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Kaufberatung für Nähanfänger (männlich)

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Hallo,

 

ich suche eine Nähmaschine um (erst mal) folgende Sachen zu nähen:

- meine Hosen zu kürzen und umzunähen

- Patches / Logos auf Jacken und Hemden zu nähen

- eine aufgegangene Naht wieder zu schließen

- einen Knopf anzunähen

- um Löcher zu stopfen

- vielleicht mal das eine oder andere Kleinteil selbst nähen

 

Meine bevorzugten Materialien sind alle Arten von modernen Stoffen wie man sie z.B. von Jack Wolfskin und The North Face Jacken u.ä. kennt, Leder, Jeans, T-Shirt- und Hemd- und Hosenstoff (Baumwolle).

 

Für mich stellt die Maschine aktuell nur ein Mittel zum Zweck dar. Ob mir das später so gut gefällt, das es mal zum Hobby wird, kann ich jetzt noch nicht sagen. Der "Selbermach-Gedanke" fasziniert mich sehr und ich bin immer mehr mit den umliegenden Schneiderinnen und Schneidern unzufrieden. Die wollen immer mehr Geld für immer minderwertigere Arbeit. Letzter Schreck: Nagelneue (120 €) Hose zu Hochwasser gekürzt. Da ist mir dann der Faden gekracht und jetzt möchte ich das alles in Zukunft selber machen. Es scheint auf den ersten Blick kein Hexenwerk zu sein. :D

Ich muss noch dazu sagen, ich habe noch nie an einer Nähmaschine gesehen und Hand angelegt. Nur mal bei Oma vor einer gesessen und ihr beim Nähen zugesehen.

 

Ich habe mich schon sehr viel und ausgiebig durchs Netz gelesen und bleibe immer an folgenden Maschinen hängen:

 

W6 1235/61 (ca. 150 €) und W6 N3300 Exklusive (ca. 300 €)

 

Mir stellt sich jetzt die Frage, ob ich das Doppelte ausgeben muss um die gleichen Ergebnisse zu erzielen?

 

Ich tendiere zur 3300 Exklusive, da sie einen einstellbaren Nähfußdruck, automatische Oberfadenspannung, automatisches Knopfannähprogramm, Nähgeschwindigkeitsregelung und ein Schneckentempo Programm (Schildkröte) hat, mit dem ich mich dann ganz langsam ans Nähen herantasten würde. Vielleicht ist das aber gar nicht angebracht oder nötig. Ich weiß es nicht.

 

Da ich überhaupt keine Vorstellung davon habe ob das alles gebraucht wird (früher oder später) wollte ich mal von den Profis wissen, welche Maschine eher etwas für mich ist. Ihr könnt mir auch Vorschläge zu ganz anderen Maschinen machen, aber bitte nur wenn es nicht über 300 € geht. Je weniger, desto besser.

 

Wenn es auf das Geld nicht ankommen würde, dann würde ich mir wahrscheinlich eine Pfaff Ambition Essential oder eine W6 8000 kaufen. Aber ich muss Haushalten bzw. der Kosten-Nutzen-Faktor spielt hier eine große Rolle. Mir fällt es sehr schwer deutlich mehr auszugeben um ein paar Hosenkürzungen und Knöpfe anzunähen. Soviel kann ich gar nicht nähen bis ich die Kohle wieder eingefahren habe. :D

 

Auch würde mich interessieren welches Zubehör ich für die Nähmaschinen brauche um für alle Einsätze gerüstet zu sein?

W6 hat ja sehr viele Füße als Zubehör. Die nützlichsten sind bestimmt nur als Zubehör zu bekommen.

 

 

Ich Danke euch schon mal für eure Antworten!

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Hallo, die Lösung war schon so nahe! Oma hätte diese Arbeiten mit ihrer Maschine geschafft.

Also, wenn es so ums Geld geht, empfehle ich eine gebrauchte Maschine vielleicht sogar vom Händler des Vertrauens.

Was dann bleibt ist Nähen,Nähen und nochmals Nähen.

Danach hat man soviel Erfahrung, daß man weis, was man wirklich braucht und möchte.

Dann ist entweder das Geld nur ein Faktor oder die Maschine reicht völlig aus.

