Jump to content
Partner:
Babylock Overlock Bernina Nähmaschinen Brother Nähmaschinen Janome Nähmaschinen Juki Nähmaschinen

Gritzner-Rätsel


Recommended Posts

Diese schöne alte Gritzner ist mir zugelaufen: Sie hat bei einer Haushaltsauflösung hier im Dorf ein neues Zuhause gesucht. Wie alt sie ist oder um welches Modell es sich handelt, konnte der Sohn mir leider nicht sagen. Zur Maschine gehört noch ein passender Tisch, in dem das gute Stück versenkt werden kann. Das Holz ist gepflegt, die Mechanik gängig, lediglich der Treibriemen ist gerissen und muss ersetzt werden. Ich möchte ihr nun eine ordentliche Putz- und Ölorgie angedeihen lassen, den Treibriemen ersetzen und das gute Stück zum Beispiel zum Quilten oder Patchen nutzen.

 

Wie ich grundsätzlich ans säubern und ölen herangehe, weiß ich. Das konnte ich ja vor einiger Zeit bei meiner Singer No. 66 "Red Eye" schon üben. Aber vielleicht hat der ein oder ander noch einen guten Tipp für mich?

 

Wer hat eine Idee, wo ich Infos zu diesem schönen Stück finden kann - vielleicht sogar eine Bedienungsanleitung?

 

Beim Veritas-Club gibt es Listen, in denen ich die Seriennummern einer alten Singer nachschlagen kann, um sie von der Baureihe und dem Alter her einzuordnen. Gibt es etwas vergleichbares für Gritzner?

 

Ansicht von Vorne:

 

Gritzner1.jpg.cb8103b5359891f4a0f4d25df4ed5265.jpg

 

Und von hinten:

 

Gritzner8.jpg.8eadd690be18269af57bb546b5811910.jpg

 

Blick auf die Abdeckung der Unterfadenaufnahme:

 

Gritzner4.jpg.ab1a500d7a47c018a686efe105db90a2.jpg

 

Ich würde sagen, es ist eine Schwingschiffchen-Maschine, wie der Blick unter die Abdeckung verrät.

 

Gritzner3.jpg.c30f9d7b27d7960e874b314843a1a1c4.jpg

 

Hier die Mechanik von unten:

 

Gritzner7.jpg.c1ddc7efa30139d10fefa5aaf8c3af6f.jpg

 

Blick auf die Abdeckung am "Kopf":

 

Gritzner5.jpg.63719f4f25e8b9416f9e4afad4f3400c.jpg

 

die Mechanik zum Aufspulen des Unterfadens - hier habe ich im Nähtisch übrigens noch mehrere Spulen zur Aufnahme des Fadens gefunden:

 

Gritzner6.jpg.f2519aeb56b86ec7d2784add67aeeeba.jpg

 

Und ein Blick auf die Seriennummer # 3830744

 

Gritzner2.jpg.cdb47f9a104436c61d22a429f8379948.jpg

Link to post
Share on other sites
  • Replies 35
  • Created
  • Last Reply

Top Posters In This Topic

Schau mal hier : Gritzner - Naehmaschinenverzeichnis

 

Ist deine Maschine evtl. dabei ?

 

Seh gerade du hast eine Gritzner R . Die ist im Verzeichnis mit dabei, wenn auch in grün ;) und anscheinend schon etwas neueren Datums.

 

Für Tipps wie Reinigung,Einstellung,Bedienungsanleitung, einfach mal anfragen.

 

Mir wurde mit meiner Kayser sehr schenll geholfen.

 

Hier ist auch ein Video wie man z.B. Schwingschiffchen aufspult.

Die richtigen Einstellungen - Naehmaschinenverzeichnis

Allerdings an einer Kayser Maschine, aber das System sollte ja das gleiche sein.

Edited by lanora
Link to post
Share on other sites

Boah, die sieht aber sauber aus, primaferah! Die ist ja auch von unten nicht verschmoddert...

