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Chic im Alltag: trachtig, historisch oder wie?

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Immer wieder treffe ich auf eine bestimmte Art von Schnitten, die mich begeistern, bei denen ich mich aber Frage, wie "sowas" in den meinen Großstadtalltag integriert werden kann. Grob gesagt geht es um Kleider oder Oberteile und Röcke mit einem sehr engen taillenbetonten Oberteil (Korsett, Mieder, Leibchen) und einem weit schwingenden Rock.

Manchmal ist auch nur ein breiter Miedergürtel verwendet und das Oberteil an sich ist weit. Ich habe auch schon Varianten gesehen, wo der Rock bis hoch zur Taille geschnürt war (im Gothicbereich) und drunter ein weites Oberteil. Nun frage ich mich: Gibt es alltagstaugliche Stile in diese Richtung und wie heißen sie? Wo finde ich Anregungen, Vorbilder und Schnitte?

 

Gern können wir wild diskutieren, was man wann wie tragen kann - und was eben nicht. Sicher gibt es hier doch auch andere Frauen, die gern ihre Liebe für historische Schnitte oder Trachten in die Alltagskleidung einfließen lassen.

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Ich mag so was, trage es aber nicht. Zumindest im Moment nicht. So was ändert sich bei mir ja auch immer mal...

 

Letztlich wird man damit immer irgendwie "besonders" wirken, wie mit allem, was nicht der gerade aktuellen Modelinie entspricht. Es sei denn, es ist gerade in, dann trägt es jeder. :o Dessen muß man sich bewußt sein.

 

Dann ist es aber wieder relativ egal, wie ungewöhnlich es aussieht... und man kann es gestalten, wie man Lust hat.

 

Da zur Zeit ja so eine gewisse Retrowelle (siehe auch patterns by Gertie von Vogue) durch die Gegend schwappt, wäre das dann aber nicht so weit hergeholt. Für mich sieht das aber, auch wenn z.B. moderne Stoffe und Farben verwendet werden aber trotzdem immer nach Retro aus.

 

Moderne Stoffe, Farben und Muster zu verwenden ist aber auch eine gute Möglichkeit, damit es nicht nach historischem oder Karnevals-Kostüm aussieht. Jeans geht eigentlich immer, aber warum nicht mal einen klassischen Wollstoff, vielleicht sogar mit Nadelstreifen?

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Ich finde tatsächlich lange Röcke im Großstadt-Alltag unpassend. Aber vielleicht ein weich fallender, schlichter Tellerrock mit angesetztem, breitem Bund und anstelle der Schnürung doppelreihige Knöpfe, die es nur andeuten. Müßte man mal austesten, vor allem wie man die Weite in den Rock bekommt ( Halbkreis, gerüscht, Kellerfalten)

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Ich denke, dass man den Stil im Sommer alltagstauglicher tragen kann als im Winter. Bei Sommer, weite Röcke und enge Mieder kombiniert mit Ballerinas denke ich an die Fifties und Schauspielerinnen aus der Zeit. Die Fifties sind ja immer wieder mal modern und werden dann zitiert in der aktuellen Mode.

Solche Taillengürtel waren aber auch in einer der letzten Burdas, damit ist das wohl jetzt auch so Trend :D DIY - Miedergürtel nähen | Mode zum Selbernähen. burda style – Das Nähmagazin bietet Hobbyschneidern Schnittmuster, Anleitungen, Zubehör und Inspiration..

Gerne auch mit Off-shoulder-Bluse kombiniert, vielleicht findest du unter dem Stichwort etwas.

Ich schätze, dass man durch die Farb- und Stoffauswahl ein Outfit edler und eleganter oder eben etwas alltagstauglicher gestalten kann, es muss ja nicht schwarze Spitze sein, eine Hemdbluse mit Mieder drüber sieht gleich ganz anders aus. Außerdem muss es vielleicht nicht gleich ein komplettes Outfit sein, sondern eins deiner Lieblingsteile mit anderen Sachen kombiniert, z.B. weiter Rock mit Motto-Shirt, falls dir das gefällt.

Da fällt mir noch ein, vielleicht googelst du mal nach der Designerin Lena Hoschek, da findest du sicher Inspiration!

