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Woran erkennt man zum Maschinenstricken geeignete Wolle?


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Woran erkenne ich als Laie :confused:

ob die Wolle für die Maschine oder zum Handstricken gedacht ist ?

Nur an der Banderole oder gibt es auch einfache Erklärungen. :confused:

 

Bitte stelle Deine Frage als eigenen Thread, hier in dem Motivationsthread von 2015 geht sie nur unter.

Danke :)

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Hallo, die meisten Wollen sind geeignet, für dickere Sorten gibt es Grobstricker, aber du sprichst ja von normalen Strickmaschinen. Wie aus dem ersten Satz bereits hervorgeht, gibt es nach oben eine Grenze: wenn die Wolle dicker ist, überfrisst sich die Maschine. Die Nadeln ziehen nicht mehr richtig durch und die Wolle wird von den Nadeln gespalten und nur teilweise abgestrickt (oder gar nicht, weil der nicht mitgefasste Teil nicht mitgeht). Glatte Wolle lässt sich oft ganz gut noch verstricken, aber das Teil wird zu hart und du hast keine Freude daran. Sehr locker gedrehte Wolle ist oft zu fluffig und wird ebenfalls gerne mal gespalten, obwohl man eine Fadenspannung an der Fadenführung hat. Ebenso kompliziert sind Noppen, wenn sie zu dick sind. Als Faustregel gilt: je glatter und je gleichmäßiger und fester gesponnen, desto besser für die Maschine. Die Wollstärke geht sehr weit herunter, was einen Teil des "Charms" von Maschinen ausmacht. Du kannst sehr dünne, leichte Kleidungsstücke in annehmbarer Zeit stricken.

Ich habe es auch schon erlebt, dass man die Wolle auch zu dünn nehmen kann, das wird dann zu locker. Es sei denn, es ist Naturgarn mit großem Einsprung. Mit sowas musst du aber ziemlich experimentieren, du siehst die Größe ja erst nach dem Waschen.

 

Faustregel: je "normaler" die Wolle, desto besser für die Maschine.

Edited by laquelle
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Was man so in den Läden findet ist für meine Maschine nur selten geeignet.

Einzig Sockengarn läuft bei mir super, da ich aber gegen Wolle allergisch bin, stricke ich das nur ganz selten mal füf andere.

 

Catania von Schachenmayr ist ein oft kopiertes Baumwollgarn mit 125m Lauflänge je 50g, das strickt sich nicht mehr wirklich gut. Das Garn ist grenzwertig steif.

 

Auf dieses Symbol auf der Banderole habe ich nie geguckt.

 

LG Rita

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Dünnes Alpaka-Garn lässt sich hervorragend mit der Maschine verarbeiten.Es existieren heute noch Pullunder die ich vor 30 Jahren mit der Strickmaschine gestrickt habe - ohne ein einziges Pilling-Flüschen. Meiner Erfahrung nach, wird Wolle im Bereich der Nadelstärken 2 - 3.5 am schönsten. Ansonsten hilft nur das Anfertigen genügend großer Naschenproben.

Ich habe auch schon Strickkleider aus reiner Seide und aus dünner Baumwolle gestrickt. Dabei empfehle ich aber das Waschen der Maschenproben vorm Auszählen.

Viel Erfolg wünscht

Maruscha

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*editiert*

 

Ansonsten verstricke ich fast alles, am liebsten Merinowolle, gern auch mit Kaschmir, Alpaka und Co., ungern Seide (Unelastisches mag die Maschine nicht so gerne .... und ich auch nicht), wenig Baumwolle (da scheiden sich die Geister) und auch ungern reine Kunstfaser, weil sich dann der Aufwand nicht lohnt.

 

Ob die Garnstärke passt, beurteile ich gerne nach der Angabe für Handstricker. Alles zwischen 1 er und 3,5 er Handsticknadeln dürfte für einen Feinstricker in Ordnung sein. Zu dünnes Garn kannst du immer doppelt nehmen, zu dickes dann nur noch von Hand verarbeiten oder einen Mittel- oder Grobstricker kaufen.... oder mit deiner Maschine webstricken.

 

Ansonsten: probieren geht über studieren. Ich wünsche dir Guten Erfolg.

 

Raaga

Edited by nowak
Bezugsquellenhinweise beschraenken wir auf den Markt. Danke. Die Moderation.
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Kommt drauf an, wenn Du einen Elektroschlitten hast, kannst sogar bis ca. Nadelstärke 4 versuchen.

 

Mit dem normalen Strickschlitten dann bis Nadelstärke 3 ca. Es kommt auf die Dicke der Wolle an, daher am besten nach den Nadelstärken schauen und nichts was sehr haarig ist.

 

Z.B. Mohair, wenn überhaupt, dann in gaaaaaaaaaanz langer Lauflänge (d.h. möglichst dünn).

 

Bei Wolle über Nadelstärke vier Mittelstricker, wenn noch dicker, dann Grobstricker.

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Das kommt auch ein bisschen auf die Strickmaschine an, und auf das Muster, was man stricken möchte.

Gerade bei älteren Maschinen geht manchmal auch noch ein bisschen dicker Garn in Glatt rechts.

Wenn die Nadelköpfe groß genug sind, kann man auch jede 2. Nadel auslassen, dann geht noch dickeres.

 

Ganz wichtig: Garn mit einem Knäulwickler ordentlich umwickeln, dabei paraffinieren (in sanftem Kontakt zu einem Teelicht ablaufen lassen) und auf Knoten untersuchen.

Schlecht/nicht paraffiniertes Garn führt nach eigenen Testreihen tatsächlich zu Fallmaschen und schlechtem Strickbild.

 

Das gilt nicht für Garn, das man bereits auf Konen kauft. Dieses ist schon von vorneherein strickmaschinentauglich und muss nicht paraffiniert/umgewickelt werden.

 

LG Hummelbrummel

 

Edit: Tippfehler

Edited by Hummelbrummel
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