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Hallo und herzlich willkommen! :)

 

150 bis 200 Euro sind der untere Preisrahmen für eine anständige Maschine, und selbst bei 300 Euro bewegen wir uns noch im unteren Bereich. Das mag viel klingen, wenn man Nähen nicht als Hobby betreibt, aber angesichts der Tatsache, dass die High End-Modelle irgendwas um die 12K oder 15K oder so kosten, siehst du, wie die Relation ist. Nur mal so zur Info. :)

(Wobei die "Durchschnittsmaschine" vermutlich bei 1000 liegt, so rein nach meinem Gefühl.)

 

Die Maschinen kenne ich beide nicht, aber W6 ist grundsätzlich schon mal nicht verkehrt, nach dem was ich hier höre. Gerne empfohlen werden auch die preiswerten Maschinen von Bernina (bernette) und Elna. Wenn du keine zig Zierstiche brauchst, sondern ein Arbeitstier, wären die wohl gut. Eher mehr Schnickschnack für relativ kleines Geld gibt es bei Brother.

 

Abraten würde ich in deinem Fall von Supermarkt-Maschinen (zu hohe Fertigungstoleranzen; funktionieren sehr oft nicht oder nicht zuverlässig) und von gebrauchten Maschinen bei ebay.

 

Zum Thema Grundausstattung hatten wir zuletzt diese Anfrage:

Grundausstattung für Nähanfänger? - Hobbyschneiderin 24 - Forum

 

Es kommt aber immer drauf an, was du machen möchtest. Zum Hosen kürzen und Knopflöcher nähen reichen eine Schere, Garn, passende Nähnadeln, Stecknadeln und ein Handmaß erstmal aus; zum Markieren reicht ein Bleistift, wasserlöslicher Filzstift oder angespitzte Seife, oder ein spezieller Aquamarker/Trickmarker oder Schneiderkreide aus dem Kurzwarenladen (und ein Bügeleisen). (Bei Kreide nur aufpassen und nicht drüber bügeln, die lässt sich danach nicht mehr auswaschen!)

 

Wenn du nach Schnittmustern arbeiten willst, können auch die weiter im Beitrag genannten Zutaten nützlich sein, zum Kopieren, Übertragen und Zuschneiden.

 

Garn und Nadeln würde ich dann erstmal nur nach Bedarf kaufen und kein großes Sortiment. MEn verstaubt sowas eher.

 

Weitere Kurzwaren sammeln sich dann schon von ganz alleine an... :D

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Also mein Bruder hat sich für vor allem Reparaturarbeiten vor einigen Jahren die Elna Sew Fun gekauft. Die scheint jetzt auszulaufen und von der explore 150 unnd explore 160 ersetzt zu werden. (Letztere sind noch nicht auf der Webseite, aber im aktuellen Prospekt auf Papier.) Die Maschinen sind alle in der unter 300 EUR Liga. (Was die Einstiegsklasse bei Nähmsachinen ist.)

 

Das ist eine simple aber relativ solide mechanische Maschine ohne groß Schischi, die aber die Basisfunktionen gut hinbekommt.

 

Wobei man dann sagen muß, daß sowohl Outdoorstoffe als auch Leder oder Funktionsjerseys aus Sicht einer Nähmaschine "schwierige" Materialien sind. Mit passenden Nadeln und notfalls dem ein oder anderen Trick bekommt man das in der Regel auch hin. Nur wenn man solche Materialien viel verarbeitet wird das rumtricksen oft nervig. Dann sollte man aber mit den entsprechenden Materialien zum Fachhändler und vor Ort Maschinen testen um zu sehen welche mit genau dem eigenen Lieblingsmaterial gut klar kommt.

 

(Und Knöpfe näht man eh am besten von Hand an. :o Danach halten sie dann auch.)

 

Ansonsten braucht man für das, was du so vor hast, wohl vor allem den Universalfuß. Ggf. noch einen Knopflochfuß, aber das haben eigentlich alle Maschinen dabei.

 

(Bei Leder käme dann ein Rollenfuß ins Spiel, den gibt es nicht für alle Maschinen und er ist eher teuer, von daher wird man dann lieber andere Tricks anwenden, wenn man das nicht jede Woche macht.)

Edited by nowak

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Hallo,

Du schreibst Du bist Laie und kennst Dich nicht aus.

Bestünde für Dich die Möglichkeit einen Nähkurs zu machen?

