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nowak

Vorgestellt und nachgenäht - McCall's (Früh)Herbst 2016

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Auch bei McCall ist mit der Frühherbstkollektion der Jahreszeitenwechsel angekommen. Hier scheint man sich jetzt ebenfalls mit Designerschnitten schmücken zu wollen, denn das fällt mir natürlich zuerst ins Auge.

 

McCall's M7443, Bild McCall's Company

"Beaute' J'Adore" Kombi M7443

Copyright McCALL's ® Company, NY

 

"Beaute' J'Adore" nennt sich das Label und wie man das in den USA gerne macht, wirft man zwischen mehr oder weniger französische Wörter noch ein paar beliebige Apostrophe, damit es auch so richtig exotisch aussieht.... das überzeugt mich weniger, die Mode aber um so mehr. Die Kombination M7433 aus weiter Hose und ärmellosem geschlitzten Oberteil ist gleichzeitig schlicht mit klaren Linien, elegant und zieht garantiert alle Blicke auf sich. Ja, mir ist völlig klar, daß man das in unseren Breiten im Herbst sicher nicht mehr tragen kann, mir fallen spontan auch nicht viele Anlässe ein, zu denen das passend wäre (außer um elegant über einen roten Teppich zu schreiten), aber ich finde es einfach großartig! Und Mode muß ja nicht immer sinnvoll sein... :rolleyes:

 

Wer es genauso elegant, aber etwas weniger auffällig will, dem gefällt dann vielleicht der Overall M7444 der gleichen Designerin besser? (Mit Jacke drüber passt der dann vielleicht sogar ins Büro?)

McCall's M7442, Bild McCall's Company

Mantel Modell M7442

Copyright McCALL's ® Company, NY

 

Dass es im Herbst kühl werden kann, hat man aber doch nicht vergessen, wie der verspielte Mantel M8442 zeigt. Der bringt einerseits eine schmale Taille gut zur Geltung, läßt aber auch die ganz zarten und schmalen unter uns gut aussehen. Ein perfektes Teil für alle Romantikerinnen. (Wer es praktisch dazu mag näht die Variante mit Kapuze. ;) )

 

Auch verspielt, aber auf eine eher schlichte Weise ist die Jacke M7441 mit den tiefen Drapierungen im Rücken und sehr unterschiedlichen Vorderteilvarianten.

 

Drapiert wird auch bei Kleid M7429, hier jedoch vorne, im Blickpunkt. Dank Jersey nicht nur elegant, sondern gleichzeitig bequem.

 

Vintage Fans sind ebenfalls nicht vergessen, hier gibt es Kleid M7433mit Faltenrock aus der Archive Collection.

 

Erst auf den zweiten Blick offenbart sich die Raffinesse von Kleid M7430. Das sind nicht nur Streifen, der exakte Farbverlauf an Schulter und Armkugel ist auch Teilungsnähten zu verdanken. Dazu kommen seitliche Einsätze, die optisch gleich noch schlank machen.

 

Ach ja, wer bei unseren bisherigen Vorstellungen noch nicht das Outfit der Träume für sein Workout gefunden hat, der kann es mit M7446 versuchen... (Falls das jemand näht und auch für die Startseite hier besprechen mag... bitte mail an die Redaktion. :D )

 

Natürlich gibt es auch wieder ein paar Kostümschnitte und für Mädchen im Schulalter ist mehr oder wenige eine komplette Garderobe mit den neuen Schnitten möglich. Einige Modelle gehen bis zu Teenagergrößen, etwa die lässige Hoodiejacke M7427.

 

Für Männer gibt es immerhin ein Hemd. Wie auch einen Hundemantel... :o (Gleichberechtigung, nicht wahr? :rolleyes: :p )

 

Reichlich gibt es hingegen Tuniken, Tops und allerhand Oberteile. Romantisch ist Oberteil M7436. Ein bißchen süß, ein bißchen sexy...

 

Ohne Hippiestil geht es natürlich nicht, wie die lässige Tunikabluse M7434 zeigt. Das dürfte auch schnell zu nähen sein.

 

Für Fans von auffälligen Kragenvarianten bietet sich Tunika M7435 an. Durch die vielen Teilunsnähte bietet sich hier natürlich auch Materialmix und Resteverwertung an. (Dann sind wir schon wieder fast beim Hippie-Look, oder?)

