra nochmal nachgefragt, weil es so schwer ging und ich dachte, gleich bricht mir da was ab. Er meinte, nur Mut, kräftig drehen ! Hab ich gemacht und in einer Sekunde war alles wieder frei.

 

Mit einer Industriemaschine ohne einfach und gute Reparaturmöglichkeit würde ich mich fühlen wie auf dünnem Eis bei meinem Pech, das ich immer habe.

 

Ach Gott bei Pforzheim bist Du, da bist Du ja ganz um die Ecke. Mehr an Karlsruhe dran oder weiter weg ? Ja, schreib PN

Edited by nalpon

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