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Ika

(Wieder) gefundene Schätze oder gelernt ist gelernt

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Beim aufräumen habe ich eines der Werke gefunden, die meine Mutter in den dreißiger Jahren, als sie Schneiderin lernte, genäht hat. Das Material könnte Seide sein.

P1292453.jpg.65b82681a1aa2a33a221d70d8010fa6c.jpg

Handgearbeiteter Hohlsaum. Links: Rückseite eines Druckknopfes mit Stoff verstärkt

Offenen Kante mit Stichen eingefasst. Saum fast rolliert und gesäumt

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Vorderseite Hohlsaum, Druckknopf angenäht

P1292454.jpg.1ee04ee2ef8fd417fe4a4755fac4eddb.jpg

Ecklösung beim Handsaum

 

Die Löcher sind im Stoff, aber der ist ja auch schon etwas älter (achtzig Jahre?)

 

Ich habe noch viel von ihr (weiß im Augenblick nicht genau wo, vielleicht taucht's ja mal wieder auf)

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Weiterhin habe ich heute wieder mal in der Hand gehabt die handarbeitsmappen von meiner Schwester und von mir

 

Die Mappen sind aus unserer Grundschulzeit, ab 1954 bzw 1955.

 

Wenn ich sehe, was bei uns noch selbstverständlich war, nämlich das anfertigen von Werkstücken zum Nachschlagen

 

P1292457.jpg.24dde936cd3fad85f97ccf966c73d8a6.jpg

 

Sticklehrgang: Die Seite meiner Schwester, ............................................... meine Seite;

P1292456.jpg.0a6a1653368105de7420e74e73413251.jpg

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Stricklehrgänge:

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P1292469.jpg.fd29c1cb64b121ea663556b19eae8ac5.jpg

 

 

Habt Ihr auch noch solche Grundlehrgänge?

 

Ich habe noch mehrere davon. Wenn ihr wollt, stelle ich sie ein :D

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ja wenn es deine Zeit zulässt,

 

so vieles wird nicht mehr gelehrt, andre Lerninhalte sind leider in den Vordergrund getreten, transferdenken, analytisches denken, Textanalyse

 

die Gremien in den Ministerien interssieren sich schon lange nicht mehr für Handarbeit, zu profan

 

ich bereue keine Minute , die ich investiert habe,an meine Tochter und meinen Sohn Kenntnisse vermittelt zu haben

 

lg

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Ich habe noch mehrere davon. Wenn ihr wollt, stelle ich sie ein.

 

Sehr gern. Es interessiert mich sehr.

 

Ein schönes Musterbuch habt ihr in eurer Schulzeit erarbeitet.

 

Ich erinnere mich nur an ein Nadelkissen, das mit verschiedenen Stickmustern verziert wurde und an einen Kleiderbügel, der mit festen Maschen gehäkelt wurde. Mit jeder Runde wurde der Streifen schmaler. Ich hatte am Anfang der Reihe immer Probleme wo ich die erste Masche einstechen sollte.

 

Den Handarbeitsunterricht habe ich nicht so sehr geliebt :nix:

 

Herzlich *Mika*

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Wow,

 

sehr cool!

 

Das erinnert mich an unseren Besuch in Bergisch-Gladbach in einem Schul-Museum; das war hochinteressant. Dort gab es auch viele selbstgenähte, selbstgestrickte Sachen, die sehr beeindruckend waren - Kniestrümpfe mit geschätzter Nadelstärke 1 und so... Ein Augenschmaus für jede Handarbeiterin! :)

 

Liebe Grüße

Kerstin

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Leider hab ich die Sachen nicht mehr, aber wenn ich das so sehe, kommen die Erinnerungen:D

Du darft gerne mehr zeigen:hug:

 

LG Andrea

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Oh, das ist zauberhaft! Ja, wenn es Deine Zeit zulässt, würde ich gern weitere Seiten sehen. Wie schön Du alles beschriftet hast und wie ordentlich alles eingeklebt.

 

Ich hatte zwar auch noch Handarbeits-Unterricht, aber ich fand den ganz schrecklich. Mein gesticktes Tischdeckchen habe ich noch, dazu wurden aber keine Notizen zur Anfertigung gemacht. Genäht haben wir gar nicht, nur gehäkelt und gestickt.