Dann würdest Du erste Erfahrungen auf den in der Regel vorhandenen Kursmaschinen sammeln und könntest eine Nähmaschine auch für Dich besser beurteilen bevor Du Geld für eine Maschine ausgibst.

Auch das testen geht besser, wenn Du schon mal auf irgendeiner Maschine genäht hast, egal ob Probenähen bei einem Nähmaschinenhändler vor Ort oder eine bestellte Maschine vom Onlinehändler

Nicht jede Maschine passt zu jedem. Und damit sind nicht alleine die Preis - und Funktionsunterschiede, sondern auch das Handling gemeint.

(Ich habe inzwischen drei Nähmaschinenhersteller für mich ausprobiert und aussortiert).

 

Außerdem könntest Du im Nähkurs erste Schritte und Tricks für Deinen gewünschten Verwendungszweck Hosen kürzen lernen.

Stoff ist nicht gleich Stoff.

Viel Spaß

LG Carlista

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Lt. Prospekt von Elna gibt's die von Nowak erwähnte Maschine jetzt zum Räumungspreis von 200 € statt vorher 250 €. Da würde ich zuschlagen! Von dieser Marke höre ich nur Gutes (und habe selber welche).

 

Für Dein Anforderungsprofil reicht auf jeden Fall eine einfache Maschine. Du brauchst eigentlich nur Geradstich und Zickzack.

 

Zum Knöpfe annähen braucht man nur den Zickzackstich. Jajaa, mit einem Knopfannäh-Programm und dem entsprechenden Füßchen geht's leichter, muss aber nicht sein! In meiner Arbeit nähen wir Knöpfe an Arbeitskleidung ratzfatz mit Zickzackstich und ohne Vernähen und das hält.

 

Stopfen geht recht gut, wenn der Stoff in einen Stickring eingespannt ist, unter dünne Stelle oder Loch ein Stück Stoff gelegt wird, und der Transporteur (diese Zähnchen da unten ;) ) versenkt werden kann. Bei manchen Maschinen geht das nicht, da gibt es eine Abdeckung für den Transporteur. Dann kannst Du den Stoff unter der Nadel hin-und her schieben und das Loch beliebig übernähen. Dazu braucht man kein spezielles Programm, aber ein klein wenig Übung.

 

Ich sehe gerade, Carlista rät zu einem Nähkurs - jawoll, das tu' ich auch. Da zeigt man Dir, wir Du beim Hosenkürzen über die dicken Seitennähte nähst, ohne die Nadel zu riskieren, außerdem macht so ein Kurs Spaß.

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Hallo, die Lösung war schon so nahe! Oma hätte diese Arbeiten mit ihrer Maschine geschafft.

Also, wenn es so ums Geld geht, empfehle ich eine gebrauchte Maschine vielleicht sogar vom Händler des Vertrauens.

Was dann bleibt ist Nähen,Nähen und nochmals Nähen.

Danach hat man soviel Erfahrung, daß man weis, was man wirklich braucht und möchte.

Dann ist entweder das Geld nur ein Faktor oder die Maschine reicht völlig aus.

 

Wenn ich Anzeigen Online lese lache ich immer wenn dort steht "Omas alte Nähmaschine". :D

 

Viele alte und sehr gute Nähmaschinen wurden mal in Deutschland oder in der Schweiz hergestellt. Oma wusste man braucht nicht über 100 verschiedene Stiche. Alte Berninas,Elnas und Pfaffs die ich habe arbeiten noch wunderbar. Grobes Material,auch mal ein Teepee,für Mann nähe ich gerne mit meiner alten Pfaff 262-261 Automatic,sie kann 80 verschiedene Stiche nähen,(wenn ich wollte :D). Mit dem 1.2 Amp Motor kann sie bis zu 1500 Stiche die Minute nähen. Es gibt auch eine alte Pfaff 262-6 Universal-Zickzack,in meinem Bild.

 

Meine alten Berninas und Elnas nähen auch sehr schöne Stiche. Verschiedene alte Nähmaschinen können auch Stretch Stiche nähen.

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........ und jetzt möchte ich das alles in Zukunft selber machen. Es scheint auf den ersten Blick kein Hexenwerk zu sein. :D

Ich muss noch dazu sagen, ich habe noch nie an einer Nähmaschine gesehen und Hand angelegt.

 

Ich würde dir raten, bevor du dich tiefer mit der Wahl einer Maschine beschäftigst, einen Kurs zu besuchen und da die nächste Hose kürzen.

