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In den Online-Shops wird oftmals ein Stoffgewicht angegeben. Gibt es hierzu Tabellen, in denen die Stoffart, das Gewicht und ein möglicher Verwendungszweck mit aufgelistet sind? Mir würde es die Entscheidung bei dem ein oder anderen Stoff sehr erleichtern. :o

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Ich kenne ein Buch :

Textilien im Modedesign: Das Handbuch für die richtige Stoffwahl

Gail Baugh

Dort wird auch auf das Stoffgewicht eingegangen,natürlich am meisten auf die Webart und daraus folgend auch auf den Verwendungszweck.

 

Stoffgewichte kann man nur vergleichend nutzen , bei gleichen Stoffarten.

Ich habe mal einen Rückseitenstoff gekauft(Überbreite) und nicht auf das Gewicht geachtet. Der Stoff war eigentlich nicht schlecht, hatte einen leichten Glanz- er war nur dünner als der eigentliche Patchworkstoff. Hinterher habe ich nochmal die Stoffgewichte verglichen.

LG Christina

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So einfach ist das nicht.

Die Grammangabe pro qm oder lfm ist nur einer der Faktoren, um die Stärke und / oder Verwendung eines bestimmten Stoffes zu bestimmen.

Z.b. Ist Viskose Jersey i.d.r. deutlich schwerer auf den qm als z. B. Baumwolljersey. Der Fall ist auch völlig anders.

Auch bei gleicher Grammatur und Material bzw. Webart können Weichheit oder Steifigkeit unterschiedlich sein.

Man kann nur grobe Orientierungen geben.

LG Ulrike

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Ich finde, das Stoffgewicht verwirrt gerade Anfänger oft mehr als es nützt... Es täuscht so eine objektive Sicherheit vor; genau wie bei einem Auto, das man nach der PS/kw-Zahl beurteilt, dabei aber außer Acht lässt, ob und wie die Leistung auch auf die Straße gebracht werden kann und wie das Handling ist. :nix:

 

Am besten, man bestellt sich Stoffproben; diese Möglichkeit bieten viele Shops. Erst dann weiß man wirklich aus buchstäblich erster Hand, um was für einen Stoff es sich handelt. :)

 

(Im professionellen/technischen Bereich ist das anders; da hat man aber auch andere Mengen, Händler, Einsatzzwecke und ein ganz anderes Know how.)

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So einfach ist das nicht.

Die Grammangabe pro qm oder lfm ist nur einer der Faktoren, um die Stärke und / oder Verwendung eines bestimmten Stoffes zu bestimmen.

Z.b. Ist Viskose Jersey i.d.r. deutlich schwerer auf den qm als z. B. Baumwolljersey. Der Fall ist auch völlig anders.

Auch bei gleicher Grammatur und Material bzw. Webart können Weichheit oder Steifigkeit unterschiedlich sein.

Stimmt!

Ich beachte das Stoffgewicht eigentlich nur bei Blue Denim (Jeansstoff) - fast alle Angebote fallen damit durch mein Raster, weil ich von vornherein weiss, dass das dünnes, labbriges Zeug ist :cool:

Lea

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Ich habe mal verschiedene Nessel aus meinem Bestand gewogen und mir eine Tabelle gemacht. Danach war mir klar, warum ich von dem im Internet bestellt eher enttäuscht war.

 

Für Denim habe ich mir auch mal was rausgeschrieben.

 

Aber irgendwie brauche ich das alles nicht mehr, seit es Stoffmärkte gibt - ich mag lieber die Stoffe dor tangrabbeln und dann kaufen.

 

LG Rita

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Danke für Eure Antworten.

 

Schade, dass es keine entsprechende Übersicht zu geben scheint. Das die Stoffe, je nach Zusammensetzung, ob Seide oder Seide mit irgend etwas unterschiedliche Gewichte haben, davon war ich ausgegangen. Trotzdem hatte ich die Hoffnung auf eine Tabelle zu finden.

 

Das Buch werde ich mir mal ansehen, vielleicht finde ich es ja bei uns auch schon in der Bücherei.

 

:)

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Was willst du mit einer Tabelle?

 

Das Stoffgewicht hängt ja nicht nur von der Stofffaser ab, sondern auch davon, wie fest das Garn gesponnen und gezwirnt ist und wie dicht es dann gewoben ist. Weil... stark gezwirnt und dicht gewoben gibt mehr Material und höheres Stoffgewicht als die gleiche Materialmenge locker gesponnen und gewoben.

 

Dann hast du zwar das gleiche Gewicht, die möglichen Einsatzgebiete sind aber völlig unterschiedliche.

 

Was für eine dicht gewebte Popeline ein guter Schnitt ist, passt ziemlich genau nicht für luftigen Musselin.

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Marion hat das sehr gut erklärt und absolut recht.

Das Stoff Gewicht ist nur ein Anhaltspunkt.

Vielleicht ist es einfacher wenn du beschreibst was du normalerweise so nähst und bei welchem Material oder Stoffart du am ehesten Hilfe benötigst.

Am besten mit Angabe, welchen Sitz / Fall eines Kleidungsstücks gewünscht wird und/ oder welcher Schnitt zugrunde liegt.

LG Ulrike

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Hallo,

ich suche einen sehr dünnen Wollstoff. Wie weit runter kann ich da mit dem Gewicht gehen, und wo knan ich sowas bestellen? Gefunden habe ihc bis jeztt nur einen mit ca. 150-160 g pro qm.