 

Liebe Grüße, haniah

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Genau!... Sowas hatte ich auch. Grauer Karton, seitlich gelocht und mit einer Luftmaschenkette zusammengehalten. MEZ Schulmädchengarn, das kannten sicher auch alle. Das war eine richtig große Fabrik in Freiburg und alles was davon übrig ist, ist eine wahrlich beeindruckende große Villa. Aber wunderbar, dass Deine Schwester und Du das über die Jahre bewahrt haben. Danke

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Hallo,

Ich Jahrgang 64 habe sowas in der Grundschule auch noch gemacht. Allerdings sind die meiner älteren Schwestern Jahrgang 59 und 61 viel umfangreicher...

Aus dem Nachlass meiner Mutter habe ich ein handgeschriebenes Buch zum Thema Kunstricken aus ihrer Schulzeit....sie hat das ja recht exzessiv gemacht....Taufkleider und riesige Tischdecken, für mich unvorstellbar....

Ich war ja in meiner Schulzeit nicht so gut in Handarbeit, ich viel Handarbeitsunterricht, vor allem dann später in meiner Ausbildung zur Hauswirtschaftlichen Betriebsleiterin.

Ich habe immer schon viel genäht, aber eher schnell und leicht pfuschig....das war früher ganz verpönt und auch meine Kreativität war nie gefragt....man sollte eher akkurat alles nacharbeiten....vor allem musste man zu jedem neuen Arbeitsschritt zur Lehrerin an das Pult

Treten und sie "zeigte"dann den nächsten Schritt....das hat mir nie so gepasst:D

Den ersten guten Handarbeitsunterricht sah ich während einer Unterrichtshospitation als ich meine Ausbildung als Berufsschullehrerin für Hauswirtschaftliche Schulen absolvierte....

Das ist nun auch schon wieder 26 Jahre her und es ist echt erschreckend dass die meisten Schüler kaum eine Nadel benutzen können....an unseren Schulen darf so gut wie jein Textil mehr unterrichtet werden, weil das braucht angeblich kein Mensch, man jann ja alles billig kaufen:rolleyes: Schade!

Lg

Christiane

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an unseren Schulen darf so gut wie jein Textil mehr unterrichtet werden, weil das braucht angeblich kein Mensch, man jann ja alles billig kaufen Schade!

 

Und so kurzsichtig gedacht. Im Sinne der Umwelt, des eigenen Portemonnaies und der fehlenden Befriedigung, etwas selbst repariert zu haben...

 

Der Freund meiner Tochter erzählte mir am vergangenen Wochenende, dass er tatsächlich Handarbeits-Unterricht hatte und häkeln gelernt hat. Ich war baff erstaunt. Soweit ich weiß, wird Handarbeiten an den örtlichen Realschulen nicht mehr unterrichtet, aber er kommt auch von weiter weg.

 

Liebe Grüße, haniah

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Hallo,

Ich Jahrgang 64 habe sowas in der Grundschule auch noch gemacht. Allerdings sind die meiner älteren Schwestern Jahrgang 59 und 61 viel umfangreicher...

 

Lg

Christiane

 

 

Ich bin auch Jahrgang 61, aber so etwas haben wir nicht in der Schule gemacht. Ich denke es kommt auch darauf an in welchem Bundesland es war. Ich wohne in Württemberg und bin auch da zur Schule gegangen.

 

Wäre heute auch froh, so etwas tolles zu besitzen. Nicht einmal von meiner Mutter, die hat auch nichts

LG

Angela

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Ich bin auch Jahrgang 61, aber so etwas haben wir nicht in der Schule gemacht. Ich denke es kommt auch darauf an in welchem Bundesland es war. Ich wohne in Württemberg und bin auch da zur Schule gegangen.

Ich auch nicht (Jahrgang 53, Baden-Württemberg). Gelernt haben wir das schon auch, aber nicht in Musterbüchern festgehalten. An das "Schulmädchengarn" erinnere ich mich auch und an umhäkelte Kleiderbügel und gestrickte Waschhandschuhe in Flamingorosa und Pastellgelb.