 

Je nach Hose und Material ist das nicht so ganz einfach und du wirst vielleicht erkennen, dass man doch ein wenig Erfahrung und Übung haben muss.:o

 

Knöpfe.... die näh vorläufig weiter mit der Hand an... das braucht einige Übung und ein gutes Kennenlernen der Maschine

Edited by Nachtschwaermer

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...Knöpfe.... die näh vorläufig weiter mit der Hand an... das braucht einige Übung und ein gutes Kennenlernen der Maschine

Einspruch :) Transporteur versenken, Knopf unter Füßchen klemmen, oder je nach Maschine und Vorliebe unter Füßchenhalter (oder wie das heißen mag) ohne Füßchen dran, von Hand Nadel runterdrehen und peilen, ob das Loch getroffen wird, Zickzack auf passende Breite einstellen und peilen, ob auch das zweite Loch getroffen wird, und dann vorsichtig Gas geben, das ist jetzt nicht soo schwierig.

 

Wenn ich eine Aushilfe habe, die sich fürs Nähen interessiert, lass' ich die/den immer gerne als erste Tat ein paar Knöpfe annähen. Wegen Erfolgserlebnis :D

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Hallo,

wenn man die Elna Sew Fun und die N1800, die kleinste W6, miteinander vergleicht, dann sind die bis aufs Design für mich gleich.

 

Vielleicht ist bei Elna die Endkontrolle besser und es gibt statt Onlineshop und Telefonhotline Beratung und Service vor Ort beim Elna-Händer, was auf keinen Fall zu verachten und auch einen Aufpreis wert ist.

 

Der Unterschied zwischen einer mechanischen wie die N1235 oder N1800 und einer computergesteuerten wie die N3000 ist schon deutlich.

Einige Komfortfunktionen wie Nadelstop oben/unten, vollautomatische Knopflöcher uvm. sind toll und beim Anfänger ist die Schneckentaste für gezielt langsames Nähen bestimmt nicht verkehrt. Die Steuerung des Nähtempos über den Anlasser klappt gerade bei den mechanischen Maschinen nicht immer auf Anhieb.

 

Andererseits reicht - wie Dunkelmunkel und schnuckiputz schrieben - für die geplanten Arbeiten ein Eisenschwein mit Zickzack, wie sie in den 1930er bis 1960er Jahren gebaut wurden, vollkommen aus. Die Basics des Nähens kapiert man auf diesen Maschinen m.M.n. besser als auf den Vollautomaten. Auch sind sie meist robuster.

 

Wenn also in der Verwandschaft/Bekanntschaft eine solche Maschine abzugeben ist, wäre das eine Überlegung wert.

 

Gruß

Detlef

Edited by det
-ist , -> .

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Naja, nur weil das Gehäuse außen ähnlich oder gleich ist, kannst du nicht viel über das Innenleben sagen. Bis hin zur verwendeten Legierung oder der Art des Kunststoffes für Zahnräder kann das einen großen Unterschied machen. Und das sieht man nicht mal, wenn Maschinen innen scheinbar baugleich sind. Den Unterschied hat man dann im Preis, aber auch in der Langlebigkeit.

 

Und die "Schildkröte" braucht man eigentlich nur, wenn der Fußanlasser keine Dosierung erlaubt. Ansonsten ist das wie beim Auto fahren... wer langsam Auto fahren kann, kann auch langsam nähen. (So die Maschine das hergibt... Bei der Sew Fun geht es.)

 

Aber wenn sie noch gut funktioniert tut es eine alte Maschine auch.

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Jau, ich stimme det in jeder Aussage zu.

 

Möchte vor allem betonen: Dass die in ihrer Funktion identische Maschine zu sehr unterschiedlichen Preisen angeboten wird, kann nur bedeuten, dass irgendwo sehr große Unterschiede sind.

 

Ich rate einem Anfänger zu einer einfachen Maschine aus gutem Haus. Die verliert nicht an Wert! Die Maschine aus dem Internet oder von Omi nebenan kann Macken haben, mit denen ein Anfänger überfordert ist. Dann denkste, Du bist doof und Nähen ist Mist, dabei ist nur die Maschine nicht in Ordnung. Wäre doch schade.

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Ich sag mal... wenn die Maschine von Omi nebenan gratis zu haben ist, kann man es ja versuchen.