 

Helfen kann ich nicht, aber ein beeindrucktes "boah" musste hier einfach mal sein :o

 

Viele Grüße, haniah

Link to post
Share on other sites

Die Maschine ist tiptop gepflegt und wurde offensichtlich in Ehren gehalten, auch wenn vermutlich schon länger niemand nicht mehr damit gearbeitet hat. Das war schon auf den Bildern der Kleinanzeige im Netz sehr gut zu erkennen und war mit ein Grund, weshalb ich zugegriffen habe. Aber so ordentlich hatte ich wirklich nicht erwartet. Sie stammt, wie gesagt, aus einer Haushaltsauflösung.

 

Haniah, "Boah", trifft es ziemlich genau. Das war auch mein erster Gedanke als ich sie genauer in Augenschein genommen hatte.

 

Bianca, danke für das Video und den Hinweis auf Typ R. Das hilft mir auf jeden Fall schon einmal weiter. Dieses Modell hätte ich in der Tat nicht erwartet. Aber es gibt andere, ältere Modelle, die meinem Schätzchen ähnlich sehen. Offenbar ist sie aber doch etwas älter als ich dachte: Um 1902 wurde wohl die 1.000.000 Gritzner-Maschine produziert. Wenn ich die Seriennummer mit 3 Millionen-irgendwas und das Dekor berücksichtige, dann tippe ich mal auf ein Baujahr irgendwann in den 1920er Jahren - Maschinen aus den 1930er Jahren waren wohl sparsamer dekoriert. Eben habe ich hier einen Tread mit einer ähnlichen Maschine und einer 3-Millionen-Seriennummer gefunden. Die hatte Josef auch zwischen 1920 und 1930 geschätzt.

 

*grübel* was ist damit gemeint, dass dieses Modell von links eingefädelt werden muss? Als Nadeln sind 705 angegeben.

 

Vielleicht schaut Tapferes in den nächsten Tagen hier mal vorbei und hat noch ein paar Ideen.

Link to post
Share on other sites

*grübel* was ist damit gemeint, dass dieses Modell von links eingefädelt werden muss? Als Nadeln sind 705 angegeben.

 

 

 

 

Der Faden muß von links nach rechts durch das Öhr.

Die 705 bedeutet du kannst sticknormale Haushaltsnähmaschinen mit Flachkolben nehmen. Die flache Seite nach rechts. :D

Link to post
Share on other sites

 

Vielleicht schaut Tapferes in den nächsten Tagen hier mal vorbei und hat noch ein paar Ideen.

 

Oder frag ihn über das Nähmschainenverzeichnis :) habe heute gelernt das es seine Seite ist :D

Link to post
Share on other sites

Schöne Maschine :)

 

Dein Fadengeber ist oben links, deshalb wird die Nadel entsprechend eingesetzt, also nicht wie heute mit Loch nach vorne, sondern eben seitlich, vermutlich, wenn die Flachkolbennadeln passen, dannmit der flachen Seite nach rechts (?). Irgendwo gibt es im Forum den Hinweis, welcher Schlitz der Nadel wohin zeigen soll. Dementsprechend wird die Nadeln von links nach rechts eingefädelt :) Die Zuordnung von Nadelsystemen wird immer wieder erwähnt. Gibt es noch Nadeln im Zubehör oder ist alles verschollen? Du kannst mit Hilfe eines Spiegels die Nadelhalterung fotografieren. So kann man feststellen, ob jemand schon was gebastelt hat (und beispielsweise Flachkolbennadeln passen), oder Rundkolbennadeln die bessere Wahl wären. :)

Link to post
Share on other sites
Bianca, danke für das Video und den Hinweis auf Typ R. Das hilft mir auf jeden Fall schon einmal weiter. Dieses Modell hätte ich in der Tat nicht erwartet. Aber es gibt andere, ältere Modelle, die meinem Schätzchen ähnlich sehen.

 

mir hat einmal jemand gesagt, dass gritzner modellbezeichnungen "recyled", also immer wieder verwendet hat. daher gibt es mehre arten von "Gritzner V" und offenbar auch mehrere arten von "Gritzner R".

