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Hallo,

 

da hab ich schon mehrere Nahttrenner, aber die meisten sind stumpf.

 

Kann mensch die nachschärfen, mit feinem Schleifpapier oder was? Wer hat schon was versucht? Erfahrungen?

 

Ich ändere meistens Kleidung, muss daher entsprechend viel trennen. Bekanntlicherweise macht Polyester - aus dem üblicherweise das Garn ist - ja Scheren, Nadeln und wohl auch Nahttrenner schnell stumpf. Ich meine sehr schnell, viel zu schnell.

 

Ich hab die Markentrenner von Prym, die kleinen. Bevorzugt die ergonomischen, aber die gehen auch schon deutlich ins Geld. (No Name und "Angebote" lass ich gleich, die waren schon beim Kauf nicht richtig scharf.)

 

Vielen Dank.

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Schleifpapier macht dir glaube ich die Oberfläche zu rauh, da gleitet hinterher nix mehr drüber. Ich würde das Prinzip "Wetzstahl" versuchen umzusetzen, einen dicken Nagel oder sowas. 2mm Edelstahl Fahrradspeiche wird zu dünn sein.

 

Ich persönlich habe so einen spitz zulaufenden Keramikwetzstab beim fahrenden Händler auf dem Jahrmarkt gekauft, den ich wohl probieren würde, wenn ich vor dem Problem stünde. Den behalte ich aber ;(

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Für mich sind Nahttrenner Verbrauchsmaterial, genauso wie Nadeln. Die schärfe ich ja auch nicht nach, wenn sie stumpf sind, sondern schmeiße sie weg.

 

Habe mir gerade erst, nach gut 15 Jahren des Nähens, zwei neue Prym Ergonomics gegönnt und meine alten entsorgt. In dem Tempo kann ich mit den Kosten leben und jetzt macht das Trennen auch wieder richtig Spaß... :D

 

Ob das mit dem Wetzstahl funktioniert, würde mich aber interessieren; interessante Idee. :)

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Für mich sind Nahttrenner Verbrauchsmaterial, genauso wie Nadeln. Die schärfe ich ja auch nicht nach, wenn sie stumpf sind, sondern schmeiße sie weg.

 

Habe mir gerade erst, nach gut 15 Jahren des Nähens, zwei neue Prym Ergonomics gegönnt und meine alten entsorgt. In dem Tempo kann ich mit den Kosten leben und jetzt macht das Trennen auch wieder richtig Spaß... :D

 

Ob das mit dem Wetzstahl funktioniert, würde mich aber interessieren; interessante Idee. :)

 

Sehe ich ganz genauso. Meine Nahttrenner (ergonomics klein und groß) sind schon einige Jahre alt und funktionieren beide noch.

 

Ich hätte aber auch Bedenken, dass sie nach dem Schärfen irgendwelche scharfe Kanten hätten, mit denen ich dann mehr kaputt machen könnte als ich sparen würde.

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Hallöchen:)

Mir ist eine Nagelschere in 2 Teile gegangen. Die nehme ich nun für's trennen, geht prima und die Hälften kann man auch schleifen.:)

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Schärfen will gelernt sein, ist nicht ganz einfach. Wobei mich schon interessieren würde, wie du das hingebekommst, weil die Messerfunktion ansich ja in einer Delle liegt.

Auf dem Stoffmarkt habe ich mir einen von madeira gekauft und bin sehr zufrieden damit. Hat glaube so um die 2,50 oder 3 Euro gekostet.

Obwohl ich auch viel trenne, halten sie recht lange, find ich.

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Hi, da bei mir ja trennen vor nähen liegt brauche ich die "Trenner" ja schon scharf. Aber bei mir brechen die Nahtrennen eher ab als dass sie stumpf werden und bei einem Preis von 1,-€ pro Stück ist das für mich Verbrauch, also kann ich das verschmerzen. LG Hedi

Edited by Engelmann Hedi

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Hallo,

 

bei mir sind die schon nach ein paar Monaten nicht mehr gut, obwohl ich eigentlich gar nicht so oft ins Nähzimmer komme, wie ich möchte. Sie trennen dann noch, aber ich brauch viel mehr Kraft. Dadurch dauert es länger und die Gefahr des Abrutschen mit Stoffschaden ist groß.

 

Mein Wetzstahl ist ab 1,5 cm aufwärts dick, mit dem komm ich nicht in die Kerbe des Trenners. Die Wetzkeramik von Katse würd mich schon interessieren, aber ob der Händler hier vorbeikommt?

