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Immi Meyer

Finde den Fehler!

Weitermachen mit 'Finde den Fehler' ???  

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  1. 1. Weitermachen mit 'Finde den Fehler' ???

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Hosenschnitttanpassungen sind so unglaublich anstrengend und zeitraubend!

 

Ausserdem besteht die Gefahr, dass so ein Prozess der Anpassung total aus dem Ruder läuft, und dass man am Ende alles vermurkst weil jede Änderung neue Änderungen hervorruft - für mich persönlich undurchschaubar.

 

Meine Idee ist nun, dass ich mir meinen Hosenschnitt vorab ausbalanciere, um dann erst im Anschluss nötige Änderungen im Schnitt vorzunehmen, die die Weiten und die Längenmasse betreffen, oder die Silhouette.

 

Hier nun eine Probe nach einem Konfektionsschnitt, einmal im Original und dann ausblanciert:

 

HS2.jpg.6f82e0cdf4c7f629793a41d21dcbd57a.jpg

HS3.jpg.8de98944d3106e3789e3771c0c54293e.jpg

 

Meinen ausblancierten Schnitt hänge ich als PDF an - er ist maßstabsgerecht in 1:4 herunterscaliert und alle Weiten- und Längenmaße sind unverändert zum Orignalschnitt Grösse 44, HW 106cm:

 

mein Schnitt.pdf ...

 

... für mich stellt sich jetzt nämlich die Frage WELCHE ÄNDERUNGEN ? ich desweiteren vornehme. Falls jemand Vorschläge hat, so kann er gern die PDF herunterladen und drin rummalen und das dann als Grafik wieder posten.

 

Probenstoff habe ich reichlich und viel Zeit für neue Steckproben will ich mir auch gern nehmen. Allerdings möchte ich auf keinen Fall etwas Unüberlegtes tun.

 

In diesem Bild stelle ich da, was mir problematisch erscheint:

 

 

873738131_findedenFehler!.jpg.6b1fb7c0d6af72a310039edff95b886f.jpg

 

Ich weiss das ist hier jetzt sozusagen harter Tobak - aber nur Mut falls jemand eine Idee hat.

 

Feel free! :-)

 

@Rita: An dieser Stelle vielen Dank für den Tipp mit den Pelikan Filzern! Die kann man super wieder auswaschen, so dass sich die Zuschnitte für erneute Proben wiederverwenden lassen! :D

Edited by Immi Meyer

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Zunächst mal: keine Ahnung, was "ausbalancieren" bedeutet. Vermutlich mal wieder Müller und Söhne Vokabular? :o

 

Meine Vorgehensweise ist von oben nach unten. Also erst die Taille und dann systematisch nach unten vorarbeiten. (Und heften, nicht stecken, denn die Stecknadeln können auch wieder Falten erzeugen und der Stoff kann sich nicht wirklich rund um den Körper legen.)

 

Mir fällt auf, daß der Bund hinten höher geht als vorne. Das kann erwünscht sei oder nicht. (Bei meinen Hosen ist das auch so...)

 

Wen es vorne für dich paßt, hinten aber nicht, dann würde ich in der hinteren Mitte keilförmig zugeben. Also zur Seitenlinie quer einschneiden und aufspreizen. Eventuell muß dann oben ein Abnäher hin, damit die Hose sich dem Körper anpasst.

 

Wenn das paßt, würde ich mich der Hüftlinie zuwenden. Eventuell muß die Schrittnaht tiefer, damit die Linie hinten dann gerade wird. Meist muß dann auch etwas Weite zugegeben werden.

 

Und dann mal gucken, was sich dadurch schon von selber richtet oder wo man weiter machen kann...

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Das Thema interessiert mich brennend, aber leider habe ich auch nicht verstanden, was du mit "ausbalancieren" meinst.

Von welchem ursprünglichen Schnitt gehst du aus? Einer, der eine Nummer zu groß ist, um dann anpassen zu können?

