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Kaffeekapsel-Verwertung


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Guten Abend,

seit geraumer Zeit beschäftigt mich das Thema "Upcycling". Aktuell verarbeite ich Aluminium-Kaffeekapseln zu Schmuck.

Jetzt habe ich von einer meiner Quellen Kaffeekapseln aus Kunststoff erhalten. Tolle Farben, aber ich hab noch so gar keine zündende Idee, was ich hiermit veranstalten kann. Im Netz, auch bei Pinterest, bin ich nicht fündig geworden.

Meine Frage an Euch: hat die schon jemand verarbeitet? Welche Ideen sind Euch hierzu gekommen?

Ich würde mich über kreativen Input sehr freuen.

 

Beste Grüße

Christine

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Guten Morgen,

genau das ist ja der Grund, weshalb ich Unterstützung von Euch brauche... :)

 

Vielleicht hat jemand diese Sorte Kapseln schon verarbeitet und verrät mir, was er damit gemacht hat....

 

Einen schönen Tag wünscht

Christine

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Ich würde testen, wie sie sich bei Hitze (Backbleck, Kerze, Brenner) formen lassen und dann schauen, welche Formen möglich sind. Es gibt Beads aus Plastikflaschen, Blumen aus Plastiklöffeln, etc., warum also nicht aus Kunststoffkapseln? Ideen z.B. bei Pinterest unter Recycling plastic jewellery oder YouTube plastic beads diy.

Edited by fabric
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Hallo Andrea,

wenn Du bei Pinterest unterwegs bist, dann hast Du eine Fundgrube ohne Ende; Nespresso-Schmuck oder Kaffeekapsel-Schmuck wären z. B. die Stichworte. Ebenso kannst Du bei youtube diese Suche eingeben und hast jede Menge input.

Kapseln säubern, mit Frühstücksbrett zusammendrücken und dann Cabochon aufkleben - das waren meine ersten Versuche...

 

https://www.youtube.com/channel/UCpQv6yWvbpX3vkY2r_zF5kQ - diese Filme sind sehr anregend!

 

Viel Spaß beim Nacharbeiten.

Christine

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Ich würde testen, wie sie sich bei Hitze (Backbleck, Kerze, Brenner) formen lassen und dann schauen, welche Formen möglich sind.

 

Ist das so eine gute Idee bei Plastik? Von wegen allen möglichen Stoffen, die dabei ausdünsten können...? Ich würde sowas ja auch nicht auf den Grill oder in den Kamin schmeißen... :confused:

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@ Christine: die sind superschön:hug:

 

Ich habe schon Sachen gefunden, aber vieles gefällt mir gar nicht. Besonders die Armbänder mit den Kapseln. Aber es ist Geschmackssache.

Und das was du machst ist ganz toll und sieht edel aus.

 

Ich hätte gleich noch eine Frage: mit welchen Kleber klebst du die Carbochon fest?, ist ja Glas auf Metall.

 

Und nein, ich mache daraus keinen Schmuck, ich habe eine ganz andere Idee:D

 

Und vielen Dank für den Link und die Stichworte

 

Ich denke die Plastikkapseln können schon in den Backofen, sie sind doch auch für heißes Wasser ausgelegt. Klar, grillen sollte man sie sicherlich nicht:D

 

LG Andrea

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100 Grad heißes Wasser oder 200 Grad im Backofen... gerade WEIL sie auf heißes Wasser ausgelegt sind (und sich dabei nicht verformen sollen), brauchst du im Backofen höhere Temperaturen. Zudem sind die Dinger auf Form gezogen, die werden also höchstwahrscheinlich schlicht platt, rund und kleiner.

 

Und, man vergebe mir den Rant, ich verstehe immer noch nicht, was an "Upcycling" solcher Dinge denn besser sein soll, als den Müll zu vermeiden suchen. Selbst wenn man - zugegebenermassen durchaus ansehnlichen - Schmuck daraus macht, wer soll das denn alles tragen, angesichts der Masse an leeren Kapseln und der doch eher begrenzten Menge an Käufern?

 

Salat,

unverständig

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Hallo Salat,

grundsätzlich hast Du natürlich Recht: es sollte gar nicht erst zu solchen Müllbergen kommen; in meinen Augen gehört so etwas (und auch so einiges anderes!) verboten. Nun ist das aber nicht der Fall, und mir gibt es einfach ein gutes Gefühl, Dingen, die im Müll landen würden, ein neues Leben einzuhauchen.