 

Ich lass die Frage weiter offen, vielleicht liest ja noch jemand der was weiß?

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Ich lass die Frage weiter offen, vielleicht liest ja noch jemand der was weiß?

 

Wissen nicht, ich theoretisiere, aber für den Dremel müsste es doch eigentlich einen Schleifaufsatz geben, der passt? Könnte ich mir zumindest vorstellen.

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Google mal nach "Puma TEC Wetzstahl, konisch". Das ist zwar nicht, was ich habe, aber es geht in die Richtung.

 

Dremel ist auch einen Versuch wert.

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Es gibt im Bereich Schmuckbasteln ein Werkzeug, mit dem die Kanten an den Bohrlöchern geglättet werden. Auf deutsch weiß ich den Namen nicht, die englische Bezeichnung ist "bead reamer".

 

Das ist wie ein wetzstab, nur in klein. Damit müsste es eigentlich funktionieren :)

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Es gibt bei Snaply so eine Fadenschere, die funktioniert prima als Nahttrenner. Man trennst die ersten paar Stiche normal und dann setzt man die Spitze an und die gleitet quasi durch die Fäden. Wär einen Versuch wert.

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Hallo,

 

da hab ich schon mehrere Nahttrenner, aber die meisten sind stumpf.

 

Kann mensch die nachschärfen, mit feinem Schleifpapier oder was? Wer hat schon was versucht? Erfahrungen?

 

Ich ändere meistens Kleidung, muss daher entsprechend viel trennen. Bekanntlicherweise macht Polyester - aus dem üblicherweise das Garn ist - ja Scheren, Nadeln und wohl auch Nahttrenner schnell stumpf. Ich meine sehr schnell, viel zu schnell.

 

Ich hab die Markentrenner von Prym, die kleinen. Bevorzugt die ergonomischen, aber die gehen auch schon deutlich ins Geld. (No Name und "Angebote" lass ich gleich, die waren schon beim Kauf nicht richtig scharf.)

 

Vielen Dank.

 

Probiere mal feine Stahlwolle. Oder so wie im Bild mit einer Nadelfeile oder ähnlichen Messerschärfer. Mit Thread Snips wie im Bild kann man auch gut trennen.

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Hi,

Versuch mal Schlüsselfeilen, die gibt es auch in rund oder die Feilen zum Kettensägen schärfen.Die gibt es mit verschiedenen Durchmessern.

Die gibt es in jeden Baumarkt bei den Kettensägen.

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Was kostet so'n Trenner eigentlich?

Also nicht die einfachen ...

 

Weil, wenn ich ggf. neu anzuschaffendes Schleifwerkzeug und meine Arbeitszeit rechne... ehrlich, so teuer können selbst die ergonomischen doch nicht sein?!?

 

:cool::engel::o

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Ein Nahttrenner kommt so um die vier bis fünf Euro.

 

Ein Schleifstift für den Dremel (oder Proxxon oder ...) liegt um die vier Euro und der Dremel liegt bei uns zuhause ;) So ein Maschinchen kann man immer wieder mal brauchen, das schaffe ich nicht extra für den Nahttrenner an. Das käme je nach Modell und Zubehör so um die 40 bis 100 Euro, da kann man dann schon einige Nahttrenner kaufen, nur, wie gesagt, die Maschine kann man für einiges einsetzen.

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Was kostet so'n Trenner eigentlich?

Also nicht die einfachen ...

 

Weil, wenn ich ggf. neu anzuschaffendes Schleifwerkzeug und meine Arbeitszeit rechne... ehrlich, so teuer können selbst die ergonomischen doch nicht sein?!?

 

:cool::engel::o

 

Der ergonomische kostet ungefähr fünf Euro.

 

Aber in einem anderen Beitrag hat die Thread-Erstellerin schon angemerkt, dass sie nicht gerne so viel wegwerfen möchte. Da ging es zwar um garn, aber ich denke das man diese Einstellung auch auf die nahttrenner anwenden kann.

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Aber in einem anderen Beitrag hat die Thread-Erstellerin schon angemerkt, dass sie nicht gerne so viel wegwerfen möchte. Da ging es zwar um garn, aber ich denke das man diese Einstellung auch auf die nahttrenner anwenden kann.