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Vielen Dank für Eure Gedanken dazu. Den Burda-Miedergürtel finde ich persönlich ja schrecklich, ich bin bei Garconne auf einen gestoßen, der mir sehr gefällt. Ansonsten mag ich einiges von Mothwurf (darf ich die Modelle hier verlinken? Dann würde ich das noch nachholen).

Die Frage ist: Wenn ich nach derartigen Schnitten suche, wonach suche ich?

Lena Hoschek ist nicht so meins, die Modelle sind mir zu unruhig. Ich suche wohl eher nach Romantik, wobei die gern auch steam punkig sein kann.

 

Die Idee, nicht gleich ein komplettes Outfit zu tragen, gefällt mir gut. Ein Mieder zu Jeans oder ein Rock mit einfachem T-Shirt (was ein Mottoshirt ist, weiß ich nicht, aber ich nehme an, eins mit Aufdruck?) - sowas schwebt mir eher vor. Und das komplette Outfit dann für besondere Anlässe.

 

Dass ich besonders wirke ist mir bewusst. Auch wenn ich es immer mal wieder schwer aushalten kann, gehört das zu meinem Alltag. Ich bin mittlerweile seit über 20 Jahren unkonform gekleidet und es ist mir schnuppe, was grad modern ist. In der Großstadt geht zum Glück auch Vieles und mein Freundes- und Bekanntenkreis ist einige Extravaganzen gewöhnt. Klar sieht man mich auch manchmal in Jeans und T-Shirt, aber ich habe einfach mehr Freude, wenn ich mich mehr nach meinem Stil kleide. Der hat sich in den letzten Jahr(zehnt)en immer mal wieder gewandelt. Vom Hippie-Look mit langen Röcken und Kleidern über Ethno zu Ökochic. Und dazwischen trage ich gern auch mal Shirts mit großen Nerd-Drucken.:D

Nur mag ich eben nicht angestarrt werden, so aus der Reihe zu fallen ist mir unangenehm. Und auch Praktikabilität ist wichtig. Ich fahre viel Rad, da ziehe ich mich ohnehin meist um, aber ein Trachtenrock wäre nach 15km im Rucksack durch die halbe Stadt dann zerknittert und unansehnlich. Vielleicht brauche ich ein Lastenrad mit fahrbarem Kleiderschrank hinten dran.:p

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Den Miedergürtel von Burda finde ich auch schrecklich :D Er ist halt einfach ein Rechteck, nichts was sich der Figur an der Taille wirklich anpassen würde. Da gibts sicherlich schöneres! :) Er sollte auch nur als Beispiel dienen.

Lena Hoschek hat immer wieder thematisch leicht andere Kollektionen, ich weiß nicht ob es auf der Seite ein Archiv älterer Kollektionen gibt, aber vielleicht findet sich da was beim googeln (evtl. bei Vogue im Archiv).

Ich habe jetzt mal nach Mothwurf gesucht: es scheint viele ausgestellte Faltenröcke und kleine Jäckchen zu geben. Das ist nichts, was man nicht bei den üblichen Verdächtigen finden würde. Bei Burda würde ich mal im Heftarchiv (falls es das noch/schon wieder gibt) die jeweiligen Herbstmonate, evtl. die Trachtenspecials oder auch die Festmode sowie alles wo Fifties draufsteht angucken. Und bei den anderen Anbietern die jeweiligen Kategorien (am besten die Schnittzeichnungen) angucken, und nach dem Teil suchen, was du als erstes in Angriff nehmen willst. Hier z.B. mal Kleider von Burda

Korsagenkleid | Mode zum Selbernähen. burda style – Das Nähmagazin bietet Hobbyschneidern Schnittmuster, Anleitungen, Zubehör und Inspiration.

oder

Prinzess Kleid | Mode zum Selbernähen. burda style – Das Nähmagazin bietet Hobbyschneidern Schnittmuster, Anleitungen, Zubehör und Inspiration.

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Lena Hoschek hat im Sale tatsächlich einige Sachen, die in die Richtung gehen. Die Stoffe gefallen mir meist nicht, aber die Schnitte sind super. Und Burda Trachtenspecials werde ich mir mal ansehen. Landhausmode könnte auch passen...

