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nowak

Vorgestellt und nachgenäht - Vogue Winter 2016 (mit Top V1521)

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Wie meist zur winterlichen Festsaison wartet die Vogue Winterkollektion 2016 wieder mit eleganten und ausgefallenen Stücken auf.

 

Vogue V1524 Bild McCall's Company

Designer Overall Rebecca Vallance V1524

Copyright McCALL's ® Company, NY

 

Der rückenfreie Rebecca Vallance Overall V1524 ist da ein sehr schmuckes Beispiel. Aufmerksamkeit ist damit garantiert. Und durch die hochgeschlossene Front ist er unglaublich sexy und bleibt gleichzeitig stilvoll und elegant. Praktischerweise kommt er zusätzlich als "Custom Fit", also mit Varianten für vier verschieden Körbchengrößen.

 

Klassisch aber genauso aufregend das hochgeschlitzte Abendkleid mit Raffungen V1520 von Badgley Mischka.

 

Wer es lieber kurz mag, für den bietet sich das Minikleid V1518 mit den historisch anmutenden Keulenärmeln von Zandra Rhodes an. Damit kann man dann auch Overknees perfekt in Szene setzen. Oder eine schmale Hose drunter tragen, wenn man nicht gerne so viel Bein zeigt.

Vogue V9223, Bild McCall's Company

Claire Shaeffer's Custom Couture Kleid V9223

Copyright McCALL's ® Company, NY

 

Kleid V9223 aus der Claire Shaeffer Collection verspricht dann nicht nur ein klassisch-elegantes Etuikleid mit einem Hingucker-Detail vorne, sondern auch wie üblich eine Anleitung, die einem einige aufwendige Couture Techniken nahe bringt.

 

Mit Paco Peralta aus Barcelona bietet Vogue in diesem Winter auch europäisches Design an. Zum Beispiel diese taillenbetonte Kombination aus Rock, Jacke und Bluse V1527.

 

So ganz hat übrigens auch Vogue nicht vergessen, daß im Winter zumindest in unserer Hemisphäre die kalte Jahreszeit ist. Für ein schnelles Nähprojekt sollte sich Mantel V9231 anbieten. Mit den Fransen strahlt er ein wenig von "ich war mal eine Wolldecke" aus, aber zum einen sind Fransen ja diesen Winter nach wie vor unglaublich in, zum anderen machen der schmeichelnde Schalkragen und der unsichtbare Druckknopfverschluss dann doch wieder ein richtiges Kleidungsstück draus.

 

Natürlich gibt es auch einige Oberteile, etwa die lange Tunika V9224 mit Zipfelsaum, die sich als "Very Easy Very Vogue" explizit an Anfänger wendet. (Und vermutlich auch an solche, die lieber etwas schneller zum Ergebnis kommen wollen.)

 

Eine schöne hochgeschlossene Lösung für die Frierhippen unter uns gibt es mit der Bluse V9227. Die kurze schräge Knopfleiste erzeugt beinahe eine Art Wickeloptik (zumindest in der einseitigen Variante), es klafft aber nichts und es kann keinen Durchzug geben. Zudem ein perfekter Platz, um schöne Knöpfe zur Schau zu stellen.

 

Und wer nach den anstrengenden Feiertagen erst mal entspannt unterwegs sein will... die Gummibundhose V9228 von Marcy Tilton bleibt dank gemusterter Stoffe dann auch jenseits des Sofas tauglich. Und natürlich ebenfalls im Trend.

 

Vogue V1521, Bild McCall's Company

Koos Van Den Akker Top Modell V1521

Copyright McCALL's ® Company, NY

 

Nachgenäht: Top V1521

 

Keine Angst vor Teilungsnähte hat unsere Testerin Dunkelmunkel.

 

Denn die hat sich das Oberteil von Koos van den Akker V1521 ausgesucht und das hat reichlich davon. Bietet sich dafür natürlich auch zum Stoffmix an. Eher edel, wie von Vogue vorgeschlagen, ganz bunt gemustert geht es aber sicherlich auch. Oder vielleicht Uni mit unterschiedlichen Strukturen? Schlicht und einfarbig, mit abgesteppten Teilungsnähten? Und die Fransen... behalten oder weglassen? Möglichkeiten bietet der Schnitt jedenfalls reichlich.