 

hier siehst du schön, welch unterschiedliche modelle gritzner gleich bezeichnet hat: die eine "Gritzner V" hat den fadenspanner am hinteren rand der stirnseite des kopfes, die andere hat ihn an der seite, an der man beim nähen sitzt. GRITZINGER V - abgebrochene feder . bitte um anleitung - Seite 2 - Hobbyschneiderin 24 - Forum

 

ist vielleicht sogar noch eine gebrauchsanleitung dabei? früher waren die leute damit ja sehr ordentlich, zu manchen 80 oder 100 jahre alten maschinen bekommt man sogar noch die originalrechnung und den garantieschein dazu :D

Link to post
Share on other sites

Ich habe eine Gritzner R Geradstich Flachbett Nähmaschine mit Schwingschiffchen,Blumenmuster und Handkurbel.Seriennummer 2972197,hergestellt ca.1920,auf dem Holzkoffer steht "Gritzner Extra" drauf.

Edited by Schnuckiputz
Gritzner
Link to post
Share on other sites
  • 4 months later...

Sodele, heute habe ich es endlich geschafft und einen neuen Lederriemen für mein Schmuckstück beschafft. Das Einfädeln ist im Prinzip recht einfach und durch die Länge des vorhandenen Originalriemens erübrigte sich die Frage "O" oder "8".

 

etzt stellt sich mir allerdings die Frage: Wie sehe ich, ob ich die richtige Spannung für den Treibriemen habe? Gibt es da gute Tipps, worauf ich da achten muss? Leider half mir die Forumssuche nicht wirklich weiter, deshalb hoffe ich auf die Altertums-Experten hier :-)

Link to post
Share on other sites

Hallo Andrea,

 

gerade so stramm, das er nicht durchrutscht, wenn er zu stramm ist, läuft die Maschine schwer und Du kannst möglicherweise das Nähwerk zum Spulen nicht korrekt auskuppeln. Die richtige Länge wirst Du in mehreren Versuchen ermitteln müssen (jeweils nur um 5 mm kürzen). Außerdem wird er sich, wenn er neu ist, nach einiger Zeit gedehnt haben, sodaß er wieder durchrutscht - nochmals kürzen.

 

lG Helmut

Link to post
Share on other sites
Sodele, heute habe ich es endlich geschafft und einen neuen Lederriemen für mein Schmuckstück beschafft. Das Einfädeln ist im Prinzip recht einfach und durch die Länge des vorhandenen Originalriemens erübrigte sich die Frage "O" oder "8".

 

etzt stellt sich mir allerdings die Frage: Wie sehe ich, ob ich die richtige Spannung für den Treibriemen habe? Gibt es da gute Tipps, worauf ich da achten muss? Leider half mir die Forumssuche nicht wirklich weiter, deshalb hoffe ich auf die Altertums-Experten hier :-)

 

Hallo Andrea,wenn der Riemen zu lose ist kann man nicht richtig spulen,ist mir aufgefallen. Wenn der Riemen zu fest ist geht das Treten schwerer.

 

How to fit a treadle belt,Riemen Bilder,Anleitung in Englisch,(von Australien). Weiter unten steht..........Step 10.

 

Nach einem Monat muss der Riemen eventuell 1 cm enger gemacht werden.

Link to post
Share on other sites
Schöne Maschine :)

 

Dein Fadengeber ist oben links, deshalb wird die Nadel entsprechend eingesetzt, also nicht wie heute mit Loch nach vorne, sondern eben seitlich, vermutlich, wenn die Flachkolbennadeln passen, dannmit der flachen Seite nach rechts (?). Irgendwo gibt es im Forum den Hinweis, welcher Schlitz der Nadel wohin zeigen soll. Dementsprechend wird die Nadeln von links nach rechts eingefädelt :) Die Zuordnung von Nadelsystemen wird immer wieder erwähnt. Gibt es noch Nadeln im Zubehör oder ist alles verschollen? Du kannst mit Hilfe eines Spiegels die Nadelhalterung fotografieren. So kann man feststellen, ob jemand schon was gebastelt hat (und beispielsweise Flachkolbennadeln passen), oder Rundkolbennadeln die bessere Wahl wären. :)