Und an Turnschuhbeutel aus bräunlichem Stramin, mit grünem und rotem Garn in Reihen bestickt, karierte Cocktailschürzen mit Zackenlitze verziert...

 

Der Unterricht hätte mir sicherlich keine Lust aufs Handarbeiten gemacht,

aber Kleidung genäht wurde bei uns zuhause schon immer.

Lea

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Hallo,

 

ich habe Handarbeiten in der Schule relativ gehaßt, außer Nähen :). Mit dem Häkeln, Stricken und Sticken konnte ich damals nicht viel anfangen, weil alles hat soooo lange gedauert, bis endlich mal der Pulli fertig war zB.

 

Solche tollen Mustermappen hatten wir auch und ich Trottel habe diese entsorgt (gleich nach Schulende), heute ärgere ich mich darüber, aber ist schon passiert.

 

Viele können heute nichtmal mehr eine Naht, die aufgegangen ist, schließen :mad:. Ich wüßte gar nicht, wo wir das hier reparieren lassen sollten :confused: - man kann doch nicht gleich alles wegschmeißen :o.

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Hallo Ika / Monika,

an genau so etwas habe ich kürzlich auch gedacht - also aus dem Handarbeitsunterricht in der Schule (hieß damals "Volksschule).

Jedoch nun warst Du schneller - ist aber schon recht so!:D;)

 

Da werde ich nun auch Bilder machen müssen!:D;)

Ich habe auch noch mein altes "Handarbeitsköfferchen" mit Inhalt - und den kleinen Ordner mit Mustern und Beschreibungen!

Eine Schürze wurde genäht und bestickt (die war dann für den Hauswirtschaftsunterricht).

Weiter ein Nachthemd, das mir aber viel zu eng war. Die (neue) Handarbeitslehrerin hat jedoch bestimmt, wie der Schnitt -nach Maß nehmen- gezeichnet werden muß!!

Da hat meine Mutter aber geschimpft - zuerst Stoff gekauft und dann nicht tauglich!:mad:

Die bisherige Lehrerin hatte aufgehört, da sie einen Sohn bekam.

Eine Bekannte erzählte mir das selbe von ihrer Tochter - es wurde ein untauglicher Bademantel!:confused:

Gruß Annemarie

Edited by Allgäu-Basteloma

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An ein Einschlagtuch für die Handarbeiten, dass mit vielen Stickstichen verziert wurde, kann ich mich erinnern. An eine gefütterte ,bestickte Tasche die wir genäht haben erinnere ich mich.

Wir hatten noch einen sehr umfassenden Handarbeitsunterricht. Es wurden einfache Kleidungsstücke genäht, z.B. Röcke. Es wurde gestrickt, dass habe ich sehr gern gemacht und einige Pullover und Jacken gestrickt. Wäsche flicken wurde auch geübt. Socken stopfen , sehr unbeliebt.

Gehasst habe ich sticken und häkeln, dass ist so geblieben. Beides mache ich ungern.

Ich finde es sehr schade, dass diese Dinge verloren gehen. Auch wenn man nicht mehr alles braucht, aber man muss wissen wie es geht.

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Ich bin auch Jahrgang 59 und bin mir sicher, dass wir sowohl in der Grundschule als auch noch die ersten 3 oder 4 Jahre auf dem Gymnasium (auch in BaWü) im Handarbeitsunterricht solche Mappen hatten. Beim Erlernen einer neuen Technik musste man immer erst Proben machen, die dann in die Mappe kamen, danach wurde ein Teil in dieser Technik gefertigt. Wo meine Mappen sind weiß ich leider nicht, da müsste ich mal bei meinen Eltern suchen ob die noch existieren.

 

Wir haben damals ganz schön aufwändige Dinge gemacht, bereits in der Grundschule Beutel gestrickt, Mützen gehäkelt, Stickarbeiten angefertigt. In Klasse 5 wurden Strümpfe gestrickt, in Klasse 7 ein Pullover, ich glaube in der 6. habe ich einen Schlafanzug genäht, viele Dinge haben wir gelernt von denen man heute kaum noch was hört, z.B. Hohlsaum oder Durchzug usw.