 

Klappt es nicht, hat man nichts verloren.

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Jau, ich stimme det in jeder Aussage zu.

 

Möchte vor allem betonen: Dass die in ihrer Funktion identische Maschine zu sehr unterschiedlichen Preisen angeboten wird, kann nur bedeuten, dass irgendwo sehr große Unterschiede sind.

Zumindest die Bilder in der Bedienungsanleitung sind identisch, der Text allerdings nicht. Ich habe W6 und Elna mal diesbezüglich angeschrieben, vielleicht bekomme ich ja eine Antwort.

 

Gerade als Anfänger ist es aber extrem wertvoll, einen näherfahrenen Menschen mit Fleisch und Blut neben sich zu haben - und nicht nur an der heißen Schnur - der einem bei auftretenden Problemen helfen kann.

 

Wenn die Nachbarn und Freunde auch nicht nähen können, ist ein Kurs bestimmt eine gute Idee.

 

Gruß

Detlef

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Naja, nur weil das Gehäuse außen ähnlich oder gleich ist, kannst du nicht viel über das Innenleben sagen. Bis hin zur verwendeten Legierung oder der Art des Kunststoffes für Zahnräder kann das einen großen Unterschied machen. Und das sieht man nicht mal, wenn Maschinen innen scheinbar baugleich sind. Den Unterschied hat man dann im Preis, aber auch in der Langlebigkeit.

 

Zumindest die Bilder in der Bedienungsanleitung sind identisch, der Text allerdings nicht. Ich habe W6 und Elna mal diesbezüglich angeschrieben, vielleicht bekomme ich ja eine Antwort.

Naja, Antwort ist relativ.

Elna schreibt: "vielen Dank für Ihr Interesse an unseren Elna Modellen Sew Fun, Sew Zebra, Sew Green.

 

Bei der Herstellung unserer Elna Nähmaschinen achten wir darauf, dass die Umwelt geschont wird. Um dies nachvollziehbar zu belegen, wurden unsere Fabriken freiwillig nach ISO 14001 zertifiziert.

 

Die Einhaltung dieser international gültigen Norm (ISO = Internationale Standardisierungs Organisation) wird von unabhängigen Instituten (wie z.B. dem TÜV) geprüft. Die entsprechenden Zertifikate werden nur an solche Unternehmen vergeben, die ständig an der Verbesserung des Umweltschutzes arbeiten.

 

Welche Standards das von Ihnen genannte Fabrikat erfüllt, können wir Ihnen nicht sagen, dass müssten Sie bitte bei dem Hersteller erfragen."

 

W6 hat zwei Tage schneller geantwortet, allerdings m.M.n. ein standardisierter Text ohne direkten Bezug zu meiner Frage, Auszug:

"W6 Wertarbeit genießt den Vorteil, Ihnen ein hervorragendes Preis- Leistungsverhältnis anbieten zu können. Unsere Maschinen sind nicht im Fachhandel oder bei Zwischenhändler erhältlich, es gibt sie nur bei uns.

 

Wenn Sie eine vergleichbare Maschine im Fachhandel erwerben möchten, müssen Sie unter Umständen viel mehr für vergleichbare Modelle ausgeben. Das können und wollen viele Kunden nicht und entschließen sich zum Erwerb einer W6- Nähmaschine, Overlock oder Software."

 

Ein klares Nein zu meiner Behauptung, N1800 und Sew Fun/Zebra/Green/1000 sind identisch bis auf's Design, habe ich nicht bekommen, aber auch kein Ja.

 

Gruß

Detlef

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Ein klares Nein zu meiner Behauptung, N1800 und Sew Fun/Zebra/Green/1000 sind identisch bis auf's Design, habe ich nicht bekommen, aber auch kein Ja.

 

Das hast du jetzt aber auch nicht erwartet, oder?

 

(Abgesehen davon... als Firma würde ich diese Frage auch nicht beantworten, denn die Maschinen werden ja irgendwo eingekauft und was die Fabrik dann am Ende noch an jemand anderen verkauft... kann ich letztlich gar nicht wissen. Und auch nicht, ob die Fabrik die Maschinen, die Firma A zurückgewiesen hat, weil sie ihren Qualitätskriterien nicht entsprechen nicht vielleicht an Firma B verkauft, der das noch gut genug ist.)