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Solche Teile lassen sich sicher in den Alltag integrieren. Wie praktisch sie dafür dann sind, ist eine andere Frage ;)

 

Ich mag gerne Schößchen und habe schon öfter einen Kleiderschnitt, auf Blusenlänge gekürzt ( Schnitt meist von Burda z.B. aus 2/2011 technische Zeichnung ) - dafür verwendet.

Mehr Beispiele zu diesem Schnitt klickst du hier

 

Ein sehr hübsches Schößchen hat z.B. dieses Oberteil aus der Burda 8/2013

klickst du hier

technische Zeichnung

 

Ein sehr hübscher Schnitt für so eine Art Miederbluse hatte ich mal aus der Burda 4/2003 genäht. Allerdings 7-10cm verlängert und vorne mehr geschlossen ;)

klickst du hier

 

Nach den "Trachtenröcken" der Rockmacherin wird hier auch öfter mal gefragt. Die lassen sich sicher auch in den Alltag integrieren.

 

P.S. auch bei den Faschingsschnitten von Burda kann man fündig werden ;)

z.B. Burda 1/2003 Miedertop

Edited by elbia
Zusatz

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Ja, auf die Rockmacherin bin ich auch schon gestoßen und habe sogar einen Rock von ihr hier - das war Liebe auf den ersten Blick und er war reduziert, so dass ich ihn mir geleistet habe. Es gibt mit dem Biergartenrock Rosi von Dirndl-Schnitte auch einen sehr ähnlichen Schnitt, mit dem ich schon liebäugele. Aber momentan denke ich, ein Rock in dem Schnitt reicht eigentlich.

Darüber wäre eine der von Dir verlinkten Schößchenblusen sicher sehr schick. Da werde ich mal nach passenden Kleidschnitten suchen, in einer meiner Burdas ist sicher was drin.

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Mir ist gerade eingefallen, dass ich eine dieser "Miederblusen" ( das ist die um 7cm verlängerte Version) auf einem Galeriefoto trage - falls es dich interessiert klickst du hier

 

Und hier eine Version von meinen Blüschen nach dem Kleidschnitt aus der Burda 2/2011

Auf der 2. Seite der Kommentare ist ein Tragefoto ;)

 

P.S. meine weinrote "Miederbluse" hatte ich ganz vergessen ;) Da sind dann auch meine Schnittänderungen erwähnt guckst du hier

Edited by elbia
Nachtrag

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Nur mag ich eben nicht angestarrt werden, so aus der Reihe zu fallen ist mir unangenehm.

 

 

Tja... äh... entweder oder. :o

 

Wenn man nicht auffallen will, dann bleibt einem nur, sich möglichst uniform zu kleiden, und zwar nach dem jeweils örtlichen Standard.

 

Oder man lebt damit.

 

(Wenn ich meine Mutter besuche, falle ich auch auf. Und zwar schlichtweg durch das Tragen von ganz normalen Röcken. Aus irgendwelchen Gründen trägt man da in der Gegend Rock nur für "fein". Und ein simpler Bleistiftrock fällt schon auf. Vor allem, wenn es kein heißer Sommertag ist.)

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Ach nowak, doch nicht in Berlin. :D Da gibt es eine weite Spannbreite zwischen auffallen und angestarrt werden. Auffallen tu ich schon, aber angestarrt werde ich selten.

 

elbia vielen Dank für die Fotos. Die beiden letzten Blusen gefallen mir super gut und ich werde mich da sicher anregen lassen.

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Also ich trage was ich will und zwar wann und wo ich will :) Meistens japanisch Angehauchtes wie Decora, Visual Kei, Otome. Aber auch Gothic oder von Filmen inspirierte Sachen. Heute z. B. trage ich Abby Sciuto Look (aus Navy CIS) - kurzes Kleid mit unten Stufen, gestreifte Overknee-Strümpfe und Plateau-Schnürschuhe. Morgen gehe ich vielleicht als Waldelfe, wer weiß?! Und montags trage ich prinzipiell ein Krönchen - weil ich Montage hasse und dem Tag sozusagen eine Krone aufsetzen will. Deshalb: Montag ist Krontag :D Angestarrt werde ich oft, ist mir aber egal!

