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stark elastischer Tunnelzug für Leggings


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Hallo zusammen,

 

meine Tochter ist sehr dünn und hochgewachsen d.h. es passt keine der gekauften oder geerbten gebrauchten Leggings, die in Massen vorhanden waren.

 

Ich habe dann diese fest eingenähten Gummis dort abgetrennt und meine Mutter hat im Urlaub mit der Covermaschine einen Tunnelzug (Zwillingsnaht) eingenäht. Leider stellt sich diese Naht als nicht elastisch genug heraus.

Ich selbst habe keine Covermaschine und kenne mich damit nicht aus.

 

Ich habe jetzt probeweise den Tunnelzug einer Leggings mit meiner kleinen brother/Privileg und mit der Zwillingsnadel nachgenäht. Aber auch diese Naht ist schon wieder geplatzt.

 

Welche Tipps kann ich meiner Mutter geben, damit die Tunnelzugnaht mit der Cover dehnbar genug wird?

 

Was kann ich mit meiner einfachen Haushaltsnähmaschine anders machen?

Ich habe beim Nähen der Zwillingsnaht den Stoff nicht gedehnt und bin am Überlegen, ob die Naht nicht dehnbarer würde, wenn ich den Stoff dehne?

 

Könnte ich noch einen anderen Stich nehmen? Wäre z.B. ein Dreifach-Zickzack elastischer?

 

Irgendwie muss ich erreichen, dass die Tunnelzugnaht den An- und Ausziehversuchen meiner Tochter standhält...

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Mit einer Cover kenne ich mich auch nicht aus, da ich nur eine normale Nähmschine besitze.

 

Bei den Tunnelzügen von meinen Leggins nehme ich normalerweise den Federstich (Ich hoffe, das ist der korrekte Name. Er sieht aus wie ein Geradstich, aber jeder zweite Stich geht leicht schräg in Richtung NZG.) Das hat bei mir bisher immer gereicht. Als Alternative könnte ich mir einen Zickzack-Stich vorstellen. Den nehme ich, um bei Dessous Gummis anzunähen.

 

Um nicht immer den Frust zu haben, könntest du auf einem Probestoff verschiedene Stiche auf ihre Belastbarkeit prüfen bevor du die Leggins wieder reparierst.

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Ich nähe das Bundgummi für die Kinderunterhosen mit ZickZack Stich an. Weite und Breite auf 3 gestellt. Das hat sich bewährt. Die Cover nehme ich dafür nicht, weil mir die Naht nicht elastisch genug ist. Auch den Saum der Retroshorts nähe ich so.

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Welche Tipps kann ich meiner Mutter geben, damit die Tunnelzugnaht mit der Cover dehnbar genug wird?

Differential unter 1 stellen (dann wird die Naht beim Steppen etwas gedehnt), dafür evtl. die Stichlänge etwas vergrössern.

Die Fadenspannungen dürfen nicht zu fest sein.

Das ist bei jeder Maschine anders und man muss ein bisschen herumprobieren.

 

Bei der Nähmaschine kann man alle Stiche nehmen, die eine starke Dehnung zulassen - an Reststücken probieren! - z.B. Trikotstich (genähter Zickzack), normaler Zickzack oder was Deine Maschine sonst so bietet.

Mit der Zwillingsnadel wird man die Naht nicht dehnbar genug bekommen.

Grüsse, Lea

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Interessant, ich würde es genau anders herum bei der Cover machen, nämlich

die Stichlänge kürzer machen. Dadurch wird die Naht dehnbarer. Die Fadenspannungen dürfen außerdem nicht zu fest sein, aber am Differential würde ich gar nichts verstellen.

 

Mit dem Zickzack der Nähmaschine wird es aber dehnbarer. Der Zickzack solte dafür einen 90° Winkel ergeben.

Edited by Crusadora
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Durch die Dehnung beim Nähen werden die Stiche kürzer, wenn der Stoff wieder "zusammenschnappt"; deshalb muss man da evtl. mit der Stichlänge etwas gegensteuern.

Ich habe mit dieser Methode sehr gute Erfahrungen gemacht, vor allem auf hochelastischem Jersey.

Grüsse, Lea

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Ich schließe mich Lea an. Bei einer Diff-Einstellung unter 1 (ich würde das Minimum nehmen) werden die Stiche automatisch klein, die Stichlänge stelle ich dann immer auf 4=Max.

Zusätzlich kann man wirklich den Stoff noch etwas dehnen.

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Ich habe ja auch schon Unterhöschen damit so gesäumt. Und das ist schon sehr dehnbar. (flutschige Mikrofaser)

Was jetzt dehnbarer ist und ob die Stoffe vergleichbar sind?

Mir ist nur aufgefallen, das Stichlänge 3 im Vergleich zu Stichlänge 4 deutlich dehnbarer ist.