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Das hast du jetzt aber auch nicht erwartet, oder?
Wenn Sie wirklich unterschiedlich wären, hätte ich ein klares Nein erwartet :rolleyes:

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Schöner Entschluss - "selber machen" fürs Kürzen von Hosen etc - für alles, was Du nennst, reicht eine einfache Nähmaschine. Knöpfe aber per Hand ist einfach einfacher als mit Maschine.

 

Genug einfach - Dein Ärger über die Änderungsschneidereien ist verständlich, bei Hochwasser aber ist das eine Frage des Abmessens und Absteckens: hast Du da nichts bemerkt, gesehen, dass da Hochwasser droht? Der Fehler könnte Dir in Zukunft auch beim Selbermachen passieren - kannst Dir denken, woher ich das weiß?

 

Konkret zum Nähen: noch nie an einer NMS gesessen zu haben hat ein gewisses Risiko - nähen sieht leichter aus, als es ist, zum Beispiel eine längere gerade Naht zu nähen, ist aber wirklich leicht, wenn man's geübt hat und kann. Also besorg Dir zunächst ausreichend Stoffmaterial - von alten Jeans über alte Hemden bis zum Restewühltisch oder vom freundlichen Elch. Alles für die Mülltonne - nur zum Üben und ausprobieren! Was Du in jedem Fall brauchst ist Zeit. Sicher ist die erste gekürzte Jeans ein gutes Erfolgserlebnis, wenn es geklappt hat. Falls nicht ...

 

Konkret zur Maschine: Mit der W6 3000 machst Du sicher nichts verkehrt, aber 300 Flocken gehn über den Tisch. Mit den ELNAs zu 200 Flöckchen im Sonderausverkauf (hab ich nch nicht gesehen) könntest Du den Vorteil haben, die bei einem Händler probenähen zu können (Stoffproben mitnehmen).

Beide Lösungen sind nicht verkehrt. Die "alte" Nähmaschine von jemanden, der Dir auch noch die Nutzung zeigt ist die billigste - aber vll auch ein "Problem" sich dann später davon trennen zu können (so die GeberIn noch existiert).

 

Auf jeden Fall: viel Spaß beim Nähen!

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Wenn Sie wirklich unterschiedlich wären, hätte ich ein klares Nein erwartet :rolleyes:

 

Detlef, wenn man die Verflechtungen der NMS-Marken zueinander kennen würde und weiß, was "Markenführung" bedeutet und erfordert, müsste sich hier so mancher "Markenbewusste" mehrfach in den A. beissen.

 

Ein "Nein" als schriftliche Aussage gegenüber dem Verbraucher verbietet sich da allein rechtlich im Markengeschäft ebenso wie ein "Ja". Eine gute Lösung ist es, mal auf die Seite eines der großen chinesischen Hersteller zu gehen und sich deren Modellpalette genau anzuschauen. Du findest dazu im Internet auch bereits gemachte kritische Auswertungen welcher der Chinaartikel baugleich ist mit... .

 

Mit zunehmendem Anteil nähender Computer ist die Differenzierung eher im Bereich der Firmware/Software zu sehen - da sind Unterschiede bei gleichem mechanischem Aufbau möglich - also eventuell.

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Hallo,

wenn man die Elna Sew Fun und die N1800, die kleinste W6, miteinander vergleicht, dann sind die bis aufs Design für mich gleich.

 

Gruß

Detlef

 

Hallo Detlef,for mehreren Jahren sahen die neuen W6 Nähmaschinen Online aus wie ältere "retired" Janome Nähmaschinen die mal wo wir wohnen Jahre vor Firma W6 verkauft wurden. Die N1800 sieht mir ähnlich aus wie die Janome JR1012 Nähmaschine.Ich habe Janome mechanical sewing machines images bei Tante Google rein getippt. ;) :D

 

Janome und Elna haben eine Verbindung. Vor ein paar Jahren habe ich eine gebrauchte mechanische Kenmore,Seriennummer 385.17620,Nähmaschine von Janome hergestellt für Enkelin oder Enkel gekauft. Die Kenmore sieht noch wie neu aus.Enkel näht lieber mit meiner 1948 Singer 15-88 Tretnähmaschine :D seit er 11 Jahre alt war,wenn er uns besucht. Alle Kenmores die mit Seriennummer 385. anfangen wurden von Janome hergestellt.