 

Das hat immer ganz schön viel Zeit gekostet und man ist manchen Nachmittag zu Hause an den Stricknadeln gesessen. In der Grundschule hatten wir eine sehr strenge Lehrerin, vor der wir richtig Angst hatten, es hätte sich niemand getraut, die Hausaufgaben nicht zu machen. Wenn es nicht schön genug war hat sie rigoros alles aufgetrennt und man musste alles nochmal machen.

 

Ungerecht fanden wir damals, dass nur die Mädchen Handarbeit hatten, die Jungs hatten später Schule, am Gymnasium war Handarbeit 2 Stunden an einem Nachmittag, die Jungs hatten frei, Werkunterricht gab es bei uns nicht. In der 4. Grundschulklasse hatten wir eine Klassenlehrerin, die darauf bestand, dass die Jungs in der Zeit auch in die Schule mussten, sie hatten dann bei ihr Unterricht, i.d.R. Mathe oder Deutsch, was auch den Mädchen gegenüber nicht richtig war. Aber so war die Zeit damals.

 

Meine Kinder haben immerhin noch häkeln gelernt, die Älteste (26) hat auch mal einen Schal gestrickt. Genäht wurde in der Realschule auch, ab Klasse 6 hatten allerdings nur noch die Schüler ab und zu Handarbeit, die den hauswirtschaftlichen Zug gewählt haben. Bei unserem Sohn auf dem Gymnasium fand keinerlei derartiger Unterricht statt.

 

Liebe Grüße

 

elimade

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Wäsche flicken wurde auch geübt. Socken stopfen , sehr unbeliebt.

 

Flicken und Stopfen gehörte auch mit zum Unterricht, wie ich mich erinnere. Zu meiner Kinderzeit gab es noch Strümpfe, die ich dann auch selber stopfen mußte!

Auch an Socken und Fausthandschuhe stricken (im H-Unterrcht) erinnere ich mich noch.-

Für den Sohn strickte ich dann auch Mützen. Meine Mutter verbrannte abseits vom Haus Gartenabfälle und Strauchschnitt. Der kleine Junge war dabei, hatte Spass daran, Ruten ins Feuer zu schmeißen. Dabei erfaßte er mit so einem Ast die Mütze - Sch..... das wars dann!!!:mad::p:p

Gruß Annemarie

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Ich bin Jahrgang 51. Und auch ich wurde mit Musterläppchen gequält.

Die waren immer grau vom vielen Auftrennen.

 

Meine Mutter hatte es überhaupt nicht mit Nähen und so war sie mir keine Hilfe.

Unsere Lehrerin, die wir auch noch in Mathematik hatten, war unerbittlich. Ich habe Nähen gehaßt!!!!!

 

Dann bekam ich zu Weihnachten eine Nähmaschine geschenkt, damit ich nicht immer zur Nachbarin rennen musste, und als Ostern der Schuljahreswechsel kam, hatten wir plötzlich keine Handarbeit mehr.

 

Da saß ich nun mit meiner neuen Nähmaschine und was soll ich sagen, es war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Das gute Stück hat mich 36 Jahre begleitet.

 

Fazit - seit meinem 15 Lebensjahr ist Nähen für mich zur Leidenschaft geworden.

 

L. G. Ulrike

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Hallo Ika,

 

schöne Schätze hast Du da gefunden.

 

Solche Übungsstücke haben wir auch gefertigt. Gestickt, gehäkelt und gestrickt. Das einzige was in meiner Sammlung fehlte, waren gestrickte Socken. Die Ferse konnte ich einfach nicht und meine Handarbeitslehrerin hatte wohl auch keine Geduld mir das ausführlich zu zeigen. Seither stehe ich mit Socken stricken auf Kriegsfuss.

Leider hat meine Mutter vor Jahren beim Aufräumen meine "Schätze" entsorgt.

 

Meine Töchter hatten Anfang der neunziger Jahre auf einem Gymnasium hier in Baden-Württemberg textiles Werken und haben dort auch genäht.Die ältere hat sich einen Matchsack aus Jeans genäht und den auch und einige Jahre benutzt.