 

sd15.gif

 

die position des Fadenhebels hat mit der Einfädelrichtung primär nix zu tun

 

die anders eingefädelten Singer-Modelle hatten zum teil den Fadenhebel vorne und wurden trotzdem von rechts nach links eingefädelt

 

maßgebend für das einsetzen der Nadel und damit der Einfädelrichtung ist IMMER wo sich der Schlingenfänger (Greifer) an der Nadel vorbeibewegt

Edited by josef
Link to post
Share on other sites

Sie läuft :)

 

Und ich hatte einen ganz besonderen Aha-Moment: bei den ersten Durchgängen habe ich den Riemen auf dem unteren Rad eingefädelt gelassen und dann mit viel Gezerre die Verbindungsklammer geschlossen. Irgendwann fiel mir dann eine merkwürdige Ausbuchtung im unteren Antriebsrad auf: Und siehe da, als der Riemen doch unten rausgesprungen ist, fädelte er sich wundersamerweise auf fast magische Art selbst in das Rad ein. Jetzt sitzt er genau richtig.

 

Wer jetzt vor Lachen droht vom Stuhl zu kippen: Zu meiner Verteidigung möchte ich vorbringen, dass meine Neuzugänge der letzten 12 Monaten die ersten mechanischen Nähmaschinen sind, die ich je zu Gesicht bekommen habe. Tretnähmaschinen gab es in unserer Familie nicht mehr. Ich selbst habe auf der 1978 gekauften elektrischen Privileg meiner Mutter nähen gelernt. Daher war mir die Technik fremd und wartet darauf, von mir in Versuch und Irrtum erforscht zu werden.

 

Die ersten Tretversuche waren noch etwas mühsam, aber ein wenig Nähmaschinenöl auf der Mechanik unter der Tischplatte wirkte Wunder. Jetzt läuft sie und macht ein wundervolles dezentes Geräuch.

 

Morgen werde ich mir noch einmal das Video zum Aufspulen und Einfädeln auf Naehmaschinenverzeichnis - Naehmaschinenverzeichnis anschauen und die ersten Nähversuche machen. Eine neue Nadel und neues Garn liegen schon parat. Spulen für das Schiffchen sind ebenfalls in ausreichender Zahl vorhanden. Ich bin gespannt, wie lange es dauert, bis ich den richtigen Kick im Gefühl habe.

 

Letzte Punkte auf der To-Do-Liste: Untergestell aus Metall fertig säubern und die Gusseisenteile mit einer Speckschwarte abreiben, Holz mit Politur auffrischen und noch einmal die komplette Mechanik gründlich staubwischen und ölen.

Link to post
Share on other sites

Gritznerneu1.jpg.5975099ea170b048b02d35b693e2be4f.jpg

 

Rund 100 Jahre Technologiegeschichte auf einem Blick: Dank der Videoanleitung ließ sich die Maschine sehr gut und einfach einfädeln und aufspulen.

 

Bei den ersten Probenähten fiel mir auf, dass mein Modell R offenbar bereits einen Rückwärtsgang besitzt. Tatsächlind fand ich auf der Platte an der Stichlängeneinstellung den Hinweis Vor - 0 - Rück, und bei der Wahl von Rück bewegen sich die Transporterraupen auch brav in die andere Richtung.

 

Gritznerneu3.jpg.366ca2be5a691ecd0bea9f123529e3bc.jpg

 

Nun stellte sich aber genau diese Stichlängenverstellung als Problem da: Der Hebel, mit dem ich die Länge einstelle, kann ich mit einer Schraube fixieren. Aber beim Vorwärtsnähen (also Hebel nach unten - wie auf diesem Bild zum Beispiel auf 2 mm) bleibt er nicht fest an einer Stelle, sondern wandert peu-a-peu auf 0. Bei den ersten kleinen Probenähten habe ich mir damit beholfen, den Hebel einfach festzuhalten. Aber wenn ich tatsächlich mal ein Projekt damit realisieren möchte, sollte der Hebel auch so an Ort und Stelle bleiben.