Ich möchte eine sehr sehr dünne Baumwollhippiepumphose füttern, damit ich sie jetzt auch noch anziehen kann bei den kältereren Temperaturen. Bis jetzt habe ich einfach eine Wollleggins drunter angezogen, das wärmt gut, aber das Problem der Durchsichitgkeit der Hose, welche sie im Sommer zu einem wirklich nicht tragbaren Teil machte, besteht ja so irgendwie immer noch, und mir wäre wohler mit einem etwas weiteren Futter. Oder alternativ könnte ich mir aus dem Stoff auch gleich sowas wie eine schlabbrige Leggins nähen. aber die Futterversion ist mir lieber, weil ich mich dann nicht um Bündchen kümmern muss und die Hose muss eh gefüttert werden, durchsichtig finde ich echt bescheuert.

 

Also brauche ich den leichtesten Wollstoff, dens gibt, wenn er zu schwer ist, wird er die ganze Hose runterziehen, da die, auch das Bündchen, wirklich aus sehr dünnem Stoff ist.

 

Freu mich auf Eure Kommentare und Tipps

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Ich würde die Hose mit einem Stoff füttern, der mit dem Oberstoff vergleichbar ist.

Strumpfhosen kannst immer noch drunter ziehen und so bleibt sie auch im Sommer tragbar.

 

Außerdem wage ich zu bezweifeln, dass du einen Wollstoff findest, der zart und vor allem leicht genug ist. Der Woll-Plan klingt danach, dass am Ende die Flatterhose untragbar ist weil sich alles verzieht.

 

Ein Denkanstoß aus ganz anderer Perspektive:

Ich persönlich finde das auch bisschen Verschwendung. Wollstoffe sind aus sehr hochwertigem Material und tierischen Ursprungs - mir ist da ein gewisser Respekt in der Verarbeitung wichtig. Für mich ist das kein Material für Experimente.

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vor 5 Stunden schrieb Gallifrey:

 Für mich ist das kein Material für Experimente.

 

Nun ja, ohne mal was auszuprobieren, kann man nichts dazu lernen.

 

Und ob Material X funktioniert, kann man nur mit Material X ausprobieren.

 

Generell sollte der Futterstoff leichter sein, als der Außenstoff. Bei sehr dünnen Außenstoffen wir das dann schwierig. (Und natürlich kann man Wolle und Baumwolle nicht einfach nach Gewicht vergleichen, weil die Faser an sich unterschiedlich schwer ist.

 

Für mich klingt es auch nach keiner extrem guten Idee, aber das einzige was mir aus dem Bereich Wolle dafür einfallen würde, wäre Wollmousseline. Die liegt dann eher bei 70g/m² Müßte man aber vorwaschen und gucken, wie leicht und weich fallend sie danach noch ist. Wird oft als Rohware verkauft, daher wird die beim ersten Waschen dann noch etwas voller und geht ein. (Also genug kaufen.)

Danach kann man die Hose allerdings nur noch mit Wollwaschmittel waschen, das entfernt Flecken aus Baumwolle eventuell nicht so gut.

Und Wollmousseline filzt leicht, das kann auch schon durch Schwitzen und Reibung beim Laufen passieren.

 

Muß man letztlich ausprobieren, ob das im Ganzen funktioniert oder nicht, dürfte auch vom jeweiligen Stoff abhängen und wie der sich exakt verhält weiß man erst hinterher.

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Ich würde ein dünnes Baumwollfutter verwenden, damits nicht mehr durchsichtig ist (z.B. Batist) und weiterhin eine Thermoleggings drunterziehen.

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Zum Füttern dieser Hose würde ich einen ganz normalen Futterstoff verwenden (gibts im Handel zB unter dem Markennamen Venezia und... der andere Name fällt mir gerade nicht ein). Ist jedenfalls in gutsortierten Läden Standardware.

 

Ein Wollstoff wird zum einen, wenn es ein glatt gewebter ist, schwerer sein als der Oberstoff; das ist keine gute Idee für diesen Einsatzzweck. Und ich kenne auch keinen Wollstoff, der so glatt wäre, dass man den als Futter verwenden würde. Zum einen muss man in Kleidung gut reinrutschen können; mit einem un-rutschigen Stoff wie Wolle klappt das nicht. Außerdem würde die Baumwolle an der Wolle „kleben“ bleiben, und die Stoffe verschieben sich gegeneinander; das trägt sich einfach überhaupt nicht gut und sieht seltsam aus. Es gibt schon einen Grund, warum es so etwas nicht zu kaufen gibt ;)

 

Gegen das Durchsicht-Problem empfehle ich farblich unsichtbare Unterwäsche (hautfarben, rosa/pink/rot) und jetzt im Winter eine (Thermo-)Strumpfhose drunter.

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vor 3 Minuten schrieb Capricorna:

ganz normalen Futterstoff verwenden (gibts im Handel zB unter dem Markennamen Venezia und... der andere Name fällt mir gerade nicht ein). Ist jedenfalls in gutsortierten Läden Standardware.

Neva´viscon ;)

Leider musste ich kürzlich feststellen, dass diese Markennamen nicht mal in einem nicht gerade kleinen Stoff- und Nähmaschinenladen bekannt waren :confused:

Ansonsten stimme ich Dir in allen Punkten zu. Das Problem der Wäsche wurde ja weiter oben schon angesprochen.

Grüsse, Lea

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Ich kenne den Futterstoff noch unter dem Namen Futtertaft. Das dürfte u.U. sogar der Neva viscon sein.

 

Ansonsten hätte ich Viskose vorgeschlagen, die kann auch sehr labbrig sein (und schwierig zu nähen, da rutschig). Wobei es auch bei Viskose verschiedene Qualitäten gibt, die Winterware ist meist dichter gewoben und damit auch schwerer. Blickdicht sind beide Stoffarten.

 

Von Wollstoff rate ich auch ab.

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