 

McCall's M7437, Bild McCall's Company

Oberteil Modell M7437

Copyright McCALL's ® Company, NY

 

Nachgenäht Top M7437

 

Für ein Oberteil hat sich auch unsere Testerin mondwicht entschieden, M7437 mit dem ebenfalls modischen Überwurf ist ihre Wahl.

 

Der Schnitt bietet sehr viele Variante, sowohl Jerseys als auch unelastische Stoffe sind möglich, doch auch der Überwurf wirkt je nach Version sehr unterschiedlich. Und bei einem Größenspektrum von XS bis 2XL sind hier nicht viele Einschränkungen nötig.

 

Unsere Testerin hat sich Größe XL gewünscht. Ausgewählt nach dem Maß der Oberweite. Die Größe habe ich, wie schon erwähnt, nach dem Maß der Oberweite ausgewählt. Dies habe ich gemacht, da ich mal im Nähkurs gelernt habe, dass man Oberteile nach der Oberweite auswählt, Unterteile nach der Hüftweite. Eine Hilfestellung, welches Maß man für die Wahl des Schnittes zugrunde legen soll, habe ich auf der Packung nicht gefunden.

 

Nicht überraschend war es auch das Drapé-Teil, das ihre Aufmerksamkeit auf den Schnitt gelenkt hatte: Gut gefällt mir an dem Schnitt die Drapierung des Vorderteils. Dieses wird im schrägen Fadenlauf zugeschnitten und fällt daher sehr schön.

McCall's M7437, Bild McCall's Company

Top Modell M7437

Copyright McCALL's ® Company, NY

 

Die Übersetzung findet sich erst in der Verpackung, daher mußte Mondwicht besonders was die Materialwahl betrifft ein wenig raten: Auf der Packung gibt es Größentabellen in englisch (Maße in inch) und französisch/spanisch(?) (Maße in cm), nach denen man die zu nähende Größe auswählen kann/sollte. Leider fehlen diese Angaben auf deutsch, so dass es hier sprachliche Probleme geben könnte.

Ebenso gibt es eine Tabelle mit den Angaben für den Stoffverbrauch, je nach Stoffbreite und zu nähender Größe. Auch diese sind wieder mit inch-Angaben auf englisch und in cm auf französisch, was auch hier zu sprachlichen Problemen führen kann.

Es gibt eine Beschreibung des Modells und der möglichen Variationen, außerdem werden die empfohlenen Stoffe benannt, auch hier wieder nur in englischer und französischer Sprache (die dritte Sprache ist eventuell Spanisch, aber da ich nur Schul-Englisch beherrsche – räusper – bin ich mir mit der dritten Sprache nicht sicher). Ich gehe aber davon aus, dass die halbwegs versierte Näherin mit den Angaben Sweater, Jersey und Crepe zurecht kommt. Bisher habe ich immer noch nicht heraus gefunden, was ich mir unter Challis vorstellen soll.

Hat man die sprachliche Hürde genommen, findet man, meiner Meinung nach, alle benötigten Angaben auf der Verpackung.

 

Da sie sich beim Stoff dann für Jersey entschieden hat, war die Wahl am Ende nicht so schwer. Und wir bekommen diesmal gleich (Extra Fließstern für unsere Testerin!) gleich zwei Versionen zu sehen: (Auch wenn die Zeit für die dritte nicht mehr gereicht hat. ;) ) Das erste uni Shirt habe ich aus einem sehr leichten und dünnen Single-Jersey genäht, das zweite bunte Shirt aus einem dickeren Jersey, der recht schwer fällt. Zu einer Sweat-Version hat die Zeit dann leider nicht mehr gereicht, die wird aber früher oder später noch nachgeholt.

 

Änderungen am Schnitt waren nur wenige nötig: Ich habe die Ärmel um 2cm gekürzt. Das ist für mich sehr ungewöhnlich, da ich meine Ärmel gern ein wenig zu lang trage und bei den von mir genähten Schnitten (meist Knip/Fashion Style oder Ottobre) die Ärmel meist verlängere.