Edited by Näh-Elflein

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Ach nowak, doch nicht in Berlin. :D Da gibt es eine weite Spannbreite zwischen auffallen und angestarrt werden. Auffallen tu ich schon, aber angestarrt werde ich selten.

 

Na wo ist dann dein Problem?

 

(Und in Köln war gestern "Jeck im Sunnesching"... dann wird das auffallen schon schwierig. :rolleyes: )

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Muss ich ein Problem haben? Ich steh grad auf dem Schlauch... Ich wollte Ideen austauschen, einfach weil es im Netz nicht so viele Stilbruch-Ideen gibt. Ich möchte nicht, dass ihr hier für mich irgendein Problem löst.

 

Ich finde es einfach spannend darüber nachzudenken, wie man trachteninspiriert oder empirenmodeinspiriert alltagstaugliche Kleidung nähen und kombinieren kann. Ich nahm an, es gäbe sowohl Privatleute als auch DesignerInnen, die das schon machen und von denen ich mich inspirieren lassen kann. Und ich nahm an, da das das Unterforum für ein Spiel mit Mode ist, hätten vielleicht auch andere Freude daran. Nur irgendwie ist es mir vielleicht nicht gelungen zu kommunizieren, was ich mir wünsche?:confused:

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Muss ich ein Problem haben?

 

Nö. musst du nicht.

 

Aber du hattest doch geschrieben, daß du es nicht magst, angestarrt zu werden, wenn es sozusagen zu auffällig ist. :confused:

 

Das war nicht meine Idee, daß das ein Problem für dich sein könnte, das kam von dir. ;)

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Aber Dinge, die ich nicht mag, sind doch nicht per se ein Problem? Egal, ich finde diese Art der Diskussion nicht hilfreich. Und würde mich lieber wieder zur o.g. Frage austauschen.

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Dann tauschen wir doch mal :)

Ich könnte mir vorstellen, dass Dir Margaretas Gown oder etwas in der Art gut steht. Allerdings etwas abgewandelt; die Schleppe finde ich doch nicht so praktisch. Und Goldfaden dürfte etwas teuer sein :o

Hier nochmal in besser fotografiert (Achtung, viele große Bilder; ziemlich runterscrollen oder nach "Drottning Margaretas klänning (kopia)" über Browserfunktion suchen):

En liten resa till Kalmar | Susannas Crowbar

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Aber Dinge, die ich nicht mag, sind doch nicht per se ein Problem? Egal, ich finde diese Art der Diskussion nicht hilfreich. Und würde mich lieber wieder zur o.g. Frage austauschen.

 

Du hast es erwähnt, daher scheint es für dich relevant zu sein.

 

Aber gerne genug davon, das ist ja dein Thema hier. :)

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@moniaqua

 

Diese Schnittform könnte ich mir für sie auch sehr gut vorstellen! Oben schmal, nach unten weit, sieht perfekt aus, kann man ja auch wadenlang nähen :)

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Ansonsten mag ich einiges von Mothwurf (darf ich die Modelle hier verlinken? Dann würde ich das noch nachholen).

Die Frage ist: Wenn ich nach derartigen Schnitten suche, wonach suche ich?

Ich suche wohl eher nach Romantik, wobei die gern auch steam punkig sein kann.

 

Wow, die Mothwurf-Kollektion gefällt mir auch richtig gut. Wir scheinen in etwa den gleichen Geschmack zu haben. :o

 

Suchen könntest du u.a. tatsächlich unter dem Stichwort Steampunk (oder auch Cosplay/Anime/GothicLolita/Vikorianische Mode, Historisierend, LARP...). Da gibt es inzwischen sehr viele Schnittmuster, die diese Linienführung haben. (Meines Erachtens reicht es, ein entsprechend vielseitiges Schnittmuster in der Art zu kaufen; daraus läßt sich dann sehr viel individuell ableiten.)

