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Hallo,

 

ich habe in einem anderen Strang das hier aufgeschnappt:

 

Das hängt auch davon ab, was bestickt wird. Bei harten Einlagen kann das auch schon mal nach 5000 Stichen der Fall sein.:cool:

Gruß Myrin

 

5000 Stiche erscheinen mir sehr wenig. Gilt das auch für Nähnadeln?

 

Wie teste ich, wann eine Nadel stumpf ist?

Gilt das für jede Art von Nadel?

Gibt es noch andere Möglichkeiten? Am Nähverhalten erkennen?

 

Schließlich zum Schärfen von Nadeln:

Ich weiß, daß birgt gewisse Gefahren, jedoch war es früher üblich. Welche Schärfverfahren kennt Ihr? Alufolie nähen soll ja bei der Ovi zumindest die Messer (wie bei Scheren) wieder scharf machen.

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Fehlstiche und wenns tock tock tock macht

 

Nähnadeln schärfen is aber nicht dein Ernst, bin ja auch sehr für Nachhaltigkeit, meine Sparsamkeit kann in manchen Bereichen auch mal fast Geiz sein, oder nähst du soviel,dass dich neue finanziell ruinieren.

Alufolie gibts in meinem Haushalt eh nicht.

 

ImPrinzip ist die Nadelspitze ja ein Präzisionsbereich,hier gibts auch was zu billignadeln vergleiche der Nadelspitze, ich glaube nicht, dass du mit laienhaften Mitteln, die Präzision und Oberflächenbeschaffenheit erreichst. Edlen Brautsatin möcht ich damit nicht nähen.

 

mal sehn ob Josef das liest

 

zitat ella55

 

Nadeln schleifen - ist wie Wasser in die Elbe tragen, da kostet das Schleifpapier mehr und die Nachfolgeschäden der Maschine, ohje, dafür kann frau sich Stoff gönnen und neue Nadeln dazu

Edited by knittingwoman

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Hallo,

Früher war es üblich Nadeln nachzuschärfen.

Ich habe bei einigen Maschinen kleine, sehr feine Schleifscheiben dabei, die auf den Spulerdorn aufgesteckt werden.

Eine Rundspitze ist damit natürlich nicht möglich aber spitzer als platt geht immer. Die Präzision der Computergeschärften Originalspitze werden wir natürlich nie erreichen.

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Meine Oma hat immer durch feines Sandpapier genäht... aber feine Stoffe wie Seide, aber auch Kunstfaser wie Microfaser oder feine Polyamid Stoffe würde ich damit nicht nähen und schon gar keine (feinen) Jerseys...

 

Wie schnell das geht ist sehr unterschiedlich. Ein BH braucht eine Nadel, denn spätestens wenn das Bügelband aufgenäht ist und der Verschluss angenäht war es das.

 

Merken tut man das daran, wenn das nächste Teil, das man damit näht nach einem halben Jahr und ein paar Waschgängen auf einmal Laufmaschen an Einstichstellen bekommt. Da die Materialkosten und die Arbeitszeit für einen BH deutlich mehr wert sind, als ein ganzes Päckchen Markennadeln, lieber einmal zu früh weg geworfen.

 

Auch Seide und Viscose können "hart" zur Nadel sein, so daß man für ein Kleid (mit Unterkleid) auch mal drei Nadeln braucht. Mein Rekord war ein Kleid mit viel Saumweite aus einer dicht gewebten Viskosepopeline mit Stand... das brauchte fünf Nadeln. Damals hat es dem Stoff nicht geschadet, aber man merkte es an den Fehlstichen.

 

Auf der anderen Seite kann man weiche Wolle sehr lange und viel mit einer Nadel nähen. Auch Baumwolle kommt man weit.

 

Der Verbrauch dürfte im Ganzen etwas langsamer sein als bei der Stickmaschine, weil beim Sticken durch die höhere Geschwindigkeit und die dabei entstehende Hitze die Belastung größer ist. Aber wenn das Nähgeräusch komisch wird, ist es Zeit für eine neue Nadel.