Dazu gehören auch ausrangierte Jeans, Fahrradschläuche und Weinkorken - UWYH - sozusagen :D

 

@ Andrea: zum Kleben verwende ich Schmuckkleber (Hasulith)

 

Einen schönen Tag noch

Christine

Edited by Laufmaus
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Natürlich kann man aus ein paar Kapseln die Welt nicht retten und Vermeidung wäre besser als Recyceln, aber Kleinvieh macht auch Mist. Und wenn jeder ein wenig nachdenken würde und nicht immer nur bequem ist, hätten wir weniger Müll.( bezieht sich jetzt nicht nur auf dies Kapseln).

Ich kaufe viele Sachen auch auf dem Flohmarkt und mache daraus etwas und bin auch in Gruppen, wo ungebraute Sachen verschenkt werden und nicht auf dem Sperrmüll landen( ist doch so in unsere heutigen Gesellschaft).

Soory, musste ich jetzt sagen;)

 

Danke für die Info zum Kleber. Und das hält wirklich, Metall und Glas?

 

LG Andrea

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Ungeschickt ist es eigentlich nur bei den Aluminiumkapseln sie zu "upcyceln".

 

Denn Alu kann ganz normal recycelt werden und im Gegensatz zu Kunststoff bekommt man auch wieder ein gleichwertiges Ausgangsprodukt für neue Sachen. Da passiert also echtes Recycling und die Aufbereitung ist wesentlich weniger energieaufwendig als die Neugewinnung von Aluminium.

 

Kunststoffe hingegen können noch keinem echten Zyklus zugeführt werden, wo das Recyclingprodukt am Ende wieder genau die gleichen Eigenschaften hat wie das Ausgangsmaterial.

 

Bei Kunststoffkapseln würde ich vermutlich die Heißluftpistole versuchen. Mit der kann man halbwegs gezielt vorgehen und im Freien arbeiten. - Atemschutz wäre vielleicht nicht ganz doof...

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Stimmt, aber dann muß man Kleber, sonstige Zutaten und am besten auch andere Metalle (Anhägeröse...) auch rückstandsfrei entfernen. :o

 

Und den Schmuck dann auch über die Wertstofftonne entsorgen, nicht im Restmüll. :o

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Na ja, manches täuscht auch nur das noch latent vorhandene Gefühl der Verschwendung...

 

Ich frage mich, worin eigentlich der Sinn solcher Kapsel-Maschinen liegt, außer, dass der Kaffee besonders teuer wird und man an manchen "Designorgien" auch noch lange putzen muss, damit sie nicht alsbald aussehen, wie vom Flohmarkt. (Was da bei uns im Repaircafé manchmal so ankommt, lässt den Verdacht auf eine "Schnäppchen"-Reparatur aufkommen...). Beömmelt habe ich mich über die, bei denen man noch eine Milch(pulver)kapsel vor oder nachlegt.

 

Ich bin mir gewiss, wie vieles, was angeblich fortschrittlich ist, dienen sie ausschließlich den Verkäufern. Fortschritt ist oft ein Schritt in die falsche Richtung. "Evolution" hingegen setzte längere Produktzyklen voraus. Ist es nicht auch bekloppt, wie sehr wir darauf achten, ein überflüssiges Gadget möglichst am billigsten zu bekommen, wieviel Zeit da manchmal für die Suche aufgewendet wird, wie wenig aber die Folgekosten interessieren?

__________

 

P.S.:

Folgekosten können auch verschwendete Zeit oder ungewollte Funktionen sein. Was da mit dem Internet of Things (IoT) auf uns zurollt, spottet schon jetzt jeder Beschreibung...

 

Und wenn ich mal die längst zur Installations-Option gewordene Uralt-Glosse eines c't-Redakteurs bezüglich Tintenstrahldruckern weiterspinne, wird bald so eine Kapselmaschine auch noch selbsttätig neue Kapseln ordern, gegen eine jederzeit "persönlich anpassbare" Monatsflatrate beim Kaffeeröster und in einer auf den "persönlichen" Geschmack angepassten Zusammenstellung mit Vorschlagsrecht. (Andere, die diesen Kaffee trinken, essen auch diese Schokolade und benutzen jene Hautcreme mit Antikoffein-Repairkomplex... Wir haben beides mal ihrem Warenkorb beigefügt.)