 

Gritznerneu2.jpg.df1bfe27a3a7a54aec8b5446686a4f75.jpg

 

Wie kann ich dieses Problem lösen?

Link to post
Share on other sites

mmmhhh, kleines Gewicht an die Schraube hängen ?

 

 

Und falls Bedarf besteht, ich hätte da noch eine Bedienungsanleitung von meiner Dürhopp 4HF . Das ist auch ein Schwingschiffchen. :D

Edited by lanora
Link to post
Share on other sites

Gratuliere!

 

Statt der Speckschwarte würde ich an Deiner Stelle aber eher einen Lappen und Nähmaschinenöl verwenden. :)

Tierische und planzliche Fette und Öle zersetzen sich mit der Zeit (werden ranzig) und bilden freie Fettsäuren, die das Gusseisengestell angreifen könnten.

Die Schwarte kannst Du ja in einem Chili-con-carne mitkochen.

 

lg Helmut

Edited by Hosenkürzer
Link to post
Share on other sites
[ATTACH]210479[/ATTACH]

 

Rund 100 Jahre Technologiegeschichte auf einem Blick: Dank der Videoanleitung ließ sich die Maschine sehr gut und einfach einfädeln und aufspulen.

 

Bei den ersten Probenähten fiel mir auf, dass mein Modell R offenbar bereits einen Rückwärtsgang besitzt. Tatsächlind fand ich auf der Platte an der Stichlängeneinstellung den Hinweis Vor - 0 - Rück, und bei der Wahl von Rück bewegen sich die Transporterraupen auch brav in die andere Richtung.

 

[ATTACH]210477[/ATTACH]

 

Nun stellte sich aber genau diese Stichlängenverstellung als Problem da: Der Hebel, mit dem ich die Länge einstelle, kann ich mit einer Schraube fixieren. Aber beim Vorwärtsnähen (also Hebel nach unten - wie auf diesem Bild zum Beispiel auf 2 mm) bleibt er nicht fest an einer Stelle, sondern wandert peu-a-peu auf 0. Bei den ersten kleinen Probenähten habe ich mir damit beholfen, den Hebel einfach festzuhalten. Aber wenn ich tatsächlich mal ein Projekt damit realisieren möchte, sollte der Hebel auch so an Ort und Stelle bleiben.

 

[ATTACH]210478[/ATTACH]

 

Wie kann ich dieses Problem lösen?

 

Üblicherweise gibt es unter der Befestigungsschraube des Sichlängenhebels eine Federscheibe, damit sich der Hebel zügig bewegen läßt, aber sich nicht zu leicht von selbst verstellt. Du könntest versuchen, die Befestigungsschraube etwas fester zu drehen.

 

Dieses Problem tritt aber auch manchmal dann auf, wenn die Mechanik des Transporteurantriebs nicht leichtgängig ist. Abhilfe: Exzentergabel,Kulisse und Gleitstück des Transporteurantriebs (von hinten) und den Rest der Mechanik (von unten) mit Kriechöl (WD-40, Sonax o.dgl.) behandeln (einwirken lassen), dann mit reichlich Petroleum ausspülen und gut ölen.

 

lG Helmut

Edited by Hosenkürzer
Link to post
Share on other sites

ich kann mich erinnern, dass ich dieses problem bei meiner 100jährigen gritzner auch hatte. nach ein paar tagen hat es sich aber von alleine gelöst, offenbar hat es eine zeitlang gedauert, bis das öl an all die richtigen stellen gekommen ist. vielleicht hast du ja glück und es löst sich bei dir auch von alleine :)

Link to post
Share on other sites
Üblicherweise gibt es unter der Befestigungsschraube des Sichlängenhebels eine Federscheibe, damit sich der Hebel zügig bewegen läßt, aber sich nicht zu leicht von selbst verstellt. Du könntest versuchen, die Befestigungsschraube etwas fester zu drehen.