 

(Es sei denn, man näht gerade ein Nesselteil, das nach der Anprobe eh weggeworfen wird. Dann ist es egal.)

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Kann es sein, daß eine stumpfe Nadel auch dazu führt, daß der Stoff "gefressen" wird?

 

Ich hatte von einer Nagelprobe gehört. Man zieht die Nadel über den Fingernagel. Leider habe ich den Rest nicht so richtig verstanden :confused:

 

Vielleicht gibt es ja auch ein Testinstrument, wo man den Stoff einspannt und die Nadel dann hineinsticht, je nachdem wie stark sich der Stoff ausdehnt, ist die Nadel dann nicht mehr zu gebrauchen :rolleyes:

 

EDIT:

Gerade noch einen Nadeltest gefunden:

Setzt zum Nähen (von feinen Stoffen) eine feine, unbeschädigte Nähmaschinennadel (Stärke 60 oder 70) ein, damit der Stoff keine Fäden zieht. Wenn ihr die Nadelspitze vorsichtig über eure Fingerkuppe reibt, könnt ihr kleine Unebenheiten spüren und ggflls. eine neue Nadel einsetzen.
Edited by harekrishnaharerama

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Kann es sein, daß eine stumpfe Nadel auch dazu führt, daß der Stoff "gefressen" wird?

 

Klar, wenn die Nadel den Stoff in die Stichplatte hineinstopft, statt durchzustechen.

 

An einem feinen Perlonstrumpf entlangziehen hilft, Unebenheiten zu erkennen.

 

Wenn man es mit dem Finger oder Fingernagel spürt.... dann wäre die Nadel schon länger fällig gewesen. :o

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Nagelprobe brauche ich nicht. Die Nadelspitze sehe ich mir durch die Lupe an. 10fache Vergrößerung reicht mir.

 

Früher mal habe ich Nähnadeln nachgeschliffen. Geld war keines in Haus, Schleifpapier war im Haus, Zeit hatte ich. Genäht habe ich damals fast nur feste Baumwollstoffe, mit einer Nähmaschine mit Fußantrieb. Die hatte kein Problem damit, dass die Nadelspitze minimal kürzer wurde.

 

Heute sieht das finanzielle Verhältnis anders aus und die Technik sowieso. Wer aber noch mit Urgroßmutters Maschine näht, dem sei gesagt: Nachschleifen ist nicht verboten!

 

Wenn ich -heute- den leisesten Verdacht habe, die Nadel könnte stumpf sein (könnte auf die Stichplatte / ein Metallteil vom RV gekommen sein, es klingt irgendwie anders beim Nähen) dann schraube ich die Nadel raus und sehe sie mir GENAU an. Kostet 2 Minuten, kann viel Schaden vermeiden.

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Das Material (Fast2Fuse) das ich damals unter der Nadel hatte, hat die Beschichtung der Nadel "beschädigt", die Maschine wurde lauter, einen Haken konnte ich mit dem Fingernagel nicht spüren. Die Lupe hat es dann zu Tage gebracht und nochmaliges genaues Fühlen mit dem Fingernagel.:)

Bei Kursen nutze ich sie gern als Anschauungsobjekt, natürlich mit Lupe.;)

Gruß Myrin

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Ja, also wenn sie wirklich schon Haken haben, dann ist aber echt zehn nach zwölf... :o

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Hallo!

Wenn das Stichbild komisch wird bzw. Stiche ausgelassen werden merk ich bei meiner Elna meistens wenns so weit ist.

Ich hab die "Nadelprobe" am Finger so verstanden (und mach sie auch so):

man nimmt einen großen Fingernagel und dreht die Nadel leicht während man mit der Spitze ganz leicht drüber fahrt, eher flach ein bissi weniger als ein 45° Winkel würd ich sagen. Bei einer guten Spitze (also einer frischen Nadel) kann man drehen und kratzen und nix passiert.

Wenn ich aber das Kratzen von der Nadel nicht am Fingernagel wo die Nadel is sondern auch zwischen den Zehen und Zähnen spür ist die Nadel nicht mehr gut. Oft hinterlasst sie dann auch winzige Kratzer am Nagel.

Liebe Grüße!

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