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Hallo, ich habe mit meiner Gritzner Overlock bisher wirklich sehr gute Erfahrungen gesammelt, aber bei meinen Nähprojekten mit Alaska Fleece habe ich Probleme. Der Stoff wird nicht transportiert, die Overlock "frisst" den Stoff, es gibt dadurch dicke Gnubbel und die Nadeln brechen. Ich habe schon an Probestoffstücken verschiedene Einstellungen ausprobiert und mit und ohne Messer gearbeitet. Auch den Nähfußdruck habe ich verändert. Jetzt habe ich den Eindruck dass ich die gesamte Ovi verstellt habe. Das Nahtbild auf "normalem" Stoff ist nicht mehr so schön und die Nadeln brechen alle 20 bis 30 cm. Ich habe mit Pinsel und Staubsauger die Maschine gereinigt weil ich vermutet habe, dass sie vielleicht durch die Fasern verstopft ist. Abgebrochene Nadelspitzen sind auch nicht im Ovi "Untergrund". Wie verarbeitet ihr Alaska Fleece? Die Nähte flusen doch sehr stark aus, wenn die Naht nicht versäubert wurde. Um die Naht mehrfach umzulegen ist der Stoff einfach zu dick. Das schafft dann auch meine Pfaff kaum noch. Ich habe aus diesem Stoff Kapuzenjacken genäht, da werden die Stofflagen an den Reißverschlüssen und an den Känguruhtaschen doch schon ziemlich dick. Diese Nähte habe ich natürlich mit meiner Pfaff genäht, aber die Ärmel, Kapuzen und Seitennähte habe ich mit meiner Ovi genäht (es zumindest versucht). Ich möchte noch weitere Kapuzenjacken aus diesem Material nähen, da sie sehr angenehm zu tragen und innen kuschelweich sind. Sie sind ideal für einen Spaziergang an der See oder nach dem Sport.

Bin für jeden Tip dankbar.

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Fleece braucht man eigentlich nicht versäubern. Und das ausflusen der Schnittkanten sollten nach der 1. Wäsche Geschichte sein.

 

Bei Jacken, wenn ich besonders schöne Nahtzugabenkanten wollte, habe ich mit Schrägband - selbstgemachtem, weil Farbe und Material dann schöner waren - eingefasst.

 

Die Gritzner braucht wahrscheinlich mal 'ne liebevolle Mechanikerhand.

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Stoffverkäufer denken sich immer mal wieder neue Namen aus... ich nehme mal an, "Alaska Fleece" ist ein dicker Fleece aus Kunstfaser?

 

Eine saubere Kante wird geschnitten?

Wenn der Stoff nicht transportiert wird, würde ich zuerst auf den Nähfussdruck tippen. "Stoff fressen" könnte auch heissen, dass die Nadeln stumpf oder beschädigt sind.

Alarmierend finde ich aber das hier:

Jetzt habe ich den Eindruck dass ich die gesamte Ovi verstellt habe. Das Nahtbild auf "normalem" Stoff ist nicht mehr so schön und die Nadeln brechen alle 20 bis 30 cm.

Wenn bei normaler Benutzung die Nadeln brechen, liegt die Vermutung nahe, dass an der Maschine etwas defekt / verbogen ist.

Das passiert bei Overlocks ziemlich leicht :o

Ich würde nicht mehr damit weiternähen und sie in die Werkstatt bringen.

Dort kannst Du auch gleich Dein Problem mit dem Fleece vorbringen.

Grüsse, Lea

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Da die Messer durch das Schneiden von Fleece schneller stumpf werden, habe ich mir 2 Fleecejacken ohne Ovi genäht, nach der Methode von Jalie:

 

erst die schmale, sauber zugeschnittene Nahtzugabe mittels Zickzackstich genau an der Kante versäubern, dann auf der Nahtlinie mit einem (nicht zu kurzen) Geradstich nähen und dabei den Stoff etwas dehnen.

Das klappt sehr gut und sieht auch ordentlich aus.

 

 

LG sewy

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Danke für das Video! Meine Maschine hat einen schönen Elastistich, den werde ich anstelle des Geradstichs für die gerade Naht nehmen.

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