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Armer Anfänger sucht solide, gebrauchte (?) Nähmaschine


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Hallo Forum! :D

 

Meine finanziellen Mittel sind begrenzt. Deswegen versuche ich bei allem was ich kaufe, die bestmögliche Qualität und Haltbarkeit zu finden. (Professionelle schwedische Fotoausrüstung, handgemachte englische Herrenschuhe, Massivholzmöbel, Harris Tweed, gusseiserne Volvos, italienische Gastronomie Kaffeemaschinen... Lieber einmal etwas kaufen, dass ein Leben lang hält, und sich einmal über den Preis ärgern, als ständig kaputte Sachen zu ersetzen.)

 

Vor allem möchte ich eine Nähmaschine, um Kleidung zu reparieren, oder anzupassen. Ich bin etwas über zwei Meter groß, und es ist fast unmöglich passende Kleidung zu finden. Offenbar denken Textilhersteller, dass groß und schlank nicht zusammen geht. Also Kleidung enger machen steht mit oben auf der Liste. Ich wäre auch nicht undankbar, wenn ich mit der Maschine auch festeren Stoff (Jeans/Leder/Filz) nähen könnte, weil ich ein paar Ideen habe für Taschen und anderen Kleinkram.

 

Ich bin technisch und handwerklich fit, und traue mir durchaus zu, eine Maschine zu warten, zu reparieren oder auch mal einen Kondensator auszutauschen. Bis vorgestern war mir alles klar. Ich wollte eine alte, gebrauchte Pfaff 130, oder vielleicht sogar eine Pfaff 138. Die hätte ich gerne gewartet, umgebaut und mit einem Motor versehen.

 

Vermutlich habe ich hier im Forum zu viel gelesen, und bin nun etwas verunsichert. Vielleicht wäre eine Knopflochautomatik und die Möglichkeit elastischen Stoff sauber zu verarbeiten gar nicht so schlecht...

 

Normalerweise würde ich an dieser Stelle anfangen nach einer gebrauchten Industrienähmaschine zu suchen. Aber da ich aber bisher nur in meiner Schulzeit an einer Nähmaschine (mit Pedal-antrieb) gesessen habe, ist mir klar, dass mich Industrie-Schnellnäher vermutlich überfordern würde. Generell scheinen Industrienähmaschinen sehr spezialisiert zu sein, was vermutlich mit meiner Idee eines relativ breiten Einsatzspektrums kollidiert.

 

Die Frage, die sich mir also stellt ist, gibt es Maschinen, die ähnlich haltbar sind, wie eine Pfaff 130, einen etwas erweiterten Funktionsumfang haben, und dabei halbwegs bezahlbar sind?

 

Vielleicht gibt es etwas gutes aus DDR Produktion? Die Vertias Rubina (Modellnummer?) ist hier im Forum mal genannt worden, aber ich habe nur wenig Informationen gefunden.

 

Die Pfaff scheint hingegen ziemlich gut dokumentiert zu sein...

 

Oder denke ich in die falsche Richtung? Vielleicht doch etwas neues?

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Top Posters In This Topic

Ob alt oder neu ist ein Stück weit natürlich Glaubenssache. Ich selber bin jedenfalls auch eher ein Fan von langlebigen Sachen, ohne dabei ein Dogma draus zu machen. Als ich vor über 15 Jahren meine letzte Nähmaschine gekauft habe, wollte ich eine solide mechanische, bin dann aber bei einer computergesteuerten von Bernina gelandet, die auch aus heutiger Sicht eine gute Wahl für mich war. Trotz eines Plastikgehäuses. Ob sie bis ans Ende meines Lebens hält, weiß ich nicht, aber im Moment zeigt sie keine Anzeichen davon, irgendwie kurz vorm Abnibbeln zu sein, von daher... falls ich mir in 10 Jahren doch mal eine neue kaufen muß, werde ich es mit Fassung tragen.

 

Bei einer alten weiß man halt auch nur, daß sie bisher durchgehalten hat, aber nicht, was morgen ist. (Metall ist auch nicht unkaputtbar.)

 

Mein Bruder hat sich vor... mindestens sechs Jahren eine neue Elna 1000 gekauft. Er hat ähnliche Anforderungen wie du, nur in die andere Richtung. (Also eher kürzen...) Also vor allem Änderungen oder mal was reparieren, nach dem Umzug auch schon mal Gardinen genäht.

 

Das ist eine schlichte Maschine, die aber auch Jerseys gut näht (ich hatte letztes Jahr für einen privaten Workshop bei mir drei Exemplare vom Hersteller geliehen bekommen, Bericht darüber ausführlich hier: Sew Fun für Teenies - Hobbyschneiderin 24 - Forum) und im Grunde genommen alles hat, was man braucht. Ich will nicht garantieren, daß sie 40 Jahre hält, aber mit einem Straßenpreis von 200 EUR ist das ein Gerät, das du sicher lange nutzen kannst, ohne einen Kredit dafür aufzunehmen.

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Wenn du dich mit der Maschine langfristig orientieren möchtest, würde ich mit einrechnen, dass das Spektrum der Dinge, die du machen möchtest, erweitern kann, wenn du erst einmal angefangen hast. Von daher würde ich auch eher zu einer Maschine mit etwas mehr Möglichkeiten raten - damit meine ich nicht tausend Zierstiche, aber die Verarbeitung von Jersey ist schon relativ naheliegend...

 

Die Elna klingt für mich auch sehr gut vom Preis-Leistungsverhältnis.

 

Liebe Grüße,

 

Anne

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Hmmm, ich schließe mich erstmal den Vorschreiberinnen an :)

 

Und jetzt die Näh-Dauer auf Jahre und evt. wachsende Bedürfnisse "gerechnet": Da könnte ich mir auch gut eine oder 2 Elnas weiter in der Modellreihe vorstellen, die auch verstellbaren Nähfußdruck hat und alles an Stichen, was du möchtest. Eine von den kleineren bis mittleren hieß im vergangenen Modell "Jeans", die ist glaub ich besonders stark.

Oder du nimmst die Janome MC 6600 (Janome und Elna sind sehr ähnliche Marken), die wird fast schon im semiprofessionellen Bereich eingesetzt und ist ein sehr zuverlässiges und einigermaßen vielfältiges Arbeitstier. Such mal hier im Forum danach, die Leute sind meist begeistert. Das Teil ist seeeehr oft verkauft worden und noch nicht aus dem Programm genommen worden. Der einzige Wermutstropfen ist, dass sie (nicht schön ist, duckundweg,) keinen Freiarm hat, aber man kann ohne nähen. Ich mag sie irgendwie nicht und hab mir das damalige Konkurrenzmodell gekauft, babylock elegante. Die zickt so rum, dass babylock sie schnell wieder aus dem Programm genommen hat. Wenn sie es aber tut, liebe ich sie^^. (Und sie ist noch hässlicher).

Tja, hoffe, das hilft dir ;) :ja:

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Wow! Erstmal danke für die schnellen und kompetenten Antworten!

 

Ob alt oder neu ist ein Stück weit natürlich Glaubenssache. Ich selber bin jedenfalls auch eher ein Fan von langlebigen Sachen, ohne dabei ein Dogma draus zu machen. Als ich vor über 15 Jahren meine letzte Nähmaschine gekauft habe, wollte ich eine solide mechanische, bin dann aber bei einer computergesteuerten von Bernina gelandet, die auch aus heutiger Sicht eine gute Wahl für mich war. Trotz eines Plastikgehäuses.