 

Erhältlich ist er in den Größen 32-48 (bzw. 6-22), womit er ebenfalls viele Möglichkeiten bietet. Unsere Testerin hat sich Größe 14 gewünscht, mit der Option, die Hüfte auf Größe 16 zu erweitern.

 

Vogue V1521, Bild McCall's Company

Top Modell V1521

Copyright McCALL's ® Company, NY

 

Damit lag sie dann aber überraschend falsch: "Nach Maßtabelle hätte ich 14, HU 16. Angabe der Fertigmaße versprachen reichlich Bequemlichkeitszugabe, habe 14 rauskopiert. (...) Das Probemodell war VIEL zu groß. Ich habe 8 cm Umfang und 3 cm Länge herausgenommen und die Ärmel um drei cm gekürzt. Ärgerlich: Das Model, an dem das Teil fotografiert wurde, muss sehr groß sein. Am Model sind die Ärmel zu kurz (und der Sitz ist ganz allgemein bescheiden); an mir (1,68 m) waren die Ärmel deutlich zu lang."

 

Herausfordernd auch die Stoffwahl, weniger technisch, auch wenn Angaben auf Deutsch vermisst wurden. Jedoch so unterschiedliche Materialien zusammenpassend zu finden (und dann noch ohne einen Kredit aufnehmen zu müssen) war nicht einfach: "Zwei Jerseystoffe und drei Chiffon oder Crêpe de Chine, kontrastierend aber bitte zueinander passend, nicht ganz einfach."

 

Bei gut gefüllter Restekiste aber lösbar: "Wollte mich nicht in Unkosten stürzen bei insgesamt 5, 1 m ! Stoff + ein paar m Strickgarn. Es waren: Jerseyrest aus dem Fundus, uni-BW-Jersey, Polychiffon und zwei weitere, recht sonderbare, leicht transparente Polystoffe vom Wühltisch, Poly-Garn aus dem 2nd-Hand-Laden.

Man kann mühelos 6 Wochen mit dem Zusammensuchen der passenden Komponenten verbringen."

 

(Und aus meiner Sicht im Übrigen sehr gelungen!)

 

Nichts auszusetzen gab es hingegen am Papierschnitt: "Feines stabiles Seidenpapier, blauer Druck, Linien dick und gut zu erkennen, einzelne Bögen in handlicher Größe. Sehr gut."

 

Und auch nur wenig an der Anleitung: "Anleitung ist gut übersetzt. Klar aufgebaut, klare Bilder. Habe nichts vermisst. Ein Fehler ist mir aufgefallen: Einmal soll die NZG in die falsche Richtung, nämlich zu dem Stoff, der aufgeschnitten wird, gebügelt werden. Steht in der engl. Anleitung so drin. Für das Modellfoto ist es aber richtig gemacht worden."

 

Vogue V1521, Bild Pfeil

V1521

Bild: Pfeil

 

Das Design des Oberteils hatte unsere Testerin von Anfang an in den Bann gezogen: "Simpler Schnitt mit interessanter Verarbeitung: komplett gedoppelt mit transparenten Stoffen, aufgesteppt, aufgeschnitten, dickes Strickgarn aufgenäht; alles Neuland für mich."

 

Die unterschiedlichen Materialien zusammen mit der aufwendigen Größenänderung (die Puzzleteil für Puzzleteil von Hand durchzuführen war, denn Dunkelmunkel liegt auf der Grenze zwischen den Schnitttüten, hat sich für die größere entschieden und hatte dann leider keine Möglichkeit mehr, den Schnitt einfach zwei Größen kleiner zu kopieren) sorgten dann allerdings für etwas überraschend viel Aufwand beim Nähen: "Die ganze Verarbeitung ist SEHR aufwendig und an einigen Stellen habe ich mich gefragt, ob es nicht auch anders ginge. Ja, es geht auch anders, der Aufwand bleibt aber der Gleiche :p"

 

So ist sie an einigen Stellen von der angegebenen Verarbeitung abgewichen: "Anleitung: Einzelteile der zweiten Stofflage zusammensetzen, auf erste Stofflage heften, steppen, aufschneiden. Schwierig, fluddelige Stoffe auf dehnbare Stoffe zu nähen. Versuch: Erst den Stoff aufnähen, der aufgeschnitten wird, dann schneiden, dann weitere Puzzleteile. Erfolg: Keiner. Nix gespart. Aufwand bleibt gleich."