Burda hat einige von Simplicity auf der Seite: Kickstduhier

 

Auch die historische Mode dürfte da einiges hergeben. Die Fifties wurden ja schon erwähnt. Aber es geht auch noch weiter zurück, z.B. Early Bustle (frühe Tourüre): Vested Bodice

Ball Gown Basque

Vest Basque

 

Das hier gefällt mir vom Ausschnitt her sehr gut (die Länge hinten kann man ja anpassen): Tail-Bodice

 

Auch hier reicht m.E. ein Schnittmuster als Vorlage völlig aus. (Ganz billig sind die ja nicht...).

 

Ansonsten wirklich bei Anbietern von Trachten und Miedern schauen. Oder teilweise auch bei der Reitermode, die vielfach auch sehr traditionell gehalten ist.

 

 

Die Idee, nicht gleich ein komplettes Outfit zu tragen, gefällt mir gut. Ein Mieder zu Jeans oder ein Rock mit einfachem T-Shirt (was ein Mottoshirt ist, weiß ich nicht, aber ich nehme an, eins mit Aufdruck?) - sowas schwebt mir eher vor. Und das komplette Outfit dann für besondere Anlässe.

 

Der Ansatz gefällt mir auch. - Ich hoffe, du zeigst uns dann mal, wofür du dich u.a. entschieden hast. :)

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Margaretas Kleid trifft nicht so 100% meinen Geschmack, vor allem weil ich finde, dass es vorn an den Ärmeln nicht gut sitzt. Und es lebt ja sehr vom Stoff, da müsste man schon ein Traumstöffchen ergattern... Grad hab ich keins.

 

Inch, Deine Vorschläge treffen meinen Geschmack sehr. Besonders die viktorianischen Sachen. Allerdings sind die ja alle auf ein Korsett ausgelegt und das werde ich im Alltag sicher nicht tragen. Die Frage ist, ob man die Schnitt anpassen kann, damit sie auch ohne Korsett passen und wie aufwändig das wäre.

 

Bei Trachtenmode habe ich bislang nichts Passendes gefunden. Genau genommen war meine Suche nach einem Schnitt für ein schlichtes Mieder (ohne Vollversteifung) bislang nicht von Erfolg gekrönt.

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Die Frage ist, ob man die Schnitt anpassen kann, damit sie auch ohne Korsett passen und wie aufwändig das wäre.

 

Ja, kann man. Und es ist auch nicht aufwendiger, als einen "normalen" Schnitt anzupassen. Wenn man recht festen Stoff verwendet und ihn doppelt, braucht man auch keine extra Versteifung. Finde ich jedenfalls.

 

Ein einfaches Mieder - oder sowas in der Art - findest du ggf. auch bei den Larp-/Gothic-/Fantasysachen. (Schau mal bei Butterick, Simplicity & Co.).

Ich halte aber auch die Augen offen und poste es hier, wenn mir was ins Auge springt, ok? :)

 

Viel Erfolg.

 

Edit: Ganz hübsch finde ich z.B. das Butterick 3906

Oder das Butterick 5969

Edited by running_inch

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Margaretas Kleid trifft nicht so 100% meinen Geschmack, vor allem weil ich finde, dass es vorn an den Ärmeln nicht gut sitzt.

Ja, das ist schade. Man müsste eh schauen, wo und wie man an einen ähnlichen Schnitt kommt.

 

Die viktorianischen Sachen erinnern mich an Trachenjackerln (die aus Webstoff), das geht schon ohne Korsett :)

 

Der Sinn eines Mieders ist, dass es versteift wird. Du könntest aber eventuell das Oberteil eines Dirndels verwenden. Ist hat auch wieder mit Änderung verbunden :nix:

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Die Simplicity Schnitte dürften für einen "modernen" Körper ohne Korsett ausgelegt sein.

 

Ich hatte mal ein Buch mit victorianischen Schnitten zum selber zeichnen (leider weiß ich auch den Titel nicht mehr...), die gingen in der Anleitung eh davon aus, daß man das teilweise gleich nach den eigenen Maßen zeichnet, teilweise am Körper anpasst.

 

Grundsätzlich sollte das aber nicht schwieriger sein, als einen normalen Schnitt anzupassen.

 

Nur ist es für so was extrem hilfreich, zu zweit zu sein. (Berlin hat doch sicher das eine oder andere Nähtreffen, an das man sich anschließen kann, oder? Oder selber eines gründen und Gleichgesinnte finden.)

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