Vorher wurde mir auch immer gesagt, ich solle eine große Stichlänge wählen, aber das funktionierte bei diesen sehr elastischen Stoffen/ Nähten überhaupt nicht. Ich glaube, das wurde auch gesagt, um Transportproblemen entgegenzusteuern. Damit gut transportiert wird, mache ich vorher eine Heftnaht mit der Nähmaschine.

Da würde dann das Verstellen des Differentials nicht viel bringen. Aber sonst komme ich an der Stelle der Zwickelnaht wirklich nicht weiter. Da sind es ja 5 Lagen schon ohne Umschlagen. Und bei sehr elastischem Stoff hilft da auch keine Ausgleichshilfe weiter. Ich habe es sehr sehr oft probiert.

 

Ich werde mal eine Testreihe starten, wenn ich wieder an der Cover sitze.

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Ich schließe mich Lea an. Bei einer Diff-Einstellung unter 1 (ich würde das Minimum nehmen) werden die Stiche automatisch klein, die Stichlänge stelle ich dann immer auf 4=Max.

Zusätzlich kann man wirklich den Stoff noch etwas dehnen.

 

Darum ging es mir ja gar nicht.

 

Der Punkt ist, das ich den Stoff gar nicht dehnen möchte, ich möchte ja nur die dehnbare Naht.

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Guten Morgen

 

Ich hatte ein ähnliches Problem bei den unteren Säumen an Unterhemden, Kinder sind da teilweise sehr rabiat und meine Tochter hat es auch immer geschafft den Saum zu knacken, da kommt keine Covernaht mit.

 

Am besten gehalten haben die Saumstiche der Nähmaschine.

Der Wabenstich oder der wie ein Schreibschrift kleines L Übungsstück aussieht.

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Wabenstich und der genähte Zickzackstich der Nähmaschine sind bei mir die elastischsten Stiche.

 

Wenn der Stoff einen guten Rücksprung hat, kann man ihn beim Nähen leicht dehnen, das sieht man dann nicht (muß man aber testen, hängt vom Stoff ab und die richtige Dehnung für jeden Stoff muß man ins Gefühl bekommen). Dadurch wird die Naht auch etwas elastischer.

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Aber sonst komme ich an der Stelle der Zwickelnaht wirklich nicht weiter. Da sind es ja 5 Lagen schon ohne Umschlagen. Und bei sehr elastischem Stoff hilft da auch keine Ausgleichshilfe weiter. Ich habe es sehr sehr oft probiert.

 

Am Zwickel mache ich es immer wie bei Unterarmnähten; eine Nahtzugabe wird nach vorne/links, die andere nach hinten/rechts geklappt. So hat man weniger Lagen auf einmal. :)

 

Für eine dehnbare Naht mit der normalen NähMa würde ich einen breiten, dicht eingestellten Zickzack versuchen.

 

Bei der Cover würde ich das auch mit dem Differential zu regeln versuchen; dafür ist es ja gemacht. :)

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Am Zwickel mache ich es immer wie bei Unterarmnähten; eine Nahtzugabe wird nach vorne/links, die andere nach hinten/rechts geklappt. So hat man weniger Lagen auf einmal. :)

 

Das habe ich auch gemacht, ist bei gekauften Unterhosen ja auch so. Sonst wären es auch 10 Lagen, so waren es nur 6.

Der Zwickel ist verstürzt, so dass es keine offenen Kanten gibt.

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Ich schließe mich Lea an. Bei einer Diff-Einstellung unter 1 (ich würde das Minimum nehmen) werden die Stiche automatisch klein, die Stichlänge stelle ich dann immer auf 4=Max.

Zusätzlich kann man wirklich den Stoff noch etwas dehnen.

 

Das kann ich voll und ganz unterschreiben...nach Heidruns Tipp habe ich die dehnbarsten Nähte, sogar auf Badelycra.

 

Mit der Nähma ist für mich der genähte Dreifachzickzack die beste Wahl.

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Hallo,

 

Covernaht möglichst elastisch machen:

 

- Dreifachnaht (Je mehr Faden in der Naht, desto elastischer.)

- Bauschgarn im Greifer

- gedehnt nähen

- Kurze Stichlänge

 

Irgendwo hat das alles aber seine Grenzen, wenn der Hauptstoff sehr elastisch ist.

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Es geht auch Bauschgarn im Greifer und in den Nadeln....

Ich habe gerade einen Tankini aus Badelycra so genäht, Badegummi, äußere Nadeln, Differential kleinste Einstellung, Stichlänge max.

 

Da es hier ja die unterschiedlichsten Erfahrungswerte gibt, bedeutet es ....ausprobieren und eigene Erfahrungen machen.

Edited by jadyn
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