 

- Wir lernen... der Weg zum Designerteil ist letztenendes doch immer etwas steinig. :rolleyes:

 

An anderen Stellen ist sie ihren persönlichen Vorlieben gefolgt: "Ansonsten Kleinigkeiten. Ärmel offen eingesetzt (weil ich das bei Jersey immer so mache). Lt. Anleitung wird nichts versäubert, habe teils Overlock genutzt. Statt Schrägstreifen für Einfass maschengerade Streifen geschnitten. "

 

Trotzdem das Oberteil nicht ganz so wurde, wie gewünscht bleibt der Schnitt aber offensichtlich für unsere Testerin spannend. Denn vielleicht gibt es doch mal eine weitere Auflage.. "Der Grundschnitt ist ein ideales Schlafanzugoberteil Den Puzzleschnitt (die zweite Stofflage) möchte ich mal solo ausprobieren. Evtl. aus Webstoffen. Wenn ich Zeit habe."

 

Daher auch durchaus eine Empfehlung, aber nicht so sehr für die "mal eben schnell" Näherin: "Interessantes Übungsstück. Empfehlung für lernwillige Neugierige oder fleißige Bienchen." Immerhin hatte auch Dunkelmunkel daran die eine oder andere neue Technik gelernt.

 

Das Fazit daher: "Bequemes Oberteil mit hübscher Kragenlösung. Einfacher Grundschnitt, raffiniert mit transparenten Stoffen gedoppelt und mit aufgenähtem Strickgarn verziert. Ausführliche Nähanleitung. Gut geeignet, um diese Techniken zu erproben. Sehr viel Näharbeit! Größe entspricht nicht der Maßangabe! Unbedingt Probeteil nähen. Größenanpassung aufwendig."

 

Und wie bei Designerteilen öfter ist die Tauglichkeit im Alltag ein wenig eingeschränkt: "Nachtrag: Nach einem Arbeitstag sind an der Innenseite der Ärmel erste kahle Stellen. Für operativ Tätige: Ab Ellbogen zweite Stofflage besser nicht aufschneiden."" ;)

 


Wir danken der Firma Cremer KG aus Euskirchen (Generalvertrieb für McCall's (Butterick, McCall's, Vogue) in Deutschland), für den zur Verfügung gestellten Schnitt.

Edited by nowak
Link korrigiert, Danke Gundel Gaukeley!

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Vielen Dank für die Vorstellung! Da sind ja mal wieder spannende Sachen dabei.

 

(Kann es sein, dass der Link auf die Gesamtkollektion nicht ganz stimmt?)

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Schöner Schnitt! Auch wenn man leider nicht ganz erkennen kann, wo der Stoff transparent ist und wo nicht, sieht es doch interessant aus.

 

Das mit der merkwürdigen Größenangabe kommt mir bekannt vor; ich habe mich auch mal an einem Vogue-Designerschnitt versucht und die Größe nach Tabelle gewählt... Katastrophe, ich würde wetten, das waren sogar noch mehr als 8cm zuviel. Ich werde das Teil demnächst nochmal stur nach meiner Kaufgröße nähen, mal sehen, ob es dann annähernd an das Titelfoto kommt...

 

LG Silvia

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Vielen Dank für die Vorstellung der Schnittmuster.

Mir gefallen zwischen Schnitte und zwar die tolle Abendrobe in rot (V1520) und die Blusenshirt Varianten von V9227)

Leider habe ich für beides keine Verwendung, aber wenn ich es mal benötigen würde dann weiß ich wohin ich gucke.

Danke auch für das Patchwork Oberteil, ich glaube da hätte ich nicht die Geduld. Sieht toll aus!

LG Ulrike

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Ach was ich noch zu den Größen sagen will: Ich gehe mehr nach den angegebenen Fertigmaßen als nach der Konfektionsgrösse.

Durch die recht unterschiedlich interpretierten Bequemlichkeitszugaben bzw. Designweite ist dies verlässlicher.

Angaben dazu stehen auf Packung und/oder am Schnittmuster selbst.

LG Ulrike

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Bei mir funktioniert das mit dem Messen und nach Körpermaß wählen bei Vogue eigentlich seit mehreren Jahrzehnten und über verschiedene Größengruppen sehr gut.