 

Ich habe tatsächlich schon über eine ältere Bernina nachgedacht. Ein Gehäuse aus Plastik schreckt mich auch nicht ab. So etwas lässt sich immer irgendwie reparieren. Eine präzise und haltbare Mechanik hingegen wäre mir schon wichtig.

 

Neu, und mit Computersteuerung wäre mir das aber vermutlich zu teuer und zu kompliziert. Zumal ich nicht weiß, was ich mit diesen ganzen Zierstichen anfangen soll. (Aus männlicher Perspektive... Alleine die Vorstellung, ich würde anfangen meine Hemden zu besticken... :lol:)

 

Bei einer alten weiß man halt auch nur, daß sie bisher durchgehalten hat, aber nicht, was morgen ist. (Metall ist auch nicht unkaputtbar.)

 

Du hast natürlich Recht. Und vielleicht ist es auch nur eine Gefühlssache. Immer wenn ich mir irgendwelche Geräte, Steuerungen und Maschinen baue, neige ich dazu, lieber ein Kugellager mehr einzubauen, oder vielleicht doch das hochstromfeste Solid-State-Relais zu benutzen. Ich glaube, es ist neurotisch. :rolleyes:

 

Mein Bruder hat sich vor... mindestens sechs Jahren eine neue Elna 1000 gekauft. Er hat ähnliche Anforderungen wie du, nur in die andere Richtung. (Also eher kürzen...)

[...]

Ich will nicht garantieren, daß sie 40 Jahre hält, aber mit einem Straßenpreis von 200 EUR ist das ein Gerät, das du sicher lange nutzen kannst, ohne einen Kredit dafür aufzunehmen.

Wenn du dich mit der Maschine langfristig orientieren möchtest, würde ich mit einrechnen, dass das Spektrum der Dinge, die du machen möchtest, erweitern kann, wenn du erst einmal angefangen hast.

[...]

Die Elna klingt für mich auch sehr gut vom Preis-Leistungsverhältnis.

 

Ihr habt Recht. Ich bin mir auch fast sicher, das so eine Maschine über die nächsten Jahre ausreichend sein wird. Aber auf der anderen Seite würde das bedeuten, dass ich mir irgendwann, wenn sie dann vielleicht doch kaputt geht, eine neue kaufen müsste. Der Zweifel nagt an mir.

 

Und ich bin mir auch nicht so ganz sicher, ob ich wirklich dehnbare Materialien verarbeiten muss... Ich besitze kein einziges Kleidungsstück - von ein paar Unterhosen mal abgesehen - aus dehnbarem Stoff. Und Knopflöcher... Sehen eigentlich sogar besser aus, wenn sie von Hand gemacht sind. Aber vielleicht rationalisiere ich nur. Ich habe irgendwo gelesen, dass Männer dazu neigen so lange logisch über Autos nachzudenken, bis sie keine andere Wahl mehr haben, als das Auto zu kaufen, das sie emotional begehren.

 

Eine von den kleineren bis mittleren hieß im vergangenen Modell "Jeans", die ist glaub ich besonders stark.

Oder du nimmst die Janome MC 6600

 

Die Janome ist mir zu teuer und zu kompliziert. So viele Knöpfe... Die Elna Jeans (3210) macht aber auch einen ganz vernünftigen Eindruck. Wie gehen die einfachen Elna (Jeans/Sew Fun) Modelle mit dickerem Stoff/Jeans/Leder um? Das wäre mir tatsächlich wichtiger als automatische Knopflöcher...

 

Vielleicht doch ein gebrauchtes, etwas älteres Modell, ohne das es direkt antik ist?

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Falls du genug Platz hast, könntest du dir auch eine alte gebrauchte für die normalen und groben Arbeiten zulegen und zusätzlich eine Neue für Jersey und Knopflöcher.

Du hast einen Volvo und wohnst in einer Großstadt. Dann wirst du jede Menge Angebote in der Umgebung finden. Tretmaschinen kennst du ja schon von früher, da gibt es z.B. gerade in HH-Rothenburgsort eine grüne Anker mit Zick-Zack im Holzschrank, die wird dich wahrscheinlich überleben und soll nur € 20,- kosten an Selbstabholer, leider wohne ich zu weit weg. Oder eine Phoenix 282 in Blankenese für VB 45,-, auch schon mit Zick-Zack und Lampe.

Für einen Anbaumotor müsstest du allerdings nochmals € 50,- bis 70,- einplanen.

Gruß

Detlef, Freund der alten Vollmechanischen

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Wie gehen die einfachen Elna (Jeans/Sew Fun) Modelle mit dickerem Stoff/Jeans/Leder um? Das wäre mir tatsächlich wichtiger als automatische Knopflöcher...:mad:

 

Ich habe kürzlich bei einer Freundin eine Elna benutzt, die der heutigen Sew Fun entspricht und die hat mehrere Lagen Jeans (Gürtelschlaufe auf Kappnaht) sehr gut gemeistert.

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Hallo,

 

wenn du ernsthaft etwas mehr mit Jersey machen möchtest, wirst du mit einer richtig alten Maschine nicht glücklich. Diese Stoffe gab es damals noch nicht, entsprechend ist nicht vorgesehen, dass die Maschinen damit vernünftig klarkommen. Da kann man sich mal für ein einzelnes Teil mit auswaschbarem Vlies behelfen, aber wirklich komfortabel ist das nicht.

 

Ich würde dir auch raten, die mal eine Elna anzuschauen, wie Marion schon empfohlen hat, und je nach dem, wie viel Geld du locker machen möchtest, auch mal die Elna "Jeans" anzuschauen. Die ist robust, näht Jerseys anständig und hat weiter keinen "Firlefanz" an sich. Liegt allerdings bei etwa 500 Euro; wenn du tatsächlich auf Dauer nur Kleidung ändern möchtest, ist das vielleicht etwas viel. Meine Tochter hat sie mit einer ähnlich Einstellung, wie ich sie bei dir sehe, vor knapp 2 Jahren gekauft und ist sehr glücklich damit. Allerdings konnte sie schon vorher gut nähen (auf meiner Maschine gelernt) und wusste deshalb genau, was sie braucht für ihre Projekte und was nicht.

 

Gibt es denn in deinem Umwelt niemanden, der eine Maschine "übrig" hat, die du dir mal ausleihen kannst, um Erfahrungen zu sammeln, Oma, Tanten o. ä.? So ganz ohne Ahnung eine NäMa zu kaufen halte ich für schwierig, Verkäufer können dir ja Alles erzählen. Mein Sohn wollte am Anfang seines Studiums sich auch eine NäMa kaufen und kam dann mit einer alten Overlock an - die war billiger als eine gebrauchte NäMa und war ihm in einem Geschäft zum Nähen von T-Shirts empfohlen worden.;)......

 

LG

gundi

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Falls du genug Platz hast, könntest du dir auch eine alte gebrauchte für die normalen und groben Arbeiten zulegen und zusätzlich eine Neue für Jersey und Knopflöcher.