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Technikus, du sprichst mir aus der Seele! Ich habe eine kleine Siebträgermaschine von De'Longhi, die macht tollsten Kaffee, auch mit gemahlenem Vakuum-Päckleskaffee. Im Moment mahle ich ihn wieder selbst. Aber Pads und anderer Kram kommt mir nicht in's Haus.

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Wäre es möglich, hier keine Grundsatzdiskussion zu führen? Ich hatte lediglich nach kreativen Input gefragt... :(

Wer welchen Kaffee benutzt, das will ich nicht bewerten. Ich selber lebe relativ müllarm und -bewußt.

Wer mir also noch weiterhelfen kann in meiner Ausgangsfrage, lasse sich bitte nicht abschrecken; ich freue mich weiterhin auf Ideen!

 

Danke!

Christine

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Ich frage mich, worin eigentlich der Sinn solcher Kapsel-Maschinen liegt, außer, dass der Kaffee besonders teuer wird und man an manchen "Designorgien" auch noch lange putzen muss, damit sie nicht alsbald aussehen, wie vom Flohmarkt.

 

Kann ich dir sagen...

 

Für mich ist die Kapselmaschine sinnvoll, weil ich sporadisch Kaffee trinke und meist genau eine Tasse brauche.

 

Ich besitze eine Krups Filterkaffeemaschine, die kommt auch zum Einsatz, wenn ich Besuch habe, aber die muß Minimum drei Tassen produzieren, damit trinkbarer Kaffee rauskommt und keine Plörre. Drei machen und jedesmal zwei Wegschütten ist irgendwie auch nicht nachhaltig. :/

 

Für einen Vollautomaten fehlt zum einen der Platz, zum anderen würden mir da auch die Bohnen ranzig, denn es kann auch mal sein, daß ich wochenlang keinen oder fast keinen Kaffee trinke. Das weiß ich aber vorher nicht. - Abgesehen davon, daß der Wartungsaufwand dafür deutlich höher ist, als für meine Nespresso. Das konnte ich in den letzten 30 Jahren bei verschiedenen Familienmitgliedern und Freunden beobachten. Da ist keiner, der die Maschine nicht mindestens einmal im Jahr zerlegen und reinigen muß, einige haben ihre Vollautomaten der Luxusklasse dann nach einigen Jahren entsorgt, weil sie inzwischen mehr Geld reinrepariert hatten, als die Maschine gekostet hatte. Und ich rede jetzt nicht von billigen Maschinen. Meine Nespresso läuft seit knapp zehn Jahren ohne irgendwas. Ich habe sie ungefähr drei oder vier mal entkalkt.

 

Dazu kommt, daß ich Gästen nach dem Essen auch einen koffeinfreien Espresso servieren kann. Ebenso meiner Mutter koffeinfreien Kaffee, wenn sie ungefähr einmal im Jahr ein paar Tage zu Besuch ist. Für meine Mutter habe ich früher Anrührkaffee gekauft, entweder in Einzelportionen, was dann auch Müll macht und noch dazu Verbundmüll, den man nicht recyceln kann, oder ich habe das restliche Päckchen hinterher weggeworfen. (Weil nach einem Jahr... ist der nicht mehr trinkbar.)

 

Und der Espressogeschmack... ist doch noch mal deutlich anders als aus der Siebträgermaschine, muß man einfach sagen. Abgesehen davon, daß ich für eine Tasse Espresso in so einer Mini-Maschine auf der Herdplatte ganz schön viel Strom brauche.

 

Von daher... für mich macht die Kapselmaschine in meinem Leben Sinn.

 

Wenn aber zum Geburtstag die wilden Horden zum Kaffetrinken anrücken, dann werfe ich die Filterkaffeemaschine an. Weil... bis ich zehn Leute aus der Nespresso (oder einem Vollautomaten...) versorgt habe, ist der Kaffee beim ersten schon wieder kalt.

 

Aber wenn die ersten zwei großen Kannen getrunken sind und nur noch einer Kaffee will... dann koche ich nicht noch eine Kanne, von der ich den Rest wegschütte, sondern eben nur die eine Tasse.

 

(Ich habe damals lange gezögert, ob ich das Ding wirklich haben will... aber für mich war dann doch klar... ja. Aber nur mit Alukapseln, weil die eben wirklich recycliert werden können.)

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Wäre es möglich, hier keine Grundsatzdiskussion zu führen?

 

Sorry... :o

 

Dein Beitrag war noch nicht da, als ich anfing, meinen zu schreiben.

 

Ich werde mich zurückhalten.

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