 

Allerdings unter Berücksichtigung meiner Proportionen... ich habe schmale Schultern und einen schmalen Rücken, daher nehme ich eine Größe kleiner (bei Oberteilen) als meine Oberweite das ergeben würde und füge die fehlende Weite per FBA vorne ein, wo ich sie dann brauche.

Dann kommt die Passform so hin, wie das Photo das auch zeigt.

 

Wenn ich eine andere Passform haben will, dann muß ich das natürlich entsprechend ändern.

 

Bei Dunkelmunkel würde ich beim Vergleich der Bilder sagen, daß ihr Top nicht ganz so weit ist (im Vergleich zum Körper) wie da auf dem Vogue Bild. Ob das jetzt aber zwei Größen sind... da will ich mich auch nicht festlegen. :o

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Ich muss bei Vogue üblicherweise eine Größe kleiner als gemessen wählen, damit es wie auf den Bildern aussieht... Aber dann passt es mit relativ wenig Anpassungsbedarf.

 

Hach, näht man diesen Jumpsuit einfach mal nur so? Eigentlich ist der ja nichts für Mutters Tochter mit ihren breiten Schultern, aber der hatte es mir von Anfang an angetan... Nicht, dass ich einen Anlass für so ein Teil hätte... Aber schön ist er ja... *seufz*

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Danke fürs Vorstellen.

@ Dunkelmunkel, ganz schickes Teil.

Vielleicht bringst du es zum Nähtreffen mit:)

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Hach, näht man diesen Jumpsuit einfach mal nur so? Eigentlich ist der ja nichts für Mutters Tochter mit ihren breiten Schultern, aber der hatte es mir von Anfang an angetan... Nicht, dass ich einen Anlass für so ein Teil hätte... Aber schön ist er ja... *seufz*

 

Also wenn mir Vogue ohne Anpassung passen würde... (mir passt leider nichts ohne Anpassung...) dann wäre ich vermutlich auch sehr versucht, den zu Nähen.

Wobei der wohl gar nicht in meiner Größe erhältlich ist... :rolleyes:

 

Wenn ich Vogue eine Nummer kleiner nähen würde, dann wäre das bei mir irgendwo zwischen "Presswurst" und "komm nicht rein". :o

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Oh ja, der ist toll :roller:

Den anpassen müssen wollte ich aber auch nicht.

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Nun, ich muss Länge im Oberkörper rausnehmen. Dafür hat Vogue die notwendigen Linien auf dem Schnitt. Und ich brauche eine Hohlkreuzaanpassung. Das sollte mit den Abnähern im Hosenteil kein Problem sein.:cool: Schultern breiter machen, fiele hier ja weg.:D Und netterweise kommt der mit verschiedenen Cupgrößen daher - B tut erfahrungsgemäß gut.

 

Äh ja, das sind dann keine Argumente das Teil nicht zu nähen.:lachen: Nur, wann tragen?:kratzen:

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Nimm nicht schwarz, sondern was helles, eventuell auch was gemustertes - und hoff auf ein paar gut warme Sommertage.

:cool:

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Klingt nach einem guten Vorschlag. :D

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Also definitiv nichts gemustertes. Jedenfalls nichs groß gemustertes. Das erschlägt mich. Im Büro wäre ich damit völlig overdressed.:D

 

Ach, ich schau mal. Der nächste Sale kommt bestimmt.:cool: Und dann mach ich mal ein Probeteil. Und dann schau ich weiter.:cool:

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Also definitiv nichts gemustertes. Jedenfalls nichs groß gemustertes. Das erschlägt mich. Im Büro wäre ich damit völlig overdressed.:D

 

Ach, ich schau mal. Der nächste Sale kommt bestimmt.:cool: Und dann mach ich mal ein Probeteil. Und dann schau ich weiter.:cool:

 

Ich denke auch, daß das Teil schicker ist,wenn man es in uni arbeitet. Könnte eventuell zu viel werden mit Muster. Es hat ja schon recht aufwändige Details.

Das ist aber wie immer Geschmackssache, genau wie mit der Weite des Stückes.

Ich würde auch eher den Fall auf dem Originalfoto bevorzugen, aber mancher fühlt sich vielleicht verloren darin, wenn es legerer fällt.

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