 

Es gibt verschiedene Firma Nähmaschinen die wurden/werden in den selben Fabriken hergestellt. Jede Nähmaschinen Firma hat eigene Wünsche,z.B. mehr Stiche mehr Geld,oder weniger Stiche weniger Geld. Deshalb sind die Nähmaschinen nicht schlechter.

Edited by Schnuckiputz

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Hallo Tammy und Klaus,

im Prinzip weiß ich das alles.

 

Wenn aber behauptet wird, dass eine Nähmaschine, die 250,- bzw. im Ausverkauf 200,- Euro kostet, besser sein muss, als eine, die genau gleich aussieht, aber nur 100,- Euro kostet, einfach weil sie teurer ist, dann versuche ich, das zu hinterfragen. Siehe:

Möchte vor allem betonen: Dass die in ihrer Funktion identische Maschine zu sehr unterschiedlichen Preisen angeboten wird, kann nur bedeuten, dass irgendwo sehr große Unterschiede sind.

 

100,- Euro Differenz sind abzüglich Mehrwertsteuer gerade noch gute 80,- Euro Unterschied. Das entspricht 1 Stunde Beratung und Probenähen und eine Stunde After-Sale-Support im Fachhandel - mehr nicht. Es kann also durchaus sein, dass beide Modelle die selbe Hardware beinhalten und nach den selben Qualitätskriterien gefertigt sind - kann. Aber vielleicht kann dazu jemand mehr sagen, der schon beide auf dem Tisch hatte.

 

Gruß

Detlef

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Wenn aber behauptet wird, dass eine Nähmaschine, die 250,- bzw. im Ausverkauf 200,- Euro kostet, besser sein muss, als eine, die genau gleich aussieht, aber nur 100,- Euro kostet, einfach weil sie teurer ist, dann versuche ich, das zu hinterfragen.

 

Das würde ich im übrigen so herum auch nicht behaupten.

 

Nur können auch Dinge, die optisch identisch aussehen, trotzdem unterschiedlich sein. Und das kann massive Auswirkungen haben.

 

Nur kann man das eventuell ohne Laboruntersuchung nicht sagen.

 

Wie langlebig die billiger Maschine ist kann man auch schwer sagen, weil die Marke halt erst seit einigen Jahren existiert. Und welches Ausmaß ggf. an Retouren wegen "geht nicht" da ist, wird eine Firma nicht verraten, also werden wir das nie hören.

 

Und "ich lese keine Beschwerden im Internet" heißt halt leider gar nichts. Schon gar nicht bei den billigen Maschinen, die oft als "damit eine da ist" gekauft werden und dann aber nicht oder nur zwei Mal im Jahr genutzt werden. Am besten noch von Leuten, die sich nicht auskennen und im Zweifelsfall dann davon ausgehen, daß sie selber doof sind und nicht die Maschine kaputt...

 

Fazit: Wir werden es nicht wissen und daher wird am Ende jeder das glauben, was er sowieso glauben will. :o

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...

100,- Euro Differenz sind abzüglich Mehrwertsteuer gerade noch gute 80,- Euro Unterschied. Das entspricht 1 Stunde Beratung und Probenähen und eine Stunde After-Sale-Support im Fachhandel - mehr nicht. Es kann also durchaus sein, dass beide Modelle die selbe Hardware beinhalten und nach den selben Qualitätskriterien gefertigt sind - kann. ...

Genau :D

Ich hab' nicht gesagt (und nicht gemeint), dass der Preisunterschied IN der Maschine stecken muss! Wenn Beratung und Einweisung im Preis einkalkuliert sind und der Kunde in einem Laden in der Innenstadt von einem kompetenten Menschen willig beraten wird, ist das den Mehrpreis allemal wert ;)

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ähemm -- sollten wir nicht mal wieder auf den Threadopener (und dessen Thema) zurückkommen - der scheint hier wie abgetaucht zu sein ....

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Hmm, vielleicht näht er schon ;)

 

Ich möchte noch etwas zum Nähen von Knöpfen beisteuern: Wenn man schon eine Näma hat und sich damit beschäftigt, wie sie funktioniert, dann kann man auch das Knopfannähen lernen :D Ich kann es mit der Hand nicht leiden und finde es super, wenn meine Näma es macht. Und wenn ich die Fäden anständig verknote, halten die super :ja:

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