 

Danke für diesen Aspekt, den hatte ich vergessen zu erwähnen. An so einem Nahttrenner ist ziemlich viel Kunststoff, der eher nicht wieder-verwertet wird. Schad drum, wenn man die Schneide nochmal schleifen könnte...

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Nun ja, besser als nicht wegwerfen ist ja gar nicht erst anschaffen... und die ergonomischen Trenner haben ja gegenüber den herkömmlichen Modellen besonders viel Plastik außenrum. :o

 

Dann doch besser einfach Skalpellklingen ohne Griff (oder einmal den Griff kaufen, der ist wiederverwendbar) und damit trennen. Die sollten dann auch ohne Probleme ins Metallrecycling gehen. :o

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Manchmal ergibt ein kruder Gedanke den anderen - geht mir auch so Großefüß ( haben Dir die Maultaschen in der Kindheit zu gut geschmeckt??).

 

Aber so ein Nahttrenner ist m.E. hochpoliert - da mit Feile und Dremel dran zu gehen dürfte wie mit billigen Nähmaschinennadeln nähen aufs Getrennte wirken - und ein Belgischer Stein, den man eventuell wie auch Japanisch Wassersteine andenken könnte kostet schon so viel wie der Lebensbedarf an Nahttrennern...

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Zum Dremel dürfte es doch auch einen Polieraufsatz geben? Damit kommt man am Nahttrenner möglicherweise weiter.

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Also vom Maschinenbauer die Meinung:

 

Das geht super mit Schleifpapier.

 

Es kommt halt immer darauf an, was man verwendet. Bei "nur stumpf" ohne große Kerben o.ä. würde ich ein 600er Nassschleifpapier empfehlen, evtl sogar bis 800er. Das Papier um einen geeigneten Draht legen (Körnung aussen) und dann ein Tröpfchen Wasser oder Öl drauf und los gehts.

Ich würde das dann an den umgelegten Papierenden so halten, dass der Draht straff ins Papier gedrückt wird, nicht am Draht selbst. Dürfte besser zu führen sein. Ein straffer Sitz ohne Falten o.ä. ist Bedingung

 

Hat man deutliche Kerben o.ä. drin, darf man ruhig auch mit 240 anfangen und sich dann in 2-3 Stufen bis zum 800er hocharbeiten.

 

Als Draht würde ich etwas stabiles verwenden, ideal wäre Federstahl.

Aber eine Fahrradspeiche o.ä. würde es sicherlich auch tun. Durchmesser eben so, dass man auch die ganze Schneide schleifen kann. Wer unsicher ist, kann die Schneide mit Edding anmalen. Richtig geschliffen wurde, wenn ein kleiner, aber deutlich sichtbarer Bereich an der Schneide blank ist.

Dabei auf den Winkel achten, den der Draht zur Schneide hat, dieser sollte gleichbleibend gehalten werden.

Hierzu sind ein paar Videos zum Messerschleifen auf Youtube sicherlich sinnvoll

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Ich spreche nochmal die Trennmesser an: Da kostet bei dem oben verlinkten Händler eine Ersatzklinge umgerechnet 50 Cent und man kann das je nach Bedarf auch noch anderweitig verwenden. Klingt eigentlich ganz gut. Hat da schon jemand mit Erfahrungen? Klar, es ist nicht die Doppelspitze mit stumpfer Kugel, aber in den meisten Fällen wird das doch auch so gehen?

 

Im Internet habe ich das bisher

gesehen (direkt am Anfang und in anderen Videos auf dem Kanal z.T zusammen mit dem klassischen Trenner bzw. Letzterer nur alleine).

 

Als geeignetere (aber sicher auch etwas teurere) Alternative fällt mir vlt. noch ein Grafikermesser ein. Ich habe hier z.B. ein älteres Modell von Martor (mit Metallschaft und interner Klingensammlung) liegen, wobei ich das bisher nur für andere Zwecke verwende (Papier- / Kartonklingen).

 

Ich könnte mir (auch wenn vom Hersteller wohl eher nicht für solche Zwecke gedacht) die gerundeten Ersatzklingen mit den Nummern 606 (Grafikklinge) und besonders 6604 (Konkavklinge) vorstellen. Nr. 674 (Trimmklinge) wäre auch toll, wenn die Schneidflächen innen liegen würden, allerdings werde ich aus der schematischen Abbildung, der Verwendungsgrafik (nur auf der Seite mit dem Werkzeug Nr. 850) und dem Produktfoto nicht ganz schlau (eine, zwei oder drei Schneidflächen?).

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