McCall's M7437, Bild Dohmen

In doppelter Ausführung: M7437

Bild Dohmen

 

Das Schnittpapier war nicht ganz ihr Geschmack: Das Papier des Schnittmusterbogens ist sehr dünn und durchscheinend, genau dieses flimsige Papier, dass ich schon bei meinem Korsett-Schnitt nicht leiden konnte. Es knittert und reisst sehr schnell und ist daher sehr sorgfältig zu handhaben. Allerdings pause ich meine Schnitte immer auf Folie ab, falls man den Schnitt nach einer Größenänderung noch mal auskopieren muß. Bleibt dann nur noch das Problem, denn Schnitt wieder ordentlich in die Packung zu bekommen. Der Druck ist sehr klar und gut zu erkennen. Auch die vorgegebenen Nahtzugaben mag sie nicht so gerne.

 

Dafür gefiel die Anleitung: Die Anleitung ist sehr ausführlich. Die auf den Bögen benutzten Zeichen werden erklärt, es gibt Tipps was zu tun ist, falls der Schnitt verlängert oder gekürzt werden muß. Es wird in putziger Übersetzung darauf hingewiesen, dass der Stoff gewaschen werden sollte, falls er einlaufen kann und das Einlaufen noch nicht werkseitig erledigt wurde („Gehen Sie den Stoff ein, wenn nicht als vorgeschrupft gekennzeichnet“ :)). Es gibt eine Anleitung für das Zuschneiden an sich und zusätzlich gibt es Schnittauflagepläne, die einem das Auflegen der Schnittmusterteile für die verschiedenen Shirt-Varianten bei unterschiedlichen Stoffbreiten zeigt.

In einem Glossar werden außerdem ein paar wichtige Nähvokabeln erklärt.

Dann beginnt die Beschreibung des eigentlichen Zusammennähens. Hier gibt es viele Bilder, die den Text zusätzlich unterstützen und die Verarbeitung erleichtern.

 

Und sie hat sich auch dran gehalten, selbst wenn es stellenweise etwas mühsamer war: Grundlagen, wie reihen und einhalten, werden an den passenden Stellen eingefordert (ich glaube, ich habe schon lange nicht mehr so viel geriehen beim Nähen. Das dauert zwar ein wenig, aber das Ergebnis ist doch einfach schneller schön, da mancher Nähschritt jetzt einfach besser klappt und nicht nachgebessert werden muß ;)).

 

Nur beim Halsausschnitt folgte Mondwicht ihrer eigenen Erfahrung: Nach der Vorbereitung des Vorderteils (Anbringen des Drapeteils) werden laut Anleitung erst die Seitennähte geschlossen, dann die Schulternähte und rückwärtige Halsausschnitt. Hier habe ich erst die Schulternähte geschlossen, dann den Halsausschnitt fertig gemacht und habe dann erst die Seitennähte geschlossen. Ich bilde mir ein, dass ich den Halsausschnitt besser hinbekomme, wenn ich das Shirt noch „aufklappen“ kann. Vielleicht ist das aber auch nur Einbildung meinerseits (ich habe es nicht ausprobiert), weil ich Shirts immer so nähe: erst den Halsausschnitt fertig machen, dann die Seitennähte schließen.

 

Nicht überraschend ist, daß sie mit dem Ergebnis zufrieden ist: Mir hat das Nähen des Shirts viel Spaß gemacht und, obwohl ich schon ein paar Jahre lang nähe, habe ich doch noch etwas dazu lernen können.

Das Shirt ist ein wenig weiter geschnitten, als ich meine Shirts normalerweise trage, aber bisher habe ich mich darin sehr wohl gefühlt. Das Drape-Teil läßt kleine Pölsterchen verschwinden und genau das war es, was ich mir von dem Schnitt versprochen habe.

Die Anleitung war gut verständlich und nachvollziehbar. Durch die Bebilderung ist sie auch für unerfahrene Näher/innen gut zu bewältigen.

Ein raffiniertes, aber doch recht zügig genähtes Oberteil.

 

Und somit gibt es eine klare Empfehlung für den Schnitt: Der Schnitt ist schön zu nähen und für Anfänger geeignet. Aber auch fortgeschrittene Näher/innen kommen bei diesem Schnitt auf ihre Kosten, so sie denn auf der Suche nach einem einfachen und doch raffinierten Schnitt sind.


Wir danken der Firma Cremer KG aus Euskirchen (Generalvertrieb für McCall's (Butterick, McCall's, Vogue) in Deutschland), für den zur Verfügung gestellten Schnitt.

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Danke für die Vorstellung der Schnittmuster und dem Probemodell Tunika.

Mir gefällt vor allem das erste der Kleider.

Lg Ulrike

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