 

Liebe Grüsse

rohli

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Habt Ihr auch noch solche Grundlehrgänge?

 

Ich habe noch mehrere davon. Wenn ihr wollt, stelle ich sie ein :D

 

 

Deine Arbeitsvorlagen sind ja wirklich toll! Ja bitte, stell doch noch mehr ein.

 

Ich bin Jahrgang 81 und wir hatten auch noch (relativ) umfangreichen Handarbeitsunterricht in der Schule. Von der Grundschule (1.-4. Klasse) kann ich mich erinnern, dass wir einen Turnbeutel genäht und bestickt haben, dann an einen Notizblock, der mit einem bestickten Stramin eingebunden war, an gestrickte Socken (die Stricknadeln haben wir vorher selbst gemacht). In der 5. oder 6. Klasse haben wir eine Schürze genäht. Sockenstricken haben wir auch gelernt. Allerdings habe ich das Stricken damals nicht wirklich gern gemacht. Ich kann mich noch gut dran erinnern, dass ich am Vorabend vom Handarbeitsunterricht immer zu meiner Mama gegangen bin: "Mama, ich brauche bis morgen 10cm mehr an meinen Socken dran." :D:D:D Mittlerweile stricke ich aber total gern und auch viele, viele Socken.

 

In der 7. Klasse Realschule hatten wir auch noch Handarbeitsunterricht. Da haben wir dann Kreuzsticken gelernt. Das hat mir damals schon gut gefallen. Und als Nähprojekt haben wir einen Teddybär genäht. Der ist 40cm groß und saß seitdem immer in meinem Zimmer und nun bei uns im Wohnzimmer auf der Kachelofenbank. Vor kurzem hat meine Mama beim Speicheraufräumen auch das Schnittmuster und die Nähanleitung für den Bären wieder gefunden.

Der Nachteil an dem Bären ist nur, dass mir niemand glauben mag, dass ich den selbst genäht hab. :confused:

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Wir (Jg. 68) haben in der Grundschule Stricken, Häkeln und Weben gelernt.

Auf so einem Schulwebramen, wo dann aus Garnresten kleine Teppiche entstanden. Meine passte in die Puppenstube bzw. in das Barbiehaus oder wärmte den Fernseher, der ja damals oben noch ziemlich viel Ablagefläche für Nippes bot.

Aber das Häkeln in der Schule war für mich der Anreiz, zu Hause weiterzumachen. Puppenkleider, Täschchen, Schals usw. zu häkeln oder zu stricken.

Meine Jungs haben in der Grundschule lediglich Weben mit Papierstreifen gelernt :(

Sonstiger Umgang mit Wollfäden oder Nadel und Faden - Fehlanzeige!

Leider!

Im Kindergarten wird jetzt geprickelt statt mit der Schere geschnitten: da sitzen sie ewige Zeiten und prickeln ein Sternemotiv aus... meiner Meinung reine Beschäftigungstherapie und weniger aufsichtsintensiv, weil kleinere Schnittgefahr. Komisch... wir waren doch viel mehr Kinder in den Siebzigern und trotzdem haben wir mehr mit "gefährlichen" Scheren und Nadeln machen dürfen.

Ich versuche, meiner Tochter das alles selbst beizubringen.

 

LG, Carola

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Im Kindergarten wird jetzt geprickelt statt mit der Schere geschnitten: da sitzen sie ewige Zeiten und prickeln ein Sternemotiv aus... meiner Meinung reine Beschäftigungstherapie und weniger aufsichtsintensiv, weil kleinere Schnittgefahr.

 

Das ist auch der falsche Weg, denke ich. Ich habe den direkten Vergleich vor der Tür - Kindergarten A bastelt viel mit den Kindern, Kindergarten B bewirbt das "freie Spiel". Die umliegenden Grundschullehrer kriegen die Krise bei Einschulungen - denn frischen Schulkindern aus Kindergarten B müssen sie erst den Umgang mit der Schere beibringen.

 

Oh, das war off topic, entschuldigung - aber es wollte unbedingt raus :o

 

Viele Grüße, haniah

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