 

moka :)

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Hallo Immi,

toll, wie genau du solche Sachen angehst! Ich finde das super! Und ich bin mir sicher, dass ich und auch andere von deinen Änderung lernen können. Und zwar genau deswegen, weil du so genau dokumentierst und überlegt vorgehst. Deswegen wünsche ich mir an dieser Stelle einen WIP :) wenn es dir nichts ausmacht Vielen Dank!

 

Ich habe auch einige Fragen:

1. Wie hast den Schnitt ausbalanciert?

2. Du hast geschrieben "an dieser Stelle möchte ich die Hose immer gerne hochziehen für einen besseren Sitz".

a) Wird das besser, wenn du dort ein wenig Stoff (Länge) wegsteckst? Denn dann könnten ja auch die rückwärtigen absackenden Linien wieder gerade (parallel zum Boden) werden.

b) Brauchst du die überschüssige Länge zum Sitzen? Gerade bei Hosen (aus festem Material) habe ich immer die Befürchtung, zuviel wegzunehmen.

 

Meine Idee: Eventuell könnte das, was du vorne herausgesteckt hast, auch hinten zuviel sein.

 

Lieben Gruß! Andrea

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Der Schnitt ist aus einem Burda Magazin, mit der Nr. 8/2013 #118.

 

Mit Ausbalancieren meine, ich dass ich diesen Burda Schnitt, dessen Größe sich allein nach dem Hüftmaß richtet, meiner spezifischen Körperform besser anpasse. Die Hose fällt glatter wenn der Schnitt ausbalanciert ist was man am Verlauf der Mittel- und Seitenlinien sehr schön beobachten kann (s. unten).

 

HS1.jpg.0e0dd6cdc660cb1e0f7bbaabfecfbd75.jpg

 

Ich mache das nur mit digitalen Mitteln (Bildbearbeitung).

 

ABER: Schön ist was anderes, betrachtet man zum Beispiel meinen auf diese Weise ausgeformten Hüftbogen. UND: Die Balance ist nicht alles. Weiten- und Längenkorrekturen müssen an so einem Konfektionsschnitt meistens auch noch vorgenommen werden - und genau darum geht es mir hier.

 

Habe mir alles genau durchgelesen was ihr so geanwortet habt.

 

Mal sehen welche Änderung ich zuerst probiere.

 

@Crusodora: Ob da hier nun ein WIP wird weiss ich nicht. Auf jeden Fall könnte es ein sehr langwieriger Post werden. :o

HS4.jpg.fd4e1cbc9fa18acdc004994ce3d1b70d.jpg

Edited by Immi Meyer

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Hallo Immi,

vorne bei der Falte und dem „Länge kürzen“ bin ich mir nicht sicher, ob das die richtige Lösung ist. Ich könnte mir vorstellen, dass die Falten durch horizontal zu wenig Weite entstehen, kann das sein? Hinweis wäre die nach innen zum Reißverschluss laufenden senkrechten Linien und das Bild von der Seite. Den Effekt kann man auch bekommen, wenn man eine weniger runde Hüftlinie oberhalb des Schrittes hat als der Burda-Schnitt. Ich glaube, ich würde mal an der Seitennaht zugeben und neu stecken und gucken, ob es dann besser wird.

Sitzt der Schritt vorne eigentlich in der richtigen Höhe? Könnte auch bei den Falten noch mit reinspielen in Kombination mit dieser blöden Lücke zwischen Bauch und vorstehenden Oberschenkeln (von der Seite betrachtet). Vorne über den Oberschenkeln fehlt Weite.

 

Also zu den hinten absackenden Linien und der fehlenden Weite fällt mir erstmal keine Lösung ein.

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Ich habe eine ähnliche Vermutung wie Sternrenette.

 

Ich würde vorne in der Seitennaht zwischen Zwickel und Bundhöhe etwas Weite zugeben und die Körperform mit einem ganz kleinen senkrechten Abnäher nachmodellieren. Damit könnte sich die Faltenbildung vielleicht geben und den Oberschenkeln würde das etwas "mehr" sicher auch gut stehen.

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In meinem Craftsy Kurs "Sew the Perfekt Fit" schneidet die Kursleiterin Lynda Maynard beherzt in das Probemodell und fügt bei Bedarf Stoffstreifen ein, um die erforderliche Mehrweite zu erlangen.

Zuerst fand ich diese Methode äußerst brutal, aber dadurch habe ich einen einigermaßen gut sitzenden Oberärmel erreicht.

Vielleicht wäre es auch eine Idee für dich.

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Hallo,

vielen Dank für eure Tipps!

Nahezu alles was ihr vorgeschlagen habt ist mir auch bereits in den Sinn gekommen. Die Frage ist nur was zuerst.

 

Schätze als Erstes werde ich eine Änderung machen die mir hinten die Weite über dem Po bringen soll... und im gleichen Zug werde ich in der Vorderhose oben ein wenig Länge herausnehmen. Danach gucke ich mir den Verlauf der Seitennähte an und checke die Linie (Silhouette!) und prüfe auch wieviel ich oben in der Seitennaht noch herauslassen sollte.

 

@Martina: Ja, ans 'aufritzen' habe ich auch schon gedacht! ;) Einmal über dem starken Oberschenkel und zweites über der Pobacke. Ich könnte mich so bewegen, dass Spannung an diesen Stellen entsteht, es aufritzen und dann ein Stück Stoff mit Kleber dran raufbacken. :D

Hab aber ein bisschen Angst, dass es so endet wie aktuell bei der Melanie.

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Hallo,

vielen Dank für eure Tipps!

Nahezu alles was ihr vorgeschlagen habt ist mir auch bereits in den Sinn gekommen. Die Frage ist nur was zuerst.

 

Schätze als Erstes werde ich eine Änderung machen die mir hinten die Weite über dem Po bringen soll... und im gleichen Zug werde ich in der Vorderhose oben ein wenig Länge herausnehmen. Danach gucke ich mir den Verlauf der Seitennähte an und checke die Linie (Silhouette!) und prüfe auch wieviel ich oben in der Seitennaht noch herauslassen sollte.

 

@Martina: Ja, ans 'aufritzen' habe ich auch schon gedacht! ;) Einmal über dem starken Oberschenkel und zweites über der Pobacke. Ich könnte mich so bewegen, dass Spannung an diesen Stellen entsteht, es aufritzen und dann ein Stück Stoff mit Kleber dran raufbacken. :D

Hab aber ein bisschen Angst, dass es so endet wie aktuell bei der Melanie.

 

"The perfect fit" von Lynda Maynard:

Den Kurs mache ich auch und ich bin zwar noch nicht ganz fertig, aber die Technik funktioniert ganz gut. Ich habe schon sehr große Fortschirtte gemacht. (Lynda macht das bei einem Kleid, ich finde eine Hosenanpassung ist schon irgendwie eine andere Sache) Die Schwierigkeit besteht wie bei allen Änderungen darin, systematisch vorzugehen und nur eine Änderung nach der anderen zu machen.

Liebe Immi, daher würde ich dir raten vorerst auch nur eine Änderung zu machen: Ich würde mit Weite hinzufügen anfangen und das Kürzen vorne zunächst aufschieben. Zumindest solange, bis die Seitennähte wirklich gerade sind. Dann lässt sich auch viel besser Beurteilen wie die Balance vorne und hinten ist.

 

Lieben Gruß! Andrea

 

PS: Ich habe in dem Kurs auch fast jede Änderung beim ersten Mal falsch, oder sagen wir mal: noch nicht ganz perfekt, gemacht: Zuerst zuwenig bei der FBA, dann eine andere Änderung gleichzeitig gemacht usw. Da ist es schon gut, dass ich immer Lynda Bilder geschickt habe, und sie dann korrigiert hat. Soll heißen: Jede Änderung einzeln und dafür richtig, ist zwar aufwändig, aber bewahrt vor "falschen" Änderungen.

Edited by Crusadora

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Andrea,

 

das ist interessant was du berichtest von deinem Kurs!

Wie geht das denn mit der direkten Hilfe durch die Kursleiterin. Werden da bestimmte Termine abgemacht?

 

Deinen Vorschlag wirklich langsam vorzugehen werde ich berherzigen. Habe sehr viel Zeit eingeplant für diese 'Hosensache'! Es geht mir nicht darum dass ich unbedingt diesen Hosenschnitt brauche (hab schon eine solchen Hosenschnitt der perfekt passt), sondern es geht mir ums Lernen.

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Im Prinzip ist das bei dem Kurs fast wie hier: Du machst ein Probemodell und schickst Fotos und nach jedem Schritt dann eben wieder. Der Vorteil ist eigentlich nur, dass du dort eine Expertin hast, die sich deiner annimmt. Das heißt sie antwortet auf alle Fragen, schaut sich die Bilder an und gibt Ratschläge.

Mir hilft das sehr, denn hier im Forum gibt es so vieleunterschiedliche Meinungen, Herangehensweisen und Erfahrungsstände, dass ich hier schon mal nicht mehr weiß, auf wen ich hören soll, was ich zuerst machen soll usw. Außerdem helfen hier die Experten freiwillig und in ihrer Freizeit, somit kann ich auch nicht immer erwarten, dass mir sofort jemand hilft...

Deswegen ist es für mich als Neuling in Sachen Anpassungen deutlich einfacher, wenn ich eine klare Richtung habe, wie in so einem Kurs.

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Klar, mach den Kurs. Meine Meinung: Die Hose ist zu eng. Daraus entstehen viele Probleme. Hüftweite ist zu klein.

lg

heidi

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Hört sich wirklich interessant an was ihr berichtet von den Kursen.

Aber für mich ist das irgendwie nichts.

 

Habe heute nachmittag nach der Arbeit gleich meine Probe angezogen und sie aufgeschlitzt. Im 2D Schnitt entstand eine Weitenzugabe hauptächlich an der HM - mal sehen wann ich dazu komme eine neue Probe zu stecken.

 

Diesen Burda Schnitt habe ich mir übrigens schon einmal angepasst und auch über die Anpassung gebloggt. Dies ist sozusagen der zweite Gang.

Habe ganz vergessen zu erwähnen, dass der Stoff aus dem ich mir die Hose dann nähen möchte ein Stretch ist (genau wie der schwarze Stoff von der ersten Hose). :o

 

510629782_BurdaHose.jpg.dede629b4bdc069aff7e561825a690d1.jpg

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Mir gefällt die schwarze Hose auch richtig gut. Die sitzt doch schon klasse!

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Aber für mich ist das irgendwie nichts.

Fein, Immi, dann bleibt es ja weiter spannend. Du bist ja kein heuriger Hase und weißt, das sich ein Stoff mit Lycra und ein normaler Webstoff unterschiedlich verhalten. Frage: Machst Du jetzt einen Schnitt für Stretch oder Normalo?

 

Was beiden gemeinsam ist, ist die falsche Hüftweite. Dein Schwerpunkt liegt etwas tiefer als die Hüfte. Also brauchst Du ein Schnitt mit mehr Hüftweite. Mit der größeren Hüftweite ist auch mehr "Innenraum" in der Hose. Angepaßt werden müssen beide.

Wahrscheinlich bist Du der mehr ovale Typ (stellt Dir einen Querschnitt duch deinen Körper in Hüfthöhe vor). Das heißt: Du brauchst eine steiler hintere Kreuznaht als normal.

In diese Richtung bewegen sich deine gemachten Änderungen. Hinten hast Du nach oben verlängert. Um die Gesäßlinie horizontal zu bekommen, würde ich den Spalt verbreitern. (wie gesagt Schnitt zu eng). Dazu mußt Du die innere Seitennaht aufmachen, die Kreuznaht etwas öffnen und dann die Hose so an den Bund stecken, daß diese Linie waagrecht fällt.

Dann fühlen, wieviel sich die Schritt- und Kreuznaht geöffnet hat.

Das ist ein wenig heikelig. Stoff einsetzen, sollte NZ nicht langen. Es kann vorne oder hinten mehr sein oder an beiden Seiten gleich viel sein.

Die rechte und linke Seite (Hüftkurve) unterscheiden sich sehr stark.

Der Bruch oben auf der linken Seite neigt sich sehr zur Körpermitte, mehr als rechts. Rechts wird das wahrscheinlich auch durch die abgelegte Schrägfalte ausgeglichen (Schrägfalten gibt es, wenn die Weite und die Länge nicht stimmen). Auch hinten sehen rechte und linke Seite völlig verschieden aus.

Deine Änderung der Strecke vordere Schrittspitze - Knie kann ich nicht nachvollziehen, denn unter der untersten Linie am Bein sieht das knapp um den Schenkel aus. Wenn der Schritt vorne kleiner werden soll, so wird der in einer schönen Linie zum Knie geführt. Deine Art von Nahtführung ist mehr so X-Bein mäßig.

Aber warten wir auf das geschlitzte Modell.

lg

heidi

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Danke nochmal an Alle! :hug:

 

@Heidi:

 

Frage: Machst Du jetzt einen Schnitt für Stretch oder Normalo?

Ich mache eine Probe aus dem Webstoff weil ich nur den habe (aber davon reichlich). Die echte Hose werde ich dann aus einem Stoff mit Stretch zuschneiden, wobei ich nicht ausschliessen will, dass ich da dann noch wieder korrigieren muss.

 

Mir geht es mit dieser Anpassungsaktion, die ich hier gerne teilen will, vorrangig ums 'Entdecken' wie sowas von sowas kommt. Wenn ich irgendwann besser und erfahrener werden sollte, dann kann ich vielleicht direkt mit meinem echten Stoff proben.

 

Was beiden gemeinsam ist, ist die falsche Hüftweite.

Ja, ist klar: Meine Hose ist zu eng!

 

In diese Richtung bewegen sich deine gemachten Änderungen. Hinten hast Du nach oben verlängert.

Nein ich habe NICHT VERLÄNGERT. Ich habe den ursprünglichen Schnitt nur ausgedreht! Alle vertikalen und horizontalen Maße sind gleich dem Originalschnitt (den kann ich natürlich leider hier nicht als PDF anhängen).

 

Um die Gesäßlinie horizontal zu bekommen, würde ich den Spalt verbreitern. (wie gesagt Schnitt zu eng). Dazu mußt Du die innere Seitennaht aufmachen, die Kreuznaht etwas öffnen und dann die Hose so an den Bund stecken, daß diese Linie waagrecht fällt.

Dann fühlen, wieviel sich die Schritt- und Kreuznaht geöffnet hat.

DAS IST INTERESSANT! Das wird ausprobiert!!!

 

Der Bruch oben auf der linken Seite neigt sich sehr zur Körpermitte, mehr als rechts. Rechts wird das wahrscheinlich auch durch die abgelegte Schrägfalte ausgeglichen (Schrägfalten gibt es, wenn die Weite und die Länge nicht stimmen).

Jepp. Ich werde vorne Länge rausnehmen und hinten welche hinzufügen müssen. Hier bei der ersten Probe sind Verhältnisse noch Burda original und ich weiss dass es bei meiner Figur zu ändern ist.

 

Auch hinten sehen rechte und linke Seite völlig verschieden aus.
Ja, das ist auch klar. Aber auf meine Asymmetrie möchte ich erst eingehen, wenn ich die Hose soweit geändert, habe dass sie mir bequem ist. (Wenn ich soweit bin werde ich alles wieder glattziehen und dann jedes Bein extra)

 

Deine Änderung der Strecke vordere Schrittspitze - Knie kann ich nicht nachvollziehen, denn unter der untersten Linie am Bein sieht das knapp um den Schenkel aus.

Ja, ich weiss das ist komisch. Die Änderung 'passiert' immer beim glattziehen (ausbalancieren) Habe es bisher meistens ignoriert und gerade gezeichnet, diesmal aber nicht. Ich glaube das kommt weil meine Beine irgendwie krumm sind. ;)

 

--

Am Wochenende kann ich weitermachen.

 

Hoffentlich halte ich druch und verliere nicht die Lust!

Edited by Immi Meyer

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Eine kurze Zwischestandsmeldung:

 

Ich habe es versucht, das mit dem Aufschlitzen (Beweisfoto angefügt).

 

versuch.jpg.160692478957107a1af0990fc91cfef3.jpg

 

Aber ich kriege das aus diesem Wege nicht vernünftig hin.

Und als ich das gerade feststellte, schenkte mir meine Tochter das Sarah Velben Buch in deutscher Übersetzung. Einfach so - es fiel ihr im Buchhandel in die Hände und sie dachte wohl damit macht sie mir spontan eine Freude. Ich hatte mich auch gefreut, aber beim Lesen des Buches überkam mich wieder dieses genervte Gefühl, dass ich das mit dem Abstecken und Anpassen nie lernen werde. Da wurde mir einmal mehr klar, dass diese Art der Anpassung einfach nicht mein Ding ist:

Ich möchte nicht Anprobieren und Abstecken und auf den Schnitt übertragen, sondern erst den Schnitt verändern um mir dann die Proben danach anzusehen.

Bei mir heißt es also arbeiten mit Schwerpunkt auf dem Schnittmuster!

 

Zurück zu meinem Hosenprojekt:

 

Erstens habe ich mir die Probe nach dem Originalschnimuster ausblanciert.

 

Die Hose war zu eng und jetzt geht es im zweiten Schritt darum die richige Weite in den Schnitt zu bringen - und das ohne erneute Disbalance zu erzeugen.

Ich habe mir den Punkt markiert an dem ich das Gefühl der Enge am meisten hatte, auf der Höhe meines Schwerpunktes der Hüftweite (Heidi) und dort aufgeschnitten und etwas auseinandergeschoben. Alle Längen im Schnitt sind vorerst weiterhin unverändert.

 

Hier meine Schnittteile:

 

1a.jpg.8603771d2b84707f3b0cac93d5501cb2.jpg

 

Zusammengesteckt und anprobiert habe ich auch schon, aber noch keine Fotos.

 

Fortsetzung folgt!

Bis dahin...

 

Immi

2a.jpg.856e778983ebc860587b4801c6f5c54c.jpg

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Hallo Immi, eigentlich wird bei der "Methode mit dem Aufschlitzen" ;) eigentlich nur in eine Richtung auf einmal geändert, also bspw. erst die Zugabe in der Länge: Schnitt in horizontaler Richtung auslaufend bis zu den Seitennähten direkt über deiner roten Linie am Nesselmodell (sonst lassen sich die Änderungen nämlich nicht gut auf den Schnitt übertragen), dann wird Stoff eingefügt und befestigt: erst auf einer Seite und dann so fixiert, dass die horizontale Linie am Nesselmodell auch wirklich an dir horizontal verläuft; und dann wird erst Weite hinzugefügt.

 

Aber bei einer Hose und gerade, wenn man versucht die eigene Rückseite anzupassen, ist das fast nicht möglich. (Bei einer FBA funktioniert es aber recht gut.)

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