 

Wie oben schon geschrieben, Jersey und Knopflöcher haben nicht die höchste Priorität. Viel wichtiger sind aktuell kleinere Reparaturarbeiten und eben Änderungen. Vielleicht ist es wirklich eine gute Idee, einfach zwei verschiedene (etwas spezialisiertere) Maschinen zu kaufen. Dann hätte ich auch weniger Bauchschmerzen bei so einem Plastikbomber. So viele Knopflöcher werde ich in meinem Leben wohl nicht nähen...

 

Du hast einen Volvo und wohnst in einer Großstadt. Dann wirst du jede Menge Angebote in der Umgebung finden. Tretmaschinen kennst du ja schon von früher, da gibt es z.B. gerade in HH-Rothenburgsort eine grüne Anker mit Zick-Zack im Holzschrank, die wird dich wahrscheinlich überleben und soll nur € 20,- kosten an Selbstabholer, leider wohne ich zu weit weg. Oder eine Phoenix 282 in Blankenese für VB 45,-, auch schon mit Zick-Zack und Lampe.

 

Ach - die Sache mit dem Abholen macht mir wenig Sorgen. So ein Ding passt ja locker in den Kofferraum. Ich würde mich da auch nicht nur auf Hamburg beschränken. Alles im Umkreis von 100 Kilometern ist einfach. Die grüne Anker habe ich in der Bucht bei den Kleinanzeigen gefunden... Wo finde ich die Phoenix? Gibt es hier im Forum einen Flohmarkt? *editiert*

 

Für einen Anbaumotor müsstest du allerdings nochmals € 50,- bis 70,- einplanen.

 

Ja. Damit habe ich schon gerechnet. Obwohl ich auch schon Motoren (120/180W) mit Anlasser für um die 30 € gehen habe. Ich weiß nur nicht so genau, ob man so etwas sinnvoller Weise kaufen sollte.

 

Ich habe kürzlich bei einer Freundin eine Elna benutzt, die der heutigen Sew Fun entspricht und die hat mehrere Lagen Jeans (Gürtelschlaufe auf Kappnaht) sehr gut gemeistert.

 

Das klingt allerdings ganz gut...

 

Ich würde dir auch raten, die mal eine Elna anzuschauen, wie Marion schon empfohlen hat, und je nach dem, wie viel Geld du locker machen möchtest, auch mal die Elna "Jeans" anzuschauen. Die ist robust, näht Jerseys anständig und hat weiter keinen "Firlefanz" an sich. Liegt allerdings bei etwa 500 Euro; wenn du tatsächlich auf Dauer nur Kleidung ändern möchtest, ist das vielleicht etwas viel. Meine Tochter hat sie mit einer ähnlich Einstellung, wie ich sie bei dir sehe, vor knapp 2 Jahren gekauft und ist sehr glücklich damit. Allerdings konnte sie schon vorher gut nähen (auf meiner Maschine gelernt) und wusste deshalb genau, was sie braucht für ihre Projekte und was nicht.

 

Ich würde ungern mehr als 500 Euro ausgeben. Aber auf der anderen Seite habe ich natürlich keine Ahnung, was eine solide Nähmaschine kosten muss. Bei einem anderen großen Internetversandhändler bin ich auf die Firma W6 gestoßen, und die ganze Sache kommt mir sehr fragwürdig vor... Am Ende kostet es eben, was es kostet.

 

Allerdings wäre mir günstiger natürlich lieber. Und ich weiß auch nicht, wie lange so eine Elna wirklich hält.

 

Gibt es denn in deinem Umwelt niemanden, der eine Maschine "übrig" hat, die du dir mal ausleihen kannst, um Erfahrungen zu sammeln, Oma, Tanten o. ä.? So ganz ohne Ahnung eine NäMa zu kaufen halte ich für schwierig, Verkäufer können dir ja Alles erzählen. Mein Sohn wollte am Anfang seines Studiums sich auch eine NäMa kaufen und kam dann mit einer alten Overlock an - die war billiger als eine gebrauchte NäMa und war ihm in einem Geschäft zum Nähen von T-Shirts empfohlen worden.;)......

 

Hehe... Das ist natürlich ideal. ;)

 

Ich habe in der Schule auf einer Pfaff 230 mit Fußantrieb nähen gelernt. Und ich bin damit ganz gut zurecht gekommen. Und im Grunde bin ich auch nicht wirklich sicher, ob ich überhaupt T-Shirts nähen möchte...

 

Ich habe eben noch mal mit meiner Mutter telefoniert, und sie schwört auf ihre Pfaff Varimatic 6085. Aber ich möchte mir eine Maschine nur ungern ausleihen. Ich habe zu große Angst, etwas kaputt zu machen.

Edited by nowak
Dafür haben wir einen Markt.... PNs sind eh erst ab 50 Beiträgen möglich. Danke. Die Moderation.
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Hallo Henrik,

die Phoenix hatte ich auch bei ebay-kleinanzeigen gefunden. Ich bin jetzt nicht sicher, ob die beiden Oldies gängige Greifer-/Spulen-Systeme haben. Einige Anker- und Phoenix-Modelle aus der Zeit hatten Ringschiffchen, da gibt es wohl Ersatzspulen nur noch in gebraucht.

 

Vielleicht wäre ja auch eine Gritzner interessant, sie sind baugleich mit den älteren Pfaff Tipmatic-Modellen. Die Tipmatic 6122 meiner Frau ist eine feine Maschine, die Gritzner 6122 ist praktisch baugleich, aber etwas über deinem Budget. Edle Knopflöcher können die aber nicht, das geht mit modernen Computermaschinen besser.

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Guten Morgen,

was ist mit einer Pfaff 362/262 automatic?

Ich habe eine und die macht fast alles mit (LKW-Pläne, mehrere lagen Jeans, Kunstleder) Vor kurzem hatte ich 6mm Filz unter der Nadel und das hat sie ohne Murren gemacht.

Ich habe meine damals für 250€ bei ebay ersteigert. Leider wird die Maschine zum Teil für utopische preise gehandelt.

 

Wenn du willst, kannst du ja mal Probenähen.

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Hallo,

 

Warum meint ihr das Metall Nähmaschinen länger halten

als Plastik Nähmaschine. Es gibt hochwertigen Kunststoff

der besser ist als Metall. Ich habe mir zu Weinachten eine Toyota Oekaki 50 Nähmaschine gekauft klein aber die hat Kraft. Ich habe viele Nähmaschinen

und finde die Toyota Oekaki 50 gut weil sie ein kleines Kraftpaket ist die näht alles

dünnes Dickes Strick, Jersey Jeans die Beleuchtung müsste besser sein,

sie hat nur eine LED. Natürlich Räume ich auch ein bei den teuren Nähmaschine

ob Plastik oder Metall auf das innen leben kommt es an.

 

LG Cats

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Hallo

 

 

Ich nähe mit allen Nähmaschine die ich habe und liebe sie

alle. Aber mir eine Nähmaschine anzuschaffen die wo es keine Ersatzteile

gibt,die brauche ich nicht. ich habe den Megaquilter von Husqvarna

der ist aus Metall mit den kann man ein ganzen Tag nähen.

Aber es geht ja hier um unser Hobby und nicht um eine Industrie Nähmaschine.

Und wenn ich an meine Nähmaschine sitze freu ich mich immer wie sie alles gut nähen können ,ob aussen Plastik oder Metall das ist mir egal sie nähen gut.

 

 

LG Cats

Edited by Cats
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Hallo,

 

Mich irritiert im Thread-Titel das Wort "Armer".

 

Was Du bis jetzt über Dich und über den Maschinenkauf geschrieben hast, kann ich persönlich nicht unter "arm" einstufen. Ich vermute eher, Du bist sehr sparsam.

 

Ich finde es in der heutigen Wegwerfgesellschaft gut, dass man auf die Langlebigkeit von Geräten, Maschinen etc. schaut. Ich finde auch, je mehr Elektronik, desto weniger langlebig.

Bei der Nähmachine ist bei mir dann Stopp, wenn sie irgendwelche Software und Updates benötigt. Ich möchte eine unabhängige Maschine!;)

 

Also, wenn Du lange an einer Nähmaschine Freude haben willst, dann drücke ein Auge zu und gönne Dir eine gute, zuverlässige, ohne viel Schnickschnack, aber mit den vielleicht doch bald benötigen/gewünschten Funktionen.........neu oder gebraucht;)

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Hallo,

 

Warum meint ihr das Metall Nähmaschinen länger halten

als Plastik Nähmaschine. Es gibt hochwertigen Kunststoff

der besser ist als Metall. Ich habe mir zu Weinachten eine Toyota Oekaki 50 Nähmaschine gekauft klein aber die hat Kraft.

 

sagen wir mal so: von metall weiss man aus erfahrung, dass es jahrhunderte lang hält, wenn es halbwegs ordentlich gelagert wird. (also nicht ungeschützt im regen steht oder so). bei kunststoffen ist das sehr unterschiedlich. manche brechen nach wenigen wochen, andere sind sehr stabil. was eingebaut wurde, weiss man in der regel nicht.

 

als in den 1960er jahren die ersten kunststofftzahnräder in nähmaschinen eingebaut wurden, rissen die nach wenigen jahren. inzwischen hat man zwar mehr erfahrung mit kunststoffbauteilen, aber so richtig langzeiterfahrung (jahrzehnte, jahrhunderte) gibt es noch nicht. und ich würde mich nicht darauf verlassen, dass bei billigen maschinen die hochwertigsten kunsstoffe eingebaut werden. da kostet das zahnrad dann nämlich bald mehr als die ganze maschine.

 

seit weihnachten ist grad mal 2 monate. hoffentlich bist du in 2 jahren und in 20 jahren noch immer zufrieden.

 

@OP: wenn du wirklich überwiegend webware verarbeitest, wäre eine gebrauchte oder neue mechanische nähmaschine sicher am sinnvollsten. ich denke da an die pfaff tippmatic (jetzt: "select") reihe, an die schon genannten elnas, an die pfaff-nachbauten, die unter dem namen gritzner / newlife verkauft werden. und bei gebrauchen ev. auch bernina und phönix. wobei für gebrauchte bernina-maschinen in arbeitsbereitem zustand oft liebhaberpreise bezahlt werden, für die du zwei brauchbare neue kriegst. da brauchst du vor allem ausdauer und glück. frag auch bei händlern / mechanikern nach gebrauchten mechanischen maschinen. da zahlst du etwas mehr als privat, bekommst aber garantie und hast einen ansprechpartner für zubehör, ersatzteile und wartung.

 

wenn du ausreichend platz hast, wäre eine flachbettmaschine mit tisch/kasten eine überlegung wert. bei großen kleidungsstücken arbeitet man einfach bequemer, wenn alles auf dem tisch platz hat und nicht runterhängt und dadurch unter der nadel wegrutschen will.

 

wenn sich deine nähinteressen radikal ändern sollte und du plötzlich haufenweise jerseykindersachen oder damendessous mit verzierungen aller art verarbeiten willst, kannst du noch immer über eine neue / andere maschine nachdenken.

Edited by ju_wien
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Wenn du auf Hasselblad und alte Volvo stehst und sozusagen das unkaputtbare suchst, was am Ende am besten nichts kostet, dann sehe ich hier ein Widerspruch. :o Denn Hasselblad kostet gebraucht auch noch eine vierstellige Summe je nach Modell natürlich. :p

 

Robuste Maschine ohne Schnickschnack wie die Zierstiche (habe selber über 200 Zierstiche und nutze sie so gut wie nie, es ist halt eine nette Beigabe aber für mich kein Kaufargument gewesen), mit guter Mechanik für Hemd und Hose und auch mehrere Lage Jeans oder Filz, ordentliche (obwohl nicht immer automatische) Knopflöcher von Vorteil noch dazu - ich würde dann doch lieber etwas mehr Geld in die Hand nehmen und mir folgende Maschinen ansehen:

 

Elna und Janome (beide Marken sind unter einem Dach, daher sehr ähnlich) - Elna Explorer Serie oder Elna Jeans, Kostenpunkt ab 400€ (ich habe auch eine über 30 Jahre alte Elna Lotus, die funktioniert einwandfrei und schlägt sich durch alles wie durch Butter, aber sie ist auch im Vergleich zu z.B. Pfaff 138 sehr klein),

 

Bernina - die auch kleine aber echt feine B215 (ich habe diese Maschine selbst) oder die mechanische 1008 aus der aktuellen Produktpalette bzw. ein älteres Modell, Kostenpunkt B215 gibt es auch schon um 600€, die 1008 um 1200€, ältere Modelle kosten auch paar Hundert Euro,

 

Gritzner - Nachbauten der Pfaff Tipmatic Reihe, Kostenpunkt so um 500-700€,

 

von den uralten natürlich Pfaff 130 (hab hier eine mit Lackschaden übrig :D), Anker Phoenix, Dürkopp :-)

 

Auch wenn du dehnbare Stoffe nicht verarbeiten willst oder kennst noch diese Stoffe nicht, erwähnst du die Verarbeitung von mehreren Lagen dickerer Stoffes. Auch in diesem Fall ist manchmal von Vorteil den verstellbaren Nähfussdruck zu haben bzw. nach Gelegenheit zu suchen, eine Maschine vor dem Kauf probe zu nähen und zu testen, damit man es selbst erleben kann, was einem lieber ist. Es gibt auch Maschinen ohne den verstellbaren Nähfußdruck, die prima mit dehnbaren sowie mit mehreren Stofflagen umgehen können (ich habe diese Erfahrung bei meiner Elna Lotus und bei meiner Bernina B215 machen können). Es gibt aber auch Maschinen, die zu fest eingestellt sind und das Nähen ist nicht zufriedenstellend.

 

In diesem Sinne viel Erfolg! :)

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Schau doch mal bei mir im Verzeichnis nach, dort erfährst Du eigentlich alles über die jeweiligen Vor- und Nachteile alter Maschinen. Ich habe selbst genug Lehrgeld gezahlt und wollte, dass andere davon profitieren können ;-)

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Hallo,

 

wenn ihr Lust habt,könnt ihr bei You Tube ein Video ansehen

und da könnt ihr mal schauen was man mit dieser Toyota OEKAKI 50

alles machen kann. Man kann mit ihr Freihand sticken und

schreiben dafür gibt es eine Taste die heißt OEKAKI ,wenn man

diese Taste drückt Programmiert sich die um zum Freihand nähen und Sticken.

Diese Taste hätte ich gerne an meine Janome MC 7700.

Der Faden reist nicht beim Quilten, egal wie schnell man näht.

Hier der Link

 

LG Cats

Edited by Cats
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Ich habe ja mal mit einem Importeur von Toyota-Nähmaschinen für Deutschland gesprochen und nach Ersatzteilversorgung gefragt.

 

Damals war die Aussage: für zwei Jahre sei das gesichert und danach sei die Gewährleistung abgelaufen.

 

Ich weiß nicht, ob das noch Gültigkeit hat, inspiriert mich aber gerade nicht.

 

(Und wozu dieser Freihandmodus gut sein soll, erschließt sich mir nach dem Video auch nicht. Ich kann bei meiner Bernina auch einfach einen entsprechenden Zierstich einstellen, die Stichlänge auf 0, Transporteur versenken... und schon macht sie das gleiche. Und mit einem Stickfuß der nicht völlig aus Plastik ist und einen Schlüssel und Fummelschrauben zum Wechseln braucht. :o )

 

@ Henrik: Wenn deine Elna 1000 mal kaputt ist, dann gehst du damit zum Mechaniker und der repariert sie wieder. :)

 

Bei mir wohnt übrigens auch noch eine ganz alte Elna 1 von 1946 (oder so), die ich mal ganz billig am Flohmarkt geschossen habe. Bißchen verbeult und der Händler wußte auch nicht, was er da hatte. (Und... äh... ich bin nicht ganz schlecht im Handeln. :D )

 

Das am schwierigsten zu beschaffende Ersatzteil war der abgebrochene Garnrollenhalter (aus Metall übrigens.... :rolleyes: ). Der ist nämlich bei vielen der Modelle kaputt, so daß es schwierig war, einen als Vorlage für eine Gießform aufzutreiben.

 

Die hatte einen kurzen Kontakt mit dem Mechaniker und brauchte ansonsten noch einen Stecker und ein Kaltgerätekabel. Den Stecker gab es noch als Ersatzteil. (Das Kaltgerätekabel müßte ich endlich mal damit verbinden... dann kann ich sie endlich mal benutzen.)

 

Die kann allerdings nur Gradstich und ich war jahrelang auf der Lauer, bis ich eine zu einem mir genehmen Preis bekommen habe.

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Danke euch allen noch mal für die vielen und schnellen Antworten. Ich komme ja kaum hinterher, um auf alles angemessen zu antworten. Vor allem... Je mehr ich lese, desto schlimmer, schwieriger und teurer wird die Entscheidung.

 

Außerdem scheint es wirklich nahezu perfekte Maschinen zu geben, wenn man sich nur auf eine Funktion beschränken kann. Ich glaube, für mich ist das Verarbeiten von Leder und schwerer Jeans tatsächlich wichtiger als Knopflöcher und Jersey. (Hier im Forum wird immer von 16 Lagen Jeans gesprochen... Ich habe gerade mal meine Jeans zusammengefaltet, und mit Schublehre unter Druck (!) nachgemessen. 16 Lagen meiner Jeans sind 14mm dick. Das passt bei normalen Nähmaschinen noch nicht einmal unter den Fuß.)

 

Ich habe entdeckt, dass es auch Maschinen mit Dreifachtransport / Obertransport / Nadeltransport gibt. Und von Pfaff gibt es offenbar dieses sogenannte IDT System, das wohl eine Art von zusätzlichem Obertransport ist. So etwas klingt schon auch ziemlich attraktiv.

 

Ich glaube, dass es grundsätzlich vielleicht doch eine gute Idee ist, erst einmal eine Maschine zu kaufen, die die Sachen die ich am dringendsten brauche, gut kann. Und dann könnte ich noch weiter sehen, ob ich noch eine zweit Maschine für andere, exotischere Dinge brauche.

 

die Phoenix hatte ich auch bei ebay-kleinanzeigen gefunden. Ich bin jetzt nicht sicher, ob die beiden Oldies gängige Greifer-/Spulen-Systeme haben. Einige Anker- und Phoenix-Modelle aus der Zeit hatten Ringschiffchen, da gibt es wohl Ersatzspulen nur noch in gebraucht.

 

Verstehe. Ich glaube, ich werde mir etwas Zeit lassen, die richtige alte Maschine zu finden. Die Bucht scheint mir ein geeigneter Ort dafür zu sein. Da werden alte, ganz passabel aussehende Maschinen oft zum Mindestgebot (1 Euro) verkauft.

 

Der Transport scheint viele Leute abzuschrecken.

 

Vielleicht wäre ja auch eine Gritzner interessant, sie sind baugleich mit den älteren Pfaff Tipmatic-Modellen. Die Tipmatic 6122 meiner Frau ist eine feine Maschine, die Gritzner 6122 ist praktisch baugleich, aber etwas über deinem Budget. Edle Knopflöcher können die aber nicht, das geht mit modernen Computermaschinen besser.

 

Ich bin mir nicht sicher, ob es überhaupt Maschinen gibt, die 'edle' Knopflöcher machen können. Bei guten Anzügen werden sie zumindest immer noch mit der Hand gemacht... Ich habe von der Gritzner Bilder der Innereien gesehen. Da ist schon Plastik in erheblichem Umfang (Getriebe) verbaut. Auf der anderen Seite scheint sie auch diesen IDT Obertransport zu haben.

 

Ich bin mir da einfach unsicher. Der Transport scheint für dickere Sachen zu taugen, aber die Mechanik sah echt nicht so gut aus.

 

was ist mit einer Pfaff 362/262 automatic?

Ich habe eine und die macht fast alles mit (LKW-Pläne, mehrere lagen Jeans, Kunstleder) Vor kurzem hatte ich 6mm Filz unter der Nadel und das hat sie ohne Murren gemacht.

Ich habe meine damals für 250€ bei ebay ersteigert. Leider wird die Maschine zum Teil für utopische preise gehandelt.

 

Ja. Die Maschine wollte ich eigentlich auch zuerst kaufen. Aber dann habe ich mir überlegt, dass ich System, bei dem Antrieb und Maschine getrennt sind, besser warten und reparieren kann.

 

Warum meint ihr das Metall Nähmaschinen länger halten

als Plastik Nähmaschine. Es gibt hochwertigen Kunststoff

der besser ist als Metall. Ich habe mir zu Weinachten eine Toyota Oekaki 50 Nähmaschine gekauft klein aber die hat Kraft.

[...]

Natürlich Räume ich auch ein bei den teuren Nähmaschine

ob Plastik oder Metall auf das innen leben kommt es an.

 

Ja. Kunststoff kann auch haltbar sein. Und je nach Einsatzzweck sicher auch haltbarer als Metall. Gelegelaimate (CFK/Aramidgewebe) haben wunderbare Materialeigenschaften. Aber man müsste schon echt merkwürdige Ideen haben, wenn man versucht, daraus ein ernsthaftes Getriebe zu bauen. (Vorsichtig ausgedrückt.) Und ja, ich weiß. Nähmaschinen Getriebe sind sicher nicht so extrem belastet wie beispielsweise das Zeug, dass man an einen Schiffsdiesel hängt.

 

Der Punkt ist: Es bereitet mir Unbehagen, wenn ich über die Nachhaltigkeit dieser Maschinen nachdenke. Insbesondere, wenn man dann auch noch einen kraftvollen Antrieb realisiert.

 

Wir können uns allerdings gerne mal über keramische Werkstoffe unterhalten... ;)

 

Aber genaeht hast Du schon mal, oder??

 

Wenn das an mich ging... Ja.

 

Aber mir eine Nähmaschine anzuschaffen die wo es keine Ersatzteile

gibt,die brauche ich nicht.

 

Ja - Du hast Recht. Die Ersatzteilversorgung ist möglicherweise ein Problem. Ich bin sicher in der Lage, einiges selbst anzufertigen, aber wenn es um sehr spezielle Teile geht... Und insbesondere Zubehör bereitet mir ebenfalls Kopfzerbrechen.

 

Sollte ich also ein etwas älteres Baujahr kaufen, dann ist es sicher klug, ein Modell zu nehmen, dass eine gewisse Verbreitung hatte. Was zum schlachten ist da im Notfall sicher leichter aufzutreiben. Und natürlich spielt für mich auch an der Stelle die Dokumentation eine Rolle...

 

Aber es geht ja hier um unser Hobby und nicht um eine Industrie Nähmaschine.

Und wenn ich an meine Nähmaschine sitze freu ich mich immer wie sie alles gut nähen können ,ob aussen Plastik oder Metall das ist mir egal sie nähen gut.

 

Ja. Unter dem Gesichtspunkt kann ich Dir natürlich zustimmen. Und ich kann auch sehr gut verstehen, dass Du Deine neue Maschine ins Herz geschlossen hast. (Ich mag das Design Deiner Toyota auch.)

 

Aber ich fürchte, dass es zumindest für mich schon um eine Maschine geht, die sich zumindest ein wenig in Richtung Handwerkermaschine bewegt. Irgend etwas in Richtung gemütliche Maschine für Herrenschneider. Gerne alt, gerne gebraucht.

 

Mich irritiert im Thread-Titel das Wort "Armer".

 

Was Du bis jetzt über Dich und über den Maschinenkauf geschrieben hast, kann ich persönlich nicht unter "arm" einstufen. Ich vermute eher, Du bist sehr sparsam.

 

Ja, so könnte man das sicher auch formulieren. Aber wenn man so sieht, was Nähmaschinen so kosten können... Und was für Maschinen so manch einer hier in seinem Fuhrpark stehen hat... :rolleyes:

 

Also, wenn Du lange an einer Nähmaschine Freude haben willst, dann drücke ein Auge zu und gönne Dir eine gute, zuverlässige, ohne viel Schnickschnack, aber mit den vielleicht doch bald benötigen/gewünschten Funktionen.........neu oder gebraucht;)

 

Wenig Schnickschnack ist der Plan. Ich bin mir nur uneins, ob es nicht vielleicht besser ist, eine Maschine zu kaufen, die Basissachen gut macht, und dann irgendwann einen weiteren Spezialisten für ausgefallenere Wünsche...

 

sagen wir mal so: von metall weiss man aus erfahrung, dass es jahrhunderte lang hält, wenn es halbwegs ordentlich gelagert wird. (also nicht ungeschützt im regen steht oder so). bei kunststoffen ist das sehr unterschiedlich. manche brechen nach wenigen wochen, andere sind sehr stabil. was eingebaut wurde, weiss man in der regel nicht.

 

Sobald ein bisschen mehr Drehmoment im Spiel ist, wird eigentlich nur noch Metall verbaut. Ich sehe das sehr ähnlich wie Du. Alterung ist dann noch ein Faktor der dazu kommt.

 

als in den 1960er jahren die ersten kunststofftzahnräder in nähmaschinen eingebaut wurden, rissen die nach wenigen jahren. inzwischen hat man zwar mehr erfahrung mit kunststoffbauteilen, aber so richtig langzeiterfahrung (jahrzehnte, jahrhunderte) gibt es noch nicht.

 

Es kann sein, dass vieles von dem, was ich über diese Kunststoffmaschinen denke, Vorurteile sind, die in genau dieser Zeit begründet sind. Ich kann mich daran erinnern, dass meine Oma sich ständig über kaputte Haushaltsgeräte geärgert hat. Auf der anderen Seite bin ich fest davon überzeugt, dass es so etwas wie eine geplante Obsoleszenz gibt. Und wenn ich solche Maschinen entwickeln müsste, wären das genau die Stellen, an denen ich ansetzen würde, um die Haltbarkeit zu steuern und zu begrenzen.

 

@OP: wenn du wirklich überwiegend webware verarbeitest, wäre eine gebrauchte oder neue mechanische nähmaschine sicher am sinnvollsten. ich denke da an die pfaff tippmatic (jetzt: "select") reihe, an die schon genannten elnas, an die pfaff-nachbauten, die unter dem namen gritzner / newlife verkauft werden. und bei gebrauchen ev. auch bernina und phönix. wobei für gebrauchte bernina-maschinen in arbeitsbereitem zustand oft liebhaberpreise bezahlt werden, für die du zwei brauchbare neue kriegst. da brauchst du vor allem ausdauer und glück. frag auch bei händlern / mechanikern nach gebrauchten mechanischen maschinen. da zahlst du etwas mehr als privat, bekommst aber garantie und hast einen ansprechpartner für zubehör, ersatzteile und wartung.

 

Rein gefühlsmäßig würde ich bei neuren Baujahren in der Tendenz lieber direkt neu kaufen. Der Wertverlust, und damit auch das Geld, dass man mit einem Gebrauchtkauf spart, scheint sich bei den besseren Maschinen in Grenzen zu halten. (Ich habe da mal bei dem Modell meiner Mutter gesucht. 15 Jahre alt, und werden noch fast zum Neupreis verkauft. :eek:)

 

Händlerbesuch ist fest eingeplant, sobald ich etwas Zeit dafür finde.

 

wenn du ausreichend platz hast, wäre eine flachbettmaschine mit tisch/kasten eine überlegung wert. bei großen kleidungsstücken arbeitet man einfach bequemer, wenn alles auf dem tisch platz hat und nicht runterhängt und dadurch unter der nadel wegrutschen will.

 

Das ergibt Sinn. Und ich kenne es eigentlich auch nicht anders. Der Platz wäre zumindest vorhanden.

 

wenn sich deine nähinteressen radikal ändern sollte und du plötzlich haufenweise jerseykindersachen oder damendessous mit verzierungen aller art verarbeiten willst, kannst du noch immer über eine neue / andere maschine nachdenken.

 

Unwahrscheinlich. Es könnte nur sein, dass meine Freundin möglicherweise irgendwann auf die Idee kommt.

 

Wenn du auf Hasselblad und alte Volvo stehst und sozusagen das unkaputtbare suchst, was am Ende am besten nichts kostet, dann sehe ich hier ein Widerspruch. :o Denn Hasselblad kostet gebraucht auch noch eine vierstellige Summe je nach Modell natürlich. :p

 

Ja.. Ich habe es fast befürchtet. Und ehrlich gesagt schiele ich auch immer noch in Richtung professionelles Equipment. Ich habe irgendwo ein gutes Angebot für eine Pfaff 145 gefunden...

 

Robuste Maschine ohne Schnickschnack wie die Zierstiche (habe selber über 200 Zierstiche und nutze sie so gut wie nie, es ist halt eine nette Beigabe aber für mich kein Kaufargument gewesen), mit guter Mechanik für Hemd und Hose und auch mehrere Lage Jeans oder Filz, ordentliche (obwohl nicht immer automatische) Knopflöcher von Vorteil noch dazu - ich würde dann doch lieber etwas mehr Geld in die Hand nehmen und mir folgende Maschinen ansehen:

 

Elna und Janome (beide Marken sind unter einem Dach, daher sehr ähnlich) - Elna Explorer Serie oder Elna Jeans, Kostenpunkt ab 400€ (ich habe auch eine über 30 Jahre alte Elna Lotus, die funktioniert einwandfrei und schlägt sich durch alles wie durch Butter, aber sie ist auch im Vergleich zu z.B. Pfaff 138 sehr klein),

 

Bernina - die auch kleine aber echt feine B215 (ich habe diese Maschine selbst) oder die mechanische 1008 aus der aktuellen Produktpalette bzw. ein älteres Modell, Kostenpunkt B215 gibt es auch schon um 600€, die 1008 um 1200€, ältere Modelle kosten auch paar Hundert Euro,

 

Gritzner - Nachbauten der Pfaff Tipmatic Reihe, Kostenpunkt so um 500-700€,

 

von den uralten natürlich Pfaff 130 (hab hier eine mit Lackschaden übrig :D), Anker Phoenix, Dürkopp :-)

 

:super:

 

Das klingt nach einer Liste, die ich mir mal näher ansehen muss. Die Sache mit dem Geld ist verhandelbar. Am Ende kostet es eben, was es kostet.

 

Die Elna Jeans wurde ja schon mal genannt, und für mich sieht das auch nach einer ganz passablen Maschine aus. Vermutlich sollte man so etwas dann aber neu kaufen... Sind die Berninas so viel besser/solider?

 

Auch wenn du dehnbare Stoffe nicht verarbeiten willst oder kennst noch diese Stoffe nicht, erwähnst du die Verarbeitung von mehreren Lagen dickerer Stoffes. Auch in diesem Fall ist manchmal von Vorteil den verstellbaren Nähfussdruck zu haben bzw. nach Gelegenheit zu suchen, eine Maschine vor dem Kauf probe zu nähen und zu testen, damit man es selbst erleben kann, was einem lieber ist. Es gibt auch Maschinen ohne den verstellbaren Nähfußdruck, die prima mit dehnbaren sowie mit mehreren Stofflagen umgehen können (ich habe diese Erfahrung bei meiner Elna Lotus und bei meiner Bernina B215 machen können). Es gibt aber auch Maschinen, die zu fest eingestellt sind und das Nähen ist nicht zufriedenstellend.

 

Nähfussdruck ist sicher Thema. Ebenso wie die Verfügbarkeit von leicht gleitenden Füßen. Aber wenn ich mich recht erinnere, dann lässt sich zumindest der Nähfussdruck bei den alten Paff 130 und 138 Maschinen einstellen... Gibt es eigentlich was im Haushaltsbereich mit Dreifachtransport?

 

Schau doch mal bei mir im Verzeichnis nach, dort erfährst Du eigentlich alles über die jeweiligen Vor- und Nachteile alter Maschinen. Ich habe selbst genug Lehrgeld gezahlt und wollte, dass andere davon profitieren können ;-)

 

:super:

 

Deine Seite war für mich tatsächlich bisher eine der wichtigsten Informationsquellen. Ich mag mir gar nicht ausmalen, wie viel Arbeit es war, all diese Informationen zusammen zu tragen...

 

Deswegen vielleicht noch mal auf diesem Weg: Herzlichen Dank!

 

Rein aus dem Gefühl heraus... Was ist Deine Lieblingsmaschine?

 

wenn ihr Lust habt,könnt ihr bei You Tube ein Video ansehen

und da könnt ihr mal schauen was man mit dieser Toyota OEKAKI 50

alles machen kann.

 

Wie? Die kann bei der Geschwindigkeit nur bis 10?

 

;) :lol: :lol:

 

Nein. Ernsthaft. Ich glaube, Deine Toyota ist für mich nicht die richtige Maschine.

 

Der aktuelle Stand meiner Überlegungen sieht so aus:

 

Pfaff 130

Pfaff 138 (Würde ich gegenüber der 130 bevorzugen)

Pfaff 145 (Kann vermutlich kein Zick Zack, dafür aber Dreifachtransport)

Elna 3210 Generation Jeans (neu)

Elna #1 (Ich mag das Design...)

Pfaff ambition essential / select 3.2 (neu, vor allem wegen des IDT Systems)

Gritzner 6122 (neu, vor allem wegen des IDT Systems)

Dürkopp/Adler (?)

Phoenix (?)

Anker (?)

Juki (?)

Gritzner (?)

 

Wie dem auch sei... Wenn es was altes wird, dann würde ich es gerne langfristig mit einem Servomotor motorisieren.

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Ich habe ja mal mit einem Importeur von Toyota-Nähmaschinen für Deutschland gesprochen und nach Ersatzteilversorgung gefragt.

 

Damals war die Aussage: für zwei Jahre sei das gesichert und danach sei die Gewährleistung abgelaufen.

 

[...]

 

Und mit einem Stickfuß der nicht völlig aus Plastik ist und einen Schlüssel und Fummelschrauben zum Wechseln braucht. :o )

 

:eek: Okay. Da bin ich endgültig raus. Kein Toyota für mich.

 

@ Henrik: Wenn deine Elna 1000 mal kaputt ist, dann gehst du damit zum Mechaniker und der repariert sie wieder. :)

 

Auch noch in 50 Jahren?

 

Bei mir wohnt übrigens auch noch eine ganz alte Elna 1 von 1946 (oder so), die ich mal ganz billig am Flohmarkt geschossen habe. Bißchen verbeult und der Händler wußte auch nicht, was er da hatte. (Und... äh... ich bin nicht ganz schlecht im Handeln. :D )

 

Das am schwierigsten zu beschaffende Ersatzteil war der abgebrochene Garnrollenhalter (aus Metall übrigens.... :rolleyes: ). Der ist nämlich bei vielen der Modelle kaputt, so daß es schwierig war, einen als Vorlage für eine Gießform aufzutreiben.

 

Ich habe das mal eben gegoogelt. Dabei bin ich auf Deinen Blog gestoßen. Der Nachguss sieht verdammt gut aus! Hast Du ihn inzwischen lackiert?

 

Ich hätte mir vermutlich irgend etwas zurecht gebogen und ein bisschen gelötet... (Und das, obwohl ich Zugang zu 3D Scannern, Rapid Prototyping Maschinen und CNC Fräsen habe.)

 

Die hatte einen kurzen Kontakt mit dem Mechaniker und brauchte ansonsten noch einen Stecker und ein Kaltgerätekabel. Den Stecker gab es noch als Ersatzteil. (Das Kaltgerätekabel müßte ich endlich mal damit verbinden... dann kann ich sie endlich mal benutzen.)

 

Die kann allerdings nur Gradstich und ich war jahrelang auf der Lauer, bis ich eine zu einem mir genehmen Preis bekommen habe.

 

Kann ich verstehen. Wie ich oben schon geschrieben habe... Das Design!

 

Und es fehlt wirklich nur das Kabel? Ich glaube nicht, dass ich mich da so lange zurückhalten könnte...

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Auch noch in 50 Jahren?

 

Das kann dir bei keiner Maschine jemand garantieren...