 

Dieses Problem tritt aber auch manchmal dann auf, wenn die Mechanik des Transporteurantriebs nicht leichtgängig ist. Abhilfe: Exzentergabel,Kulisse und Gleitstück des Transporteurantriebs (von hinten) und den Rest der Mechanik (von unten) mit Kriechöl (WD-40, Sonax o.dgl.) behandeln (einwirken lassen), dann mit reichlich Petroleum ausspülen und gut ölen.

 

lG Helmut

 

sd15.gif

 

diese Schraube ist durchgängig in das Gehäuse der Maschine

wenn da nun alle Jubeljahre wieder mal ein Schlückchen Öl drankommt hilft das auch manchmal

Link to post
Share on other sites
sd15.gif

 

diese Schraube ist durchgängig in das Gehäuse der Maschine

wenn da nun alle Jubeljahre wieder mal ein Schlückchen Öl drankommt hilft das auch manchmal

 

 

Ja, schon, aber wenn ich Andrea richtig verstanden habe, liegt das Problem ja nicht darin, daß der Stichverstellhebel fest ist, sondern im Gegenteil, sich von selbst wieder in Richtung "0" bewegt. Das kann meiner Meinung nach nur daran liegen, daß die seitliche Bewegung der Exzentergabel nicht, wie gewünscht, durch die Kulisse in eine Auf- und Abwärtsbewegung umgewandelt wird, sondern, im Gegenteil, die Kulisse wieder in Richtung "neutral" verdreht. Liegt wahrscheinlich an Verharzung ODER daß sich der Stichverstellhebel (und damit die Kulisse) ZU leicht bewegen läßt.

 

lG Helmut

Edited by Hosenkürzer
Link to post
Share on other sites

Helmut hat das Problem schon richtig erfasst: Der Hebel ist gut gängig - so gut, dass er beim Nähen von Selbst nach Oben von der gewählten Stichlänge zu 0 (neutral) wandert. Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt. Zur Not hänge ich tätsächlich ein kleines Gewicht dran, wenn es nicht anders geht. Im Moment scheint es sich zumindest so zu stabilisieren, dass ich durchgehend mit Stichlänge 2 arbeiten kann - womit ich auch leben könnte.

 

Den Tipp mit dem Öl für das Metallgestell habe ich übrigens beherzigt und die Speckschwarte wieder in den Kühlschrank verfrachtet ;) Jetzt fehlt nur noch ein Durchgang mit Möbelpolitur und das gute Stück ist wieder einsatzbereit.

Link to post
Share on other sites

Hallo Andrea,

 

ich würde aber schon das Kriechöl probieren, dann die Maschine ohne Schiffchen und ohne Oberfaden mit hochgestelltem Füßchen schnell durchlaufen lassen (bis Du müde wirst) und dabei den Stichlängenhebel abwechselnd in Vorwärts- und Rückwärtsmaximalstellung festhalten. Ich gehe davon aus, daß Du die Stichplatte schon entfernt gehabt und den Transporteur sorgfältig gereinigt hast. Diese Verharzungen der Mechanik können manchmal sehr hartnäckig sein. Viel Erfolg!

 

lG Helmut

Link to post
Share on other sites

Manchmal hilft es, einfach ein wenig Abstand zu nehmen und die Zeit für sich arbeiten zu lassen. Bei mir trat das gleiche Phänomen auf, wie es auch ju_wien an ihrer Maschine beobachtet und beschrieben hat. Offenbar ist das Öl jetzt an alle entscheidenden Stellen gesickert. Der Hebel lässt sich leicht verstellen und wandert beim Nähen nicht mehr in Richtung "neutral". Auch das Umstellen vor - zurück klappt einwandfrei - das Nahtergebnis sieht gut aus.

 

Danke an die hilfreichen Geister hier :super:

Link to post
Share on other sites

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!

Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.

Sign In Now

×
×
  • Create New...

Important Information

We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue.