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Katerina

Mein Mann wünscht sich einen Janker

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Erst wusste ich nicht so recht, was er sich da so vorstellt. Nach einigen Recherchen war dann klar, dass dieser Janker für die Übergangszeit taugen soll und aus einem dickeren Walkstoff sein sollte.

An Schnitten gibt es nicht so viel Auswahl, um nicht zu sagen keine. Der einzige, der in etwa hinkam, war der Burda Schnitt Nr. 7291 Modell B

mit Kragen, Paspeltaschen (oh oh!) , eingefassten Kanten und geknöpft.

 

 

Einen dicken anthrazitfarbenen Walkstoff (100% Wolle) zu finden war kein Problem, das Einfassband in einer pfiffigen Farbe schon eher. In einer sehr gut sortierten Kurzwarenabteilung in der Münchner Innenstadt gab es eine wunderbare gestrickte Wolltresse in Kiwigrün. Allerdings zu einem stolzen Preis von ca. 7 Euro pro Meter. Laut Angabe auf dem Schnitt brauche ich 4.5 Meter. Bei der Vorstellung, ich müsste die Tresse selber stricken, fiel mir der Griff ins Portemonnaie dann gar nicht mehr so schwer.

 

Zwar könnte man so einen Janker gut ohne Futter machen (solche gibt es auch zu kaufen), doch mit Pulli drunter scheint ein Futter schon Sinn zu machen. Stilistisch könnte es aus einem Baumwollstoff sein, aber rutschen tut´s dann auch nicht mehr. Jetzt habe ich ein nicht zu glänzendes, relativ festes Futterstöffchen in einem etwas dunkleren Ton als die Tresse gefunden.

 

Am meisten Bammel habe ich vor dem Nähen der Paspeltaschen, die unten mit der Tresse und oben nur mit dem Taschenbeutel verblendet sein sollen. Ich habe mal eine Probe genäht:

 

s. Anhang

 

Denkt Ihr, das haut so hin, habt Ihr irgendwelche Tipps oder Tricks auf Lager?

 

Liebe Grüße

 

Katerina

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tipp für die tasche habe ich leider keinen (obwohl ich vage im hinterkopf habe, dass sich hier im forum jemand vor ein paar monaten mit diversen taschenvarianten in einer walkstoffjacke herumgeschlagen und dies in fotos festgehalten hat).

 

aber ein hinweis, um dir und deinem mann eine mögliche enttäuschung zu ersparen: die walkjanker, die ich so kenne, sind nicht aus meterware genäht, sondern in form gestrickt und anschließend gewalkt. daher gibt es keine nahtzugaben und keine dicken nähte. auch die ränder sind angestrickt. das kann man daheim schwer nachmachen.

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An Schnitten gibt es nicht so viel Auswahl, um nicht zu sagen keine. Der einzige, der in etwa hinkam, war der Burda Schnitt Nr. 7291 Modell B

:D was braucht man mehr? Janker ist Janker.

Ich habe meinem Vater vor vielen Jahren von diesem Schnitt eine ungefütterte Walkweste genäht.

Damals habe ich aber aufgesetzte Taschen gemacht.

;)ich liebe Walkjacken und trage sie gern, allerdings immer ungefüttert.

aber ein hinweis, um dir und deinem mann eine mögliche enttäuschung zu ersparen: die walkjanker, die ich so kenne, sind nicht aus meterware genäht, sondern in form gestrickt und anschließend gewalkt. daher gibt es keine nahtzugaben und keine dicken nähte. auch die ränder sind angestrickt. das kann man daheim schwer nachmachen.

 

Die Nahtzugaben meiner Walkteile sind einseitig zurückgeschnitten und die andere Seite wird mit einer (Zier-)Naht flach genäht.

Ich bin damit sehr zufrieden.

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Die Nathzugaben habe ich bei meinem Walkmantel zurückgeschnitten und dann neben der Naht nochmals abgesteppt. Sind zwar zusätzliche Nähte aber somit tragen sie auch nicht auf. Funktioniert ganz gut und da mein Mantel nicht gefüttert ist sieht er trotzdem von Innen auch manierlich aus.

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Ich würde bei diesem Stoff die einseitige Paspeltasche im Nahtschatten steppen und nicht aussenherum.

Mit diesem groben Strick ist es sicher nicht einfach, saubere Paspeln mit gleichmässiger Breite hinzukriegen. Ich würde mir da evtl. eine andere Lösung ausdenken.

Grüsse, Lea

Edited by lea

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Jetzt hab ich doch mal nachgeschaut: ich habe zwei Walkjanker im Schrank hängen, einer ist ganz ohne Borte und mit der einseitigen Paspeltasche aus dem Stoff genäht. Der andere Janker hat auch eine einseitige Paspeltasche welche mit der Borte paspeliert ist. Ganz dunkel meine ich mich zu erinnern, dass ich auch mal so ein Teil mit aufgesetzter Tasche hatte. Und die sind alle nicht gestrickt, sondern aus einer Walkstoff-Meterware genäht, ich denke es liegt ganz an Dir, wie Du den nähst.

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Der andere Janker hat auch eine einseitige Paspeltasche welche mit der Borte paspeliert ist. Ganz dunkel meine ich mich zu erinnern, dass ich auch mal so ein Teil mit aufgesetzter Tasche hatte. Und die sind alle nicht gestrickt, sondern aus einer Walkstoff-Meterware genäht

 

Das stimmt mich doch schon zuversichtlicher!!!:)

 

Danke und Gruß

 

Katerina

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Hallo Katerina,

 

zur Tasche kann ich dir leider nichts sagen, aber zur Fütterung habe ich etwas anzumerken:

 

Der Vorteil von Wolle ist ja, dass du sie nicht oft waschen musst, sondern lüften ausreicht. Je nachdem, aus was für einem Material dein Futter ist, kann es sein, dass diese Eigenschaft in der fertigen Jacke verloren geht, weil das Futter müffelt. Ich würde wohl eher ungefüttert nähen.

 

LG Tüdi

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hm, die Paspel k a n n man mit der Tresse machen, muß man aber doch nicht. Ich würd sie aus dem Material machen mit dem ich am besten klar käme. Und wenn dir aufgesetzte Taschen besser gefallen oder du sie lieber nähst spricht doch auch nichts dagegen:rolleyes:

 

liebe Grüße

Lehrling

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Und wenn dir aufgesetzte Taschen besser gefallen oder du sie lieber nähst spricht doch auch nichts dagegen

 

Aufgesetzte sind sicher einfacher zu arbeiten, leider hat mein Mann zielsicher auf die Paspeltaschen gedeutet und auch mir gefallen sie besser. Die Paspeltaschenvariante würde dann aber doch auch eher für ein Futter sprechen, denn so ein unverdeckter Taschenbeutel innen sieht bestimmt nicht berauschend aus, oder?

 

Gruß

 

Katerina

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Mondbresal

Mondbresal

hat einen Schnitt und eine Anleitung für einen Herrenjanker.

Den für Damen hab ich nach ihrem Schnitt genäht, die Anleitung ist sehr ausführlich und mit sehr vielen Fotos..... auch zu den Taschen.

 

VG

Emerell

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Danke, Emerell, ich habe den Burda-Schnitt schon hier liegen. Wird schon schief gehen! Morgen schneid ich zu.

 

Gruß

 

Katerina

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Hier ist einer der Drei , die ich aus einem sehr schweren Walk genäht habe, die Paspeltaschen auch aus dem selben dicken Stoff. Bis auf die Brusttasche, die ich noch einmal neu gemacht habe, ging das prima, und innen sieht es durch den sauber geschnittenen Walkrand auch sehr gut aus.

Walk mit Futter arbeitet immer so gegenläufig und schaut dauernd irgendwie zumpelig aus, wenigstens ist das mein Eindruck. Hab meinem Mann vor einigen Jahren einen gefütterten genäht, er findet es sehr unbequem und ich werde das Futter wieder heraustrennen.

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@Barbara

 

Danke :) für das Foto! Die Taschen sind Dir wirklich gut geglückt.

Beim Anschauen des Fotos sind mir dann noch zwei Fragen gekommen:

 

Zum einen heißt es in der Anleitung des Schnitts, dass die beiden Kragenteile so an den Halsausschnit genäht werden sollen, dass dadurch eine Schicht von 5 Stofflagen entstehen würde. D.h. die Kragenteile werden nicht offenkantig an den Halsausschnit angenäht, wodurch dann diese Dicke entstehen würde. Meine Machine würde das schon packen, aber ob das dann beim Tragen nicht unangenehm ist? Auf dem Foto glaube ich zu sehen, dass Du es zumindest auf der Innenseite offenkantig gearbeitet hast. Ich glaube, ich mache es auch so.

 

Zum anderen wüsste ich gerne, ob Du die Knopflöcher mit der Maschine gemacht hast. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass da der Transport bei Walk nicht gut ist. Kürzlich habe ich an einem Hüftschmeichler eine Art "falsches Paspelknopfloch" mit 2 H-förmigen Stoffteilen, die dann durch den Schlitz geführt und umnäht werden, gearbeitet. Es hat ganz gut geklappt, war allerdings ein recht großes Knopfloch, was mir für den Janker nicht gefallen würde.

 

Lieben Gruß

 

Katerina

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Ich nähe Walk immer offenkantig, ich nähe die Teile, je nach Träger, mit einem dezenten, oder bei Kindern, mit einem fröhlichen Zierstich an. Sieht eigentlich immer sehr sauber aus, und ich persönlich finde das hübscher, als die Borden, die -je nach Material (Wollborde z. B fängt schon nach kurzer Zeit zu muzeln an und bildet Knötchen).

An Kanten, die eigentlich einen Untertritt haben, schneide ich mir einen 2 cm breiten Streifen, den ich auf diese Weise unterlege und mitsteppe.Legt sich gut und gibt der Kante Halt, und wird dann mit der Hand wie ein Saum befestigt.

Alle Klarheiten beseitigt?? Dann einfach weiterfragen.

Viel Erfolg bei Deinem Projekt.

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Hallo Katerina,

habe den 2. Teil der Frage erst jetzt gesehen, Knopflöcher.

Ich habe bei meiner Elna 5200 ein Knopfloch, das eigentlich nur ganz leicht im Zickzack beide Seiten einfaßt. Das nehme ich her, so daß das Knopfloch nachher nicht so steif ist und sich auch nicht wellt.Wenn die Maschine nicht gut ztransportiert, weil der Walk so dich ist, ausreißbares oder wasserlösliches Vlies drunter.

Hat eigentlich immer git geklappt.

Allerdings ist die Elna da nicht so fix, besser geht es mit der W N3300 exclusive, aber die hat diesen schönen Knopflochstich nicht.

Nichts ist halt vollkommen.

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Hallo ihr Lieben,

 

schön dass es schon einen Thread zum Thema gibt.

 

Mein Mann wünscht sich auch einen Janker und es soll der verlinkte von mondbresal werden. Schnittmuster liegt bereit. Am WE ist Stoffmarkt. Stoff fehlt also noch.

 

Was soll ich kaufen?

Es wird ja Wollwalk angeboten. Ist das der richtige? Mir erschien dieser bisher immer recht dünn. Nicht so wie ich die Janker aus den Geschäften kenne.

 

Worauf soll ich beim Stoffkauf achten?

 

 

@bmüller

ich habe dein "2cm Streifen unter Naht legen" nicht ganz verstanden :confused:

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In einem Walkgeschäft in Rosenheim habe ich es zuerst gesehen, 2,5 cm breite Tresse, in allen Walkfarben, aber auch aus Walk. Das hat mich auf die Idee gebracht, diesen Streifen wie einen falschen Saum unter die Schnittkante am Ärmel und allen anderen offenen Kanten zu unterlegen, und dann ganz knappkantig mit einem Zierstich abzusteppen.Dann franst die offene Kante beim Tragen nicht so aus, der "Saum " ist befestigt und hat einen gewissen Stand.

Bei einem Janker für die Straße würde ich auf jeden Fall keinen Walkstrick nehmen, der ist zu dünn und zu weich.

Die Tressen (Wolltressen und Baumwolltressen) beulen nach einer gewissen Zeit so aus, daß ich sie gar nicht gerne mehr hernehme.

Ich habe mal auf die Schnelle ein Foto gemacht von einem Probeteil, es ist natürlich ein Strickwalk, hatte gerade keinen anderen, daher wellt sich die Kante etwas, was es aber bei ruhiger Hand und einem etwas festeren Walk nicht tut, nur damit Du Dir vorstellen kannst, was ich meine.

Ich habe einige Zierstiche genommen, daher sieht es ein wenig unordentlich aus, aber da ich alle Janker und Walkmäntel für meine Schwieger- und Söhnegemacht habe, kann ich sie derzeit nicht vorzeigen . Aber auf dem Bild von dem Janker kann man die unterlegte und abgesteppte Kante sehr gut sehen.

Erstes Bild ist aussen, zweites Bild die linke Seite (innen)

 

Rollenschneider ist empfehlenswert!

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Edited by bmüller

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Jetzt verstehe ich :hug:

 

Mit dem Material kenne ich mich ansonsten bisher nicht aus. Bei einem Online Stoffhändler habe ich eben angerufen und lasse mir jetzt ein Muster zuschicken.

 

Mir wurde für die Anwendung "Mäntel und Jacken" folgendes empfohlen:

Walkloden

365 g/m²

Stoffbreite 145 cm

Verwendung: Bekleidung

 

 

vermutlich merke ich es erst ob ich den Stoff geeignet finde, wenn ich das Muster in den Händen halte. Bei dem Preis möchte ich ungerne nen Fehlkauf machen.

 

 

Was meinst du? Finger weg oder könnte passen?

 

Rollschneider habe ich :)

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Das könnte der Richtige sein.

Unter 360gr/m würde ich für einen Draussenjanker nicht gehen. Walkostrick ist da deswegen mehr etwas für eine Hausjacke.

Viel Spass beim Nähen.Ich liebe Walk als Material ,auch zum tragen.

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Jetzt sehe ich gerade, dass der Tread noch weitergeht, während meine Arbeit stagniert. Zu meinem Geburtstag (bald) gibt es - hurra - eine neue Nähmaschine, die dann auch ein paar Knopflochvarianten zur Auswahl hat. Bis dahin bleibt der Janker noch liegen. Dafür ist das Futter schon fertig, für das ich mich jetzt doch entschieden habe.

 

Ob ich mir doch noch für dieses Projekt eine Schneidematte und einen Rollschneider zulege?

 

Meinen Walk habe ich bei Karstadt gekauft und mir dann auch das Gewicht pro m² ausgerechnet, da das Gewicht leider auf keinem Etikett steht, aber man kann ja im Laden fühlen. Das errechnete Gewicht lag dann auch bei ca. 380g pro m². Denke das reicht für Frühjahr und Herbst.

 

Gruß Katerina

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Am WE ist Stoffmarkt. Stoff fehlt also noch.

 

Was soll ich kaufen?

 

Guten Morgen,

beim Kauf von Walk auf dem Stoffmarkt ist es mir schon passiert, dass ich vor lauter Begeistering für die Farbe, nicht die linke Seite des doppelt auf dem Ballen gewickelten Walkstoffes angeschaut habe. Den Stoff habe ich dann nachts bei Kunstlicht verarbeitet und dann festgestellt, dass der Walk auf der linken Seite anders aussieht als auf der rechten. Die verfilzte Wolle war auf der Innenseite bei weitem nicht so dicht, wie auf der rechten. Links war dunkler die Strickstruktur zu sehen. Leider hatte ich beim Nähen auch nicht auf die Seiten geachtet.

Bei Tageslicht dann .... böses Erwachen. Also Aufpassen beim Walkkauf auf dem Stoffmarkt.

 

Den Hüftschmeichler, den ich mir nach einem Burdaschnitt aus dem Heft 9/2011 genäht habe, mag ich trotzdem sehr gerne. Das ist der Schnitt:

 

NR. 110B-092011-DL

(wollte ihn hier verlinken, ging aber nicht. ?????????)

 

In der Anleitung zu diesem Schnitt, wird im übrigen eine Variante der Saumverarbeitung beschrieben, die der oben von Barbara gezeigten ähnlich ist. Dabei werden der Saumkante Belegstreifen aus dem gleichen Stoff so unterlegt, dass die Nahtzugabe unter der Saumkante herausschaut. Dann wird zunächst schmalkantig, dann nocheinmal im 5cm-Abstand gesteppt und anschließend die überstehenden Nahtzugaben des Belegs bündig mit der Saumkante abgeschnitten. Auf der Innenseite erfolgt ebenso ein Rückschnitt der Überstände. Ich bin bisher mit der Stabilität der Saumkante sehr zufrieden.

Für einen Janker ist stilistisch aber so eine breite Blende nicht stimmig. Da passt Barbaras Variante sicher sehr viel besser

Edited by Katerina

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