 

Aber grundsätzlich liegt die Firmenphilosophie schon in der Langlebigkeit.

 

(Ich habe bei meiner Mutter auch noch eine Pfaff Tretmaschine stehen, bei der die Nadelstange offensichtlich hinüber/ausgeschlagen/ ausgeleiert ist. Jedenfalls eiert die herum, wie nichts Gutes. Da ist dann auch beim "Eisenschwein" mal Ende Gelände.

 

Dafür steht neben dem Gestell eine sehr hübsche und guterhaltene Singer.. wenn ich mal Zeit und Platz habe, dann wird die mit dem Gestell "vereinigt". :D

 

Wenn du Vollmetall in neu haben willst, empfehle ich einen Urlaub in Indien. (Beiladung im Seecontainer ist auch nicht mal so teuer... man braucht dann nur jemanden, der das organisiert...)

 

Da bekommst du das in der Variante "Haushaltsmaschine"

(Sewing Machines | Usha International)

 

Und "Domestic Industrial"

(Rotary Stitch Master | Usha International)

Zumindest letztere können auch mit Motor ausgerüstet werden.

 

(Wobei ein indischer Nähmaschinenladen da noch ganz andere Marken hat... und soweit ich beobachten konnte mehr oder weniger an alles ein Motor angeflanscht werden kann.)

 

 

Ich habe das mal eben gegoogelt. Dabei bin ich auf Deinen Blog gestoßen. Der Nachguss sieht verdammt gut aus! Hast Du ihn inzwischen lackiert?

 

Nein, der bleibt "roh". Die Spuren der Zeit dürfen erkennbar bleiben.

 

Und ja, man hätte auch ein Alublech falten können. Aber hey... wenn man schon jemanden hat, der das "richtig" macht... :rolleyes:

 

Wer doch schade um das Design...

 

Und es fehlt wirklich nur das Kabel? Ich glaube nicht, dass ich mich da so lange zurückhalten könnte...

 

Nun ja... und der Platz zum Aufstellen und die Zeit... :o

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Zitat:

Zitat von tapferes Beitrag anzeigen

Schau doch mal bei mir im Verzeichnis nach, dort erfährst Du eigentlich alles über die jeweiligen Vor- und Nachteile alter Maschinen. Ich habe selbst genug Lehrgeld gezahlt und wollte, dass andere davon profitieren können ;-)

 

 

Deine Seite war für mich tatsächlich bisher eine der wichtigsten Informationsquellen. Ich mag mir gar nicht ausmalen, wie viel Arbeit es war, all diese Informationen zusammen zu tragen...

 

Deswegen vielleicht noch mal auf diesem Weg: Herzlichen Dank!

 

Rein aus dem Gefühl heraus... Was ist Deine Lieblingsmaschine?

 

 

Ich hatte am Wochenende mal wieder das Vergnügen, ein paar meiner Schätze auch benutzen zu können und muss sagen, dass mir die Meister-Nähmaschinen (in meinem Verzeichnis bis zur 361) fast durchweg sehr gut gefallen. Robust, kräftig, leise, die machen mir alle Spaß.

 

Dann natürlich die Pfaff 12xx-Serie mit echtem Obertransport, echte Schätzchen mit echten Problemen (Kunststoffzahnräder die reißen können, wandernde Lager, Elektronikausfälle), aber nach Reparatur absolut top, vergleichbar mit den modernen Gritzner-Pfaffnachbauten (preislich leider dann auch).

 

Die Pfaff-Maschinen ohne Reibradantrieb sind fast durchgängig eine Empfehlung, leider oft total überbezahlt.

 

Eine alte mechanische Bernina geht immer (meist CB-Greifer, was nichts schlechtes ist).

 

Die Dürkopp sind zwar mechanisch etwas ausgefallen ("falsch" laufendes Handrad), aber technisch sehr ausgereift (kaum mit Motor nachzurüsten, wenn nicht bereits vorhanden).

 

Die Riccar 528 ist einer meiner Favoriten, sehr leise und kraftvoll, bisher ohne Probleme.

 

Singer sind nie wirklich an mich gegangen, dafür favorisiere ich einfach Doppelumlaufgreifer zu sehr …

 

Die Veritasmaschinen sind noch ein kleiner Geheimtipp, weil man hier meist solide Technik (von einigen wohl durch Mangelwirtschaft inspirierten Plasteteilen abgesehen) solide Technik zum Schnäppchenpreis bekommen kann (Freiarm eher selten zu bekommen).

 

Eventuell noch die eine oder andere japanische Importmaschine von Quelle, aber hier kann man leider doch einige Totalausfälle erleben, einfach mal im Verzeichnis vor dem Kauf nachschauen.

 

Alle Angaben natürlich unverbindlich ;-)

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... Ich habe von der Gritzner Bilder der Innereien gesehen. Da ist schon Plastik in erheblichem Umfang (Getriebe) verbaut. Auf der anderen Seite scheint sie auch diesen IDT Obertransport zu haben.

 

Ich bin mir da einfach unsicher. Der Transport scheint für dickere Sachen zu taugen, aber die Mechanik sah echt nicht so gut aus.

 

diesbezüglich kann ich dich einigermaßen beruhigen. diese maschinen werden seit jahrzehnten baugleich produziert. nur die modellbezeichnungen und die bemalungen des gehäuses ändern sich alle paar jahre. meine eigene pfaff jeans & satin 6152 habe ich seit rund 30 jahren und sie wurde erst einmal repariert (und das war eine luxusreparatur, weil irgendein kleiner teil gebrochen war, der für die funktion offenbar irrelevant war.

 

Der aktuelle Stand meiner Überlegungen sieht so aus:

 

Pfaff 130

Pfaff 138 (Würde ich gegenüber der 130 bevorzugen)

Pfaff 145 (Kann vermutlich kein Zick Zack, dafür aber Dreifachtransport)

Elna 3210 Generation Jeans (neu)

Elna #1 (Ich mag das Design...)

Pfaff ambition essential / select 3.2 (neu, vor allem wegen des IDT Systems)

Gritzner 6122 (neu, vor allem wegen des IDT Systems)

Dürkopp/Adler (?)

Phoenix (?)

Anker (?)

Juki (?)

Gritzner (?)

 

gute liste :) plane ein, dass du früher oder später nicht eine, sondern mehrere davon haben wirst. die allroundmaschine für alles und jedes gibt es tatsächlich nicht, obwohl gute haushaltsnähmaschinen fast alles einigermaßen gut machen.

 

in der textilindustrie gibt es nicht umsonst für jeden arbeitsschritt eine andere maschine (eine für die linke ärmelkugel, eine andere für die rechte, eine dritte für die seitennähte, eine vierte für die manschetten usw. und für schwere materialien ganz andere maschinen als für gardinen oder für dessous).

 

andererseits kommen schneidersalons oft mit einer einzigen nähmaschine aus, die nur steppstich und eventuell zickzack kann, aber das halt zuverlässig.

 

wenn es nur darum geht, gekaufte kleidung enger zu machen und gelegentlich selbst kleidungsstücke zu nähen, kann das jede maschine jenseits von 200 euro neupreis. aber wenn du für alte technik schwärmst und deine zeit damit zubringst, in nähmaschinenforen und -blogs zu stöbern, bleibt es sicher nicht bei der einen ;)

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